Bischof Voderholzer: Anpassung der Kirche an den Zeitgeist ist nicht angesagt

Im Rahmen einer Pontifikalvesper im Dom eröffnete Bischof Dr. Rudolf Voderholzer am heutigen Sonntag den von Papst Franziskus ausgerufenen weltweiten Synodalen Prozess für das Bistum Regensburg.

In seiner Predigt betonte der katholische Oberhirte das Anliegen des Papstes: Die ganze Weltkirche und alle Ebenen in diesen Austausch einzubeziehen, ist ein ehrgeiziges Unterfangen, das viel Disziplin erfordert.

Gemäß dem Auftrag von Kardinal Grech hat der Bischof nach Veröffentlichung des Fragebogens alle Synodalen Gremien des Bistums angeschrieben und eingeladen, sich auszutauschen, auch mit dem Bischof selbst, und dann ihm die Ergebnisse zu übermitteln.

Die synodalen Gremien im Bistum Regensburg sind der Diözesanpastoralrat, der Priesterrat, das Domkapitel, und das Diözesankomitee, erklärte der Bischof. „Darüber hinaus sind alle Gremien, Ordensgemeinschaften, Bewegungen, etc. eingeladen, mir ihre Gedanken und Überlegungen zukommen zu lassen“, so der Aufruf von Bischof Voderholzer.

Weiter hob der Bischof hervor, dass Papst Franziskus nie einen Zweifel daran gelassen habe, dass er vom katholischen Verständnis von Synode ausgehe, dass er die Verantwortung und Entscheidung beim Papst und bei den Bischöfen sieht.

Eines stehe im Blick auf die erhoffte Reform der Kirche in unseren Tagen fest, erklärte der Regensburger Bischof:

„Es hat in der Geschichte der Kirche Erneuerung immer dort gegeben, wo intensiver auf das Wort Gottes gehört, leidenschaftlicher gebetet wurde und wo man hingebungsvoller sich den Kranken, den Leidenden zugewandt in den sozial-caritativen Werken. Noch nie habe ich gehört, dass die Kirche sich erneuert hätte durch Anpassung an die Forderungen des jeweiligen Zeitgeistes“, so der Bischof abschließend.

Quelle: Bistum Regensburg – Foto: Jakob Schoetz


Augsburger Bischof besorgt über Synodale Irrwege: Keine kath. Kirche ohne Priester!

Läuten wir uns selbst die Sterbeglocke?

Der Augsburger Oberhirte Dr. Bertram Meier hat angesichts der jüngsten Beschlüsse im Gesprächsforum Synodaler Weg davor gewarnt, in der Kirche mit „nationalen Sonderwegen zu liebäugeln“.

In einer Predigt anlässlich der Investitur der Ritter vom Heiligen Grab zu Jerusalem betonte der katholische Bischof am Sonntag im Augsburger Dom: „Nie habe ich Weltkirche als Handicap oder Korsett erfahren. Im Gegenteil: Ich sehe sie als Privileg. Die Weltkirche hat meinen Horizont weit gemacht.“

Das Gesprächsforum „Synodaler Weg“, in dessen zweiter Vollversammlung am vorvergangenen Wochenende mehrheitlich beschlossen wurde, den Sinn des sakramentalen Priestertums zum Diskussionsthema zu machen, betrachtet der Bischof „mit Sorge“:

„Trägt uns nicht mehr die gemeinsame Überzeugung, dass ein sakramental verstandenes Volk Gottes – die Kirche – ein sakramental verortetes Weiheamt notwendig braucht? Es ist konstitutiv für die katholische Kirche. Daran sollte auch eine Synode weder rütteln noch sägen.…Wenn wir ernsthaft eine Kirche ohne Weiheamt anstreben, läuten wir uns selbst die Sterbeglocke.“

…..Priesterweihe in Regensburg – Foto: altrofoto.de

Wer eine Kirche ohne sakramentales Amt wolle, breche ihr das Genick. Sie hätte keine Kraft mehr, gegen den Strom zu schwimmen und würde mitgerissen werden von den Wellen der gängigen Meinungen.

