„Klimaretter“ Olsen räumt Fake-News ein

Beatrix von Storch

Ein Bild hat die Welt erregt (siehe HIER). Man erkennt mehrere Schlittenhunde, die im Nordwesten Grönlands knöcheltief durch Schmelzwasser laufen. Die hochdramatische Botschaft ist klar: Wir sehen abschmelzendes arktisches Eis in diesem Sommer – angeblich ein Ergebnis des Klimawandels.

Weltweit greifen Medien das Bild auf und berichten darüber. Inzwischen aber hat  der Verursacher dieses Fake-Hypes, Olsen vom Dänischen Meteorologischen Institut in Kopenhagen, die vermeintlich brisante Botschaft seines Fotos relativiert.

Er musste einräumen, dass das Bild „eher einen symbolischen denn wissenschaftlichen“ Wert habe. Sein Ziel sei es gewesen, das Bewusstsein für den arktischen Klimawandel zu steigern.

Dieser „Klimaforscher“ und seine Fake-News wurden von einem Grönländer selbst korrigiert: Ein Einheimischer aus der abgebildeten Region erklärte, dass Szenen wie auf dem Foto öfter geschähen. „Vor allem dort oben in Thule, wo das Bild gemacht wurde“, so der grönländische Jäger Mathiassen.

Die Wahrheit ist ganz anders, als die Klimaforscher-Propaganda suggerieren wollte: Denn das Foto zeige sogar, wie dick das Eis sei.

„Weil das Eis so dick ist, gibt es keine Löcher, durch die das Wasser aus dem geschmolzenen Schnee laufen kann“, sagte Mathiassen. Die abgebildeten Wassermassen, durch das die Schlittenhunde laufen, ist also kein Eisschmelzwasser, sondern stammt offenbar von geschmolzenem Schnee.

„Klimaretter“ Olsen musste zugeben, dass das dortige Eis derzeit 120 Zentimeter dick und somit 20 Zentimeter dicker als im Vorjahreszeitraum sei.


Wir sind Kinder Gottes, wenn wir IHN lieben und seine Gebote erfüllen

Heutige liturgische Sonntags-Lesung der kath. Kirche: 1 Joh 5,1-6:

Brüder! Jeder, der glaubt, dass Jesus der Christus ist, stammt von Gott, und jeder, der den Vater liebt, liebt auch den, der von ihm stammt.

Wir erkennen, dass wir die Kinder Gottes lieben, wenn wir Gott lieben und seine Gebote erfüllen. Denn die Liebe zu Gott besteht darin, dass wir seine Gebote halten. Seine Gebote sind nicht schwer.

Denn alles, was von Gott stammt, besiegt die Welt. Und das ist der Sieg, der die Welt besiegt hat: unser Glaube. Wer sonst besiegt die Welt, außer dem, der glaubt, dass Jesus der Sohn Gottes ist?

Dieser ist es, der durch Wasser und Blut gekommen ist: Jesus Christus. Er ist nicht nur im Wasser gekommen, sondern im Wasser und im Blut. Und der Geist ist es, der Zeugnis ablegt; denn der Geist ist die Wahrheit.

 


Wasser trinken aus Gläsern mit Limo-Aroma

Pro Tag sollte man mehrere Liter Wasser trinken. Gerade Kinder greifen aber viel lieber zu Limo oder Cola. Ein israelisches Startup hat nun einen Becher entworfen, mit dem auch einfaches Leitungswasser schmackhaft wird.

Jeder Becher gibt ein bestimmtes Aroma, wie zum Beispiel Apfel-Aroma, ab. Da unser Geruchssinn das Geschmacksempfinden zu 80 Prozent beeinflusst, denkt unser Gehirn, dass wir Saft oder Limonade trinken, obwohl wir nur das Fruchtaroma des Bechers riechen.

Auf Indiegogo hat das Startup „The Right Cup“ mit dieser gesunden Erfindung innerhalb von drei Wochen mehr als 163.000 Dollar erwirtschaftet.

Quelle: Israelische Botschaft in Berlin


Weltraumforschung: Flüssiges Wasser und Schneeschichten auf dem Mars

Knochentrocken und staubig zeigt der Mars sich heute – doch die Untersuchung des Istok-Kraters hat jetzt gezeigt: In regelmäßigen Abständen strömten von seinen Kraterwänden so genannte Muren – flüssiges Wasser vermischt mit Gesteins- und Staubpartikeln – in sein Inneres.

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„Das Überraschende daran ist: Dies muss ziemlich häufig geschehen sein“, erläutert Ernst Hauber, Planetenforscher am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR).

FOTO: Planetenforscher des DLR und der Universität Utrecht haben Spuren von Muren aus Sand und Geröll an den Innenwänden des Istok-Kraters auf dem Mars untersucht.

Er ist Co-Autor einer Studie, die von Tjalling de Haas von der Universität Utrecht geleitet wurde und die am 23. Juni 2015 im Fachjournal Nature Communications erschienen ist.

Die Forscher haben untersucht, wieviel Muren in welchen zeitlichen Abständen notwendig waren, um die festgestellten Ablagerungen im Krater zu erklären. Die jüngsten Ströme mit flüssigem Wasser sind nach diesen Schätzungen in den letzten Hunderttausenden von Jahren erfolgt.

„Für uns Planetenforscher ist das quasi gestern“, betont DLR-Wissenschaftler Ernst Hauber. Die Muren im Istok-Krater gingen seit seiner Bildung mit einer Häufigkeit ab, die auch in extrem trockenen Gebieten auf der Erde festgestellt wurde.

Für ihre Untersuchungen wählten die Planetenforscher einen eher jungen, nur eine Million Jahre alten Krater in den mittleren südlichen Breiten des Mars und analysierten die Spuren von Muren aus Sand und Geröll an seiner Innenwand.

