Homo-Ehe: Ex-Sportler und CDU-Politiker Gienger wirft der SPD „Koalitionsbruch“ vor

Eberhard Gienger, direkt gewählter CDU-Bundestagsabgeordneter für den Wahlkreis Neckar-Zaber, kündigte in einer Pressemitteilung an, am Freitag gegen die sogenannte „Ehe für alle“ zu stimmen.

Der ehem. Sport-Weltmeister und dreifache Familienvater sieht „keinerlei Grund für eine Entscheidung in Sachen Ehe, die ohne ordentliche Beratung jetzt noch schnell durchgepeitscht“ werden solle. Die derzeitige gesetzliche Regelung hinsichtlich der gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaft sei ausreichend für die Gleichberechtigung, erklärte der CDU-Parlamentarier, der zugleich Mitglied im CDU-Fraktionsvorstand ist.

Aus Sicht des Bundestagsabgeordneten handelt es sich um einen Koalitionsbruch durch die SPD, sollte die Abstimmung noch in dieser Woche durchgedrückt werden.

Im Koalitionsvertrag ist festgehalten, dass kein Koalitionspartner gegen den Willen des Anderen einen Punkt auf die Tagesordnung setzt. Die CDU-Fraktion habe aber  – so Gienger weiter  – am vorigen Dienstag klar bekundet, dass sie diese Abstimmung nicht wünscht.

Auch die Delegierten von zwei Bundesparteitagen der CDU haben eine völlige Gleichstellung homosexueller Partnerschaften mit der Ehe per Beschluß abgelehnt.

Gienger stellte klar, daß die Ehe eine Verbindung von Mann und Frau ist. Der Begriff Ehe sei zudem geschützt durch Artikel 6 unseres Grundgesetzes. Der Ausdruck „Ehe für alle“ sei beliebig. 


WM-2014: Eine Nation zeigt wieder Stolz

Von Peter Helmes

Um Himmels willen: Diese Überschrift! Geht doch nicht, geht gar nicht!  –  Doch, es geht   –  und das ist gut so.

Für den Sieg der deutschen Nationalmannschaft wurde kein „Krieg“ geführt, wurde niemand „niedergewalzt“ und niemand „erobert“. img_0391

Diese und ähnliche Vokabeln finden sich (leider) in etlichen Kommentaren linksgrüner Zeitgenossen, die lieber ihr Gift auf Deutsche versprühen, als im eigenen Häuschen danach zu suchen, ob noch alle Tassen im Schrank sind. 

Dieses Team, auch wir alle, dürfen stolz auf diesen Sieg sein. Sogar „das Ausland“ stimmt zu. Es war der Erfolg einer wahren „Mannschaft“  –  einer für alle, alle für einen, den Erfolg.

Unserer gequälten Nation wurde damit eine gehörige Portion Selbstbewußtsein zurückgegeben. Wir dürfen wieder stolz sein auf unser Vaterland  –  ein großartiges Land mit (überwiegend) großartigen, fleißigen und bescheidenen Menschen.

Ich weiß, daß eine solche Bewertung nicht nur auf Zustimmung trifft. Aber andere Nationen zeigen selbstbewußt ihren Stolz – zu Recht oder Unrecht, uns aber werden von selbsterklärt „besseren Menschen“ unentwegt Gewissensbisse, Scham und Bußfertigkeit eingeredet.

„Brasilien“ hat uns das alles zurückgegeben, und dazu vor allem noch Freude. Mein Gott, Freude! Deutschland darf sich wieder freuen  –  und keine andere Nation verurteilt das  –  ein Quantensprung in der geschichtlichen Bewertung unseres Landes. 

Unser heutiger Patriotismus ist herzlich, ehrlich und hat nichts mit dem Nationalismus zu tun, den die nun schaudernden Gutmenschen uns einreden wollen. Und warum nicht? 163538-dg-original

Ich bekenne gerne, daß ich aufstehe, wenn unsere Hymne erklingt. Und ich singe sie mit – aus ganzem Herzen. Und ich appelliere an den DFB, nur noch solche Spieler zuzulassen, die – wenn sie im Namen Deutschlands auftreten – dann auch das Lied aller Deutschen mitzusingen haben. Soviel Achtung ist das Mindeste, was das Vaterland verdient hat – ein Blick nach Italien, Frankreich, Polen, Russland, Argentinien, Brasilien oder sonst wohin beweist es.

Das beste Team der Fußballwelt

Unsere Mannschaft war diesmal ganz offensichtlich  –  über alle Spiele  –  das beste Team der Fußballwelt. Deutschland ist nicht nur in der Wirtschaft, sondern auch beim Fußball eine Supermacht. Wir werden wieder anerkannt, ohne daß wir gleichzeitig um Gnade wimmeln und unsere Häupter in Demut neigen müssen. berlin-440x292

Unser Land hat es geschafft, vorbildlich zu sein  –  im Sport mit in der Regel gut organisierten und finanziell gesunden Vereinen sowie einer vorbildlichen, durchdachten Ausbildung und in der Wirtschaft mit einem starken Mittelstand als Rückgrat. Sowohl im deutschen Sport als auch im Mittelstand heißt der Schlüssel des Erfolges:

Im Zentrum steht das Ganze, stehen alle  –  und nicht nur ein (oder ein paar) Große(r)  –  steht das „Wir“.

Im deutschen Team z. B. war jeder für jeden da, im argentinischen dienten alle einem  –  Messi, dem herausragenden Star, dem sich alle anderen unterzuordnen hatten. Der Deutschen Stärke war letztlich ihre Grundhaltung, daß sich kollektive Stärke gegen die Künste eines Einzelnen durchsetzen wird. Und so kam es.

Selbsthaß und „unverbesserliche Weltverbesserer“

Aber für manche war die Fußball-Weltmeisterschaft offensichtlich nur die Fortsetzung eines dumpfen Nationalismus mit anderen Worten. Ich verstehe ja, daß alle diese Anti-Faschismus-Kämpfer Sodbrennen kriegten, als sich der deutsche „Endsieg“ abzeichnete. Aber muß man so tief in den moralischen Keller steigen?

Was wiederum zeigt, daß Gutmenschen wie diese eben keine guten Menschen sind, sondern unverbesserliche Weltverbesserer, die an ihrem eigenen Sendungsbewußtsein zerbrechen.

Die letzten Tage der WM waren offenbar der reinste Horrortrip für Grüne, Linke und sonstigen Vaterlands-Ver…neiner. Wo man hinschaute, überall Deutschland-Fahnen, -Wimpel, -Tücher, Deutschland-Euphorie und patriotische Gefühle. 

Bleibt nur noch eine Frage: Wo ist eigentlich der Glückwunsch der Grünen an die deutsche Mannschaft? Wo sind die „Solidaritätsrufe“ der Roths, Özdemirs, Trittins & Kohorten? Lauter bitte! 

P. S.: Eine kleine Anregung habe ich noch. Statt des unschicklichen Namens „Schwein-steiger“ sollte dieser echte Kerl besser umbenannt werden in „Stehauf-steiger“…

Unser Autor Peter Helmes ist politischer Publizist, ehem. Bundesgeschäftsführer der „Jungen Union“ (CDU-Jugendorganisation) und er betreibt die Webseite http://www.conservo.wordpress.com

1. Foto: Israelische Botschaft in Berlin


Der größte Weltmeister aller Zeiten…

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Foto: Dr. Bernd F. Pelz