Irak: Muslimischer Geschäftsmann ließ Riesen-Christbaum in Bagdad aufstellen

Bagdad wird in diesen Tagen von einem riesigen Weihnachtsbaum überragt. Er ist etwa 25 Meter hoch mit einem Durchmesser von rund 10 Metern und befindet sich im al-Zawra Park, einem Freizeitpark der irakischen Hauptstadt. 302469-weihnachtsbaum-in-bagdad

Das Projekt, das insgesamt 24.000 US-Dollar gekostet hat, wurde von einem muslimischen Geschäftsmann der Stadt initiiert – aus Solidarität gegenüber den Christen, wie er der Presseagentur AP erklärte.

Damit habe er das Ziel verfolgt, andere mit «unseren christlichen Brüdern in ihrem Fest» zu vereinen und den Irakern zu helfen, «ihr Leid zu vergessen, insbesondere den Krieg in Mossul».

Noch zu Beginn dieses Jahrtausends lebten im Irak über eine Million Christen. Doch seit Beginn des Krieges und durch das Wirken von ISIS sind sie zu Zehntausenden aus dem Land geflohen. Mittlerweile sprechen Experten von der Gefahr, dass es, wenn die Tendenz so weitergeht, bald in der Region, die als «Wiege des Christentums» gilt, keine Christen mehr geben wird.

Quelle: http://www.jesus.ch/themen/gesellschaft/international/asien/302470-muslimischer_geschaeftsmann_stellt_riesigen_weihnachtsbaum_auf.html


Papst lernt bayerisch: „I ko nimma“

Clamormeuspress berichtet heute exclusiv aus dem Vatikan: Papst Franziskus nimmt bei Erzbischof Müller, dem Chef der Glaubenskongregation, bereits Bayerisch-Unterricht. 1_0_697102

Nach einem gemeinsamen Essen am letzten Montag in den Räumen von Erzbischof Müller soll er bereits ein paar Beweise seiner Sprachkenntnisse gebracht haben: „I ko nimma“ soll er gesagt haben, als er zu viel Schnitzel und Kartoffelsalat gegessen hatte.

Ein guter Anfang – jetzt kann er dann bald die Bayernhymne einstudieren, die sich im neuen „Gotteslob“ befinden wird….

Und die schleichende Bavarisierung des Vatikan schreitet voran: Wie der BR gestern meldete, wird der Weihnachtsbaum, der demnächst den Petersplatz zieren soll, diesmal aus Waldmünchen in Bayern geliefert. Die fleißigen Holzfäller haben die „Riesenfichte“ bereits auf den Weg gebracht.

Im Vorfeld durften die Herren auch einen Rombesuch machen und wurden dort von Papa em. Benedikt begrüßt. Davon gibt’s in diesem Bericht ebenfalls ein schönes Foto.

Quelle: http://beiboot-petri.blogspot.de/2013/11/der-vatikan-fest-in-bayerischer-hand.html

Foto: Radio Vatikan


Proteste in Belgien: diesmal kein Christbaum vor dem Rathaus in Brüssel

Brüssel  – gleichsam die Hauptstadt der EU  –  verzichtet dieses Jahr auf ein Weihnachtsbaum vor dem Rathaus auf der weltberühmten „Grande Place“. Stattdessen soll eine 24 Meter hohe Lichtkonstruktion aufgestellt werden.

Die christlich-demokratische Abgeordnete Bianca Debaets erklärte, der Verzicht habe religiöse Gründe. Allein durch seinen Namen habe der Christbaum einen Bezug zu dem christlichen Fest, auch wenn er an sich kein religiöses Symbol sei, twitterte Debaets. Genau dies habe vermutlich den Ausschlag für die Verbannung des Baumes gegeben.

Viele Brüsseler sind empört und protestieren gegen die Maßnahme, indem sie sich an einer entsprechenden Initiative im Internet beteiligen. – Titel: „Für einen echten Weihnachtsbaum auf der Grand Place in Brüssel und Respekt für unsere Werte und Traditionen“.

Quelle: Kultur und Medien online