Kita-Kollaps in Berlin offenbart die Probleme der Krippenerziehung

Von Birgit Kelle

Im Januar hat eine Kita in Berlin wegen Personalmangel ihre Türe geschlossen und hundert Eltern samt Kindern waren plötzlich ohne Betreuungsplatz. Für die berufstätigen Eltern ein Schock, Angst, den Job zu verlieren, Organisationschaos. 

Man könnte aber auch sagen: Richtig so aus Sicht der Kita. Wenn nicht genug Personal da ist, um sich vernünftig um die Kinder kümmern zu können, dann ist es nur konsequent, dass man es nicht verantworten kann, es dennoch zu machen.

BILD: Unsere Autorin Birgit Kelle bei einer Ansprache vor Lebensrechtlern in Berlin

Wenn man bedenkt, dass der Personalschlüssel in etwa 90 Prozent aller Kitas nicht so ist, wie er aus Sicht von Experten sein sollte, müssten theoretisch deutlich mehr Kitas wegen nicht kindgerechter Betreuung zu machen. 

Die Wochenzeitung DIE ZEIT hat die Eltern ein paar Monate später befragt, wie und ob sie Lösungen gefunden haben. Den Beitrag finden Sie hier unter diesem Link.

Man kann die Elternseite verstehen, die Existenzängste, die Angst vor Jobverlust. Es gibt auch die Stimmen, die sich ärgern, Jobangebote nicht angenommen haben zu können, Urlaube mussten abgesagt werden.

Mir hinterließ noch etwas anderes ein flaues Gespür im Bauch, Aussagen wie diese:

„Dazu kam die Sorge um meinen Sohn, der durch den Kontaktverlust zu seinem Vater und durch das ständig wechselnde Personal in der Kita eh schon unter Trennungsangst litt. Ich hätte ihm den Wechsel in eine neue Kita lieber erspart, und vor allem hätte ich ihn gern selbst dort eingewöhnt. Doch ich musste diese Aufgabe einer Freundin anvertrauen, anders ließ es sich einfach nicht organisieren.“

Oder auch: „Wir haben natürlich gesehen, dass es bei der alten Kita nicht so weitergehen konnte. Wenn ich jetzt daran denke, wie ich den Kleinen manchmal nachmittags angetroffen habe: mit voller Windel, aus der alles rauslief. Übel!“

Oder auch diese Stimme: „Für meine beiden Töchter, deren Verträge gekündigt wurden, habe ich zwar eine neue Kita. Aber noch sind sie nicht eingewöhnt, und sie hatten es auch bei der alten Kita schon nicht leicht mit den ständig wechselnden Bezugspersonen. Nicht jedes Kind steckt das einfach so weg. Gerade meine Ältere tut sich schwer in großen Gruppen und mit Fremden.“

Es ist die harte Realität, wie wir sie Kindern in Deutschland genaugenommen täglich zumuten: Unsichere Bindung, wechselnde Bezugspersonen, zu wenig Personal, zu wenig Zeit.

Und all das deswegen, weil unser Staat schlicht die bessere Alterative nicht und schon gar nicht finanziell fördern will: Die Erziehung zu Hause durch die Eltern – und sei es wenigstens in den ersten drei Lebensjahren des Kindes.


Einer schätze den anderen höher als sich selbst

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Phil 2,1-4:

Brüder! Wenn es Ermahnung in Christus gibt, Zuspruch aus Liebe, eine Gemeinschaft des Geistes, herzliche Zuneigung und Erbarmen, dann macht meine Freude dadurch vollkommen, dass ihr eines Sinnes seid, einander in Liebe verbunden, einmütig und einträchtig, dass ihr nichts aus Ehrgeiz und nichts aus Prahlerei tut.
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Sondern in Demut schätze einer den andern höher ein als sich selbst.
Jeder achte nicht nur auf das eigene Wohl, sondern auch auf das der anderen.

Gutes VORBILD: So freundlich geht ein amerikanischer Bischof mit Gläubigen um

Von Felizitas Küble

Seit Jahren veröffentlichen wir im CHRISTLICHEN FORUM fundierte Artikel der deutsch-amerikanischen Ärztin und Publizistin Dr. med. Edith Breburda.

