Weihnachten: Die Heilige Familie hat Modellcharakter für Kirche und Welt

Mathias von Gersdorff

Die Christenheit feiert mehrere Feste, deren Botschaft nicht nur außerordentlich kraftvoll ist, sondern höchst aktuell bleibt: top8_003

Am 25. Dezember feiern wir die Geburt Christi, am 26. Dezember den Erzmärtyrer Sankt Stefan, am 28. Dezember gedenken wir der Unschuldigen Kinder von Bethlehem und am ersten Sonntag nach Weihnachten begehen wir das Fest der Heiligen Familie. Die beiden letzten fallen dieses Jahr auf denselben Tag.

Am wichtigsten ist natürlich die Geburt Christi: Jesus Christus, wahrer Mensch und wahrer Gott, wird geboren und beginnt sein irdisches Dasein. Dadurch beginnt auch in der Geschichte der Menschheit eine völlig neue Phase. E

s ist nur zu verständlich, daß die Christenheit die Geschichte in die Zeit vor und nach Christus eingeteilt hat. Dadurch wird zum Ausdruck gebracht, daß die gesamte Schöpfung, alles Irdische eingeschlossen, auf Christus hingeordnet ist. Alle menschlichen Handlungen haben Christus zum Referenzpunkt (Mt 12,30; Mk 9,40).

Gott, der allmächtige Vater und Schöpfer des Himmels und der Erde, hätte es so einrichten können, daß sein Sohn als Erwachsener auf die Welt kommt, um das Evangelium zu verkündigen und die gefallene Menschheit zu retten.

Doch Gott wollte, daß Jesus als schutzbedürftiger, männlicher Säugling in eine Familie hineingeboren wird. Gottes Ratschluß erscheint uns heute so passend, daß die Vorstellung, es hätte auch anders sein können, einem fast blasphemisch vorkommt.

Das Modell der Familie schlechthin

Durch diesen Umstand kommt die Heilige Familie in unseren Blickfeld: Josef, Maria und das Jesuskind. Eine Familie, die aus dem Sohne Gottes, der Muttergottes und dem von Gott bestimmten Beschützer der ersten besteht. Weihnacht 2013.001

Diese Familie ist nicht irgendeine Familie. Sie ist die Familie schlechthin, sie ist das Modell einer solchen. Die Heilige Familie ist heilig, weil ihre Mitglieder heilig sind, aber auch, weil sie Modellcharakter für alle Familien hat.

In ihr finden wir immense Gegensätze, die aber keineswegs übertrieben wirken, ganz im Gegenteil. So ist Josef das Haupt dieser Familie, obwohl er hinsichtlich seines übernatürlichen Ranges den anderen weit unterlegen ist: Jesus ist der menschgewordene Gott    und Maria ist die wahre Mutter dieses Gottes.

Der hl. Josef ist zwar ein Zimmermann, doch er gehört gleichzeitig dem höchsten jüdischen Geschlecht an, dem königlichen Geschlecht Davids (Lk 2,4; Mk 10,47).

Obwohl menschgewordener Gott, hat sich Jesus seinen Eltern untergeordnet und gehorchte ihnen (Lk 2,51). Gott liebt so sehr seine eigene Schöpfung, darunter die Ehe und die Familie, daß ER selber bereit ist, sich ihren Gesetzmäßigkeiten anzupassen.

Der Erlöser ist für uns geboren

Gott hält es für angemessen und angebracht, neun Monate im Leib Mariens zu wachsen und später von ihr ernährt zu werden. Rein natürlich betrachtet ist Maria die niedrigste der drei Personen in dieser Familie, denn Christus ist göttlich und der hl. Joseph das Familienoberhaupt. media-373855-2

Doch ihre Mutterschaft erhebt sie an die Spitze aller Geschöpfe: „Denn auf die Niedrigkeit seiner Magd hat er geschaut. Siehe, von nun an preisen mich selig alle Geschlechter“ (Lk 1,48). 

In der katholischen Kirche wird die hl. Maria, also eine Frau, weil sie eben Mutter Jesu ist, als Königin des Himmels und der Erde geehrt (vgl. Papst Pius XII., Enzyklika „Ad Caeli Reginam“). In der Heiligen Familie finden wir also Ungleichheiten, die kaum extremer sein könnten. Dennoch würde kein vernünftiger Mensch behaupten, die Familie wäre nicht harmonisch.