„Mindestens anderthalb bis fünf Zentimeter Schmelzwasser sind für solche großen Muren notwendig“, sagt Tjalling de Haas, Doktorand der Universität Utrecht.

„Das bedeutet, dass die Schneeschichten im Krater mehrere Dezimeter dick gewesen sein müssen. Die Schneeschmelze hat dann zu flüssigem Wasser und der Bildung von Muren geführt. Dies konnte immer nur dann geschehen, wenn die Rotationsachse des Roten Planeten um mehr als 30 Grad zur Sonne geneigt war und sich Eis der Polarregionen in Richtung Äquator verlagert hatte.

Der Mars ist dann über die Hälfte mit Schnee bedeckt, der teilweise an denjenigen Kraterwänden schmilzt, die dem Äquator und damit der Sonne zugewandt sind. Eine Situation, die nur etwa alle 120000 Jahre vorliegt“, erläutert DLR-Planetenforscher Ernst Hauber.

Während beispielsweise die Erdachse eine konstante Neigung von etwa 23 Grad zur Sonne hat, was die Jahreszeiten verursacht, variiert die Neigung beim Mars in den letzten zehn Millionen Jahren zwischen 15 und 35 Grad und verursacht so große Klimaschwankungen. „Zurzeit schmilzt auf dem Mars allerdings nichts“, sagt Planetenforscher Ernst Hauber vom DLR. „Und es könnte auch wieder einige Hunderttausend Jahre dauern, bis es wieder flüssiges Wasser dort gibt.“

Quelle hier: http://www.dlr.de/dlr/presse/desktopdefault.aspx/tabid-10172/213_read-14010/year-all/#/gallery/19807

Foto: NASA/JPL/University of Arizona.


WaterGen gewinnt Trinkwasser aus der Luft

Schön länger suchen verschiedene Firmen nach neuen Wegen der Trinkwassergewinnung. Die Ideen reichen von „low tech“-Varianten wie dem jemenitischen Trichtersystem, um frisches Wasser aus Salzwasser zu extrahieren bis hin zum Einsatz von Klimaanlagen.

Auch im Bereich der Abwasserreinigung gibt es verschiedene Ansätze, die z.B. durch den Microsoft-Gründer Bill Gates, der gereinigtes Toilettenwasser trank, prominente Unterstützung fand.

Eine vielversprechende Technologie verdanken wird der israelischen Firma WaterGen, die den Einsatz von Klimaanlagen einen Schritt weiter trug. WaterGen entwickelt nun tragbare Einheiten, die aus der umgebenden Luftfeuchtigkeit Trinkwasser gewinnen können.

Die Firma startete zum ersten Mal im Jahr 2011 durch, als sie einen Prototyp für die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte vorstellten.

Seither haben sich auch die Militärs in den USA, Frankreich und Großbritannien für das Produkt interessiert, die besonders nach ökonomischeren Möglichkeiten suchten, ihre Truppen in Wüstenregionen wie Irak, Nord-Afrika und Afghanistan mit Trinkwasser zu versorgen, wo der Transport des Wassers bis zu vier Dollar pro Liter kostet.

Die tragbare Variante des Spring Systems von WaterGen kann bis zu 40 Liter täglich filtern, die größere Ausgabe bis zu 480 Liter.

Auch Indien steht vor großen Problemen, was die Verfügbarkeit von Trinkwasser für seine vielen Bewohner angeht. Darum wurden vor kurzem beschlossen, WaterGen-Einheiten für Zivilisten einzuführen. 

Quelle: Israelische Botschaft in Berlin


Massa und Meriba: Als die Israeliten GOTT auf die Probe stellen wollten

Heutige liturgische Sonntagslesungen der kath. Kirche:

Buch Exodus 17,3-7:

In jenen Tagen, das Volk dürstete dort nach Wasser und murrte gegen Moses. Sie sagten: Warum hast du uns überhaupt aus Ägypten hierher geführt? Um uns, unsere Söhne und unser Vieh verdursten zu lassen?  0018

Moses rief zum HERRN: Was soll ich mit diesem Volk anfangen? Es fehlt nur wenig  –  und sie steinigen mich.
Der HERR antwortete Moses: Geh am Volk vorbei und nimm einige von den Ältesten Israels mit; nimm auch den Stab in die Hand, mit dem du auf den Nil geschlagen hast, und geh!
Dort drüben auf dem Felsen am Horeb werde ich vor dir stehen. Dann schlag an den Felsen! Es wird Wasser herauskommen, und das Volk kann trinken.

Das tat Moses vor den Augen der Ältesten Israels. Den Ort nannte er Massa und Meriba (Probe und Streit), weil die Israeliten Streit begonnen und den HERRN auf die Probe gestellt hatten, indem sie sagten: Ist der HERR in unserer Mitte oder nicht?

Psalm 95 (94),1-2.6-7.8-9:

Kommt, laßt uns jubeln vor dem HERRN
und zujauchzen dem Fels unsres Heiles!
Laßt uns mit Lob seinem Angesicht nahen,
vor ihm jauchzen mit Liedern!

Kommt, laßt uns niederfallen, uns vor ihm verneigen,
laßt uns niederknien vor dem HERRN, unserm Schöpfer!

Denn ER ist unser Gott,
wir sind das Volk seiner Weide,
die Herde, von seiner Hand geführt.

Ach, würdet ihr doch heute auf seine Stimme hören!
«Verhärtet euer Herz nicht wie in Meriba,
wie in der Wüste am Tag von Massa!

Dort haben eure Väter mich versucht,
sie haben mich auf die Probe gestellt
und hatten doch mein Tun gesehen.“

Foto: Felizitas Küble