Doppelmoral bei Störungen im Bundestag

Wie die grüne Parteijugend den FFF-„Tumult“ im Bundestag feierte

In der aktuellen Ausgabe der Welt am Sonntag (WamS) vom 22. November äußert sich Chefredakteur Johannes Boie in seinem Editorial zu den „Krawallmachern“, die von einigen AfD-Abgeordneten leichtfertig ins Parlament gelassen wurden, wofür sich die Fraktionsführung der Partei inzwischen entschuldigte. Eine Frau hatte z. B. Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) als „kleinen, aufgeblasenen König“ beschimpft usw.

WamS-Chef Boie begrüßt mit Recht die Verurteilung dieser Störaktionen durch die Bundestagsfraktionen. Zugleich weist er darauf hin, daß manche Empörung nun auf einige Politiker zurückfallen müsse und erinnert an folgenden Vorgang:

Als im Sommer 2019 Fridays for future im Plenarsaal Aufruhr verursachte und verbotenerweise ein Plakat enthüllte, verbreitete die grüne Parteijugend auf offiziellen Parteikanälen ein Video davon , feierte „Tumult im Bundestag“ und erklärte: „Ja, das ist verboten. Nein, das Klima interessiert sich nicht für die Hausregeln.“

Nicht ohne Grund spricht der Chefredakteur insoweit von „Doppelmoral“.


„Welt am Sonntag“ würdigt Trumps Politik

Johannes Boje, seit dem Vorjahr Chefredakteur der WELT AM SONNTAG (WamS), lobt in seinem Wort an die Leser (Ausgabe vom 25.10.) die Politik des US-Präsidenten Donald Trump, besonders seine „Errungenschaften“ in der Außenpolitik.

„Der Nahe Osten wird in seinen Beziehungen zu Israel friedlicher“, stellt er fest. Nicht nur zwischen dem jüdischen Staat und den Vereinigten Arabischen Emiraten sowie Bahrain gab es Friedensabkommen, sogar mit dem islamischen (Nord-)Sudan entspannten sich die Beziehungen. Dies ist in erster Linie ein Erfolg Trumps, was auch die israelische Regierung mehrfach dankbar betont hat.

Die „Jüdische Rundschau“ forderte daher schon vor Monaten den Friedensnobelpreis für Trump. Indes wird die Friedenspolitik Trumps in deutschen Medien totgeschwiegen oder kleingeredet.

Dies ist auch der Eindruck des WamS-Chefredakteurs: „Vielen deutschen Journalisten und Politikern scheint es nicht zu passen.“ – Er fügt hinzu, einige Medienvertreter seien „unglücklich“ über die neuen Fortschritte in der Nahostpolitik: „Auf Twitter stellt das zuständige Korrespondentenbüro der ARD zunächst fest, daß sich die „palästinensische Führung verraten“ fühle.

Boje erinnert daran, daß eine führende Chefkorrespondentin noch im Januar behauptet habe, Trump lege die „Lunte ans Pulverfaß in Nahost“.Aber zum Glück sei es anders gekommen, als von den Bedenkenträgern vorausgesagt.


Berliner Starkoch Tim Raue beklagt Lockdown bei der Gastronomie

Der bekannte Fernsehkoch Tim Raue aus Berlin kritisiert die vom Staat verfügte November-Schließung der Gastronomie unter dem Titel „Meine Geduld ist am Ende“ in der aktuellen „Welt am Sonntag“ von heute (1.11.) auf S. 55.

Der Restaurant-Besitzer und Starkoch beginnt seinen Beitrag mit den Worten:

„Was haben wir Gastromen nicht alles unternommen, um einen sicheren Ort zu schaffen. Wir haben Luftfilter angeschafft und die Hälfte der Tische weggeräumt. Wir haben Trennscheiben montiert, mobile Waschbecken installiert und Desinfektionsgeräte aufgestellt. Service und Köche tragen Masken, alle Mitarbeiter wurden regelmäßig getestet.“

Der Autor weist sodann darauf hin, daß nur zwei Prozent der Corona-Ansteckungen in der Gastronomie stattgefunden habendazu gehört sowohl das Sterne-Hotel wie die Imbißbude oder Kneipe um die Ecke.

