Restliches CMA-Millionenvermögen für Agrarwirtschaft zweckentfremdet?

Wo ist das Restvermögen der ehemaligen Marketing-Gesellschaft der deutschen Agrarwirtschaft (CMA) abgeblieben?

Das wollte die AfD-Bundestagsfraktion in einer Kleinen Anfrage an die Bundesregierung wissen (BT-Drs. 19/23580). Der verbliebene Vermögensüberschuss aus dem Absatzfonds von rund 69,76 Millionen Euro sei an die Landwirtschaftliche Rentenbank zur Verwendung für das Zweckvermögen überwiesen worden. Mit diesem Programm sollen Forschungsvorhaben für Innovationen in der Landwirtschaft gefördert werden.

Der agrarpolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Stephan Protschka, erklärt dazu:

„Die verbliebenen 69,76 Millionen Euro aus dem Absatzfonds der ehemaligen Marketing-Gesellschaft der deutschen Agrarwirtschaft werden zweckentfremdet. Diese Mittel waren dafür gedacht, den Absatz und die Verwertung von landwirtschaftlichen Erzeugnissen zu fördern und sollten auch dafür verwendet werden.

Warum wird damit keine professionelle Marketingagentur beauftragt, das positive Ansehen der Landwirtschaft in der Öffentlichkeit zu verbessern?

Das ‚Nationale Dialogforum Landwirtschaft‘ von Bundesministerin Julia Klöckner muss als gescheitert und kostenineffizient betrachtet werden. Die zugehörige Werbekampagne auf der Grünen Woche kostete die Steuerzahler 155.795,70 Euro und konnte lediglich 0,73 Prozent der Besucher erreichen.

Noch im Februar waren die Ziele und die vorläufige Kostenschätzung für die ab März geplante bundesweite Informationskampagne unbekannt. Dank der Corona-Krise blieben Frau Klöckner weitere Peinlichkeiten erspart.

Daraus ziehe ich den Schluss, dass das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) nicht über die nötige Kompetenz für die Durchführung einer dringend benötigten Wertschätzungskampagne für die deutsche Landwirtschaft verfügt.“


Regensburg: Bischof Rudolf Voderholzer und Katholikentag präsentieren Werbekampagne

Leitwort: „Mit Christus Brücken bauen!“

Bei strahlendem Sonnenschein stellte heute Vormittag Bischof Rudolf Voderholzer zusammen mit Dr. Stefan Vesper vom Zentralkomitee der Deutschen Katholiken (ZdK) am Regensburger Haidplatz die Werbekampagne für den Katholikentag 2014 in Regensburg vor.

Idee und Design stammen von der Essener Werbeagentur BJS. Innerhalb eines Kreativwettbewerbs hatten sich ZdK und das gastgebende Bistum Regensburg einstimmig für den Entwurf entschieden. 1 Werbekampagne Enthüllung

Im Rahmen einer Pressekonferenz enthüllten Bischof Rudolf und Generalsekretär Dr. Vesper das erste Plakat zur Werbekampagne.

„Man erkennt als zentrale Marke des Katholikentages auf den Plakaten die stilisierte Steinerne Brücke mit ihren gewölbten Elementen. Die Brücke ist ein Wahrzeichen unserer Stadt und ein Symbol, das Verbindung, Miteinander und Zusammenwirken kennzeichnet. Dieses Symbol wirke wie eine Aufforderung an alle Katholiken: Bringt Christus zur Welt! Teilt mit allen Menschen die Hoffnung und die Kraft, die aus dem Glauben wächst“, erklärte der Regensburger Oberhirte in seiner Ansprache. 3 Werbekampagne Banner Bischof und Vesper

Der Regensburger Katholikentag solle ein Geschenk der Christen für unsere Welt darstellen:

„Bauen wir Brücken zu unseren Nachbarn, den Menschen in Böhmen. Brücken, die die Lasten der Geschichte überwinden. Brücken, die uns zusammenführen, indem wir uns gemeinsam den Herausforderungen der Gegenwart stellen“.

Katholikentag als „Fest der Glaubensfreude“

Der Katholikentag solle auch als eine große Feier und als Freudenfest gestaltet werden. Regensburg sei die Kirchenmusik-Hauptstadt Deutschlands, betonte Bischof Rudolf und verwies auf die Regensburger Domspatzen und die Hochschule für Katholische Kirchenmusik. Regensburg 2014 solle ein „klingender Katholikentag“ werden.

Gleichzeitig verwies Bischof Voderholzer auf die außergewöhnlichen Kompetenzen des katholischen Verbandswesens im Bistum:

„Der Regensburger Katholikentag sei auch ein Zeugnis für die Lebendigkeit und Kraft der katholischen Verbände. Die vielen und mitgliederstarken Verbände der Diözese können davon ein eindrucksvolles Zeugnis geben und zusammen mit den anderen Katholiken aus Bayern und Deutschland zeigen, was es bedeutet, Salz der Erde zu sein“. 2 Werbekampagne Brückenbauer

Dr. Stefan Vesper erklärte mit Blick auf die enthüllten Werbeposter, dass er große Vorfreude auf den kommenden Katholikentag empfinde:

„Ich kann förmlich sehen, wie sich die Stadt im kommenden Mai von Tag zu Tag mehr in die Katholikentagsstadt verwandelt, wie das Blau unserer Fahnen und die bunten Farben unserer Plakate die Straßen erobern, wie am Mittwoch, dem 28. Mai 2014 und den kommenden Tagen die Katholikentagsteilnehmer in die Straßen und auf die Plätze strömen, wo wir Gottesdienste feiern, uns zum Abend der Begegnung treffen und sich hunderte von kirchlichen Gruppen mit ihren Angeboten präsentieren“.

Michael Jochim von der BJS Werbeagentur erläuterte abschließend die Idee zur Konzeption der farbigen Elemente, die zusammengesetzt eine Brücke darstellen. Die Elemente können in vielfacher Weise für die Werbekampagne eingesetzt werden und nehmen klaren Bezug zum Leitwort des kommenden Katholikentags „Mit Christus Brücken bauen“.

Inspiriert vom Regensburger Wahrzeichen sei die Brücke dennoch nicht aus Stein gemeißelt. Ihre Pfeiler seien lebendig: „Lebendige Menschen, die sich von Christus berühren lassen, die ihren Glauben zum Tragen bringen wollen, die auf andere Menschen zugehen und die Gemeinschaft leben und gestalten möchten“.

Die Elemente seien bewusst farbig gestaltet worden, denn die Glaubenspraxis ist bunt. In ihrer Fröhlichkeit drücke sich das Lebensgefühl von Menschen aus, die anderen gern die Hand reichen und sich von anderen inspirieren lassen wollen.

Quelle (Text/Fotos): Bischöfliche Pressestelle Regensburg