Die versierte Bio-Ethikerin befaßt sich mit einem breiten Spektrum medizinischer Aspekte sowie aktueller Fragen zu Gentechnik, Umweltschutz, Lebensrecht sowie zu kirchlichen Themen. Dazu sind in den letzten Jahren mehrere ebenso aktuelle wie kompetente Sachbücher von ihr erschienen.

Unsere Gastautorin hat aber zugleich einige Kinder- und Jugend-Bücher geschrieben, darunter ein fromm-fröhliches über den Wallfahrts-Kater FELIX. Das Buch erschien zuerst auf deutsch, sodann unlängst auch in den USA, wobei es dort auf Anhieb den 3. Platz im renommierten Buchwettbewerb Book Awards erhielt (bezogen auf Kinder- und Jugend-Literatur), den die CPA (Catholic Press Association USA und Kanada) veranstaltet.

Die deutsche Ausgabe der originellen, humorvollen und „herzigen“ Publikation ist beim Fe-Verlag in Kisslegg (siehe hier: https://www.fe-medien.de/Felix-der-Wallfahrtskater) oder auch bei uns erhältlich.

Als nun Dr. Breburda ihr Buch an Bischof Morlino (Bistum Madison) schickte, erhielt sie einen ausgesprochen wohlwollenden und wertschätzenden Antwortbrief (datiert vom 27.2.2o18), den wir ihn unseren Lesern nicht vorenthalten möchten (siehe verkleinerte Abbildung).

Hier unsere Übersetzung dieses Schreibens ins Deutsche:

Liebe Edith,
meine Fastenzeitgrüße an Sie. Danke für das Geschenk Ihres letzten Buches über die Abenteuer von Felix. Ich bin nicht überrascht zu sehen, dass Sie damit beschäftigt sind, Kinder und Erwachsene gleichermaßen zu inspirieren.
Lassen Sie uns weiterhin füreinander beten  –  Sie für meinen Dienst und ich für Ihre akademische Arbeit, aber wir beide für einen tieferen Glauben, Hoffnung und Liebe.

Mit freundlichen Grüßen in Christus
Robert C. Morlino
Bischof von Madi
son

Aus meiner über vierzig-jährigen Erfahrung in puncto Briefwechseleien mit deutschen Bischöfen kann ich sagen, daß eine solch freundliche, gleichsam schulterklopfende Reaktion hierzulande reichlich aus dem Rahmen fallen würde – leider!

Haben US-amerikanische Bischöfe vielleicht einen unkomplizierteren, direkteren Draht zu ihren „Schäflein“? Oder einfach Ihren „Knigge“ (klassisches Benimm-Buch) besser gelesen? Oder ist der Oberhirte Morlino (siehe Foto) auch dort ein positiver Sonderfall?

Wir wissen es nicht, wollen sein Verhalten aber hiermit würdigen!

 

 


TRAUER um „Pater Bonni“ (Prof. Albert Mock)

Von Felizitas Küble

Am vergangenen Samstag, dem 24. März, ist unser guter Freund und Mitstreiter Prof. Dr. Dr. Albert Mock im Krankenhaus Gerolstein verstorben. Ich war jahrelang mit ihm im freundschaftlichen Kontakt. Der Geistliche war Arnsteiner Pater mit dem Ordensnamen Bonifatius; ich sprach ihn mit „Pater Bonni“ an – er nannte mich „Flitzi“.

Der Geistliche ist im katholischen Eichsfeld aufgewachsen – dort stehen die Katholiken einem starken protestantischen Umfeld gegenüber. Dazu kam die Unterdrückung erst durch die NS-Diktatur, später durch den „DDR“-Kommunismus.

Pater Bonifatius wurde am 29. Juli 1956 zum Priester geweiht. 1964 wurde er Doktor der Psychologie, 1971 zum Professor in Köln ernannt. Zudem erteilte der Geistliche bis 198o Vorlesungen an der Ordenshochschule in Simpelveld.