In seinem Tim-Raue-Restaurant seien in den letzten sieben Monaten, so berichtet er weiter, über 50.000 Euro für Sicherheit und Hygiene ausgegeben worden. Er habe alle staatlichen Corona-Maßnahmen mitgetragen, wobei er „meist mehr als 12 Stunden am Tag“ eine Maske trage – im Beruf und in der Öffentlichkeit.

Umso unverständlicher wirkt auf ihn die kürzlich beschlossene Maßnahme, wonach die Gastromie am 2. November mindestens vier Wochen lang für Besucher geschlossen bleiben müsse.


Neue Wanderlust statt „Wir bleiben daheim“

Von Felizitas Küble

Die heutige Ausgabe der WELT am SONNTAG bringt ein fast halbseitiges Titelbild „Die neue Wanderlust“. Es heißt dort, die Deutschen würden ihre Wälder wiederentdecken: „Gerade in Zeiten von Abstandsregeln beruhigt der Gang ins Grüne die Nerven und hält fit.“

Na also – in unserem CHRISTLICHEN FORUM haben wir uns schon Anfang April gegen das damalige Dauer-Mantra „Wir bleiben zuhause“ ausgelassen und die entsprechende riesige Plakatwerbung kritisiert, mit der man nicht nur hier in Münster aufdringlich behelligt wurde: https://charismatismus.wordpress.com/2020/04/07/neues-deutsches-mantra-wir-bleiben-daheim-aber-nein-sich-regen-bringt-segen/

Genau umgekehrt nämlich wird ein Schuh draus – gerade in Coronazeiten: Raus an die frische Luft, viel Bewegung und Abwechslung, statt zuhause in sauerstoffarmen Zimmern zu versacken, was das Immunsystem schwächt.

Als ob es ein Problem wäre, draußen bei Wanderungen, Sport und Spaziergängen oder auch beim Radfahren den nötigen Abstand einzuhalten. 

Ja, die „neue Wanderlust“  – es wird höchste Zeit nach fünf Corona-Monaten, endlich in die Gänge zu kommen und die Menschen zu motivieren: Raus aus dem Haus  –  statt dem spießigen Sprüchlein vom „Daheimbleiben“ nach der Biedermeier-Devise: Trautes Heim – Glück allein….

Die WELT am SONNTAG schreibt dann auf vier großformatigen Seiten, wie gesund und entspannend das Laufen, Fußgehen und Wandern ist. Zugleich könne man bei der schönen Gelegenheit „zu sich selber zurückfinden“.
Ja, Stille und Naturnähe, Besinnung und frische Luft verhilft den Menschen wieder zu ihrer „Mitte“, entreißt sie oberflächlicher Vergnügungssucht oder fauler Lethargie.

Malerische Landschaften, Gebirge, Wälder und Wiesen, Seen und Bächlein, Tiere und Pflanzen, all dies ist für den gehetzten modernen Menschen wie Balsam für die Seele.

„Das Wandern ist das Ziel“ – so der Titel des WamS-Artikels, was durchaus zutrifft: Es geht dabei nicht so sehr darum, ein bestimmtes Ziel zu erreichen, sondern um das Wandern als solches, um Natur-Erleben und das Auftanken neuer Kraft, aber auch um viel Bewegung und frische Luft – ganz nach Pfarrer Kneipps Lebens- und Gesundheitsregeln.

Und natürlich: die Maske bleibt zuhause, aber der frohgemute Mensch geht   r a u s  in Wald und Feld – gemäß dem alten Volkslied: „Wer bleibt, der mag versauern – wir fahren in die Welt!“

.


Mecklenburg-V. will Maskenpflicht abschaffen

Wie die heute erscheinende WELT am SONNTAG auf ihrer Titelseite unter der Überschrift „Aufstand gegen die Maskenpflicht“ berichtet, will das Bundesland Mecklenburg-Vorpommern die Maskenpflicht voraussichtlich am 4. August 2020 in Geschäften abschaffen, wenn das „Infektionsgeschehen so gering bleibt“, wie der dortige Wirtschaftsminister Harry Glawe (CDU) gegenüber der Zeitung erklärt.

