Roger Köppel würdigt die Heilige Schrift

Roger Köppel wurde 2001 Chefredakteur der Weltwoche und gab dem einst linksliberalen Blatt einen konservativ-liberalen Kurs. Von 2004 bis 2006 leitete er in Berlin die Tageszeitung Die Welt, danach kehrte er zur Weltwoche zurück. Seit 2015 ist er Mitglied im Schweizer Nationalrat und gehört der nationalkonservativen Schweizerischen Volkspartei (SVP) an.

Über die Bibel sagte er im Podcast, sie sei seine „Buchempfehlung“. „Wenn Sie in Ihrem Leben ein Buch – oder noch einmal – lesen wollen, dann lesen Sie die Bibel. Wenn man die Bibel gelesen hat, muss man keine anderen Bücher mehr lesen – alle anderen Bücher sind gleichsam eine Fußnote zur Bibel. Denn die Bibel handelt von allem, was den Menschen angeht – aber eben auch von dem, was über den Menschen hinausgeht.“

Dieses Buch sei „voller Weisheit“ und „das wichtigste und zugleich unterschätzteste Buch des Abendlandes“.

Der Journalist kritisiert daraufhin, dass in der Kirche allerdings gar nicht mehr richtig aus diesem Buch vorgetragen werde. „Unsere Pfarrer und Priester predigen vor allem gegen Trumps, gegen die Konzerne und gegen den Klimawandel; sie müssten eigentlich aus der Bibel predigen.“

Quelle und vollständiger Artikel hier: https://www.pro-medienmagazin.de/roger-koeppel-bibel-ist-das-wichtigste-buch/


Viele jüdische Priester glaubten an Christus

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Apg 6,1-7.

In jenen Tagen, als die Zahl der Jünger zunahm, begehrten die Hellenisten gegen die Hebräer auf, weil ihre Witwen bei der täglichen Versorgung übersehen wurden.
Da riefen die Zwölf die ganze Schar der Jünger zusammen und erklärten: Es ist nicht recht, dass wir das Wort Gottes vernachlässigen und uns dem Dienst an den Tischen widmen.
Brüder, wählt aus eurer Mitte sieben Männer von gutem Ruf und voll Geist und Weisheit; ihnen werden wir diese Aufgabe übertragen. Wir aber wollen beim Gebet und beim Dienst am Wort bleiben.

Der Vorschlag fand den Beifall der ganzen Gemeinde, und sie wählten Stephanus, einen Mann, erfüllt vom Glauben und vom Heiligen Geist, ferner Philippus und Prochorus, Nikanor und Timon, Parmenas und Nikolaus, einen Proselyten aus Antiochia.
Sie ließen sie vor die Apostel hintreten – und diese beteten und legten ihnen die Hände auf.
Und das Wort Gottes breitete sich aus, und die Zahl der Jünger in Jerusalem wurde immer größer; auch zahlreiche Priester nahmen gehorsam den Glauben an.


Prophetin und Witwe: Hanna im Tempel

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Lk 2,36-40.

In jener Zeit lebte eine Prophetin namens Hanna, eine Tochter Penuëls, aus dem Stamm Ascher. Sie war schon hochbetagt. Als junges Mädchen hatte sie geheiratet und sieben Jahre mit ihrem Mann gelebt;
nun war sie eine Witwe von vierundachtzig Jahren. Sie hielt sich ständig im Tempel auf und diente Gott Tag und Nacht mit Fasten und Beten.

In diesem Augenblick nun trat sie hinzu, pries Gott und sprach über das Kind zu allen, die auf die Erlösung Jerusalems warteten.
Als seine Eltern alles getan hatten, was das Gesetz des HERRN vorschreibt, kehrten sie nach Galiläa in ihre Stadt Nazaret zurück.
Das Kind wuchs heran und wurde kräftig; Gott erfüllte es mit Weisheit, und seine Gnade ruhte auf ihm.

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Der HERR hilft den Gebeugten auf!

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 147(146),1-2.3-4.5-6.

Gut ist es, unserem Gott zu singen;
schön ist es, ihn zu loben.
Der HERR baut Jerusalem wieder auf,
ER sammelt die Versprengten Israels.

ER heilt die gebrochenen Herzen
und verbindet ihre schmerzenden Wunden.
ER bestimmt die Zahl der Sterne
und ruft sie alle mit Namen.

Groß ist unser HERR und gewaltig an Kraft,
unermesslich ist seine Weisheit.
Der HERR hilft den Gebeugten auf
und erniedrigt die Frevler.


Nachsinnen über Gottes Weisung macht weise

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 119 (118),97-98.99-100.101-102.

Wie lieb ist mir deine Weisung;
ich sinne über sie nach den ganzen Tag.
Dein Gebot macht mich weiser als all meine Feinde;
denn immer ist es mir nahe.
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Ich wurde klüger als all meine Lehrer;
denn über deine Vorschriften sinne ich nach.
Mehr Einsicht habe ich als die Alten;
denn ich beachte deine Befehle.
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Von jedem bösen Weg halte ich meinen Fuß zurück;
denn ich will dein Wort befolgen.
Ich weiche nicht ab von deinen Entscheiden,
du hast mich ja selbst unterwiesen.

