Wuhan: WHO tendiert zur Covid-Labor-These

Neue Brisanz enthalten jüngste Analysen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) im Zusammenhang mit dem Ursprung des Coronavirus. Medien und internationale Beobachter sprechen sogar von einer Kehrtwendung in der Beurteilung durch die WHO.

So hält der in die WHO-Untersuchungen eingebundene dänische Wissenschaftler Peter Ben Embarek die sogenannte „Labor-Theorie“ jetzt  für eine der “wahrscheinlichen Hypothesen”.

Aktuell geht Embarek davon aus, dass ein Labormitarbeiter bei einer Probenentnahme infiziert worden sein könnte und somit das Corona-Virus von einer Fledermaus auf die Menschen übertragen worden sei. Dies soll mutmaßlich bei Forschungsarbeiten in Wuhan stattgefunden haben.

Interessant scheint das Faktum, dass eines der in Wuhan tätigen Forschungslabors Anfang Dezember 2019 in die Nähe des Wildtiermarktes gezogen sei. Dieser Wildtiermarkt galt bisher als Grundlage für die sog. „Markt-Theorie“ in Wuhan.

Quelle und vollständige Meldung hier: https://www.unzensuriert.at/content/133137-wuhan-weltgesundheitsorganisation-who-schwenkt-auf-laborthese-um/

HINWEIS der Redaktion:

Wir haben bereits vor über einem Jahr über die Labor-These berichtet, als diese noch weitgehend abgelehnt worden war – nicht zuletzt, weil US-Präsident Trump sie schon im Frühjahr 2020 öffentlich vertreten hat, was ihm seinerzeit Spott und Hohn einbrachte. Näheres hier: https://charismatismus.wordpress.com/2021/06/28/china-kam-corona-aus-dem-wuhan-labor-zunehmende-indizien-fur-umstrittene-these/


China verweigert der WHO transparente Daten

Experten der Weltgesundheitsorganisation (WHO) beklagen nach ihrer Rückkehr aus Wuhan, dass sie während ihres mehrwöchigen Aufenthalts in China keinen ausreichenden Zugang zu „Rohdaten“ über das Infektionsgeschehen vor Ort gehabt hätten. Der Leiter der WHO-Mission, Peter Ben Embarek, sagte: „Wir brauchen mehr Daten, um mögliche frühe Corona-Fälle ausfindig zu machen“.

Sein Team hätte gerne die Daten aus Wuhan zu Krankheitsfällen wie Lungenentzündung, Grippe und Fieber zwischen Oktober und Dezember 2019 untersucht, bei denen es sich evtl. bereits um COVID-19 gehandelt habe. Dabei geht es um 72.000 Fälle, von denen chinesische Experten aber nur 92 nachträglich auf das Virus untersuchten. Diese Tests fielen allesamt negativ aus.

China hatte eine unabhängige internationale Untersuchung zum Ursprung des Virus, die beim Kampf gegen diese und kommende Pandemien helfen sollte, zunächst verweigert. Erst mit einem Jahr Verspätung stimmte die Regierung der WHO-Mission zu.

Quelle und vollständige Nachricht hier: https://www.dw.com/de/kritik-an-chinas-umgang-mit-who-mission/a-56562478


WHO bezweifelt Zuverlässigkeit von PCR-Tests

Wer Zweifel daran äußerte, ob der maßgeblich von Drosten mitentwickelte PCR-Test wirklich einen Nachweis für eine Infektion erbringen kann, gilt in Deutschland fast schon als Ketzer…

Und jetzt das! In einer neuen „Informationsnotiz“ vermeldete die Weltgesundheitsorganisation WHO Beachtliches:

„Die Leitlinien der WHO Diagnosetests für SARS-CoV-2 besagen, dass eine sorgfältige Interpretation schwacher positiver Ergebnisse erforderlich ist. Die zum Nachweis des Virus erforderliche Zyklusschwelle (Ct) ist umgekehrt proportional zur Viruslast des Patienten.“

Das heißt: Je weniger „Viruslast“, umso mehr Laborzyklen sind nötig, um etwas zu finden (der Ct-Wert steht für die Zyklenzahl).