Aus dem Geschehen in Bethlehem vor etwa 2000 Jahren folgten ebenso politische, kulturelle und gesellschaftliche Implikationen. Die Familie ist die Keimzelle der Gesellschaft.

Doch die Heilige Familie ist die Keimzelle der christlichen Zivilisation. Heilignacht in Bethlehem war auch die Geburtsstunde der christlichen Zivilisation. In dieser Nacht nahm ein Geschichtsprozeß seinen Anfang, der alle geistlichen, intellektuellen, gesellschaftlichen und materiellen Werke des Christentums der letzten 2000 Jahre hervorbrachte. top8_001

Mit der Heiligen Familie, umgeben von den Hirten Bethlehems, beginnt das Christentum eine gesellschaftliche und deshalb auch eine kulturelle und politische Realität zu werden. Im Keim waren um den Stall zu Bethlehem alle geistig-geistlichen Reichtümer präsent, die im Laufe der Geschichte zum Vorschein kommen würden.

Insofern wird Christus nicht nur in eine Familie hineingeboren, sondern in einen sozialen Kontext, den Gott selbst für dieses Ereignis erschaffen hat. So wie heute, stand dieser christliche Nukleus in scharfem Gegensatz zur damals moralisch völlig korrumpierten Gesellschaft von Götzenanbetern im antiken Heidentum.

Der hl. Stefan hielt Christus die Treue

Daß diese Entwicklung nicht glatt verlief, zeigen uns die beiden weiteren Feste der nächsten Tage: Am 26. Dezember, also am zweiten Weihnachtstag, gedenkt der größte Teil der Christenheit des ersten Märtyrers Sankt Stefan.  Bittprozession Auftakt Katholikentagskreuz

Im Laufe der Geschichte sollten viele seinem Weg folgen und von irgendeinem Nero, Robespierre, Stalin, Hitler oder Islamischen Staat getötet werden.

Jesus Christus kam auf die Welt, um den Frieden zwischen Gott und die Menschen zu bringen, doch viele wollen diesen Frieden nicht und sind bereit zu töten, um diesen zu verhindern.

Zwei Tage später, am 28. Dezember, folgt ein weiteres blutiges Ereignis: der Kindermord in Betlehem. Die Umstände dieses Mordes sind im Evangelium gut beschrieben.

Herodes, der unrechtmäßige Herrscher des Heiligen Landes, fürchtete um seine Macht, als er von der Geburt eines Königs hörte. Um den vermeintlichen Konkurrenten auszuschalten, ließ er alle Knaben im Alter bis zu zwei Jahren töten.

Herodes ist auf diese Weise zum abschreckenden Beispiel für alle geworden, die aus politischem Kalkül und der Macht willen sich an Kindern seelisch oder körperlich vergreifen.

Von Herodes über M. Honecker zu den Gender-Ideologen

Dieser Tag ist international so etwas wie der inoffizielle Gedenktag der Lebensrechtler. Doch Herodes ist nicht nur ein Vorläufer derjenigen, die die Tötung von Kindern vorantreiben. Sich aus politischem Kalkül der Kinder zu bemächtigen, ist der gemeinsame Nenner aller im 20. Jahrhundert entstandenen Ideologien.

Gemälde: Evita Gründler

Gemälde: Evita Gründler

Im Kommunismus waren es Figuren wie Margot Honecker, die die Erziehung ganz der Züchtung des sozialistischen Menschen unterordneten.

Heute sind das politische Machthaber, die die Seelen der Kinder in den Schulen mit Sexualerziehung, Gender-Ideologie und Gender-Mainstreaming angreifen. Sie nehmen den Kindern zwar nicht das Leben, doch sie versuchen, ihre Unschuld zu töten, um sie zu Propagandisten ihrer irrsinnigen Ideologien zu machen.

Im Kern aber ist die Botschaft all dieser Fest- und Gedenktage eine überwältigende Botschaft der Hoffnung: „Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden unter den Menschen seines Wohlgefallens“ (Lk 2,14).

Diese Botschaft der Engel an die Hirten Bethlehems mitten in der Nacht richtet sich an alle Menschen guten Willens, egal ob sie sich gerade in einem kommunistischen KZ in Kuba, China oder Nord-Korea befinden oder in Europa ihre Kinder vor den Fängen der Gender-Ideologen beschützen müssen.

