Burkina Faso: Terroranschlag auf katholische Kirche – Priester und sechs Gläubige ermordet

Eine Gruppe von bewaffneten Männern hat während der Sonntagsmesse eine katholische Kirche niedergebrannt und am vergangenen Sonntag im westafrikanischen Burkina Faso mindestens sechs Menschen –  darunter einen Priester –  getötet.

Die Angreifer stürzten – wie US-Medien berichten – in die Kirche in der nördlichen Stadt Dablo und begannen zu Beginn der Messe gegen 9 Uhr Ortszeit auf die Gläubigen und den Geistlichen zu schießen. Selbst auf die fliehenden und die am Boden liegenden Menschen sollen die Täter geschossen haben. Es grenzt an ein Wunder, dass es „nur“ sieben Tote gab.

France 24 zitierte Sicherheitskräfte, die sagten, dass „etwa zwanzig bis dreißig bewaffnete Männer“ an dem Angriff beteiligt waren. Die Schützen sind noch nicht identifiziert.“ – Man geht aber mit großer Wahrscheinlichkeit von muslimischen Terroristen aus.

Ein Regierungsbeamter ergänzte gegenüber der BBC, dass die Mörder auch ein nahegelegenes Geschäft und ein Gesundheitszentrum in Brand setzten. Dablos Bürgermeister Ousmane Zongo sagte, die Stadt sei „voller Panik“ und die Bürger verbarrikadierten sich „zu Hause“. Die Kirche, Geschäfte und das Gesundheitszentrum wurden komplett zerstört.

Das Volk von Burkina Faso erlebte in den letzten Jahren immer mehr Terroranschläge von islamischen Dschihadisten-Gruppen, darunter auch von Al-Kaida-Mitgliedern.

Die Behörden teilten mit, dass bereits am vergangenen Freitag fünf Lehrer einer christlichen Schule erschossen wurden. 

Quelle und Fortsetzung der Meldung hier: https://philosophia-perennis.com/2019/05/13/sonntagsgottesdienst-in-burkina-faso-fanatische-muslime-ermorden-6-christen-und-einen-priester/


Sierra Leone: Ebola-Waisen wegen Hexenwahn ausgegrenzt / Kirche hilft ihnen

In Westafrika werden Ebola-Waisen von ihren Angehörigen nicht selten aufgrund des weit verbreiteten Hexenglaubens vernachlässigt oder gar ausgegrenzt. Nach Angeben der Regierung gibt es bereits 310 Kinder verwaiste Kinder die nicht infiziert sind, weitere 600 bis 700 befinden sich in Quarantäne.  Bsp-7

Der Salesianerorden in Sierra Leone eröffnete vor einer Woche in Monrovia das erste Haus für Ebola-Waisen. In der ehem. Grundschule werden derzeit 60 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 2 und 17 Jahren betreut. Viele wurden von entfernten Verwandten dorthin gebracht.

Im Zentrum arbeiten fünf Ordensmitglieder der Salesianer, zwei Krankenpfleger, zwei Sozialhelfer, zwei Lehrer, eine Ärztin und eine Therapeutin. Dabei gelten in der Einrichtung strenge Sicherheitsstandards zur Vorbeugung gegen eine Ansteckung. 

Quelle: Fidesdienst