Weiter heißt es: „Wenn die Testergebnisse nicht mit der klinischen Darstellung übereinstimmen, sollte eine neue Probe entnommen und mit derselben oder einer anderen NAT-Technologie erneut getestet werden.“

Wenn also keine Symptome da sind und trotzdem ein positives Testergebnis, soll neu getestet werden.

Quelle und FORTSETZUNG des Artikels hier: https://reitschuster.de/post/unglaublich-who-warnt-vor-unzuverlaessigkeit-von-pcr-test/


Wachsende Kritik an der WHO

Mitarbeiter der Weltgesundheitsorganisation WHO sollen in Kongo-Kinshasa während der verheerenden Ebola-Epidemie von 2018 bis 2020 Frauen systematisch sexuell ausgebeutet haben. Die Vorwürfe von mehr als 50 Frauen sind in dem nun publik gewordenen Bericht der Nachrichtenagentur „The New Humanitarian“ erschienen.

Dazu erklärt der AfD-Bundestagsabgeordnete Paul Podolay:

„Ungeheuerliche Vorwürfe wegen sexueller Ausbeutung und Missbrauchs während der jüngsten Ebola-Epidemie erschüttern aktuell die WHO.

Bei den Tätern handelt es sich laut dem Bericht vorwiegend um Ärzte, die von der WHO in die durch das tödliche Ebola-Virus gebeutelten Regionen entsandt wurden, um der lokalen Bevölkerung zu helfen. Stattdessen betäubten sie Frauen mit K.O.-Tropfen und zwangen sie zu sexuellen Handlungen.

Allein in diesem Jahr sind zur Bewältigung der Corona-Pandemie 397 Millionen Euro an freiwilligen Leistungen an die WHO und UNAIDS geflossen. Laut Bundesrechnungshof sind in 2021 für diesen Zweck 102 Millionen Euro eingeplant.

Die WHO kämpft schon lange mit strukturellen Problemen. Das Versagen im Umgang mit COVID-19 hat dies schmerzlich offengelegt. Umso unverständlicher ist es, dass Deutschland im August aus den WHO-Reformverhandlungen ausgetreten ist.

Diesen Sumpf mit dem Geld der deutschen Steuerzahler zu finanzieren, ist moralisch nicht vertretbar. Ohne Reform sind weitere Zahlungen unverzüglich auszusetzen!“


Kritik an Standards der WHO und BZgA zur Frühsexualisierung in der Schule

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Die Kritik an der WHO nimmt zu, sei es hinsichtlich ihrer china-freundlichen Coronapolitik oder wegen der WHO-Forderung nach weltweiter Abtreibungsfreiheit und Genderismus sowie  Frühsexualisierung der Kinder.
Hierzu gibt es diese Petition der christlichen Plattform „citizen.go“: https://www.citizengo.org/de/ot/179529-drehen-sie-der-who-den-geldhahn-zu
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Eine engagierte Eltern-Initiative aus Österreich befaßt sich mit den WHO-Hintergründen und Leitlinien für die schulische Sexualkunde in den deutschsprachigen Ländern: http://www.sexualerziehung.at/kritik-an-standards-der-who-und-bzga/

Hieraus folgen einige Hinweise und Info-Links:

Die BZgA (Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung in Deutschland) und WHO (Weltgesundheitsorganisation) werden als Quelle für die „neue“ Sexualpädagogik im österreichischen Schulerlass angegeben. Diese „Standards zur gesundheitlichen Aufklärung in Europa“ dienen im deutschsprachigen Raum als Basis für die heutige Sexualpädagogik…

Lesen Sie eine fachliche Erklärung dazu aus Österreich: https://kidcareblog.wordpress.com/2015/05/19/stellungnahme-von-dr-med-spaemann-zur-schulischen-sexualerziehung-nach-who-standards/

Hier Kritik aus Deutschland am Gender-Konzept der „sexuellen Vielfalt“: https://www.dijg.de/sexualitaet/sexuelle-vielfalt-neue-schulrichtlinien/#c2314

Das Magazin FOCUS über die BZgA: http://www.focus.de/familie/schule/unterricht/report-muessen-kinder-alles-wissen_id_3552105.html