Unser Autor Mathias von Gersdorff leitet die Frankfurter Aktion “Kinder in Gefahr” und die Internetseite “Kultur und Medien online”

Erstveröffentlichung des Beitrags in der Wochenzeitung “Junge Freiheit”


Weihnachtliches Pontifikalamt mit Bischof Rudolf Voderholzer im Regensburger Dom

Am Morgen des ersten Weihnachtsfeiertages besuchten zahlreiche Regensburger den Dom St. Peter, um mit Bischof Rudolf Voderholzer und den Mitgliedern des Domkapitels im Rahmen eines feierlichen Pontifikalamtes das Christfest zu begehen. 141225_Dom erster Weihnachtsfeiertag 4

Wie bereits zur Christmette am Vorabend flankierten zwei leuchtende, mit Strohsternen geschmückte Christbäume den Altarraum der altehrwürdigen Kathedrale. Auf den Altarstufen ruhte das Christuskind in seiner Krippe.

Die Regensburger Domspatzen gestalteten die Feier musikalisch. Domorganist Prof. Franz J. Stoiber spielte an der Orgel.

Bischof Rudolf Voderholzer, der am Morgen des 24. Dezembers Flüchtlinge in der Erstaufnahmeeinrichtung in Regensburg besucht hatte, bezog sich in seiner Predigt auf die Probleme, die einem Menschen begegnen, wenn er nicht die Sprache des anderen zu verstehen mag.

Die Botschaft des Weihnachtsevangelisten Johannes „Im Anfang war das Wort“ zeige, welch fundamentale Rolle die Sprache für uns Menschen darstelle. 141225_Dom erster Weihnachtsfeiertag 5

Das Wort, so Bischof Voderholzer, sei das wichtigste Ausdruckmittel, die Brücke zum anderen und der Schlüssel zur Gemeinschaft. Unser Denken beruhe auf der Sprache. Wo das Wort ist, da sei auch Gemeinschaft.

Das Weihnachtsevangelium sage uns: „Gott ist kommunikativ. Gott ist nicht nur nebenher mitteilsam, sondern Gott ist reine Mitteilung. Gott ist kreativ. Sein Wort ist schöpferisch. Sein Wort bringt Wirklichkeit hervor und stiftet Beziehung und Gemeinschaft.”

Zuletzt habe Gott seine Offenbarung, seine Selbstmitteilung vollendet durch seinen Sohn. Der erlöser sei zunächst ein Kind, ein noch nicht der Sprache mächtiges Wesen. Doch auch Säuglinge können sich äußern und mitteilen; ihre Botschaften seien jenseits aller Sprachgrenzen verständlich. Der vertrauensvolle Aufblick des Kindes bedarf noch keines Dolmetschers.

Weihnachten feiern, so der Bischof, heiße gläubig bekennen: „Gott bleibt uns nicht ein fremdes und unverständliches Wort. Aber ER schickt uns nicht einfach einen Brief, eine Email oder eine SMS, sondern sich selber ganz und gar.“  –  Alle Gläubigen müssten dazu beitragen, dass das Wort Gottes kein Fremdwort in der Welt darstelle.

Quelle (Text/Fotos): Bistum Regensburg


Die Weihnachtszeit im Heiligen Land

INFORMATION der Israelischen Botschaft in Berlin:

Weihnachten in Israel ist eine vollkommen andere Erfahrung als Weihnachten überall sonst auf der Welt. Denn in Israel haben Sie die Gelegenheit, Weihnachten in der alten Stadt Jerusalem zu verbringen, Bethlehem zu besuchen und die Christmette in der Verkündigungskirche in Nazareth zu erleben. 131223-stern-von-bethlehem_b87bfae72c

Während des Feiertags bietet das israelische Tourismusministerium eine kostenlose Beförderung zwischen Jerusalem und Bethlehem an.

Dutzende Kirchen drängen sich im christlichen Viertel der Jerusalemer Altstadt, in der Nähe der Altstadt und im Stadtteil Ein Kerem.

Auch seine Nähe zu Bethlehem im Westjordanland (die beiden Städte liegen nur sechs Kilometer voneinander entfernt) macht Jerusalem zu einem besonderen Ort, um Weihnachten zu feiern.

