AfD-Wahlkampfauftakt in Münster: ultralinker Protest von der DKP bis zur SPD

Von Felizitas Küble

Die „Alternative für Deutschland“ hat am heutigen Dienstag (8. August 2017) in der Stadthalle von Münster-Hiltrup ihren Wahlkampfauftakt veranstaltet. Prominenter Hauptredner war Prof. Dr. Jörg Meuten. Der Ökonom ist Bundessprecher der AfD und zugleich Fraktionschef im Stuttgarter Landtag.

Bereits zwei Stunden vor Beginn der Kundgebung versammelten sich linke bis linksextreme Gruppen auf dem Vorplatz der Stadthalle.

Dazu gehören laut einem Bericht der „Westfälischen Nachrichten“ die DKP, die Linkspartei, die unvermeidliche „Antifa“ sowie kurioserweise auch Tierrechtsbewegte mit einem großen Transparent für „animal liberation“ (siehe 1. Foto).

Daß sich diverse Gewerkschaftler, ASTA-Aktive sowie der Linkspartei-Bundestags-Abgeordnete Hubertus Zdebel dem Treiben dazugesellten, erstaunt wenig. Allerdings gehörte auch der SPD-Bundestagskandidat Robert von Olberg zu der illustren Schar bzw. Linksfront, die dem Aufruf eines Bündnisses mit dem bezeichnenden Titel „Keinen Meter den Nazis“ gefolgt war.

Auch Vertreter der Homo-Lobby bzw. des CSD machten mit. Der Münsteraner CSD-Verband beschwerte sich in seiner Ansprache darüber, daß die AfD sich gegen eine „Ehe für alle“ ausspricht und beklagte einen „gesellschaftlichen Rechtsruck“.

AfD-Bundessprecher Prof. Meuthen wandte sich in seiner Rede in der Stadthalle ausdrücklich gegen die Homo-Ehe und erklärte unter Beifall, die AfD sei die einzige Partei mit einem klaren „Nein“ dazu; das sei ihr „Alleinstellungsmerkmal“.

Es handelte sich bei dieser AfD-Kundgebung immerhin nicht um einen Parteitag, sondern um eine unverbindliche Wahlveranstaltung; es war folglich jeder interessierte Bürger eingeladen  –  nicht etwa nur AfD-Mitglieder oder Anhänger, sondern auch Menschen, die sich lediglich genauer informieren wollten.

Selbst wenn man durch den hinteren Osteingang in die Stadthalle ging, hörte man den schrillen Lärm der Gegenseite, wenngleich die Polizei durch Absperrungen und Präzenz sowie mehrere Mannschaftswagen dafür sorgte, daß die Protestmeute abgeschirmt war. Die Gegendemonstranten skandierten ständig „Ganz Münster hasst euch“ und „Haut ab“. Auf einem Plakat steht der oberschlaue Spruch: „Die Bürger in Hiltrup sind sehr schlau, die AfD braucht keine Sau.“

Auf meine Frage an einen Beamten, wie hoch die Zahl der Gegendemonstranten sei, schätzte er diese um 19 Uhr auf 250  – und damit waren es allenfalls so viele Personen wie bei der AfD-Veranstaltung selbst.

Wasserbombe gegen AfD-Ratsherr Schiller

Wenn Kundgebungs-Teilnehmer durch den Haupteingang in die Halle gingen, war der Trillerpfeifen-Lärm der Protestierer geradezu „ohrenbetäubend“, wie sogar die AfD-kritischen „Westfälischen Nachrichten“ zugeben.

Außerdem heißt es in deren Bericht: „Als der AfD-Ratsherr Martin Schiller auf dem Vorplatz erscheint und zur Stadthalle geht, fliegt eine Wasserbombe in seine Richtung und verfehlt ihn knapp.“   (Rechts: Foto von Schiller während seiner Rede.)

Es erscheint fragwürdig, warum es den Gegendemonstranten überhaupt erlaubt wurde, so nahe an den Eingang der Halle zu gelangen und Bürger, die lediglich eine Wahlveranstaltung besuchen wollten, mit Lärm und Haßparolen zu belästigen. Diese kritische Frage stellte ich einer Polizistin, die freundlich ihren Dienst tat, dazu aber nur sagen konnte, der Vorplatz sei nun einmal genehmigt worden.