Gabriele Kuby (siehe Foto) schreibt in ihrem Buch „Die sexuelle Revolution“:

„Die WHO arbeitet…mit dem geistigen Gedankengut, der Mensch habe ab der Geburt ein Bedürfnis nach sexueller Betätigung und ein „Recht“ darauf. Die Erwachsenen sollen diese Bedürfnisse von Anfang an stimulieren, mit dem Kind in jeder Altersstufe über die sexuellen Vorgänge im Detail sprechen und ihnen Gelegenheit geben, ihre sexuellen Bedürfnisse auszuleben. In einer übersichtlichen Tabelle wird die altersgemäße sexuelle Bildung so dargestellt:

  • Ab vier Jahren wird das Kind in gleichgeschlechtliche Beziehungen eingeführt. Es wird mit den verschiedenen Zerfallsformen von Familie vertraut gemacht
  • Zwischen 6 und 9 Jahren wird es über Sex in den Medien aufgeklärt, weiter zur Masturbation angehalten und über die sexuellen Rechte von Kindern aufgeklärt
  • Zwischen 9 und 12 Jahren macht es die ersten (?) sexuellen Erfahrungen, wird über Verhütungsmethoden unterrichtet, über Lust, Masturbation und Orgasmus, über den Unterschied zwischen gender identity und dem biologischen Geschlecht, über sexuell übertragbare Krankheiten und die nationalen Gesetze bezüglich der sexuellen Rechte des Jugendlichen.
  • Zwischen 12 und 15 Jahren wird das Kind auf das „erste Mal“ vorbereitet, weiter über „Lust, Masturbation und Orgasmus“ aufgeklärt und über das „Recht auf Abtreibung“.“

 


Trump gegen WHO: Drohung mit Geldentzug

Der amerikanische Präsident Donald Trump hat der Weltgesundheitsorganisation ein Ultimatum gestellt. Sollte die WHO sich innerhalb eines Monats nicht zu wesentlichen Verbesserungen ihrer Tätigkeit verpflichten, werden die USA ihre finanziellen Beiträge vollständig einstellen.

Die US-Regierung beanstandet vor allem die China-Hörigkeit des WHO-Chefs Ghebreyesus, der 2017 durch die massive Unterstützung des kommunistischen Regimes auf diesen Posten gelangte.

Vor allem die mangelnde Aufklärung über den Ursprung des Covid-19-Virus (Chinas Verweigerung einer internationalen Untersuchung) und die Ausbreitung der Pandemie auf die gesamte Welt empört Trump.

So habe die WHO weltweit viele irrige Ratschläge betreff der Corona-Pandemie gegeben, kritisiert der Präsident.  Gleichzeitig habe die WHO Anfang des Jahres China Schützenhilfe hinsichtlich ihrer Vertuschungspolitik gewährt.

Chinas kommunistischer Staatschef Xi Jinping ruft indessen zur verstärkten Unterstützung der WHO auf.

Weitere Infos: https://www.msn.com/de-at/nachrichten/politik/trump-bezeichnet-who-als-%E2%80%9Emarionette-chinas%E2%80%9C-%E2%80%93-peking-reagiert-scharf/ar-BB14iuy0?ocid=spartandhp

 


Corona-Virus: Chinas Lügen bedrohen die Welt

In China steigt die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus weiter an. Momentan sind in Festlandchina nach offiziellen Angaben 68.500 Menschen infiziert und 1.665 gestorben.

Ob die Zahlen in Wahrheit nicht viel höher sind, gilt als fraglich. Denn schon als das neuartige Virus Mitte Januar erstmals international Schlagzeilen machte, mutmaßten einige Medien, dass die chinesischen Behörden Informationen über die Epidemie bereits im Anfangsstadium unterdrückten.

„China ist ein Meister der Meinungslenkung und hat die Zensur auf allen Ebenen perfektioniert. Bei offiziellen Zahlen und den Daten der Kommunistischen Partei und der chinesischen Regierung ist – wie bei allen autoritären Regimen – immer Skepsis angebracht“, erklärt die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM).