Sie können beispielsweise an der Mitternachtsmette in der Grabeskirche teilnehmen. Besonders schön ist auch ein Abend mit Weihnachtsliedern in der Christuskirche am Jaffa-Tor. Einen deutschsprachigen Gottesdienst in der Erlöserkirche zu besuchen, ist ein besonderes Erlebnis. israeltag2

Wer die Massen meiden möchte, dem sei ein Besuch der Dormitio-Basilika auf dem Zionsberg, des Mariengrabes auf dem Ölberg und des sog. Gartengrabes empfohlen.

Weihnachten in Nazareth

In Nazareth gibt es vom 11. – 15 Dezember einen Weihnachtsmarkt zu erkunden, auf dem Adventssüßigkeiten, Geschenke, Schmuck und Kunsthandwerk angeboten werden. Das jährliche traditionelle Entzünden des Christbaumes findet bereits heute nahe der griechisch-orthodoxen Verkündigungsbasilika statt.

Am Heiligen Abend beginnt um 15:30 Uhr der jährliche Weihnachtsumzug, gefolgt von einem Feuerwerk um 17:30 Uhr und der Mitternachtsmette in der Verkündigungsbasilika. In allen katholischen Kirchen wird am Weihnachtstag selbst Gottesdienst gefeiert.

Weihnachten in Tel Aviv

Tel Aviv mag „The City That Never Sleeps“ sein, aber für Weihnachtsfeiern ist die Stadt trotzdem nicht besonders berühmt. Der einzige Ort, an dem Sie an den Feiertagen verschiedene Gottesdienste besuchen können, ist die Immanuel-Kirche in Jaffa. In dieser Gemeinde werden in der Adventszeit Workshops zum Basteln von Weihnachtskarten und zur Weihnachtsbäckerei angeboten.


TV: Dokumentation über “Weihnachten in Ostpreußen” am 10. Dezember 2014

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Der NDR sendet am Mittwoch, den 10. Dezember 2014, von 15:15 bis 16 Uhr einen Info-Film über die heutige Weihnachtszeit in Ostpreußen.

Ein Kamerateam filmt während einer Schlittenfahrt durch den Schnee © NDR/Doc-Team Fotograf: Evamaria Schmid

In Ostpreußen, Ermland und Masuren beginnt der Winter früh. Oft fällt der erste Schnee schon Mitte November, überzieht eine Eisschicht die zahllosen Seen. Daher ist eine “weiße Weihnacht” fast selbstverständlich in den masurischen Dörfern.

Zudem gelten die alten Traditionen bei den wenigen noch verbliebenen deutschstämmigen und meist evangelischen Familien – ähnlich wie bei ihren polnisch-katholischen Nachbarn.

Oft fällt in Ostpreußen schon vor Weihnachten reichlich Schnee. Dann kommt auch der Schlitten zum Einsatz.

Die Roszigs und die Korzeniewskis sind miteinander befreundet, haben gemeinsam ein Schwein zum Fest geschlachtet, der Auftakt für die unmittelbaren Festvorbereitungen. (…)

Wolfgang Wegner hat beide Familien in den Tagen vor dem Fest bis zum Heiligen Abend begleitet.

Quelle (Text/Foto) und vollständige Film-Beschreibung hier: http://www.ndr.de/fernsehen/epg/import/Weihnachten-in-Ostpreussen,sendung313752.html


Iran: Christen über Weihnachten und Neujahr verhaftet – Hausgemeinden verfolgt

Die iranischen Sicherheitsbehörden ließen in der Kleinstadt Karaj vier iranische Christen festnehmen, die in einer Privatwohnung das Neujahrsfest mit einem Gebet feiern wollten. BILD0167

Polizeibeamte drangen in die Wohnung ein und nahmen Sara Rahimi-Nejad, Mostafa Nadri, Majid Sheidaei und George Isaia fest, um sie an einen unbekannten Ort zu bringen. Dies teilt die iranisch christliche Nachrichtenagentur “Mohabat News” mit.

Die Polizeibeamten sollen auch persönliche Gegenstände, Bücher, Aufzeichnungen, Computer, CDs und DVDs beschlagnahmt haben. In den vergangenen Tagen wurden die Angehörigen beim Versuch in der Haftanstalt in Evin Auskünfte über ihre Verwandten zu erfragen abgewiesen worden sein.

Auch während der Weihnachtszeit waren Christen festgenommen worden: es handelt sich um Faegheh Nasrollahi, Mastaneh Rastegari, Amir Hossein-Nematollahi, Ahmad Bazyar und Hosseini, die in einer so genannten Hauskirche in Teheran zusammengekommen waren.