Neben seiner wissenschaftlichen Arbeit lagen ihm seine seelsorglichen Aufgaben sehr am Herzen, zB. am Pantaleonsstift in Köln. Auch in seinem Ruhestand in Birgel kümmerte er sich pastoral um die umliegenden Pfarrgemeinden.

Leider konnte ich in den letzten Jahren wegen seiner Schwerhörigkeit kaum noch mit ihm telefonieren. Auch der Mailkontakt ließ nach, weil bei „Pater Bonni“ krankheitsbedingt die Kräfte schwanden. Dennoch wußten wir uns im Geiste und Gebet miteinander verbunden, auch auf brieflichem Wege.

Pater Bonifatius gehörte zu jenen Geistlichen, die Glaube und Vernunft miteinander vereinbarten. Für Professor Mock, der sich selber als theologisch konservativ verstand, war es ein großes „Elend“, daß so viele fromme Katholiken diversen unsinnigen „Privatoffenbarungen“ auf den Leim gingen. Er wandte sich kritisch gegen Erscheinungs-Fixiertheit, Wundersucht und einen schwärmerischen Enthusiasmus.

Auch in dieser Hinsicht hat er mich in meiner Tätigkeit stets ermutigt und unterstützt. Als ich mich in der Zeitschrift „Theologisches“ vor über zehn Jahren kritisch mit den kirchlich strikt abgelehnten „Marienerscheinungen“ in Heroldsbach befaßte und diese Phänomene Punkt für Punkt auseinandernahm, führte dies damals im erscheinungsfrommen Lager teils zu heller Aufregung und großem Entsetzen. 

Pater Bonifatius hat mir bei jenen Turbulenzen „eisern“ zur Seite gestanden (ebenso wie der Vorstand der Zeitschrift und ihr damaliger Chefredakteur, Dr. David Berger). „Pater Bonni“, der zur „Fördergemeinschaft Theologisches“ gehörte,  hat meine Argumente durch seine psychologischen Studien ergänzt und bekräftigt; auch diese Ausführungen erschienen in „Theologisches“ und später hier im CHRISTLICHEN FORUM: https://charismatismus.wordpress.com/2011/06/26/meine-begegnung-mit-heroldsbach/

Der Tod von „Pater Bonni“ ist für mich ein herber Verlust, zumal er in seiner bescheidenen und unkomplizierten Art stets „auf Augenhöhe“ mit mir umging und weit entfernt von jeder „klerikalen“ oder „professoralen“ Arroganz war. Unsere Freundschaft war von gegenseitiger Wertschätzung, Glaubensverbundenheit und Sympathie geprägt – und dieser glaubensstarke Priester war und bleibt für mich ein großes Vorbild.

Leider kann ich ihm wegen meiner Grippe-Erkrankung nicht die letzte Ehre erweisen bzw. nicht an der Beisetzung am Gründonnerstag teilnehmen. Noch wichtiger ist für uns Gläubige freilich das fürbittende Gebet für unsere lieben Verstorbenen und das dankbare Gedenken an sie – auch für all das Gute, das wir von ihnen lernen und erfahren durften.

Zugleich wissen wir als Christen, daß der Tod das Tor zum Leben ist, der Geburtstag für die Ewigkeit. So verbinden sich Trauer und Wehmut mit der Zuversicht der ewigen Glückseligkeit und eines frohen Wiedersehens im Himmel: R.I.P.

Unsere Autorin Felizitas Küble leitet den KOMM-MIT-Jugendverlag und ehrenamtlich auch das Christoferuswerk in Münster, das dieses CHRISTLICHE FORUM betreibt.

HINWEIS auf einen sehr lesenswerten Nachruf von Dr. David Berger: https://philosophia-perennis.com/2018/03/27/albert-mock-amp/

Erstes Foto: http://arnsteiner-patres.de/index.php?id=startseite

 

 

 


Wollen wir unsere christlich-abendländische Kultur neu entdecken und wertschätzen?

Von Prof. Dr. Hubert Gindert

Zunächst eine alte Geschichte: Im Jahre 476 n. Chr. hat der germanische Söldnerführer Odoaker den letzten römischen Kaiser Romulus Augustulus abgesetzt. Damit endete die letzte Epoche des Weströmischen Kaiserreichs.