Als das Coronavirus im Dezember 2019 in der zentralchinesischen Stadt Wuhan erstmals als Problem wahrgenommen wurde, war die erste Reaktion der Kommunistischen Partei jegliche Kommunikation bezüglich dieses Themas zu verhindern. Anstatt die Bevölkerung aufzuklären, wurden acht Personen verhaftet  –  unter anderem der Arzt Li Wenliang, der letzte Woche an der Krankheit verstarb. Sie hatten auf WeChat, dem in China weit verbreiteten Chat-Dienst, vor dem neu entdeckten Virus gewarnt.

Erste Reaktion: Zensur

Die Zensur nahm ihren Lauf: Internetbeiträge wurden gelöscht und Journalisten daran gehindert, darüber zu schreiben. Als schließlich Mitte Januar internationale Medien von dem Virus erfuhren, tauchten auch gleich Berichte darüber auf, dass die offiziellen Zahlen der chinesischen Regierung nicht der Wahrheit entsprechen würden.

Statt 60 sollten zu dem Zeitpunkt bereits 1.700 Menschen infiziert gewesen sein. Gleichzeitig wurde bekannt, dass die Krankenhäuser in Wuhan Patienten wieder weggeschickt hatten, weil sie nicht ausreichend ausgerüstet waren. Außerdem fehlten Ärzten die Testkits, um die Infektion festzustellen – was die Daten zusätzlich verfälschte.

Krisen-Strategie eines diktatorischen Regimes

Erst als auch im Ausland Coronavirus-Fälle aufgetreten sind, änderte sich die Strategie der chinesischen Behörden, denn die Regierung fürchtete, dass die internationale Kritik zu Protesten in der Heimat führen könnte. So erhöhten sich nun die Fallzahlen bei offiziellen Angaben plötzlich sprunghaft – innerhalb von drei Wochen von 400 auf 42.750. Auch wurden kritische Posts bei WeChat nicht mehr sofort gelöscht.

„Die Informationspolitik der Zensur und Manipulation Chinas ist mehr als fahrlässig, sie ist eine Bedrohung für alle Menschen weltweit. Da die Menschen nicht wussten, wie gefährlich das Virus ist, reisten sie weiter unbehelligt nach Wuhan, in andere Städte Chinas sowie ins Ausland und verbreiteten dadurch das Virus“, so die IGFM.

Erst kurz vor dem chinesischen Neujahrsfest, das die Chinesen weltweit mit ihren Verwandten feiern und daher jedes Jahr eine große Reisewelle auslöst, alarmierten die chinesischen Behörden ihre Bürger. Das Ausmaß wurde ihnen aber erst so richtig bewusst, als die Millionenstadt Wuhan unter Quarantäne gestellt wurde.

„Das Verhalten der chinesischen Regierung folgt der Krisen-Strategie eines jeden autoritären Regimes – leugnen, verharmlosen und Kritiker mit allen Mitteln zum Schweigen bringen“, betont die IGFM.

Während die Weltgesundheitsorganisation China für die Transparenz und das schnelle Handeln lobte, hat China die Krise immer noch nicht im Griff. Angehörige von Patienten in Wuhan klagen, dass es in den Krankenhäusern immer noch an Ärzten und Tests fehlt. Eine neue Studie vermutet zudem, dass die Anzahl der Infizierten in Wahrheit bei rund 100.000 liegen könnte.

Inzwischen wird eine kritische Berichterstattung der Medien wieder unterbunden und Hashtags, die in Zusammenhang mit der freien Meinungsäußerung bei der Corona-Epidemie stehen, gelöscht.

„Der Coronavirus und der Umgang der chinesischen Regierung mit der Krise zeigt, dass die Manipulation der öffentlichen Meinung und die Fehlinformation in Autokratien in einer globalisierten Welt auch die in Demokratien lebenden Menschen betreffen kann“, erklärt die IGFM. „Die Zensur in China bedroht somit indirekt die Gesundheit der Menschen in Deutschland.“

Weitere Infos zur Menschenrechtssituation in China: www.igfm.de/china


Wie das Zika-Virus zunehmend zu einem Freibrief für eine Abtreibung wird

Von Dr. med. Edith Breburda

Schon lange sehen wir, dass Familien mit behinderten Kindern einen vorwurfsvollen Blick ernten. Wir finden sie ja fast nur noch in christlichen Familien. Die Neuigkeit eines tropischen Virus, das bei Ungeborenen einen kleineren Kopf ausbildet, veranlasste nun Drittländer, die Legalisierung der Abtreibung zu fordern. dr-breburda1

Wie entstand Zika-Virus? Handelt es sich am Ende gar um eine von Menschen verursachte Krankheit?