Wenigstens konnte die Polizei den Osteingang absperren (siehe Foto), so daß Teilnehmer hier geschützt zur Kundgebung gelangen konnten.

BILD: Polizisten bewachen den Zugang zum Osteingang der Stadthalle

Man fragt sich außerdem, in welchen Zeiten wir eigentlich leben, wenn es  – (nur) im Fall der AfD  –  aus Sicherheitsgründen keine offenen Kundgebungen geben kann, die jeder interessierte Bürger besuchen kann, um sich direkt an Ort und Stelle über die Ansichten der Partei zu informieren.

Um in die Halle eingelassen zu werden, bedurfte es zudem einer schriftlichen Einladung der AfD, die vorher per Post zugeschickt wurde. Es handelt sich aber nicht etwa um eine „bürokratische“ Schikane der AfD, sondern geschah zum Schutz der Veranstaltung.

Wer zur Kundgebung wollte, mußte der Polizei schon auf dem Vorplatz die Einladungskarte vorzeigen, sonst wurde er nicht durchgelassen (was auch richtig war). Direkt an der Tür erfolgte dann eine zweite Kontrolle durch die Ordner der AfD.

MORGEN folgt ein weiterer BERICHT: darin geht es dann um die Wahlveranstaltung der AfD und die Aussagen ihrer Redner.

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Gebetszug für Ungeborene in Münster: Eindrucksvolles Zeugnis für das Leben!

Norbert Vogt, ein aktiver Katholik aus Münster, wandte sich mit einem bewegenden Leserbrief zum Thema Abtreibung an die „Westfälischen Nachrichten“ (WN). Die Zeitung hatte zuvor über die Kreuze-Prozession von „EuroProLife“ berichtet, die Mitte März in der westfälischen Metropole stattfand, wobei es  – wie schon in den Vorjahren – erneut zu Protesten und Randalen von linksradikaler Seite kam. 

Die Lebensrechtler konnten ihren Gebetszug nur mit Hilfe massiver Polizeipräsenz durchführen (siehe Foto).

Da die informative Zuschrift von Herrn Vogt in den WN bislang nicht veröffentlicht wurden, dokumentieren wir seinen eindringlichen Erlebnisbericht hier vollständig:

„Auch die diesjährige Gebetsprozession „1000 Kreuze für das Leben“ war ein eindrucksvolles Zeugnis für den christlichen Glauben und das schützenswerte menschliche Leben, auch das ungeborene.

Singend, betend und schweigend zogen die Teilnehmer mit weißen Kreuzen zwei Stunden lang durch die Straßen der Münsterschen Innenstadt.

Wo Gott und seine Heiligen angerufen werden, ist allerdings auch der Widersacher nicht weit, wie in den Vorjahren in Gestalt von einigen Dutzend Verblendeten, die sich gern vor seinen Karren spannen lassen. Mit Trommeln, Pfeifen, Tröten, beleidigenden Gesten, haßerfülltem Schreien, staatsverachtenden und gotteslästerlichen Rufen, die man unmöglich wiedergeben kann, versuchten sie, die Andacht der Prozessionsteilnehmer zu stören. Das ist ihnen allerdings noch nie gelungen.

Außerdem entrissen und beschädigten sie einige Kreuze. Tausende von unbeteiligten Passanten haben das alles hautnah mitbekommen.

Sieht so eine friedliche Gegendemonstration aus? Nein, diese linken Gewalttäter wollten nicht demonstrieren, sondern mangels Argumenten nur niederschreien und zerstören. Sie können die Wahrheit nicht ertragen, daß Abtreibung feiger Mord an den Wehrlosesten ist. Hätten ihre eigenen Mütter genauso gehandelt, wären sie heute gar nicht am Leben.

BILD: Transparent von ultralinker Seite: „Kein Gott, kein Staat, kein Patriarchat!“

Auch das Bundesverfassungsgericht hat schon vor vielen Jahren diese schlimmen Taten als nicht verfassungskonform eingestuft. Allerdings werden sie zur Zeit nicht strafrechtlich verfolgt, jedenfalls nicht von weltichen Gerichten.