Wie Beobachter berichten wurde der Druck auf iranische Christen an Weihnachten und Neujahr erhöht: Gläubige, die sich in sog. “Hauskirchen” versammeln, sollen eingeschüchtert werden.

Oft versuchen die Polizeibeamten, Geständnisse zu erwirken, in denen die Christen bestätigen, dass sie „für die Unterstützung des Christentums im Iran vom Ausland bezahlt werden”.

Quelle: Fidesdienst

Gemälde: Evita Gründler


ZDF-Moderator Peter Hahne kritisiert zeitgeistig angepaßte Weihnachtspredigten

Kritik an freudlosen Predigten zur Weihnachtszeit übt der Fernsehmoderator und Bestsellerautor Peter Hahne.

In seiner Kolumne in der Zeitung „Bild am Sonntag“ vom 29. Dezember zitiert er einen Kollegen, der seit Jahren zum ersten Mal wieder am Christfest eine evangelische Kirche besucht hat: „Die Botschaft war nicht froh, sondern das Pädagogen-Gelaber eines Gleichstellungs- und Flüchtlingsbeauftragten.“ 109fab9abe

Dabei laute die Botschaft des Engels in der Heiligen Nacht doch „Siehe, ich verkündige euch große Freude“ und nicht „Ich verkündige euch große Probleme“. Zwar dürfe und müsse die Kirche auch politisch sein, so Hahne. Doch habe Altbundeskanzler Helmut Schmidt (SPD) recht mit seinem Wunsch: „Eine Predigt ist etwas anderes als die Tagesschau.“

Der evangelische Theologe Hahne  –  er war von 1992 bis 2009 Mitglied des Rates der EKD  –   fragt, warum die Kirchen nicht die einzigen überfüllten Gottesdienste des Jahres zur Werbung für sich selbst und für die „tolle Botschaft von Freude und Hoffnung“ machen.

Stattdessen würden „blutleere Vorträge gehalten, wie sie jeder Krankenkassenfunktionär und jeder Parteipolitiker besser hinbekommt“.

Jedenfalls sei sein Kollege so niedergeschlagen von der „Weltenmoral des Herrn Pfarrers“ gewesen, dass er nie mehr eine Kirche betreten wolle. Hahnes Fazit: „Ich kann das bedauern, verdenken kann ich es ihm nicht.“

Quelle: http://www.idea.de


Aktueller Newsticker: SATIRE am Sonntag

WIEN: Die “Initiative für Ungehorsam und Dauerrevolution, wie Jesus sie gewollt hat” möchte dem Papst bei seinem Kampf gegen Hierarchie und Drohbotschaft unterstützen. Deswegen will sie in 2014 Pfarrkommittees gründen, in denen alle Punkte besprochen werden sollen, die von der Kurie in der Umfrage unterschlagen wurden, wie die polygame Ehe, die Einführung der Bibel in gerechter Sprache für den Gottesdienst, die Priesterinnenweihe und die Entfernung der Kreuzigung Christi aus der Heiligen Schrift. 0022

KÖLN: Die “Gemeinschaft für eine menschenwürdige Kirche” verteidigte den Auftritt der Femen-Aktivistin im Kölner Dom. Die Menschen müssten endlich aus ihrer Trägheit aufgerüttelt und zum konkreten Taten gegen die patriarchale Gewaltherrschaft motiviert werden. Die Gemeinschaft hofft daher, dass bald ein Sturm von Femen über die deutschen Bistumskirchen kommen werde.

BRÜSSEL: Der Kommissar für Menschenrechte, Gleichmacherei und Vernichtung ungegenderten Denkens verlangt die Umbenennung von Weihnachten in “Fest der Vertrautheit”.  – Als neue Traditionen sind gedacht: Das Beschenken von diskriminierten Menschen wie Homosexuellen, Polygamisten, Frauen, Ausländern und EU-Beamten. Das öffentliche Absingen von Liedern wie “Heller Tag, strahlende Morgenröte”, “Oh Gleichheitsbaum, oh Gleichheitsbaum” und der gemeinsame Gang zu einem “Zentrum für Brüderlichkeit”. Besagte Zentren sollten in nicht sinnvoll genutzten Gebäuden wie den Kirchen eingerichtet werden.

Quelle und vollständiger Text hier: Samstäglicher Newsticker


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