Der Minister fügte hinzu, noch lieber sei ihm ein „bundesweites Ende der Maskenpflicht im Handel“.

Inzwischen prüfen auch andere Bundesländer diese Frage, nachdem die Kritik an dieser Maßnahme in breiten Bevölkerungskreisen anwächst, zumal die oftmals angekündigte „zweite Welle“ nicht eingetroffen ist.

 

 


Verfassungsschutz rechnet mit starker Radikalisierung in linksextremer Szene

Die „Welt am Sonntag“ berichtet am heutigen 21. Juni auf der Titelseite über die zunehmende Gewaltbereitschaft im linksradikalen Spektrum. Selbst eine „gezielte Tötung“ von politischen Gegnern sei – so der Untertitel – „nicht mehr undenkbar“.

Der WamS-Redaktion liegt eine 22-seitige Analyse des Bundesamts für Verfassungsschutz vor, die eine „deutliche Radikalisierung in Teilen der gewaltorientierten linksextremen Szene“ feststelle.

Weiter heißt es: „Schwere Körperverletzungen der Opfer bis hin zum möglichen Mord werden billigend in Kauf genommen„.

In der Szene werde nicht mehr unterschieden zwischen Gewalt gegen Sachen und Gewalt gegen Personen. Entsprechende Tendenzen gäbe es besonders in Hamburg, Berlin und Sachsen.

Die Zeitung erwähnt den nordrhein-westfälischen Innenminister Herbert Reul, er erklärt habe, es gäbe diesbezüglich „eine neue Qualität, die mir ernste Sorgen bereitet.“

Auch Berlins Innensenator Andreas Geisel (SPD) wird zitiert: „Mit gezielten Aktionen, darunter auch Gewalttaten, sollen staatliche und private Akteure – hier insbesondere die Polizei, Parteien und Immobilienunternehmen – eingeschüchtert werden.“

 


Wissenschafts-Experte Antes übt Kritik an Virologen und fragwürdigen Studien

Die heutige Ausgabe der WELT am SONNTAG (WamS) vom 7. Juni veröffentlicht ein ausführliches Interview von Birgit Herden mit Professor Gerd Antes, einem führenden Experten für die Beurteilung wissenschaftlicher Studien. Der Mathematiker aus Freiburg war bis 2018 Leiter des Deutschen Chochrane-Zentrums und gehört zu den Gründern des Deutschen Netzwerks Evidenzbasierter Medizin.

Die Sonntagszeitung aus Berlin erwähnt zunächst, daß die wissenschaftliche Fachzeitschrift „The Lancet“ kürzlich einen Artikel über die Medikamente Chloroquin und Hydroxycholoroquin „zurückziehen“ mußte, weil er sich als unzulänglich erwies.

Die Arbeit hatte – so schien es – nachgewiesen, daß es bei der Behandlung mit diesen Mitteln zu vorzeitigen Todesfällen komme. Daraufhin seien, so heißt es in der WamS weiter, weltweit Studien gestoppt worden, bei denen die Wirksamkeit dieser Malariamittel gegenüber Covid-19 untersucht werden sollte.

Prof. Antes erklärt zu dem Vorfall, er sei „fassungslos, dass so etwas passieren konnte….Es wirkt, als hätte man die Studie nur durchgewinkt.“

Daraufhin weist die WamS auf einen möglichen Hintergrund hin: „Der Fall ist politisch aufgeladen, weil Donald Trump Hydroxycholoroquin empfohlen und selbst zum Schutz vor Covid-19 eingenommen hat.“ 

Auf die Frage, ob das bei der ablehnenden Studie eine Rolle gespielt haben könne, antwortet Antes: „Gerade deswegen hätte man bei „The Lancet“ eigentlich die allergrößte Sorgfalt an den Tag legen müssen.“ – Weil dies aber nicht erfolgt sei, „wurde die Forschung zu Chloroquin verzögert, es geht also um Menschenleben.“

Die Interviewerin erwähnt nun die umstrittene Drosten-Studie. Der Mathematiker antwortet, diese sei zwar „international nicht von so großer Bedeutung“, aber beide Fälle seien „Symptome des gleichen Problems“. Es handle sich um die „Spitze eines Eisbergs, die jetzt zum Vorschein kommt“.

