DIG: Deutschland soll sein Verhältnis zur israelfeindlichen UNESCO überprüfen

Hellmut Königshaus, der Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, fordert die Bundesregierung auf, schnellstmöglich zu überprüfen, wieweit die Beschlüsse dieser UN-Organisation noch mit den Grundsätzen deutscher Politik vereinbar sind. Je nach Ergebnis dieser Prüfung sollte auch eine Kürzung der deutschen Zahlungen an die UNESCO erwogen werden.

Die Entscheidung der US-Regierung sowie der Regierung Israels, die Mitgliedschaft in der UNESCO wegen ihrer israelfeindlichen Haltung zu beenden, sollte nach Auffassung der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Anstoß sein, auch das deutsche Verhältnis zu dieser Organisation zu überprüfen.

Es ist zu erwarten, dass nun Erwartungen geweckt werden, dass Deutschland die nun entstehende Finanzlücke der UNESCO zumindest teilweise mit höheren Beiträgen ausgleicht.

Einem solchen Ansinnen ist nachdrücklich zu widersprechen. Deutschland darf die berechtigte Kritik an der satzungswidrigen Politisierung einer wichtigen Institution der UNO nicht unterlaufen. Das Mitglied „Palästina“ ist kein Staat, dahinter verbergen sich mit Fatah und Hamas Terrororganisationen, die nicht den hehren Zielen der UNESCO folgen wollen, sondern einen international anerkannten Staat – Israel – vernichten und seine Bewohner, wie es die Hamas nach wie vor anstrebt, „ins Meer treiben“ wollen.

Es ist nicht nachvollziehbar, dass deutsche Steuerzahler klaglos eine UN-Institution finanziell mittragen, solange diese sich permanent und penetrant gegen die erklärten Interessen der deutschen Israelpolitik stellt, ohne dass dies irgendwelche Konsequenzen hat. Das Eintreten für das Existenzrecht Israels ist deutsche Staatsräson. Die Aufnahme von Organisationen, die nach wie vor das Existenzrecht Israels bestreiten und erklärtermaßen einen Mitgliedsstaat der UN auslöschen und seine Einwohner vertreiben wollen, steht dem diametral entgegen.

Die UNESCO ist unverzichtbar, wenn sie ihre in ihrer Charta vorgezeichneten Ziele unvoreingenommen anstrebt. Sie darf sich dabei aber nicht von Terrororganisationen und ihren Helfern missbrauchen lassen, erst recht aber nicht lächerlich machen.

Eine Weltorganisation, die das Weltkulturerbe bewahren soll, macht sich aber lächerlich, wenn sie auf Druck einzelner Staaten sogar das jüdische Erbe in Jerusalem und insbesondere auf und am Tempelberg relativiert und in Teilen sogar negiert.

Quelle: http://www.deutsch-israelische-gesellschaft.de/pressemitteilungen/index/category/allgemein/showme/praesident-der-deutsch-israelischen-gesellschaft-hellmut-koenigshaus_1

Siehe hierzu einen unserer Artikel zu israelfeindlichen Entgleisungen der UNESCO: https://charismatismus.wordpress.com/2016/10/16/deutschland-lehnt-antijuedische-und-antichristliche-unesco-resolution-ab/


Erneut zwei geschichtsverfälschende Resolutionen der UNESCO gegen Israel

In der vergangenen Woche sind bei der UNESCO  – einer Unterorganisation der UNO  –  zwei Beschlüsse verabschiedet worden, die sich gegen Israel richten. Zunächst wurde eine Resolution verabschiedet, in der Israel als „Besatzungsmacht“ in Jerusalem bezeichnet wird. 

Hierzu erklärt der Sprecher des israelischen Außenministeriums:

„Dies ist eine weitere absurde Entscheidung, die nur den Gegnern von Geschichte und Wahrheit zugute kommt. Jerusalem ist die ewige Hauptstadt des jüdischen Volkes, und keine UNESCO-Resolution wird die Wirklichkeit verändern. Es ist zu berücksichtigen, dass die Resolution nicht einmal die Mehrheit der abgegebenen Stimmen erreicht hat.“

Nur wenige Tage später wurden die Altstadt von Hebron und das Patriarchengrab in der Stadt als palästinensisches Welterbe in die Rote Liste des gefährdeten Welterbes aufgenommen. Zu dieser Entscheidung erklärte der Sprecher des Außenministeriums:

„Die Entscheidung der UNESCO ist ein moralischer Schandfleck. Diese irrelevante Organisation betreibt Geschichtsfälschung. Die UNESCO sollte sich schämen. Die großartige Geschichte des jüdischen Volkes in Israel begann in Hebron. Keine Lüge der UNESCO kann dies ändern. Die Wahrheit ist ewig.“ 

Der israelische Premierminister Benjamin Netanyahu (siehe Foto) hat sich ebenfalls zu der jüngsten UNESCO-Resolution geäußert. Nachdem er die Verse 16-19 aus dem 1. Buch Mose, Kapitel 23 vorgetragen hatte, erklärte er:

„Die Verbindung zwischen dem jüdischen Volk, Hebron und dem Grab der Patriarchen kommt möglicherweise in der Geschichte der Völker so nicht noch einmal vor. Natürlich hat das das UNESCO-Welterbe-Komitee am vergangenen Freitag nicht davon abgehalten, eine weitere wahnhafte Resolution zu verabschieden, die festgestellt hat, dass das Grab der Patriarchen eine palästinensische Kulturerbestätte sei.