Auch gegenüber den im Synodalen Weg vertretenen Vorstellungen, basisdemokratischen Elementen bei Bischofernennungen eine gewichtige Rolle zu geben und diese Ämter ggf. zeitlich zu begrenzen, zeigte Bertram sich skeptisch:

„Wollen wir unsere Hirten künftig nur noch demokratisch wählen und auf Zeit einsetzen, um ihnen bei Bedarf ebenso per Mehrheitsvotum wieder das Vertrauen entziehen zu können? Bischöfe auf Zeit?!…Denken wir es weiter! Müsste ein Pfarrer, ein Bischof, der Papst sein Wirken an den Applaus von Mehrheiten knüpfen, wohin würde das führen?

Stellen wir uns vor, wie es unserem Erlöser im Heiligen Land ergangen wäre, wenn er bei den Aposteln vorher hätte abstimmen lassen, ob er den Kreuzweg gehen soll. Mein Kirchenpolitbarometer liefert mir die Prognose: 12 zu 1 gegen Jesus. Der Heiland hat aufs Votum verzichtet; er hat sich fürs Kreuz entschieden – und uns dadurch erlöst: Im Kreuz ist Heil!“

Quelle: Pressemitteilung der Diözese Augsburg


„Reform-Manifest“ contra Synodaler Irrweg

Als katholische Christen bekennen wir uns zur Notwendigkeit grundlegender Reformen der Kirche. Noch nie gab es jedoch wirkliche und tiefe Erneuerung ohne Umkehr und die lebensverändernde Neuentdeckung des Evangeliums.

Deshalb verfehlt der Synodale Weg auf dramatische Weise den Ansatz wahrer Reform. In seiner Fixierung auf die äußere Struktur geht er am Kern der Krise vorbei; er verletzt den Frieden in den Gemeinden, verlässt den Weg der Einheit mit der Weltkirche, beschädigt die Kirche in der Substanz ihres Glaubens und läuft auf ein Schisma hinaus.

Wir bekennen uns zum lebendigen Wort Gottes, in dem Licht und Wahrheit ist. Wir finden es lebendig bezeugt in der Heiligen Schrift, lebendig überliefert durch die Kirche, lebendig sichtbar gemacht durch gelebten Glauben.

Dieses lebendige Wort Gottes wird verbindlich gemacht und bewahrt durch die mit dem Lehramt beauftragten und gesendeten Zeugen. Unser Gewissen verpflichtet uns, niemals Forderungen zu unterstützen oder Initiativen zu folgen, die diese Bindung an das lebendige Wort Gottes auflösen oder relativieren. Vielmehr geht es darum, in seinem lebendigen Wort den Willen Gottes für seine Kirche heute zu suchen.

Soweit die Präambel – weiterer Text und Unterzeichnungs-Möglichkeit hier: https://neueranfang.online/manifest/#unterzeichnen


Bischof Bätzings Reise nach Rom: Bekam er wirklich ein Schulterklopfen vom Papst?

Von Dr. Gero P. Weishaupt

Bischof Bätzing war im Vatikan zur Audienz beim Papst. Danach gab der Vorsitzende der Deutschen Bischofkonferenz (DBK) über den Verlauf eine kurze Presseerklärung, in der er u.a. Folgendes mitteilte:

Ausführlich habe ich den Papst über den Stand des ‚Synodalen Weges‘ informiert und dabei deutlich gemacht, dass kolportierte Zuschreibungen, wonach sich die Kirche in Deutschland auf Sonderwege begeben wolle, aus der Luft gegriffen sind. Papst Franziskus hat uns ermutigt, den eingeschlagenen Synodalen Weg weiterzugehen, die anstehenden Fragen offen und ehrlich zu diskutieren und zu Empfehlungen für ein verändertes Handeln der Kirche zu kommen.“

Mit dieser Erklärung hinterläßt der DBK-Vorsitzende der Öffentlichkeit den Eindruck, als ob der Papst den Standpunkt eines „Weiter so!“ vertrete und dem Oberhirten aus Limburg auf die Schulter geklopft habe.

Doch kann man sich des Eindrucks nicht erwehren, dass Bischof Bätzing die tatsächliche Krise der Kirche in Deutschland, die gerade durch den Synodalen Weg verschärft worden ist, in seiner Presseerklärung erheblich heruntergespielt hat.

In Wirklichkeit ist die kirchliche Lage in Deutschland dramatisch und hat das Potential zur Kirchenspaltung angesichts der gegenwärtigen Polarisation durch den höchst umstrittenen Synodalen Weg und der ihn flankierenden Aktionen des Ungehorsams gegen den Papst durch Segnungen von homosexuellen Paaren, verbotene Gottesdienstgemeinschaft und Laienpredigten in der Eucharistiefeiern. Der deutsche Sonderweg ist gerade nicht „aus der Luft gegriffen“.

