GOTT hört das Flehen der Bedrängten

Heutige liturgische Sonntagslesung der kath. Kirche:
Jesus Sirach 35,15b-17.20-22a:

Der HERR ist ein Gott des Rechts,
bei ihm gibt es keine Begünstigung.
ER ist nicht parteiisch gegen den Armen,
das Flehen des Bedrängten hört ER.
.
ER missachtet nicht das Schreien der Waise und der Witwe,
die viel zu klagen hat.
Wer Gott wohlgefällig dient, der wird angenommen,
und sein Bittruf erreicht die Wolken.
.
Das Flehen des Armen dringt durch die Wolken,
es ruht nicht, bis es am Ziel ist.
Es weicht nicht, bis Gott eingreift
und Recht schafft als gerechter Richter.

GOTTES WORT hat die Macht, uns zu retten, wenn wir danach handeln

Heutige liturgische Sonntagslesung der kath. Kirche: 1,17-18.21b-22.27:

Jede gute Gabe und jedes vollkommene Geschenk kommt von oben, vom Vater der Gestirne, bei dem es keine Veränderung und keine Verfinsterung gibt.
Aus freiem Willen hat ER uns durch das Wort der Wahrheit geboren, damit wir gleichsam die Erstlingsfrucht seiner Schöpfung seien.
Nehmt euch das Wort zu Herzen, das in euch eingepflanzt worden ist und das die Macht hat, euch zu retten. Hört das Wort nicht nur an, sondern handelt danach; sonst betrügt ihr euch selbst.
Ein reiner und makelloser Dienst vor Gott, dem Vater, besteht darin: für Waisen und Witwen zu sorgen, wenn sie in Not sind, und sich vor jeder Befleckung durch die Welt zu bewahren.

Der HERR ist König auf ewig!

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:

Psalm 146 (145),6-7.8-9ab.9cd-10.

Der HERR hat Himmel und Erde geschaffen,
das Meer und alle Geschöpfe;
ER hält ewig die Treue.
Recht verschafft ER den Unterdrückten,
den Hungernden gibt ER Brot;
der HERR befreit die Gefangenen.

Der HERR öffnet den Blinden die Augen,
ER richtet die Gebeugten auf.
Der HERR beschützt die Fremden
und verhilft den Waisen und Witwen zu ihrem Recht.

Der HERR liebt die Gerechten,
doch die Schritte der Frevler leitet ER in die Irre.
Der HERR ist König auf ewig,
dein Gott, Zion, herrscht von Geschlecht zu Geschlecht.

 


Der HERR ist dem Unterdrückten ein Helfer

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 9,1-2.3-4.7-8.14.

HERR, warum bleibst du so fern,
verbirgst dich in Zeiten der Not?
In seinem Hochmut quält der Frevler die Armen.
Er soll sich fangen in den Ränken, die er selbst ersonnen hat.

Denn der Frevler rühmt sich nach Herzenslust,
er raubt, er lästert und verachtet den HERRN.
Überheblich sagt der Frevler:
«Gott straft nicht. Es gibt keinen Gott.»
So ist sein ganzes Denken.

Sein Mund ist voll Fluch und Trug und Gewalttat;
auf seiner Zunge sind Verderben und Unheil.
Er liegt auf der Lauer in den Gehöften
und will den Schuldlosen heimlich ermorden;
seine Augen spähen aus nach dem Armen.

Du siehst es ja selbst;
denn du schaust auf Unheil und Kummer.
Der Schwache vertraut sich dir an;
du bist den Verwaisten ein Helfer.

 


Gottes Antwort an Frevler, die redlichen Menschen Unrecht tun

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:

Psalm 94 (93),5-6.7-8.9-10.14-15.

HERR, die Frevler zertreten dein Volk,
sie unterdrücken dein Erbteil.
Sie bringen die Witwen und Waisen um
und morden die Fremden.

Sie denken: Der HERR sieht es ja nicht,
der Gott Jakobs merkt es nicht.
Begreift doch, ihr Toren im Volk!
Ihr Unvernünftigen, wann werdet ihr klug?

Sollte der nicht hören, der das Ohr gepflanzt hat,
sollte der nicht sehen, der das Auge geformt hat?
Sollte der nicht strafen, der die Völker erzieht,
ER, der die Menschen Erkenntnis lehrt?

Ja, der HERR wird sein Volk nicht verstoßen
und niemals sein Erbe verlassen.
Nun spricht man wieder Recht nach Gerechtigkeit;
ihr folgen alle Menschen mit redlichem Herzen.

 


Lernt, Gutes zu tun! Sorgt für das Recht!

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Jes 1,10.16-20:

Hört das Wort des HERRN, ihr Herrscher von Sodom! Vernimm die Weisung unseres Gottes, du Volk von Gomorra:

Wascht euch, reinigt euch! Lasst ab von eurem üblen Treiben! Hört auf, vor meinen Augen Böses zu tun! polskaweb

Lernt, Gutes zu tun! Sorgt für das Recht! Helft den Unterdrückten! Verschafft den Waisen Recht, tretet ein für die Witwen!

Kommt her, wir wollen sehen, wer von uns recht hat, spricht der HERR.

Wären eure Sünden auch rot wie Scharlach, sie sollen weiß werden wie Schnee. Wären sie rot wie Purpur, sie sollen weiß werden wie Wolle.

Wenn ihr bereit seid zu hören, sollt ihr den Ertrag des Landes genießen. Wenn ihr aber trotzig seid und euch weigert, werdet ihr vom Schwert gefressen. Ja, der Mund des Herrn hat gesprochen.