Allerdings sei der Schock „vielleicht auch heilsam“, weil nun das Feigenblatt Covid 19 „nicht mehr ausreicht, um schlechte Forschung zu verdecken“.

Danach kritisiert der Experte ausführlich die vieldiskutierte Drosten-Studie, die „allenfalls eine Vorstudie“ gewesen sei, sowohl in der Sache selbst wie in der Art ihrer vorschnellen und wissenschaftlich unzulänglichen Veröffentlichung.

Allgemein empfiehlt Prof. Antes, die Virologen sollten „weniger ihrem Ego folgen“ und er bemängelt: „Immer wieder werden von den Virologen irgendwelche Zahlen als Weisheiten verkündet“, auch wenn zum Schluß meist angemerkt werde, man wisse es nicht so genau. Ein Beispiel sei etwa das „völlige Chaos um den Nutzen von Masken“.

Auch über die Arbeit des Robert-Koch-Instituts äußert sich Antes teils skeptisch: „Ein besonders absurder Fall ist die höchst unsichere Reproduktionszahl R, die vom Robert-Koch-Institut dann oft noch mit der zweiten Stelle nach dem Komma angegeben wird. Dabei sind die Unsicherheiten und Schwankungen viel zu groß dafür.“

HIER einer unserer Berichte über die Drosten-Studie: https://charismatismus.wordpress.com/2020/05/30/streit-unter-virologen-prof-kekule-beharrt-auf-seiner-kritik-an-der-drosten-studie/

HIER einer unserer Artikel zum Robert-Koch-Institut: https://charismatismus.wordpress.com/2020/05/22/zum-zickzack-kurs-des-robert-koch-instituts/

 

 


Mail-Vorwürfe gegen Dr. Weidel sind vom Kampagnen-Journalismus geprägt

Von Dr. David Berger

Hier die 9 wichtigsten Fakten, die wir bislang zu den –  derzeit gegen Dr. Alice Weidel  –  erhobenen Vorwürfen kennen:

1.) Die „Welt am Sonntag“ hat eine angeblich von der AfD-Spitzenkandidatin stammende Mail aus dem Jahre 2013 veröffentlicht.

2.) Alice Weidel bestreitet die Urheberschaft und hat Anzeige erstattet. Weidels Anwälte stellten klar, dass es falsch und rechtswidrig sei, „öffentlich zu behaupten, unsere Mandantin habe diesen Text geschrieben, oder auch nur diesen Verdacht zu äußern“.

3.) Die „Welt“ behauptet, ihr liege eine eidesstattliche Versicherung des Mail-Empfängers vor. Was diese genau besagt, konnte ich nicht eruieren. Fakt ist aber: Gerade im Bereich des E-mail-Verkehrs ist es äußerst schwierig, juristisch wasserfeste Aussagen zu machen bzw. Authentizitäten nachzuprüfen. Zudem gilt auch hier wie immer die Unschuldsvermutung bzw. das rechtsstaatliche Prinzip: Im Zweifel für den Angeklagten.

Hinzu kommt: Eidesstattliche Versicherungen, welche angeblich der Presse vorliegen, sind rechtlich gegenstandslos bzw. völlig belanglos; diese Eidesstattl. Versicherung müsste einem GERICHT vorliegen, damit sie überhaupt ein Argument sein kann.