Diese jugendlichen Protestierer können einem fast leid tun. In ihrem Gruppenzwang schaukeln sie sich gegenseitig hoch und sind so in ihrer eigenen verbohrten Ideologie gefangen. Dabei bedenken sie nicht, daß ihr Reden, Denken und Tun böse Folgen hat, daß sie Gefahr laufen, auf ewig verloren zu gehen. Der Widersacher, für den sie jetzt willfährige Werkzeuge sind, wird eines Tages ihre Seele von ihnen fordern.

Deshalb rufe ich jedem Einzelnen von ihnen zu: Trenne dich von deinen sogenannten Freunden, kehre um zu Gott und ändere dein Leben, bevor es zu spät ist!“

 


Aktion gegen AfD in Münster: Probelauf mit antidemokratischer Stoßrichtung?

Wir haben kürzlich über eine Anti-AfD-Kundgebung in Münster mit linksradikaler Beteiligung berichtet, wobei schon der Name des Bündnisses „Keinen Meter den Nazis“ zeigte, daß hier eine Verleumdungskampagne gegen die demokratisch-konservative AfD im Gange war (https://charismatismus.wordpress.com/2017/02/10/lauter-protest-mit-linksfrontbeteiligung-gegen-den-afd-empfang-in-muenster/). Faire Sachkritik sieht anders aus. logo-afd-small

Der katholische Religionspädagoge Thomas May aus Sendenhorst bei Münster verfaßte zu dem Thema einen Leserbrief, der am 14. Februar 2017 etwas gekürzt in den „Westfälischen Nachrichten“ erschienen ist.

Wir veröffentlichen hier die Stellungnahme von Herrn May:

„Der Name des Bündnisses verrät das Programm: „Keinen Meter“ den als „Nazis“ geächteten politisch Andersdenkenden von der AfD. Will heißen: ihnen den Boden entziehen, indem man  Platz wegnimmt, sie zurückdrängt usw.

Die Demo auf dem Prinzipalmarkt erscheint daher auch als Teil einer großangelegten Offensive, die jenseits legitimer Streitkultur nicht weniger als die politische Auslöschung der AfD will.

Die Partei sei „in Münster unerwünscht“, so der Organisator vom „Bündnis“. Das wirkt wie die verhüllend-enthüllende Sprache der Nazis: „Judenfrei“ hieß es damals, heute steht „AfD-frei“ an – Parteienhygiene in der „guten Stube“.

Sofern die „Alternativen“ die Schnauze noch nicht voll haben und auf Veranstaltungen in Münster verzichten, werde man sie „auch künftig so empfangen“.

Einen Vorgeschmack, wie „so“ ein Empfang ausgestaltet sein könnte, liefern die Vorgänge um das von der AfD für ihren Parteitag im April gebuchte Maritim-Hotel in Köln: In terrorisierender SA-Manier wurden hier arbeitswillige Angestellte durch anonyme Anrufer mit dem Tod bedroht, „der ganze Bau (!) werde brennen (!)“.

Trotz verschiedentlicher Distanzierungen hält die Protestfront unbeirrt daran fest, zu Tausenden die Zugänge zum Hotel zu blockieren, um den Parteitag zu verhindern.

Unter diesem Vorzeichen wirkt die Freitags-Demo in Münster wie ein Probelauf.

Nur: Wer sich betont unter den Anspruch von „Toleranz“ und „Dialogbereitschaft“ stellt und dann den politisch Anderen mit feindseligen Slogans wie „Ganz Münster hasst die AfD!“ niedermacht, hat jede Glaubwürdigkeit verspielt und verdient den geschlossenen Widerstand der Demokraten jeglicher Couleur.“


Widerspruch zur Predigt von Bischof Genn und zu Äußerungen von Dr. Sonja Strube

Die „Westfälischen Nachrichten“ aus Münster veröffentlichten am 18. Januar 2017 einen Leserbrief von Thomas May aus Sendenhorst, in dem sich der katholische Theologe kritisch mit der Silvesterpredigt von Bischof Dr. Felix Genn befaßt. May

Der katholische Oberhirte hatte in dieser Ansprache erklärt, es gäbe keinen Grund, eine Islamisierung in Deutschland zu befürchten oder sich vor einer Vermischung von Religionen und Kulturen abzuschotten.