Am 18. April 1947 hatte das Versuchstier 766 eine erhöhte Temperatur. Forscher hatten den Rhesusaffen mit Gelbfiber infiziert; ihre Station lag am Viktoriasees in Uganda, im kleinen Zika-Wäldchen. Der Nonhumane Primat wurde in einem Käfig gehalten.

Nach 3 Tagen entnahmen die Wissenschaftler vom Tier 766 Blut, um es einer weißen Maus einzuspritzen, die daraufhin erkrankte. 10 Tage später entnahmen sie das Gehirn der Maus. Einige Zeit später untersuchten die Forscher die Schnaken des Tiergeheges in der Hoffnung, dass auch sie das Gelbfiebervirus in sich trugen. Die zerkleinerten Insekten wurden in Mäusegehirne gespritzt. Auch die Tiere erkrankten. Als man nach 7 Tagen die Gehirne beider Mäuse-Gruppen untersuchte, stimmten sie überein.

Die Forscher nannten ihr Flavi-Virus Zika. Fast 70 Jahre hörte man kaum etwas über die neue Krankheit, welche durch Schnaken übertragen wird. [1]

Doch Mitte letzten Jahres explodierten die Infektionen. Plötzlich sieht man in Brasilien immer mehr Kinder, die mit einem zu kleinem Kopf geboren werden. Andere Länder wie Kolumbien, Venezuela, Lateinamerika sind zunehmend betroffen.shutterstock_114300748-140x94

Die Weltgesundheitsorganisation WHO redet von einem globalen Gesundheitsnotstand. Man redet von dem schlimmsten Virus, den es je auf unserem Planeten gab. Es handelt sich eigentlich um eine milde Krankheit, die nach spätestens 2 Wochen wieder abklingt. Den einzig erschreckenden Krankheitsverlauf haben Ungeborene.

Die geistige Retardierung geht mit einem kurzen Leben einher.

Liz Szabo berichtet am 10. Februar 2016 in der Amerikanischen Zeitung „The Arizona Republic“ über 10 Kinder aus Brasilien, die sich von den anderen 29 Babys mit Mikrozephalie absonderten. Ihre Augen waren durch den zu kleinen Kopf stark in Mitleidenschaft gezogen. Ärzte sind besorgt, ob die Babys, deren Netzhaut beschädigt ist, sehen können. Ob die Krankheit wirklich durch das Virus bedingt ist, steht noch gar nicht fest.

Dr. Raiane Negreiros, Ärztin für Fetale Medizin im Epizentrum des Virus, einer kleinen Stadt namens Sprawling, erklärt: „In den letzten Monaten von 2015 hatten wir mehr Kinder mit kleinerem Kopf. Mittlerweile geht die Zahl wieder zurück.“ [2] csm_20140512_MfL_One_of_us_2014_01_3cccf472a8

Besonders Frauen im ersten und zweiten Trimester sind betroffen. In Französisch Polynesien, wo es bereits 2014/15 zu einer Zika-Virus-Epidemie kam, hatten vier Mütter Virus-Antikörper im Blut. Sie konnten sich nicht erinnern, eine Zika-Infektion erlitten zu haben.

Viele fragen sich, ob das Virus auch in Deutschland zu Missbildungen führen kann. Die betreffenden tropischen Mücken können sich in Deutschland nicht dauerhaft ansiedeln. Anstecken könnte man sich durch Geschlechtsverkehr, übertragen durch einen Reiserückkehrer. Experten empfehlen Schwangeren, nicht in diese Regionen zu reisen. Afrika sowie Südostasien sollten Repellents und Kondome zur Prävention verteilen.