4.) Der Chefredakteur der Tageszeitung „Die Welt“ ist Ulf Poschardt. Wikipedia berichtet über ihn: „Von 1996 bis 2000 arbeitete er als Chefredakteur des Magazins der Süddeutschen Zeitung. Im Skandal um Tom Kummer kam heraus, dass Poschardt gefälschte Interviews und Storys publiziert hatte.“

5.) Die Stellvertreterin von Poschart ist Dagmar Rosenfeld-Lindner. Sie ist  – wie Wikipedia zu berichten weiß  –  seit 2011 „mit Christian Lindner, dem damaligen Generalsekretär und heutigen Vorsitzenden der Freien Demokratischen Partei (FDP), verheiratet, mit dem sie zuvor seit 2009 liiert war“.

6.) Dazu ist wichtig zu wissen: Die FDP betrachtet die AfD als härteste Konkurrenz. Die Wirtschaftswoche schreibt: “Aber eine Fixiertheit der FDP auf eine gewisse Feindseligkeit gegenüber der AfD macht weder Inhalt noch lockt es Wähler zurück.“ Hier stellt sich die Frage, ob die E-;ail-Story der letzte Versuch der FDP bzw. des Ehepaares Lindner ist, die AfD irgendwie zu stoppen.

7.) Wer sich mit Texten etwas auskennt, bemerkt sehr schnell: Die Art und Weise, wie der Text verfasst ist, passt nicht zu den übrigen Texten Weidels.

FORTSETZUNG des Artikels von Dr. Berger hier: https://philosophia-perennis.com/2017/09/11/pp-faktencheck-2/


FDP-Politikerin kritisiert üble Inhalte der Sexualkunde in NRW – CDU schweigt dazu

In den nordrhein-westfälischen Schulen gibt es sexualpädagogische Auswüchse. Diese Meinung vertritt die FDP-Landtagsabgeordnete Yvonne Gebauer (Köln) in der „Welt am Sonntag“ vom 19. Juni. Beispielsweise dürften schon Zwölfjährigen Sexualpraktiken wie Sadomasochismus und Phänomene wie der „Darkroom“ nahgebracht werden. IMG_4228

So werden Orte bezeichnet, an denen Sex in Gruppen praktiziert wird. Die Schulexpertin warnt, dass das für die Persönlichkeitsentwicklung unerlässliche Schamgefühl von Kindern verletzt werde.

Sie kritisiert vor allem die von Sexualpädagogen und schwul-lesbischen Gruppen gestalteten Lehrmaterialien, die unter dem Titel „Schule der Vielfalt“ deutschlandweit angeboten werden. In Nordrhein-Westfalen werden sie laut der „Welt am Sonntag“ vom Schulministerium empfohlen und gefördert.

Einige der dort unterbreiteten Unterrichtsideen seien in Baden-Württemberg und im SPD-regierten Hamburg auf Protest gestoßen. Die CDU in Nordrhein-Westfalen hingegen, so die Zeitung, verhielte sich still.

Manche Politiker hätten gehofft, dass die rot-grüne Landesregierung angesichts der deutschlandweiten Diskussion dafür sorgen werde, dass die umstrittensten Ideen der „Schule der Vielfalt“ in dem Bundesland keine Anwendung finden. Doch die Landesregierung habe sich von keinem einzigen Angebot distanziert.

Laut Gebauer schießen die Inhalte über das „gute Ziel der Antidiskriminierung“ hinaus. Um Toleranz zu fördern, müsse man „Zwölfjährige nicht vor versammelter Klasse einen Orgasmus oder Darkroom-Praktiken vorspielen lassen“.

Die Zeitung zitiert ferner aus dem Lehrbuch „Sexualpädagogik der Vielfalt“. Die Autoren Elisabeth Tuider und Stefan Timmermanns würden den Lehrern empfehlen, Kinder ab 13 Jahren Praktiken wie Analsex als Theaterstück darstellen zu lassen.

Angeraten werde auch, für Schüler ab 14 Jahren auf Unterrichtsmaterialien wie „Dildos“ oder „Vaginalkugeln“ zurückzugreifen. „Sexualpädagogisch hilfreich“ sei überdies ein Projekt, in dem Schüler einen „Puff für alle“ bauten. In Hamburg sei das Buch von der Literaturliste des dortigen Lehrerinstituts gestrichen worden.