Im Rahmen dieser Resolution habe ich beschlossen, eine weitere Million der israelischen UN-Mitgliedsbeiträge zu kürzen und die Gelder für die Errichtung des „Museums des Erbes des jüdischen Volkes in Kiryat Arba und Hebron“ einzusetzen. Das Geld wird auch für zusätzliche Initiativen zum kulturellen Erbe Hebrons eingesetzt.

Zudem habe ich heute angeordnet, dass die Verfahren für die Errichtung des Kedem-Zentrums vervollständigt werden, das die historischen und archäologischen Entdeckungen aus der Davidstadt präsentiert. Dies wird eine beeindruckende Struktur mit umfangreichen Exponaten sein. Die gesamte Welt wird die Wahrheit sehen, und die ersten Besucher, die ich dorthin einlade, werden Delegationen von UNESCO und UNO sein.“


Israel: Antiker Friedhof von Beit Sche‘arim zum Weltkulturerbe ernannt

Am Sonntag (5.7.2015) ernannte die UNESCO die Nekropole (den Friedhof) von Beit Sche‘arim zu Israels neunter Weltkulturerbe-Stätte.

Beit Sche’arim liegt im Süden Galiläas rund 20 Kilometer von Haifa entfernt. Die Nekropole besteht aus 33 Katakomben, die aus dem 2. bis 4. Jahrhundert n. Chr. stammen.

Während dieses Zeitraums entwickelte sich Beit Sche’arim zum wichtigsten jüdischen Friedhof außerhalb Jerusalems. Zahlreiche bedeutende Persönlichkeiten liegen dort begraben, allen voran Rabbi Jehuda Ha’Nasi. Er war der Redakteur einer der wichtigsten Sammlungen des rabbinischen Judentums, der Mischna.

Laut der UNESCO sind die Katakomben „ein Schatz von Kunstwerken und Inschriften auf Griechisch, Aramäisch und Hebräisch“. Außerdem markiere die Stätte einen Meilenstein der jüdischen Erneuerung, so die UNESCO.

Der Aufstieg von Beit Sche’arim begann Ende des 2. Jahrhunderts n. Chr., als sich dort der Sanhedrin, die höchste religiöse Instanz der Juden, niederließ. Nach der Zerstörung Jerusalems und dem gescheiterten Bar-Kochba-Aufstand kam Beit Sche’arim große Bedeutung zu als ein Ort, an dem sich das Judentum regenerieren und erneuern konnte.

Die anderen israelischen Weltkulturerbestätten sind die Höhlen von Beit Guvrin, Masada, die Altstadt von Akko, die „Weiße Stadt“ in Tel Aviv, die Ruinen der biblischen Siedlungshügel in Meggido, Hatzor und Beer Sheva, die Weihrauchstraße im Negev, die Heiligen Stätten der Baha’i in Haifa und dem westlichen Galiläa und die Stätten der menschlichen Evolution im Karmelgebirge.

Quelle (Text/Foto): Israelische Botschaft in Berlin


Die Höhlen von Beit Guvrin: jetzt die achte Weltkulturerbe-Stätte aus Israel

Die UNESCO hat bekannt gegeben, dass der Beit Guvrin-Morasha-Nationalpark im Unteren Galiläa am 14. April 2015 in die Liste der Weltkulturerbestätten aufgenommen wurde. Dadurch wächst die Liste der Orte in Israel, die diesen Titel tragen, auf acht an.

Die UNESCO bezeichnete Beit Guvrin als einen „Mikrokosmos des Landes der Höhlen“ und hob hervor, dass der Ort „an einer Kreuzung von Handelsrouten zwischen Mesopotamien und Ägypten lag und so den Reichtum an Kulturen in der Region und deren Entwicklung über mehr als 2000 Jahre hinweg bezeugt“.

Die archäologische Stätte umfasst mehr als 3500 unterirdische Kammern, die verteilt über bestimmte Bereiche des Geländes in den dicken und homogenen, weichen Kalk der Region gehauen wurden. Diese Höhlen dienten als Zisternen, Ölpressen, Bäder, Taubenhäuser, Ställe, Orte religiöser Praxis, Verstecke und Begräbnisorte.

Heute werden die Höhlen, im unteren Galiläa südlich von Beit Shemesh und östlich von Kiryat Gat gelegen, von Touristen und Besuchern aus der ganzen Welt aufgesucht und als Ort für verschiedenste kulturelle und musikalische Veranstaltungen über das ganze Jahr hinweg genutzt.