Der Autor (siehe Foto) schreibt über diese Bischofspredigt folgendes:

„Die durch „Islamisierung“ beunruhigten Menschen haben sich ihre Angst nicht ausgesucht. Sie ihnen zum Vorwurf zu machen oder gar über sie zu spotten ist unanständig und kränkend. Da hat Bischof Genn noch reichlich pastorale Luft nach oben.

Sein Versuch, der Angst mit dem biblischen Appell „Fürchtet euch nicht“ entgegenzutreten, greift zu kurz und ist ebenso der Wirklichkeitsferne geschuldet wie jener, mit der Bergpredigt Realpolitik betreiben zu wollen.

Die Redeweise von der angeblich als unaufhaltsam hinzunehmenden Vermischung der Religionen kommt nicht nur einer Kapitulation vor dem Islam gleich, sondern steht auch im Widerspruch zur kirchlichen Lehre von der Einzigartigkeit und Heilsuniversalität Jesu Christi (vgl. z. B. die Erklärung „Dominus Iesus“ der Glaubenskongregation aus dem Jahr 2000).“

Außerdem widerspricht der Verfasser einem Leserbrief von Dr. Sonja Strube aus Osnabrück; die linkskatholische Dozentin lehrt dort „Islamische Theologie“ am Institut für Kath. Theologie. Wenig erstaunlich also, daß sie die Silvesteransprache des Bischofs heftig verteidigt und zugleich den Eindruck zu erwecken versucht, als gäbe es keine seriöse Sachkritik an dieser Predigt, sondern nur ultrarechte Hetze.

Dazu stellt Thomas May folgendes fest:

„In ihrer Ereiferung verfällt Frau Dr. Strube selbst genau in den Modus der „verbalen Gewalt“, die sie „Rechten“ vorwirft, und bringt sich so um ihre Glaubwürdigkeit. Das Feindwort „rechts“/„Rechte“ dient der katholischen Dozentin dabei durchgängig als Dreschflegel.

Wer jedoch die Legitimität einer politischen Rechten bestreitet, offenbart ein reduziertes Demokratieverständnis. Denn erst das gesamte politische Parteienspektrum ist in der Lage, Meinungen und Willen des Volkes differenziert und vollständig abzubilden.

„Hetze“, sofern es sich um solche handelt und sie nicht bloß unterstellt wird, ist ausnahmslos strafrechtlich zu verfolgen: Hetze von „rechts“ wie Hetze gegen „rechts“. Hier ist wohl nicht nur im Kopf der Autorin eine „Normalitätsverschiebung“ vonnöten.“

 

 

 


Münster: Weitere Kritik an der Silvesterpredigt von Bischof Genn über den Islam

Am 12. Januar 2017 veröffentlichten die „Westfälischen Nachrichten“ (WN) den folgenden Leserbrief von Herbert Kober (siehe Foto) aus Münster, der sich mit der Islamisierung in Kirche und Welt befaßt.   lewe_01

Dabei äußert der Autor Kritik an der Predigt von Bischof Dr. Felix Genn vom 31.12.2016. Darin hatte der katholische Oberhirte von Münster erklärt, es bestände keine Anlaß, eine Islamisierung in Deutschland zu befürchten; außerdem sei die „Vermischung von Religionen und Kulturen“ sowieso unaufhaltsam und eine Abschottung nicht ratsam.  (Näheres dazu HIER.)

Die folgende Zuschrift von Herr Kober, die von der WN-Zeitung etwas gekürzt wurde, veröffentlichen wir hier im vollem Wortlaut:

Wenn Bischof Genn die Sorge der Menschen vor dem Islamismus als eine Art panischer Angst darstellt, muß Kritik erlaubt sein. Tatsache ist doch, daß mit dem Islam eine völlig fremde Kultur unsere Lebensart bedroht.

Schon zwei Zitate aus einer einzigen Sure des Korans stehen beispielhaft diametral gegen unsere Verfassung: Sure 4, Vers 11: „Allah schreibt euch vor, dem Knaben (im Erbfall) den Anteil zweier Mädchen zu geben“.  –  Und Vers 34: „Die rechtschaffenen Frauen sind demütig ergeben … – diejenigen aber, deren Widerspenstigkeit ihr fürchtet, warnt sie, meidet sie in den Schlafgemächern und schlagt sie.“

Darüber hinaus wimmelt es im Koran von Aufrufen zur Verfolgung der Ungläubigen, sprich Christen. HMK-Foto

Und es sage keiner, das geht uns nichts an. Weltweit werden in allen Ländern, in denen der Islam die Herrschaft errungen hat, Christen verfolgt: subtil, wie in der Türkei – offen, wie in den Golfstaaten.

