Weihbischof Laun unterschreibt Erklärung für die traditionelle Ehe-Lehre der kath. Kirche

Mathias von Gersdorff

Als erster deutschsprachiger Bischof unterschreibt Andreas Laun, em. Weihbischof in Salzburg (siehe Foto), das „Bekenntnis zu den unveränderlichen Wahrheiten über die sakramentale Ehe“ der Bischöfe Kasachstans.

Das Bekenntnis der Bischöfe Tomash Peta (Metropolit der Erzdiözese in Astana), Jan Pawel Lenga (Erzbischof/Bischof von Karaganda) und Weibischof Athanasius Schneider bekräftigt die überlieferte katholische Lehre zu Ehe und Familie und lehnt jegliche Aufweichung ab.

Bislang erhielten die drei Kirchenmänner für ihre Erklärung die Unterstützung der Erzbischöfe Luigi Negri, Carlo Maria Viganò und Kardinal Janis Pujats (Riga, Lettland).

Es wäre zu begrüßen, wenn neben Weihbischof Andreas Laun weitere Bischöfe aus dem deutschsprachigen Raum das Bekenntnis unterschreiben.

Insbesondere in Deutschland macht sich nämlich die Relativierung und Ignoranz der katholischen Lehre über Ehe und Familie im Kirchenvolk (und in Teilen des Klerus) bemerkbar. Folge davon ist nicht nur eine immer größere Missachtung der Sexuallehre der Kirche und eine hohe Zahl von Ehescheidungen, sondern auch zunehmende Sakrilegien durch unwürdigen Empfang der hl. Kommunion.

Weitere Infos: http://mathias-von-gersdorff.blogspot.de/2018/01/kardinal-janis-pujats-unterschreibt.html


Zweifacher REKORD: Marsch für das Leben mit 7000 Teilnehmern – 4 Bischöfe sind dabei

Am Marsch für das Leben in Berlin nahmen in diesem Jahr mehr als 7000 Personen teil. Damit stieg die Zahl der Teilnehmer wieder im Vergleich zu den Vorjahren (2013: 4500 Teilnehmer, 2014: 5000 Teilnehmer).   borMedia1840101

Der Vorsitzende des Bundesverbandes Lebensrecht (BVL), Martin Lohmann, zeigte sich hocherfreut über diese Steigerung:

„Unser Zeugnis wird größer, unser Marsch wächst. Und das ist gut so. Denn unsere Botschaft ist hochaktuell. Gemeinsam für das Leben. Immer! Es gibt kein gutes Töten. Es gibt kein Recht auf Töten. Vielmehr gibt es ein Recht auf Leben!“

BILD: Bischof Rudolf Voderholzer aus Regensburg

Der Marsch für das Leben geht um 15.30 Uhr mit einem ökumenischen Gottesdienst vor dem Berliner Dom zu Ende, dem der evangelische Pastor Philip Kiril Prinz von Preußen vorstehen wird. Die Predigt hält Thomas Maria Renz, Weihbischof im Bistum Rottenburg-Stuttgart.

Am Marsch für das Leben nehmen in diesem Jahr einige katholische Bischöfe teil:

Prof. Dr. Rudolf Voderholzer, Bischof von Regensburg, Matthias Heinrich, Weihbischof in Berlin (der bei der Kundgebung vor dem Kanzleramt ein Grußwort für das Erzbistum Berlin an die Teilnehmer richtete), Prof. Dr. Andreas Laun, Weihbischof in Salzburg (der bei der Kundgebung vor dem Kanzleramt einen Gruß an die Teilnehmer richtete) sowie Thomas Maria Renz, Weihbischof im Bistum Rottenburg-Stuttgart.

Quelle: BVL / Foto: Bistum Regensburg

FOTO-Galerie des Berliner Marsches: http://kultur-und-medien-online.blogspot.de/2015/09/fotogalerie-marsch-fur-das-leben-2015.html

Video der Kundgebung: http://kathtube.com/player.php?id=38517
 


Österreich: Lichterketten in Linz und Salzburg für das Lebensrecht

Immer mehr jugendliche Teilnehmer dabei

An den vergangenen zwei Adventsamstagen veranstaltete die österreichische Jugend für das Leben ihre alljährlichen Lichterketten für die ungeborenen Kinder in Linz und Salzburg.

In Linz zogen am 30. November rund 200 Personen stumm die Landstraße entlang zum Hauptplatz. In den Händen der Teilnehmer entzündete Grabkerzen, die an die hunderttausende Abtreibungsopfer in Österreich erinnerten.  images

Ein großes Transparent und mehrere kleinere Plakate warben auf positive Art und Weise für das Leben. Die 700 vorbereiteten Geschenksäckchen mit Informationsmaterial waren schnell verteilt und wurden gerne von den Passanten angenommen.

Auch in Salzburg versammelten sich am 7. Dezember mehr als hundert Personen mit Weihbischof Dr. Andreas Laun vor den Salzburger Landeskliniken, um dann schweigend in die Altstadt zu ziehen. Auch hier reagierten Passanten betroffen, aber sehr interessiert.

