Franziskaner im Heiligen Land registrieren eine Rekordzahl an Pilgern in 2019

Wie Mitteilungen vom Pilgerbüro des Franziskanerordens hervorgeht, war 2019 ein Rekordjahr für den Zustrom von Wallfahrern aus der ganzen Welt war, die jene heiligen Stätten besuchten, wo Christus geboren wurde, starb und auferstanden ist.

Den vorgelegten Zahlen zufolge handelte es sich bei den Gläubigen, die vom Pilgerzentrum der Franziskaner begleitet wurden, um insgesamt rund 630.000 Wallfahrer, von denen 98% Katholiken waren. Rund 13.000 organisierte Gruppen katholischer Pilger wurden registriert. Hinzu kommen 3.590 Pilgergruppen, die evangelischen Gemeinschaften angehören.

Die Zahl der Herkunftsländer der Pilgerreisen, die 2019 vom Franziskanerorden begleitet wurden, liegt bei 115, davon 35 europäische, 31 afrikanische, 23 amerikanische, 22 asiatische Länder und 4 in Ozeanien.

In Bezug auf die Nationalität der Pilger war die größte Gruppe die italienische (im abgelaufenen Jahr rund 80.000), gefolgt von der Gruppe der polnischen (62.000) und der spanischen Pilger (35 000).

Diese Daten berücksichtigen jedoch weder die von christlichen Pilgern aus orthodoxen und östlichen Kirchen nach Israel unternommenen Wallfahrten noch die wachsende Zahl der aus evangelikalen und pfingstkirchlichen Gemeinden kommenden Christen.

Nach Angaben des israelischen Außenministeriums reisten 2019 insgesamt rund 4,5 Millionen Touristen nach Israel.

Die in den letzten Jahren zu verzeichnende ständige Zunahme der Pilger- und Touristenströme ins Heilige Land ist von besonderer Bedeutung, wenn man die politischen Unruhen berücksichtigt, die dieses Gebiet des Nahen Ostens weiter heimsuchen.

Quelle: Fidesdienst