Die Fakten sprechen eine andere Sprache. Gerade diese rebellischen Aktionen, Provokationen und Verstöße gegen geltendes Kirchenrecht der letzten Wochen sind Ohrfeigen gewesen, die man in Deutschland dem Papst erteilt hat.

Hat der DBK-Vorsitzende zur Kenntnis genommen, dass aus Empörung über die Rebellion der Kirche in Deutschland und aus Sorge um die  Einheit der  Kirche gläubige Katholiken jüngst ein Dubium nach Rom gesandt haben, um klären zu lassen, ob tatsächlich ein Schisma in Deutschland vorliegt?

Ein „Weiter so, Bischof Bätzing!“ kann der Papst kaum gemeint haben. Betreibt der DBK-Vorsitzende hier Schönfärberei über eine in Wirklichkeit sich spaltende Kirche in Deutschland?

Liest man vor diesem Hintergrund noch einmal den Brief, den der Papst 2019 den deutschen Bischöfen geschrieben hat, dann tut man sich schwer mit dem Inhalt der Presseerklärung des DBK-Vorsitzenden.

Die Öffentlichkeit erfährt nur über diese Presseerklärung etwas über den Inhalt der Audienz. Eine amtliche Verlautbarung des Apostolische Stuhles gibt es bislang nicht. Was hat der Papst tatsächlich gesagt?

Die Öffentlichkeit hat aber den Brief des Papstes von 2019 vorliegen. Darin mahnt der Pontifex schon vor zwei Jahren angesichts der spalterischen Tendenz des Synodalen Weges zur Einheit mit der Kirche und ruft zur Evangelisierung auf. Unter anderem schreibt der Papst den deutschen Bischof ins Stammbuch:

Es ist Aufgabe dieses Prozesses, gerade in diesen Zeiten starker Fragmentierung und Polarisierung sicherzustellen, dass der Sensus Ecclesiaeauch tatsächlich in jeder Entscheidung lebt, die wir treffen, und der alle Ebenen nährt und durchdringt. Es geht um das Leben und das Empfinden mit der Kirche und in der Kirche, das uns in nicht wenigen Situationen auch Leiden in der Kirche und an der Kirche verursachen wird.

Die Weltkirche lebt in und aus den Teilkirchen[, so wie die Teilkirchen in und aus der Weltkirche leben und erblühen; falls sie von der Weltkirche getrennt wären, würden sie sich schwächen, verderben und sterben. Daraus ergibt sich die Notwendigkeit, die Gemeinschaft mit dem ganzen Leib der Kirche immer lebendig und wirksam zu erhalten.“

Die Bischöfe und die Verantwortlichen für den Synodalen Weg haben den Brief bislang ignoriert und nicht umgesetzt. Die Folge: Die kirchliche Lage in Deutschland hat sich seitdem zugespitzt.

Die Hetzkampagne gegen den Kölner Erzbischof –  medial wirksam sogar noch angefeuert – muss vor dem Hintergrund der Ziele des Synodalen Weges verstanden werden.

Doch mit der jüngsten Einbindung des Synodalen Weges in den in die Bischofssynode von 2023 einmündenden weltkirchlichen Synodalen Prozess hat der Papst selber die Zügel in die Hände genommen. So könnte ein Hineinreiten des Synodalen Weges in ein Schisma verhindert werden. Denn mit dessen kirchenspaltenden Programm würde sich die deutsche Teilkirche tatsächlich von der Weltkirche trennen, sie würde sich selber „schwächen, verderben“ und schließlich „sterben“.

Quelle und Fortsetzung des Artikels von Dr. Weishaupt (Kirchenrechtler) hier: https://www.kathnews.de/betreibt-bischof-baetzing-schoenfaerberei


Weltweit scharfe Kritik von Bischöfen am Synodalen (Holz-)Weg in Deutschland

Die Zahl der Kardinäle und Bischöfe in aller Welt, die schwere Bedenken am deutschen „Synodalen Weg“ äußern, wächst weiter. Nun hat sich der Erzbischof von Vrhbosna (Sarajevo), Kardinal Vinko Puljić, zu Wort gemeldet und die Themen des Synodalen Wegs als „exotische Ideen“ bezeichnet. 