Christen werden so benachteiligt, daß Papst Franziskus am 28. 11. 2014 in Ankara die Religionsfreiheit ebenso wie die EU forderte , die von der Türkei in ihren Beitrittsgesprächen verlangt, die Diskriminierung der christlichen Minderheit zu beseitigen.

In Ägypten wurden in den letzten Jahren über 40 koptische Kirchen zerstört und noch am vergangenen 11. Dezember bei einem Anschlag auf St. Peter und Paul in Kairo 24 Kopten getötet. In den Golfstaten dagegen werden gemäß Scharia den Dieben Hände abgehackt, zum Christentum übergetretene Moslems öffentlich hingerichtet.

Und die Christenverfolgung wird durch die Welle islamischer Flüchtlinge sogar zu uns nach Deutschland hereingetragen. Die Hilfsorganisationen „Open Doors“ und „AVC – Aktionskomitee für verfolgte Christen“ berichten, daß tausende Christen, Jesiden u. a. in den Flüchtlingslagern drangsaliert werden. Schon heute gibt es No-Go-Areas, die von Islamisten beherrscht werden, wie in Duisburg-Marxloh, Essen-Nord, das Maghreb-Viertel in Düsseldorf (lt. Landtag NRW vom 6. 10.2016).

All das soll uns nach Meinung von Herrn Genn nicht besorgt machen. Kennt der Bischof nicht das folgende Zitat: 

Die Demokratie ist nur der Zug, auf den wir aufsteigen, bis wir am Ziel sind: Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Minarette unsere Bajonette, die Kuppeln unsere Helme und die Gläubigen unsere Soldaten“.  – So Recep Tayyip Erdogan, damals Bürgermeister von Istanbul, im April 1998 in der Provinzhauptstadt Siirt/Ostanatolien.

Anstelle seiner „Angstpredigt“ hätte Bischof Genn fordern müssen, daß Deutschland endlich bevorzugt die in den islamischen Ländern verfolgten Christen aufnimmt.


Gläubige Katholiken sind entsetzt über ein Tanztheater im Dom zu Münster

Wie bereits mehrfach im CHRISTLICHEN FORUM berichtet, werden in Münster vermehrt Gotteshäuser für rein weltliche Lustbarkeiten (z.B. Luxus-Menüs, Theateraufführungen, Tänze) verwendet; in Amelsbüren finden sogar seit Wochen Yoga-Kurse im Altarraum der Kirche direkt vor dem Tabernakel statt. imm027_26 - Kopie

Die Kritik aus den Reihen katholischer Gläubiger wird stärker und äußert sich in Beschwerdebriefen an Bischof Felix Genn, in Verteilaktionen, Protesten und Leserbriefen. 

FOTO: Die Erpho-Pfarrei in Münster bot mitten in der Kirche ein teures Luxusessen – Nähere Infos dazu HIER

Auch der Dom von Münster bleibt vor derlei Zweckentfremdung nicht verschont. Die „Westfälischen Nachrichten“ haben dazu am 4. Juni 2016 einen Leserbrief von Norbert Vogt unter dem Titel „Tanztheater im Dom – Gotteslästerliches Spektakel“ abgedruckt.

Wir veröffentlichen hier leicht gekürzt diese eindeutige Stellungnahme von Herrn Vogt aus Münster:

„Nach sakrilegischen Veranstaltungen in mehreren Münsterischen Kirchen ist nun auch der Dom auf dieser untersten Stufe angekommen. Dem dortigen Organisten Schmitz, so liest man, ist die Idee gekommen, das Tanztheater Münster in seine (?) Kirche einzuladen. 026_23A

Und tatsächlich: da sprangen sie herum, die Tänzer, verbogen sich mit allerlei Verrenkungen auf den Stufen direkt vor dem geweihten Hauptaltar mit seinen Reliquien, auf dem täglich das heilige Messopfer dargebracht wird, unweit der Sakramentskapelle.