Odoaker verlangte vom römischen Senat, dass die kaiserlichen Insignien nach Byzanz, d.h. nach Ost-Rom, geschickt wurden. Das war das Zeichen des auch formalen Endes einer 800-jährigen ruhmreichen Vergangenheit, in welcher Rom die Hauptstadt (caput mundi) des Römischen Weltreichs war.

BILD: Prof. Gindert leitet den Dachverband „Forum Deutscher Katholiken“

Der Senat, der sich noch immer versammelte, um die Entscheidungen des jeweiligen Machthabers formal abzusegnen, betrachtete den Vorgang als einen gewöhnlichen Verwaltungsakt. Ein solches Verhalten der Senatoren gegenüber einem welthistorischen Vorgang ist bezeichnend. War doch der Römische Senat jene Einrichtung, welche die Autorität des Römischen Weltreiches verkörperte. Aber im Jahre 476 raffte sich keiner der Senatoren zu einem Nachruf auf die einstige Größe Roms auf.

Diese Imperium Romanum war trotz seiner Schwächen und Fehler ein großartiges Reich, in dem die Pax Romana den Frieden sicherte und den Bewohnern, woher sie auch kamen, Aufstiegsmöglichkeiten in die höchsten Ämter gab, wenn sie bereit waren, sich die Errungenschaften einer großen Kultur anzueignen.

Nur einer empfand die Tragik der Katastrophe, die im Untergang Roms lag und drückte seine Empfindungen in Worten aus. Es war kein gebürtiger Römer, sondern ein geborener Gallier, wahrscheinlich aus Narbonne. Er hieß Rutilius Numancius, kam aus der Verwaltung, war Präfekt in der Toskana und in Umbrien. 

Bevor er in seine Heimat zurückkehrte, wollte er seine Dankbarkeit gegenüber Rom, das aus ihm einen zivilisierten, gebildeten Menschen gemacht hatte, zum Ausdruck bringen. Vielleicht ist sein Buch „Über die Rückkehr“ ein letztes großes Werk in klassischem Latein. Dort heißt es u.a.:

„Höre, schönste Königin einer Welt, die du zu deiner gemacht hast. Rom, Mutter der Menschen und Götter, höre im gestirnten Himmel: Wir sind nicht fern vom Himmel, wenn wir uns in deinen Tempeln befinden. Du spendest deine Gaben an die Strahlen der Sonne, überall wo der Ozean uns umspült.

Du hast aus unterschiedlichen Völkern eine Heimat gemacht, wer kein Gesetz hatte, ist zu deinem Schuldner geworden, weil du Menschen zu Bürgern und das was nur ein Globus war, zu einem Gemeinwesen gemacht hast“.

Und wir heute? Die Frage heute lautet: Ist uns bewusst, in welch großartiger Kultur wir leben, die sich in den vergangenen 13 Jahrhunderten in Europa in Musik, Literatur, Malerei und Baukunst entfaltet hat? Haben wir noch Bezug und eine innere Bindung zu ihr? Oder ist unser Verhältnis zu ihr wie zu weit entfernten Verwandten, deren fehlende Nähe wir nicht vermissen?

Ein Nicht-Europäer, der jüdische Professor Joseph Weiler aus den USA, hält den Europäern fehlende Wertschätzung, ja Abneigung und sogar Hass auf die eigene Kultur vor.

Wenn wir zu den Wurzeln zu unserer christlich geprägten Kultur nicht zurückkehren, so hat das auch Konsequenzen. Wir können von Menschen, die aus anderen Kulturkreisen zu uns kommen, nicht erwarten, dass sie sich in unsere Kultur integrieren, wenn wir sie selber nicht mehr wertschätzen.

Unsere Kultur beruht auf einem christlichen Fundament, deswegen ist die Rückkehr zum Christentum auch für die Erhaltung der Kultur entscheidend.