„Eine Kirche, die die Herausforderung des Kommunismus überstanden hat“, widme sich nicht den Fragen, mit denen sich der deutsche Prozess beschäftigt, sagte der Oberhirte gegenüber der katholischen Initiative „Maria 1.0“.

Solche Einstellungen beleidigen und erstaunen „unsere Gläubigen“, sagte der Kardinal. Es könne über alle Themen Diskussionen geben, allerdings auf Grundlage des Evangeliums und nicht basierend auf Säkularismus und Relativismus.

Eine Reihe theologischer Bedenken hat Erzbischof Samuel J. Aquila von Denver (USA) gegen den umstrittenen „Synodalen Weg“ in Deutschland erhoben:

Dessen Grundtext über „Macht und Gewaltenteilung in der Kirche“ weise tiefe „Pathologien“ (ungesunde Inhalte) auf und stelle ein Bekenntnis zu radikalem Relativismus dar, so Aquila in einem offenen Brief an die Oberhirten der Weltkirche „und ganz besonders an die Bischöfe Deutschlands“.

Unterdessen hat der US-amerikanische Erzbischof Salvatore Cordileone zum Gebet für die Weltkirche und die Bischöfe in Deutschland aufgerufen, „dass sie von diesem radikalen Bruch“ Abstand nehmen.

Quelle und vollständiger Artikel hier: https://de.catholicnewsagency.com/story/radikaler-bruch-erzbischof-und-kardinal-schliessen-sich-kritik-am-synodalen-weg-an-8502


Synodaler Weg: Papst bindet deutsche Bischöfe stärker in die Weltkirche ein

Die ursprünglich für Oktober 2022 geplante Bischofssynode in Rom wird von Papst Franziskus zu einem zweijährigen synodalen Weg ausgebaut, wie der Vatikan heute mitteilte.

Dieser soll in drei Phase ablaufen: einer diözesanen, einer kontinentalen und einer weltkirchlichen.

Werden die Teilnehmer des Synodalen Weges Deutschland bereit sein, sich in die Weltkirche unter Führung des Papstes und der Bischöfe einbinden zu lassen.

Kündet sich das Ende der kirchenspaltenden Agenda des deutschen Synodalen Weges an? Bedeutet es das Ende des deutschen Sonderweges und nationalkirchlicher Tendenzen in Deutschland?

Die Eröffnung der zentral beginnenden Bischofssynode ist für den 9. und 10. Oktober dieses Jahres vorgesehen. Eine Woche später sollen in den Bistümern unter Leitung der Ortsbischöfe die Beratungen und Reflexionen mithilfe von Fragebögen und Leitfäden starten.  

Die Ergebnisse der Gespräche bearbeitet sodann das Synodensekretariat in Rom, das ein erstes Arbeitsdokument für die im Herbst 2022 beginnende kontinentale Phase des Synodalen Weges vorbereitet.

Die Ergebnis dieser Phase werden Grundlage eines zweiten Arbeitsdokumentes sein, das für die Bischofssynode 2023 Ausgangspunkt für die Beratungen der Bischöfe sein wird.  

Die Gesamtergebnisse fließen schließlich in ein Apostolisches Schreiben des Papstes ein.

Was geschieht mit dem Synodalen Weg in Deutschland?

Was dieser weltumfassende Synodale Weg für den in Frankfurt tagenden deutschen Synodalen Weg bedeutet, ist noch nicht absehbar. Jedenfalls würde er nun eingebunden in die Weltkirche unter Führung des Papstes und der Bischöfe.

Der Papst könnte auf diese Weise ein Schisma, das von Deutschland aus droht, verhindern.

Diese Kehrtwende könnte einen Exodus  mancher Synodaler und ihrer Gesinnungsgenossen in Deutschland durch Kirchenaustritt einleiten, weil ihre kirchenspaltende Agenda sich so nicht durchsetzen läßt.

Guido Horst von der kath. Wochenzeitung „Tagespost“ meint hierzu:

„Realisten werden … zur Kenntnis nehmen, dass so manche Kopfgeburten und Fixierungen des deutschen Gremienkatholizismus und Theologenstands auf einem weltweit begangenen synodalen Weg keinen Bestand haben werden. Denn synodale Prozesse in der Kirche haben eine Methode, die sich mit der basisdemokratischen Grundstimmung auf dem Synodalen Weg nicht verträgt.“

Quelle: https://www.kathnews.de/synodaler-weg-papst-nimmt-heft-selber-in-die-hand


Kardinal Burke: Synodaler (Irr-)Weg führt de facto zum Schisma in Deutschland

Die Forderungen des Synodalen Weges stehen im Widerspruch zur katholischen Glaubens- und Sittenlehre.