Prof. Dr med. Christian Drosten von der Virologischen Gesellschaft erklärt, dass sich der Mensch nur einmal in seinem Leben mit Zika-Viren anstecken kann, danach ist er lebenslang immun. Brasilianische Frauen ziehen mittlerweile eine Abtreibung vor, viele warten gar nicht auf ihr Testergebnis, denn zu groß ist die Angst vor einem Kind mit Mikrozephalie [3].

Kann man durch eine Abtreibung eine Krankheit heilen?

Eine Frau aus Slowenien klagte nach einem Aufenthalt in Brasilien über Fieber. Bei der mittlerweile schwangeren wurde eine adäquate Diagnostik auf Zika nicht vorgenommen. In der 14. und 22. Schwangerschaftswoche war das Kind noch normal entwickelt. Danach spürte sie das Baby kaum noch. In der 32. SSW zeigte das Ultraschallbild starke Wachstumsverzögerungen. iStock_000014086034XSmall

Sie entschied sich für eine Abtreibung und stellte ihr Kind der Forschung zur Verfügung. Slowenische Forscher fanden im Gehirn des Kindes Partikel, bei denen es sich um Zika-Viren handeln könnte. Einen sicheren Nachweis gibt es aber nicht, weil Kontrollstudien fehlen. Über jeden jeden Einzelfall wird berichtet und oft entscheiden Angst und Unwissen über das Leben des Ungeobroenen [4]

Der Jurist Dr. Lawrence Gostin vom O’Neill Institut für Nationale und Globale Gesundheitsgesetze der Georgetown-Universität klagt die WHO an, die einen Gesundheitsnotstand ausgerufen hat.

“Solange kein Reiseverbot für Schwangere vorliegt, klingt die Anweisung der WHO, dass man Zika-Gebiete meiden und sich vor Schnaken schützen sollte, unglaubwürdig. Der Rat der Seuchenschutzbehörde an Frauen, die schwanger werden wollen, vor einer Reise ihren Arzt zu kontaktieren, ist eher angebracht.“

Der Sprecher der Infektiologischen-Gesellschaft von Amerika, Dr. Jeff Duchin von der Washington-Universität in Seattle, spricht sich für eine konsequente Risikowarnung aus:

„Die WHO sollte die richtige Botschaft aussenden und nicht überreagieren. Alles andere ist kontraproduktiv und hindert nur daran, Zika erfolgreich zu bekämpfen. Vor allem müssen Wege gefunden werden, die Übertragung zu verhindern.“media-389705-4

Aber vielleicht haben wir schon längst den Punkt der Hysterie überschritten? Mitarbeiter von großen Unternehmen, die bisher ihre Fortbildungen in der Karibik veranstalteten, beobachten zunehmend Stornierungen. Keiner will mehr dorthin, aus Angst vor einer Zika-Infektion, schreibt USA-Today am 14. Februar 2015.

Zika gar als Vorwand zu nutzen, um Abtreibung zu legalisieren, sei der falsche Weg, erklärt die katholische brasilianische Bischofskonferenz in einem Statement am 4. Februar 2016.

Kinder, die eine Mikrozephalie entwickeln, gibt es in jedem Land. In den USA werden im Jahr 39 Millionen Babys geboren. Von ihnen entwickeln 2 – 12 pro 10.000 eine Mikrozephalie. Die Amerikanische Akademie für Neurologie und die Gesellschaft für Kinder-Neurologie vermutet, dass die Anzahl im höheren Bereich liegt. Das heißt: 25.000 Neugeborene haben einen kleineren Kopf.

2015 wurden in Brasilien weniger als 200 Kinder mit Mikrozephalie geboren. Von 3 Millionen Babys erkrankten in 10.000 Fällen 0.5 Kinder. Das sind viel weniger Babys, als man vermutete.[5]

Die Töchter von Gwen Hartley aus dem Bundestaat Washington haben einen kleineren Kopf. Claire (14) und Lola (9) sind für die Mutter trotzdem perfekt.