 


„Der HERR richtet die Gebeugten auf“

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 146 (145),6-7.8-9a.9bc-10

Der HERR hat Himmel und Erde gemacht,
das Meer und alle Geschöpfe;
ER hält ewig die Treue.
Recht verschafft ER den Unterdrückten,

den Hungernden gibt ER Brot;
der HERR befreit die Gefangenen.
Der HERR öffnet den Blinden die Augen,
ER richtet die Gebeugten auf.

Der HERR beschützt die Fremden
und verhilft den Waisen und Witwen zu ihrem Recht.
Der HERR liebt die Gerechten,
doch die Schritte der Frevler leitet ER in die Irre.

Der HERR ist König auf ewig,
dein Gott, Zion, herrscht von Geschlecht zu Geschlecht.

 


„Ruft mich der Notleidende, so höre ich es“

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Ex 22,20-26:

So spricht der HERR: Einen Fremden sollst du nicht ausnützen, denn ihr selbst seid in Ägypten Fremde gewesen. Ihr sollt keine Witwe oder Waise ausbeuten. Wenn du sie ausnützt und sie zu mir schreit, werde ich auf ihren Klageschrei hören.(…) polskaweb

Leihst du einem aus meinem Volk, einem Armen, der neben dir wohnt, Geld, dann sollst du dich gegen ihn nicht wie ein Wucherer benehmen. Ihr sollt von ihm keinen Wucherzins fordern.

Nimmst du von einem Mitbürger den Mantel zum Pfand, dann sollst du ihn bis Sonnenuntergang zurückgeben; denn es ist seine einzige Decke, der Mantel, mit dem er seinen bloßen Leib bedeckt. Worin soll er sonst schlafen?  –  Wenn er zu mir ruft, höre ich es, denn ich habe Mitleid.

 


Wer Gott ehren will, der halte seine Gebote

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Jer 7,1-11:

Das Wort, das vom HERRN an Jeremia erging: Stell dich an das Tor des Hauses des HERRN! Dort ruf dieses Wort aus und sprich:

Hört das Wort des HERRN, ganz Juda, alle, die ihr durch diese Tore kommt, um dem HERRN zu huldigen. IMG_1056

So spricht der HERR der Heerscharen, der Gott Israels:

Bessert euer Verhalten und euer Tun, dann will ich bei euch wohnen hier an diesem Ort.

Vertraut nicht auf die trügerischen Worte: Der Tempel des HERRN, der Tempel des HERRN, der Tempel des HERRN ist hier!

Denn nur, wenn ihr euer Verhalten von Grund auf bessert, wenn ihr gerecht entscheidet im Rechtsstreit, wenn ihr die Fremden, die Waisen und Witwen nicht unterdrückt, unschuldiges Blut an diesem Ort nicht vergießt und nicht anderen Göttern nachlauft zu eurem eigenen Schaden, dann will ich bei euch wohnen hier an diesem Ort, in dem Land, das ich euren Vätern gegeben habe für ewige Zeiten.

Freilich, ihr vertraut auf die trügerischen Worte, die nichts nützen.

Wie? Stehlen, morden, die Ehe brechen, falsch schwören, dem Baal opfern und anderen Göttern nachlaufen, die ihr nicht kennt  –  und dabei kommt ihr und tretet vor mein Angesicht in diesem Haus, über dem mein Name ausgerufen ist, und sagt: Wir sind geborgen!, um dann weiter alle jene Greuel zu treiben.

Ist denn in euren Augen dieses Haus, über dem mein Name ausgerufen ist, eine Räuberhöhle geworden?  –  Also dann betrachte auch ich es so – Spruch des HERRN.


Nigeria: Witwen und Waisen als Opfer des Terrors von Boko Haram

Der blutige Terrorfeldzug der radikal-islamischen Bande Boko Haram im Norden Nigerias hinterlässt eine stetig wachsende Zahl von Witwen und Waisen, davon sind die meisten Christen. IGFM_Scharia

Wie die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) berichtet, richtet Boko Haram  –  ebenso wie andere militante Islamisten in der Region  –  seine Angriffe immer öfter gezielt auf Männer, um Frauen und Kinder danach ohne Unterstützung zurückzulassen.

Ohne Männer, oft genug all ihrer Habe beraubt, stehen die Witwen alleine da; angesichts der schlechten wirtschaftlichen Lage und des mangelhaften sozialen Netzes haben sie von Seiten der Regierung kaum Hilfe zu erwarten.

Wie die IGFM erläutert, haben sich in Jos im Bundesstaat Plateau nun zwei Selbsthilfegruppen mit insgesamt etwa 350 Witwen gebildet, die sich in ihrer misslichen Lage gegenseitig unterstützen wollen.

Die Terrorgruppe Boko Haram ist aus einer radikalen islamistischen Gruppe hervorgegangen, die sich gegen die von ihr wahrgenommene Verwestlichung der Gesellschaft wandte – „Boko Haram“ bedeutet übersetzt so viel wie „westliche Bildung ist Sünde“.

Seit dem 2009 gescheiterten Versuch, mit einem bewaffneten Aufstand einen islamischen „Gottesstaat“ zu errichten, führt sie einen blutigen Terrorfeldzug, der sich nicht nur gegen Christen richtet, sondern auch gegen gemäßigte  Muslime, wenn sie die Ziele der Gruppe ablehnen. 

Quelle (Text/Foto): IGFM in Frankfurt