Erzbischof Johannes Dyba (siehe Foto) erklärte vor rund 20 Jahren:

„Wir sind im freien Fall und überlegen: Wie schaffen wir es, dass das Ganze trotzdem funktioniert? Es gibt nur zwei Möglichkeiten, wenn die Entwicklung so weitergeht:

Entweder unsere Gesellschaft verfällt in eine politische Barbarei oder aber sie erkennt, dass sie zu unserem gemeinsamen Fundament, zum Christentum zurückehren muss. Die dritte Möglichkeit ist, dass der Islam uns überrennt“.  (Quelle: „Der Spiegel“, 22.12.1997.)

Der englische Dichter T.S. Eliot hatte bereits vor Bischof Dyba folgendes prognostiziert: „Sollte das Christentum verschwinden, so verschwindet die gesamte Kultur… Wir müssen durch Jahrhunderte der Barbarei gehen…“.

Sollten wir Europäer unsere Kultur nicht wieder entdecken, z.B. in Kirchen, in einem Konzert, im Besuch von Museen und wieder wertschätzen und weiterentwickeln?


Paulus ermahnt Christengemeinde: Einer achte den anderen höher als sich selbst!

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Phil 2,1-4: Tagesimpuls

Brüder! Wenn es Ermahnung in Christus gibt, Zuspruch aus Liebe, eine Gemeinschaft des Geistes, herzliche Zuneigung und Erbarmen, dann macht meine Freude dadurch vollkommen, dass ihr eines Sinnes seid, einander in Liebe verbunden, einmütig und einträchtig, dass ihr nichts aus Ehrgeiz und nichts aus Prahlerei tut. Sondern in Demut schätze einer den andern höher ein als sich selbst.

Jeder achte nicht nur auf das eigene Wohl, sondern auch auf das der anderen.

 


Ungarn gedenkt der vertriebenen Deutschen und würdigt ihre Kultur

Am 19. Januar 2016 erinnerte Ungarn auf dem „Alten Friedhof“ in Wudersch (Budaörs) erneut mit einer Gedenkveranstaltung an das Schicksal seiner deutschstämmigen Bürger, die nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges entweder verschleppt oder aus dem Land vertrieben wurden. Logo Christustag

Nach einer Kranzniederlegung am Landesdenkmal der Vertreibung der Ungarndeutschen wurde mit einer Heiligen Messe in der Pfarrkirche St. Johannes Nepomuk der Vertriebenen gedacht.

Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán hielt die Festrede und machte damit deutlich, dass Ungarn dem Schutz von Identität sowie der Ächtung von Vertreibungen und ethnischen Säuberungen einen hohen Stellenwert einräumt:

„Die offizielle Bezeichnung lautete Aussiedlung, doch dieses Wort hatte mit der Wahrheit nichts zu tun. Was Aussiedlung genannt wurde, bedeutete die Ausplünderung und die Vertreibung der ungarischen Schwaben. Sie wurden ihrer Häuser und sie wurden ihrer Heimat beraubt.…

Die Ungarndeutschen können bis auf den heutigen Tag eine Kultur die ihrige nennen, deren Fäden tief in das Gewebe der ungarischen Kultur eingeflochten sind. Wenn wir diese Fäden herauszögen, so würde das gesamte Gewebe zerfallen. Die ungarische schwäbische Gemeinschaft stellt einen organischen und unveräußerlichen Bestandteil der ungarischen Kultur dar“, so Orban in seiner eindrucksvollen Rede.

Weitere hochrangige ungarische Politiker wie etwa der Präsident des Verfassungsgerichtes, Dr. Barnabás Lenkovics, und Kultusminister Zoltán Balog, aber auch der Vorsitzende der Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen Ottó Heinek, und der Fürsprecher der Deutschen in der Ungarischen Nationalversammlung, Imre Ritter, nahmen an der Veranstaltung teil; sie steigerten so ihre Bedeutung für die Wertschätzung der vertriebenen Ungarndeutschen und deren Nachkommen.

Quelle und FORTSETZUNG des Berichts hier: http://www.bund-der-vertriebenen.de/presse/news-detail/datum/2016/01/22/ungarn-begeht-vierten-gedenktag-zu-ehren-der-vertriebenen-deutschen.html