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Für die Rechtschaffenen ist GOTT ein Schild

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Buch der Sprüche 2,1-9.

Mein Sohn, wenn du meine Worte annimmst und meine Gebote beherzigst,
der Weisheit Gehör schenkst, dein Herz der Einsicht zuneigst,
wenn du nach Erkenntnis rufst, mit lauter Stimme um Einsicht bittest,
wenn du sie suchst wie Silber, nach ihr forschst wie nach Schätzen,
dann wirst du die Gottesfurcht begreifen und Gotteserkenntnis finden.
Denn der HERR gibt Weisheit,
aus seinem Mund kommen Erkenntnis und Einsicht.
Für die Redlichen hält ER Hilfe bereit, den Rechtschaffenen ist ER ein Schild.
ER hütet die Pfade des Rechts und bewacht den Weg seiner Frommen.
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Dann begreifst du, was Recht und Gerechtigkeit ist,
Redlichkeit und jedes gute Verhalten.
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Die Ehre Gottes durch seine Schöpfung

Die Himmel rühmen des Ewigen Ehre,
Ihr Schall pflanzt seinen Namen fort.
Ihn rühmt der Erdkreis, ihn preisen die Meere,
Vernimm, o Mensch, ihr göttlich Wort.

Wer trägt der Himmel unzählbare Sterne?
Wer führt die Sonn’ aus ihrem Zelt?
Sie kommt und leuchtet und lacht uns von ferne,
Und läuft den Weg gleich wie ein Held.

Vernimm’s, und siehe die Wunder der Werke.
Die die Natur dir aufgestellt!
Verkündet Weisheit und Ordnung und Stärke
Dir nicht den Schöpfer dieser Welt?

Kannst du der Wesen unzählbare Heere,
Den kleinsten Staub fühllos beschaun?
Durch wen ist alles? O gib ihm die Ehre!
Mir, ruft der HERR, sollst du vertraun.

Mein ist die Kraft, mein ist Himmel und Erde;
An meinen Werken kennst du mich.
Ich bin’s, und werde sein, der ich sein werde,
Dein Gott und Vater ewiglich.

Ich bin dein Schöpfer, bin Weisheit und Güte,
Ein Gott der Ordnung und dein Heil;
Ich bin’s! Mich liebe von ganzem Gemüte,
Und nimm an meiner Gnade teil.

Christian Fürchtegott Gellert

 


Der Gläubige, der im niederem Stand lebt, rühme sich seiner hohen Würde

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Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Jak 1,1-10:
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Jakobus, Knecht Gottes und Jesu Christi, des HERRN grüßt die zwölf Stämme, die in der Zerstreuung leben.
Seid voll Freude, meine Brüder, wenn ihr in mancherlei Versuchungen geratet.
Ihr wisst, dass die Prüfung eures Glaubens Ausdauer bewirkt. Die Ausdauer aber soll zu einem vollendeten Werk führen; denn so werdet ihr untadelig sein, es wird euch nichts mehr fehlen.
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Fehlt es aber einem von euch an Weisheit, dann soll er sie von Gott erbitten; Gott wird sie ihm geben, denn ER gibt allen gern und macht niemand einen Vorwurf.
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Wer bittet, soll aber voll Glauben bitten und nicht zweifeln; denn wer zweifelt, ist wie eine Welle, die vom Wind im Meer hin und her getrieben wird. Ein solcher Mensch bilde sich nicht ein, dass er vom HERRN etwas erhalten wird: Er ist ein Mann mit zwei Seelen, unbeständig auf all seinen Wegen.
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Der Bruder, der in niederem Stand lebt, rühme sich seiner hohen Würde, der Reiche aber seiner Niedrigkeit; denn er wird dahinschwinden wie die Blume im Gras.
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Der HERR hilft den Gebeugten auf

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 147 (146); 1-2 ff.
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Gut ist es, unserem Gott zu singen;
schön ist es, ihn zu loben.
Der HERR baut Jerusalem wieder auf,
ER sammelt die Versprengten Israels.
 

ER heilt die gebrochenen Herzen
und verbindet ihre schmerzenden Wunden.
ER bestimmt die Zahl der Sterne
und ruft sie alle mit Namen.
 

Groß ist unser HERR und gewaltig an Kraft,
unermesslich ist seine Weisheit.
Der HERR hilft den Gebeugten auf
und erniedrigt die Frevler.


Wer kann den Plan des Höchsten erkennen?

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Weish 9,13-19:

Welcher Mensch kann Gottes Plan erkennen oder wer begreift, was der HERR will?
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Unsicher sind die Berechnungen der Sterblichen und hinfällig unsere Gedanken; denn der vergängliche Leib beschwert die Seele, und das irdische Zelt belastet den um vieles besorgten Geist.
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Wir erraten kaum, was auf der Erde vorgeht  –  und finden nur mit Mühe, was doch auf der Hand liegt; wer kann dann ergründen, was im Himmel ist?
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Wer hat je deinen Plan erkannt, wenn du ihm nicht Weisheit gegeben und deinen heiligen Geist aus der Höhe gesandt hast?
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So wurden die Pfade der Erdenbewohner gerade gemacht, und die Menschen lernten, was dir gefällt; durch die Weisheit wurden sie gerettet.