Argentinien: Weihbischof beklagt Gewalt und Plünderungen in Cordoba

Zur Welle der Gewalt in der Provinz Cordoba äußerte sich der am 16. November 2013 ernannte neue Weihbischof Pedro Javier Torres; er erklärt in einer Verlautbarung: “Dies alles geschieht nicht, weil Menschen Hunger haben, sondern ist Kriminalität, die in der Provinz weit verbreitet ist“.

Infolge von Gehaltsforderungen der Polizeibeamten und deren Rückzug in die Kasernen kam es in Cordoba zu einem Anstieg der Gewalt und vielfacher Plünderungen von Geschäften. 

Bischof Torres beklagte in einem Interview, daß die Behörden „die Provinz völlig im Stich lassen”.  –  Er bejahte die Forderungen der Polizei, betonte jedoch, daß die jetzige Anarchie, die durch den Rückzug der Polizei entstand, sofort beendet werden muß.

Die Argentinische Bischofskonferenz brachte in einer Botschaft an den Erzbischof von Córdoba ihre Verbundenheit und Solidarität zum Ausdruck. Der Ständige Rat der Bischofskonferenz schrieb: “Wir beten zum HERRN, dass er während der Adventszeit Harmonie und Ruhe schenken und dass Maria, die Friedenskönigin, alle Einwohner von Cordoba beschützen möge“.

Quelle: Fidesdienst