Quelle und Fortsetzung der Meldung hier: http://www.idea.de/politik/detail/in-nordrhein-westfalen-gibt-es-sexualpaedagogische-auswuechse-97255.html


Bayern: Finanzminister Söder (CSU) will Grenzen und Obergrenzen für unser Land

„Manchmal müssen die Bayern die letzten Preußen sein“

Seit Monaten gibt es erheblichen Konfliktstoff zwischen den Schwesterparteien CDU und CSU in der Asyl- und Flüchtlingsfrage. Besonders Bundeskanzlerin und CDU-Vorsitzende Angela Merkel erntet Kritik aus Bayern, aber auch aus Teilen ihrer Partei, ja mittlerweile sogar aus der eigenen Regierung.
_SITE_MUNDO_4d95e5470607b

WELT-online veröffentlichte ein Gespräch der „Welt am Sonntag“ mit dem bayerischen Finanzminister Markus Söder zur aktuellen Lage nach der massenmörderischen Blutnacht von Paris – und zur zukünftigen Strategie in der Asylpolitik.  

Unter dem Titel „Angela Merkel soll Fehler einräumen“ plädiert der CSU-Politiker für eine Wende in puncto Flüchtlingszahlen und in der Grenzsicherung, wie es Frankreich für seinen Staat bereits beschlossen hat. Söder erklärt dazu wörtlich:Der Kontinent muss sich besser schützen vor Feinden, die vor nichts zurückschrecken. Die Zeit unkontrollierter Zuwanderung und illegaler Einwanderung kann so nicht weitergehen.“

Deutschland könne, so der Minister, auf keinen Fall weiterhin jährlich eine Million Ankömmlinge verkraften. Daher müsse es neben der Grenze bzw. Grenzsicherung auch eine Obergrenze für Einwanderer geben. Vorstellbar sei „allenfalls“ eine „geordnete“ Zuwanderung von 200.000 bis 300.000 Menschen.

Der CSU-Politiker warnt, das „Urvertrauen der Bevölkerung“  sei spätestens nach Paris „empfindlich berührt.“ –  Kritisch fügt er hinzu: „Deutschland hat das Grenzkontroll-System in Europa de facto außer Kraft gesetzt und damit eine neue Zuwanderungswelle aus Syrien, Irak, Afghanistan und Pakistan ausgelöst.“image
Für den Fall, daß es nicht zu einer wirksamen Kontrolle der deutschen Grenzen kommt, könne Bayern dies übernehmen: „Manchmal müssen die Bayern die letzten Preußen sein. Das hat schon Franz Josef Strauß gesagt.“

Dauerhafte Preisgabe des Rechtsstaats „existenzbedrohend“

Die CSU stehe zwar zur Kanzlerin, so Söder weiter, doch erwarte man von ihr, daß sie ihre Politik der Grenzöffnung als „Fehler“ einräume. Außerdem verteidigt der bayerische Finanzminister Schäubles Flüchtlingsvergleich mit einer „Lawine“. Die Menschen seien „tief verunsichert“ und zudem sei der „soziale Frieden“ in Gefahr.
 .
Söder sodann kritisiert die griechische Regierung, weil sie den massenhaften Zustrom nicht stoppt –  sollte sich dies nicht endlich bessern, könne sie nicht mehr die gleichen Finanzmittel von der EU erwarten wir bisher.
  .
Der CSU-Politiker erklärt in dem Interview außerdem, die derzeitige Lage rühre an den „Grundfesten der Union“: „Derzeit findet eine Entfremdung zwischen der bürgerlichen Wählerschaft und der politischen Führung statt.“ –  Die Gewährleistung von Stabilität und Sicherheit sei die „Kernkompetenz“ von CDU und CSU. Söder warnt abschließend davor, eine „dauerhafte Preisgabe des Rechtsstaats“ sei für uns „existenzbedrohend“.
 .
Quelle und vollständiges Interview hier: http://www.welt.de/politik/deutschland/article148851433/Angela-Merkel-soll-Fehler-einraeumen.html