Während deutsche Kirchenrechtler noch darüber streiten, ob eine Kirchenspaltung in Deutschland eingetreten ist, steht für Kurienkardinal Raymond Leo Burke (siehe Foto) fest, dass das Schisma zwar noch nicht offiziell ist, gleichwohl aber in der Praxis eingetreten sei.

Der Kardinal aus den USA ist ein weltweit führenden Kirchenrechtler und ehem. Präfekten des höchsten Berufungsgerichtes der Kirche, der Apostolischen Signatur im Vatikan.

„Meiner Ansicht nach gibt es jetzt ein Schisma, das real ist, auch wenn es nicht erklärt wurde. Es ist ein Schisma in der Praxis, wenn man es so nennen kann“, sagte Burke dem argentinischen Pater Javier O. Rabasi in einem Interview vom 2. Mai. Das sei besonders für gläubige Katholiken, die Christus und seiner Kirche treu sein wollen, sehr ernst, so Burke.

Der Kodex (Kirchenrecht) definiere ein Schisma als „die Verweigerung der Unterwerfung unter den Papst oder der Gemeinschaft mit den ihm unterstellten Gliedern der Kirche.“

Der Synodale Weg in Deutschland werde zu einem Austritt der Katholischen Kirche in Deutschland aus der universalen Weltkirche führen, befürchtet der Kardinal, denn dabei würden Positionen vertreten, die im Widerspruch zur katholischen Lehre stehen, u.a. Forderungen nach Frauenpriesterweihe oder eine Änderung der Lehre zu Ehe und Sexualität.

Der deutsche Klerus habe teilweise einen offenen Dissens zur kirchlichen Lehre gezeigt, indem er vor einer Woche homosexuellen Paaren an mehr als hundert Orten öffentliche Segnungen anbot.

Info-Quelle: https://www.kathnews.de/kardinal-burke-schisma-ist-in-deutschland-eingetreten


Offener Brief an Bischof Gerber über den KFD-„Predigerinnen-Gottesdienst“ in Fulda

Der katholische Familienvater und Lebensrechtler Hartmut Kullmann (siehe Foto) hat uns erlaubt, seinen offenen Brief an den Fuldaer Bischof Gerber und weitere Geistliche dieser Stadt zu veröffentlichen:

Als gebürtiger Fuldaer habe ich auch heute noch Verbindungen in meine alte Heimat. So erfuhr ich auch von dem „Predigerinnen-gottesdienst der KFD (Kath. Frauenbund Deutschlands) in der Fuldaer Stadtpfarrkirche“.

Die Ausbildung von Frauen zu Predigerinnen geht wohl auf einen Beschluss der Bischofskonferenz zurück. Vom Ansatz her unverfänglich, wenn er für „Wort-Gottes-Feiern“ und für „Andachten“ vorgesehen war.

Bedenklich ist mir sowohl die Wortwahl „Predigerinnengottesdienst“ wie auch des genannten Trägers „KFD“. Selbst Heilige Messen werden heutzutage „Gottesdienste“ genannt. Daher weiss man im Einzelfall nicht, ob es sich bei dem etwas verwirrenden Begriff „Gottesdienst“ um eine Wort-Gottes-Feier, eine Andacht oder um eine Heilige Messe handelt. Und die KFD zählt zu jenen, die das Amtspriestertum für Frauen fordern.

Sie wissen als Theologen, dass Frauen nach der Ordnung unserer Mutter Kirche keine Priester werden können. Wenn es sich bei dem sogenannten „Predigerinnengottesdienst der KFD“ um eine Heilige Messe mit Fürbitten und Predigt für die Zulassung des Frauenpriestertums und/oder für die Zulassung der Frauen als „Diakoninnen“ handeln sollte, dann ist dies ein Verstoß gegen unsere kirchliche Ordnung. Sollten Sie dies zulassen, sind Sie ungehorsam gegenüber Rom.