Carina Broucek, Pressesprecherin der Jugend für das Leben, freut sich über die Reaktionen auf die Lichterketten: „Wir haben dem gesellschaftlichen Schweigen zu 40 Jahren Fristenregelung ein friedliches Schweigen entgegengesetzt, welches lautstark wirkte.“

Besonders erfreulich sei die Tatsache, dass in den vergangenen Jahren die Anzahl der teilnehmenden Jugendlichen und jungen Erwachsenen ständig gestiegen sei, so Broucek: „Heuer war rund die Hälfte der Teilnehmer jünger als 30, wir scheinen hier einem internationalen Trend zu folgen.“

Junge Menschen in Österreich, aber auch weltweit, würden eine immer stärker werdende Sensibilität für das Unrecht der Abtreibung entwickeln, berichtet Broucek. „Viele Jugendliche lassen sich nicht mehr belügen. Sie wissen: Abtreibung ist die größte Menschenrechtsverletzung unserer Zeit!“

Jugend für das Leben wird auch im kommenden Jahr wieder ehrenamtlich aktiv sein, um das gesellschaftliche Schweigen zur Abtreibung aufzubrechen  –  und mögliche Alternativen aufzuzeigen.

Quelle: http://www.youthforlife.net

München: Preisverleihung an Weihbischof Laun inklusive Eklat einer Direktorin

Von Christa Meves

Am 3. Oktober ist es gelungen, im Künstlerhaus zu München mit einer Feier vor großem Publikum einen katholischen Geistlichen zu ehren, der sich in Unermüdlichkeit als ein einsamer Fels in der Brandung des ideologischen Mainstream erwiesen hat, indem er öffentlich gefährlichen Entstaltungsprozessen entgegengewirkt hat: untitled

Durch die Schulbuch-Preisverleihung des Vereins LDEZ „Lernen für die deutsche und europäische Zukunft“ an Weihbischof Prof. Dr. Andreas Laun aus Salzburg für sein Buch „Der Christ in der modernen Welt“.

Es wurden erhebende Stunden mit tiefgründigen Beiträgen und einer würdigen musikalischen Umrahmung.

Doch möge man nicht meinen, dass dergleichen Veranstaltungen in unserer Demokratie noch ohne Beeinträchtigungen möglich sind, schon gar nicht, wenn Christliches im Vordergrund steht.

Hier z. B. sollte ein Unterrichtswerk hervorgehoben werden, dessen Ziel darin besteht, die Grundlagen des christlichen Abendlandes in eindeutigen Präzision darzustellen.

Die sich über Monate erstreckenden Vorbereitungen der Akteure ging allerdings in aller Sachlichkeit vor sich, mit unterschriebenen Verträgen für die Anmietung des Festsaales und aller benötigten Einzelheiten auch durch bereits schriftlich vollzogene Anzahlungen.    

Aber wenige Tage vor dem Termin erhielt der Vorstand den Anruf einer Dame, die angab, die Direktorin des Hauses zu sein und mit schneidender Stimme erklärte, für eine Preisverleihung an Weihbischof Laun die Tore des Künstlerhauses nicht öffnen zu wollen: „Dies ist ein Mann, der ausgrenzt und diffamiert. Für so eine Person haben wir keinen Platz.“

Das würde eine Rufschädigung ihres Hauses bedeuten, erklärte sie. In ihren Statuten gäbe es einen Paragraphen, der Abmachungen widerrufen könne, „wenn diese dem Hause schaden würden“. Der Vorstand schaltete unverzagt seinen Justiziar ein, der mit Erfolg der rigorosen Verweigerung rechtlich Einhalt gebot.

Dem Veranstalter wurde aber gedroht, man würde vor der Festversammlung eine Erklärung abgeben. Die diese Unsicherheit hervorrufende Dame erschien dann kurz vor Beginn der Veranstaltung und verbot zunächst mit laut erregter Stimme den sich positionierenden Kamerateams, die Veranstaltung filmisch aufzunehmen.

Sie drohte mit sofortiger Räumung durch die Polizei. Die Kameraleute  ließen sich aber berechtigterweise nicht einschüchtern und wussten zu erklären, dass ein Gesetz in unserer Demokratie Pressefreiheit garantiere, und ein solches Verbot für sie nicht gälte, wenn das Einvernehmen der Veranstalter und Redner vorläge.

Durch diese Erklärung fiel plötzlich dieser aufgeblähte Luftballon einer kurz vor Beginn gefährdeten Veranstaltung in sich zusammen: Die sich allmächtig gebärdende Dame entschwand….

Unter den Zuhörern breitete sich Entspannung aus, der Festakt konnte beginnen und ungestört, wenn auch ohne Foyerbeleuchtung seinen festlich vorbereiteten Lauf nehmen.