Auch ihr nun schon 17-jähriger Sohn Cal hat eine Nervenkrankheit. Einige behaupten, für eine Mutter seien ihre Kinder immer perfekt, egal was sie haben. Doch für Harley war es grausam, mit zu verfolgen, wie sehr die Gesellschaft Kinder, die so aussehen wir ihre Töchter, brandmarkt.

Die Regierung in Lateinamerika hat Frauen dringend geraten, eine Schwangerschaft hinauszuzögern. Ungeborene, die nur die geringsten Anzeichen eines kleineren Kopfes hätten, sollten nicht geboren werden. Es ist genauso, als ob man auf ihre Töchter schauen und einfach sagen würde: “Das sollte niemals wieder irgendeinem passieren. Sie nannten Mikrozephalie, einen schrecklichen Geburtsfehler. Ich sehe meine Kinder nicht als Monster. Für mich sind sie großartig. Ihr Geburtsfehler beschränkt nicht ihre Schönheit.“

Die Krankheit kann milde oder auch schwerwiegende Störungen hervorrufen. Einige Kinder entwickeln sich normal, unabhängig davon, wie klein ihr Kopf ist. Andere haben eine Langzeitbehinderung und leben nicht lange.

Hartley’s Kinder sind ernsthaft betroffen. Sie haben epileptische Anfälle, sind zwergwüchsig und haben Kinderlähmung. Sie können weder sprechen noch laufen. Die fast 15-jährige Claire hat gelernt zu krabbeln. Ihre kleine Schwester stößt mit der Nase auf die Dinge, die sie haben möchte.

Ihre Mutter beschreibt auf ihrem Blog „The Hartley Hooligans“ all die kleinen Herausforderungen ihrer Familie. Weil es immer mehr Mikrozephalie Kinder gibt, steigen auch die Klicks auf ihrer Seite. Harley betrachtet das mit gemischten Gefühlen:

„Einerseits bin ich froh, dass endlich mehr Leute auf diese Krankheit aufmerksam werden. In den 15 Jahren habe ich viel Schweres, aber auch Schönes erlebt. Das alles ist sehr emotional für mich, und es tut mir so leid, ein Kind mit so einer Krankheit zu sehen. Ich bin glücklich, durch meine Erfahrungen anderen helfen zu können. Ich hätte das meinen Kindern nicht gewünscht, und trotzdem bin ich froh, sie zu haben. Ich habe nicht alle Antworten bezüglich der Krankheit, hoffe aber, mein Testament wird anderen Müttern helfen, sich weniger allein und ängstlich zu fühlen.“ [6].

  • Quellenangaben:
  • [1] Cohen J.: Zika’s long, strange trip inot the limelight. Science, 8. Feb. 2016
  • [2] Carless W.: On Brazils Zika front lines, cases of microcephaly are actually dropping. Health, 3. Feb. 2013
  • [3] Gesellschaft für Virologie: Angst vor dem Zika Virus, DocCheck 2.2.2016
  • [4] Dr. Marcus Mau im Gespräch mit Frau Prof. Susanne Modrow von der Gesellschaft für Virologie zu den Fakten rund um das Zikavirus. Doccheck 15.2.2015
  • [5] Smith M.: Brazil: Reported Microcephaly number rising. But among investigated cases, 60% were ruled out. Medpage 02.03.2016
  • [6] Itkowitz C.: What this amazing mom of two girls with microcephaly has to say about Zika scare. Inspired Life, The Washington Post, 3. Feb. 2016

Weiterführende Literatur: Breburda, Reproduktive Freiheit, free for what? 2015, Ebook und Taschenbuch zu bestellen bei Amazon.deBookCoverImage

Unsere Autorin Dr. med. Edith Breburda ist Bioethik-Expertin und Veterinär-Medizinerin (Tierärztin); sie lebt in den USA (Bundesstaat Wisconsin).

Weiterführende Literatur, Artikel und Bücher von Dr. Edith Breburda: http://scivias-publisher.blogspot.com/p/blog-page.html

Ediths Buch-Neuerscheinung REPRODUKTIVE FREIHEIT vom Juni 2015: https://charismatismus.wordpress.com/2015/06/20/neuerscheinungbuch-empfehlung-reproduktive-freiheit-von-dr-edith-breburda/

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