Auch wir Laien sehen, dass die Römisch-Katholische Kirche in Deutschland vor dem „Zweiten Schisma“ steht. Der klerikale Missbrauch Einzelner wurde von den innerkirchlichen Veränderern und Verfälschern des Glaubens dazu benutzt, um ihre Forderungen gegenüber weichen Hirten zu erheben.

Jetzt haben wir eine Situation, an der auch die Abstimmungen in der Kath. Bischofskonferenz Deutschlands nicht unschuldig sind.

Uns Laien ist sowohl CHRISTUS DOMINUS vom 28.10.1965 als auch die kirchenrechtliche Regelung nach dem CIC von 1983 bekannt. Wären umstrittene Beschlüsse der Bischofskonferenz in Deutschland anders ausgefallen, wenn die Weihbischöfe kein Stimmrecht gehabt hätten? Wir registrieren eine innerkirchliche Unterwanderung.

Sollte es zu einem Schisma kommen, dann werde ich weiterhin der Römisch-Katholischen Weltkirche angehören. Die Schismatiker werden sich aber einmal vor dem Richterstuhl unseres Herrn dafür verantworten müssen.

In ernster Sorge
Hartmut Kullmann


Namenstag der hl. Hildegard gilt weltkirchlich

Das Fest der hl. Hildegard von Bingen ist jetzt auch offiziell in den liturgischen „Römischen Kalender“ eingeschrieben, der weltweit gilt.

Das hat die Liturgie-Kongregation des Vatikans in einem Dekret verfügt, das am Dienstag veröffentlicht wurde. Damit wird Hildegards Gedenktag universell.

Papst Benedikt XVI. hatte die mittelalterliche Benediktinerin 2012 als erste Deutsche überhaupt zur Kirchenlehrerin erhoben. Bei einer Generalaudienz würdigte er sie schon zwei Jahre zuvor als „große Frau und Prophetin“.

Ihr Fest, das bisher schon im deutschsprachigen Raum begangen wurde, fällt auf den 17. September, ihren Todestag im Jahr 1179. Es kann jetzt weltweit gefeiert werden.

Quelle und Fortsetzung der Meldung hier: https://www.vaticannews.va/de/vatikan/news/2021-02/hildegard-bingen-kirchenlehrer-vatikan-eintragung-kalender-fest.html?utm_source=newsletter&utm_medium=email&utm_campaign=NewsletterVN-DE


Kardinal Müller schlägt Papst Franziskus als neuen Berater Benedikt XVI. vor

Kardinal Gerhard Müller, ehem. Präfekt der vatikanischen Glaubenskongregation, hat Papst Franziskus jetzt vorgeschlagen, Benedikt XVI. (Joseph Ratzinger) zu seinem Berater zu ernennen. Dies sei auch die „wohlbemessene Überzeugung“ gläubiger Katholiken, erklärte der Kirchenmann weiter.

Sehr kritisch äußerte sich Müller über Scalfari, seit vielen Jahren ein bekannter Gesprächspartner von Papst Franziskus. Dieser „Atheist“ sei nicht imstande, das „Geheimnis der Kirche“ zu begreifen, so Müller.

Im Unterschied dazu wäre Benedikt ein „unendlich kompetenterer Berater“ für das Oberhaupt der katholischen Weltkirche:

„Das gilt sowohl für seine theologischen Qualitäten und seine geistliche Intuition im Geheimnis der Liebe Gottes, wie auch für seine Erfahrung in der Verantwortung als Papst, allein vor Gott, für die Weltkirche, einer Verantwortung, die Benedikt als einziger unter allen noch lebenden Menschen auf Erden mit Papst Franziskus teilt.“

Die selbsternannten „Reformkatholiken“ mit ihren hedonistischen Zielen bezeichnet Kardinal Müller als „finstere Reaktionäre in der Kirche“, die eine „Anpassung an die moderne Welt“, einen „moralischen Relativismus“ anstreben.

Letztlich wünschten diese Progressisten gemeinsam mit Atheisten und Agnostikern eine Kirche „ohne das Kreuz Christi und ohne die Hoffnung auf das ewige Leben“.

Eine derart umgestaltete Kirche müssen dann die „sexuelle Revolution absolut akzeptieren“.

Quelle für die Zitate: https://katholisches.info/2020/01/22/kardinal-mueller-papst-franziskus-sollte-benedikt-xvi-statt-des-atheisten-scalfari-zum-berater-machen/