Es war nicht zu vernehmen, dass diese eindeutig unrechtliche Kleindiktatur zu München in der Öffentlichkeit zu einigem Aufsehen geführt hätte.

Gehört es auch zu unserer freiheitlichen Demokratieform, ehrenwerte Christen in plötzlich unrechtlicher Aufwallung den Zutritt zu korrekt gemieteten Räumlichkeiten zu verweigern?

Ist es erlaubt, in dieser Weise einen absolut unbescholtenen hohen ausländischen Geistlichen, dazu sogar einen aus der Münchener Nachbardiözese, in dieser Weise öffentlich zu beleidigen?

Weihbischof Laun ist einer der großen Lebensschützer, die entsprechenden Demonstrationen persönlich vorangehen. Darf eine solche Persönlichkeit, die bereits durch solches Verhalten unerschrockene Tapferkeit und Einstehen für die biblische Wahrheit und die Prämissen seiner Kirche zeigt, durch eine solche völlig unangemessene Verhaltensweise verunglimpft werden?

Ich meine, für wache Menschen in unserer Republik ist dieser Vorfall ein bedenkliches Zeichen für diktatorischen Mob unrechtlicher, ja niveauloser Art. Christen in einem gefüllten Saal haben an diesem Feiertag einem hohen Vertreter der großen alten christlichen Kultur des Abendlandes eine Auszeichnung für sein tatkräftiges Bemühen um deren Erhaltung präsentiert.

Mit Erschütterung müssen wir zur Kenntnis geben, dass solchen Rückfällen in die Barbarei Widerstand entgegengesetzt werden sollte. Das  ist  hierzulande glücklicherweise, wie dieser Fall zeigt, gelegentlich immer noch mit rechtlichen Mitteln möglich.



Weihbischof Andreas Laun warnt vor den absurden Botschaften „Die Warnung“

In einem Teil des erscheinungsbewegten Lagers dürfte die heutige Nachricht wie ein Blitz einschlagen:

Weihbischof Andreas Laun aus Salzburg hat sich nun öffentlich gegen die seit Jahren verbreiteten Botschaften namens „Die Warnung“ gestellt und diese unzweideutig zurückgewiesen. 

Diese kirchlich nicht anerkannten Privatoffenbarungen gehen auf eine „verborgene Seherin“ aus Irland zurück, die sich himmlischer Visionen rühmt, dabei aber anonym agiert und als „Maria von der göttlichen Barmherzigkeit“ firmiert.

Die Klartext-Stellungnahme Launs wurde von der katholischen Monatszeitschrift „Kirche heute“ veröffentlicht.

Unter dem Titel „Warnung vor der Warnung“ verbreitet das erscheinungsgläubige Nachrichtenportal „Kath.net“  diese geharnischte bischöfliche Erklärung heute ebenfalls.

Dies ist freilich nicht ohne Brisanz, denn Bücher mit den gesammelten Botschaften der „Warnung“ werden seit langem vom Internetbuchhandel „Kath.shop“ verbreitet, einer Nebenabteilung von „Kath.net“. 

Eben dies haben wir im CHRISTLICHEN FORUM mehrfach beanstandet  –  bereits im Vorjahr.

Doch unsere wohlbegründete Sachkritik, auch die Bemühungen engagierter und bodenständiger Katholiken, stießen bei „Kath.shop“ bislang auf taube Ohren.

Weihbischof Laun stellt in seiner Stellungnahme fest, daß „manches“ aus den Warnungs-Botschaften „nicht der Lehre der Kirche entspricht“: 

„Dass „Gott Vater“ mit den „Hierarchien des Himmels“ die Schlacht von Armageddon schlagen werde, schmeckt nach „Herr der Ringe“ und nicht nach einer Privat-Offenbarung, die die Kirche anerkennen wird! 

Abstrus ist die Mitteilung Jesu, dass er jetzt mehr, sogar doppelt so schwer leide als im Laufe seiner Passion  –  derselbe Jesus, von dem die Kirche lehrt, dass er „zur Rechten des Vaters“ sitzt?

Lächerlich ist die Botschaft, die „Vorbereitungen“ für das 2. Kommen Jesu seien „in vollem Gange  –  als ob es sich um einen Feldzug oder eine große Reise handeln würde, die Jesus erst „vorbereiten“ müsste!

Zudem gibt es eine Reihe von „No-na“ Botschaften wie etwa: Wer treu ist, kommt in den Himmel! Oder dass wir einen freien Willen haben, dass Gott uns auch in schweren Zeiten liebt, dass die Kirche niemals „untergehen“ wird und anderes dieser Art! Lauter „Botschaften“, die ein Katholik längst weiß!“

Außerdem beanstandet Weihbischof Laun die „Angstmache“ in den Warnungs-Botschaften. Auch das Stichwort „Panikmache“ ist einer unserer Kritikpunkte seit langem.

Zuletzt versichert der prominente Kritiker: „Wenn ich wollte, solche „Offenbarungen“ könnte ich jeden Tag auch erfinden!“