Die anderen israelischen Weltkulturerbestätten sind Masada, die Altstadt von Akko, die „Weiße Stadt“ in Tel Aviv, die Ruinen der biblischen Siedlungshügel in Meggido, Hatzor und Beer Sheva, die Weihrauchstraße im Negev, die Heiligen Stätten der Baha’i in Haifa und dem westlichen Galiläa und die Stätten der menschlichen Evolution im Karmelgebirge.

Quellen: israelisches Tourismusministerium, Botschaft Israels in Berlin


Israel: Höhlen von Beit Guvrin-Maresha gehören jetzt zum Weltkulturerbe

Das Welterbe-Komitee der UNESCO, das derzeit in Katar tagt, hat am vergangenen Sonntag (22.6.) einstimmig entschieden, die Höhlen von Beit Guvrin-Maresha in die Liste der Welterbe-Stätten aufzunehmen. Maresha-Höhle (Foto: Amos Gil, Gan Shmuel)

Die Höhlen werden damit in die prestigeträchtige Liste außergewöhnlicher kultureller Stätten weltweit aufgenommen.

Die Kandidatur von Beit Guvrin-Maresha wurde durch das israelischen Außenministerium gemeinsam mit der Natur- und Parkbehörde, dem israelischen Welterbe-Komitee und anderen intensiv vorbereitet.

Die Höhlen gehören nun gemeinsam mit acht anderen Stätten zu Israels UNESCO-Welterbestätten.

Bislang stehen aus Israel auf der Liste: Tel Avivs Weiße Stadt, Massada, die Altstadt von Jerusalem, die biblischen Siedlungshügel, die Weihrauchstraße, die heiligen Stätten der Baha’i in Haifa, die Altstadt von Akko und die Stätten der menschlichen Evolution in Nachal Me’arot.

Quelle: Außenministerium des Staates Israel  – Foto: Amos Gil


Areal Kloster Lorsch wird Weltkulturerbe – Sonderbriefmarke zum Stadtjubiläum

Die Vorbereitungen zur Fertigstellung des UNESCO-Weltkultur-Erbes Areal Kloster Lorsch und des Karolingischen Freilichtlabors Lauresham sind noch in vollem Gange, doch die Eröffnungstermine stehen schon fest: 35ef66fd71

  • 19. Juli 2014: offizielle Eröffnung des Welterbe Areals Kloster Lorsch (vor allem die sog. Königshalle ist von großer Bedeutung  –  siehe Foto)
  • 14. September 2014: Einweihung des Karolingischen Freilichtlabors Lauresham

Auf der weltgrößten Reisemesse ITB in Berlin kommen die Infomaterialien und das neue Design erstmals zum Einsatz. Das neue Welterbe Areal Kloster Lorsch präsentiert sich vom 5. bis 9. März 2014 der internationalen Reisefachwelt in der CULTURE LOUNGE (Halle 10.2).

Zum 1250-jährigen Jubiläum der Stadt Lorsch gibt die Deutsche Post AG eine Sondermarke heraus. Seit Januar 2014 ziert die Königshalle (UNESCO-Weltkulturerbe) die 60-Cent-Briefmarke. 8782a96f17

Das Ursprungsgemälde stammt vom Darmstädter Maler August Lucas (1803 bis 1863). Auf der Briefmarke ist das Weltkulturerbe zu sehen, wie es im 19. Jahrhundert ausschaute.

Quelle für Text und Fotos: http://www.welterbe-areal-kloster-lorsch.de/aktuell/


Achtes UNESCO-Welt-Naturerbe in Israel

Ernennung des Flusses Me’arot im Hl. Land

Me'arot-Fluss (Foto: Tourismus-Ministerium Israels)Das Welterbe-Komitee der UNESCO hat das Nahal Me’arot-Naturreservat zu einem weiteren UNESCO-Weltkulturerbe Israels ernannt. Touristen können nun insgesamt acht UNESCO-Welterbestätten in Israel besuchen.

Der Me’arot-Fluß (siehe Foto) entspringt im Carmel-Gebirge und mündet an der Carmel-Küste in das Mittelmeer.

Begründet wurde diese UNESCO-Entscheidung mit der natürlichen Wichtigkeit dieser Region.

Aber auch die zahlreichen Höhlen (hebr.: Me’arot) und die daraus gewonnenen Informationen über Israels Vorfahren Vorfahren waren ausschlaggebend für den Beschluß.

Carmel-Gebirge (Foto: Tourismus-Ministerium Israels)Die als “Stätten der menschlichen Entwicklung im Carmel-Gebirge” im Norden Israels ausgezeichneten Orte bestehen aus einer Ansammlung von prähistorischen Höhlen (siehe Foto), in denen unsere Vorfahren lebten, die uns bis heute ihre Spuren hinterlassen haben.

Die UNESCO-Welterbestätten in Israel geben dem Reisenden die Möglichkeit, Geschichte, Religion, Natur und Entspannung gleichermaßen zu erleben.

Quelle (Text/Fotos): Israelische Botschaft in Berlin