FOTO: Einer der Türme des monumentalen Domes von Münster

Eine rein weltliche Veranstaltung im Hause Gottes, unfassbar! Jesus hat bei ähnlichen Entweihungen des Tempels die Händler rausgeworfen…

Mit welcher Begründung will man jetzt noch fotografierenden Touristen das Betreten des Altarraumes verwehren? Jedenfalls nicht mehr mit der Heiligkeit des Ortes. Natürlich war der Dom voll, dicht gedrängt starrten die Massen mit zum Teil offenen Mündern nach vorn, Theaterbesucher eben, kaum regelmäßige Kirchgänger.

Der Beifall war genauso schamlos wie das Tun der Aktiven und der Verantwortlichen. Ob die vielen hundert Teilnehmer der feierlichen Priesterweihe am hochheiligen Pfingstfest wohl wussten, welch gotteslästerliches Spektakel kurz vorher dort stattgefunden hat?

Und der Bischof? Schweigen. Fazit: Die Kirche braucht keine Feinde mehr von außen, sie macht sich selbst kaputt – und sei es unter dem Deckmantel der Kunst.“


Münster: Theologe übt Kritik am „Schlemmermahl“ in der Erpho-Kirche

Andreas Grochtmann, Theologe und Küster aus Münster, hat sich gegen ein Luxusmenü geäußert, das in der Erpho-Pfarrei mitten im Gotteshaus stattgefunden hat.

Unser FOTO zeigt, daß die Kirchenbänke herausgestellt und stattdessen Tische und Stühle platziert wurden  –  und alles passend für ein „Schlemmermahl“ hergerichtet war. 

Die „Westfälischen Nachrichten“ zitierten aus Grochtmanns Kritik am 3. März 2016 (Titel: „Schlemmerei bringt Ärger“). Darauf reagierte der Katholik mit einer Leserzuschrift, die am 9. März 2016 gekürzt in der Zeitung abgedruckt wurde. Wir veröffentlichen hier den vollen Wortlaut der Stellungnahme von Andreas Grochtmann:  imm027_26 - Kopie

„Es ist erfreulich, dass Ihr Bericht sachbezogen auch über die Kritik an dem kürzlichen „Schlemmermahl“ in der Münsteraner Erpho-Kirche informiert und dabei aus meiner Stellungnahme zitiert.

Es trifft zu, dass bei diesem Thema unterschiedliche Positionen aufeinanderprallen. Ich bezweifle keineswegs, dass Pastor Andreas Fink das „Schlemmer-Mahl“ nicht etwa deshalb veranstaltet hat, um damit zu provozieren. Sicherlich gibt es, wie er sagt, unterschiedliche Auslegungen in 2000 Jahren Kirchengeschichte.

Aber so wie kein Fußballspiel  –  ob bei den Münsteraner Preußen, bei Arminia Bielefeld oder beim Hamburger Sportverein  –  ohne klare Regeln auskommt, so ist dies in der römisch-katholischen Kirche ähnlich. Daher hat das Kirchenrecht mit seinen Regeln und Vorschriften einen guten Zweck, denn es will den Glauben und die Gläubigen schützen und der größeren Ehre Gottes dienen.

Die Erpho-Kirche ist ein Haus Gottes und kein Restaurant. Was die Gastronomie anbelangt, so gibt es Münster weitaus geeignetere Orte, um ein „Schlemmermahl“ zu veranstalten. Wenn dergleichen in einem sakralen Raum stattfindet, wird die Heiligkeit dieser Stätte entweiht.

Jedes  Gotteshaus ist nach katholischen Verständnis selbst durch eine besondere Kirchweihe jeder unpassenden Nutzung entzogen und allein für Gebet, Liturgie, Sakramente und Gottesdienst bestimmt.

Darüber hinaus gilt: Wenn Papst Franziskus unermüdlich  von einer „Kirche der Armen“ spricht, so befremdet mich diese Schlemmerei für 50 Euro umso mehr. Mit einer Speisung von Armen im Pfarrsaal hätte man weitaus mehr an Glaubwürdigkeit gewonnen, als mit diesem opulenten Vier-Gänge-Menü.

In der Heiligen Schrift wird uns ein großartiges Verständnis vom Menschen als Ebenbild des lebendigen Gottes und Krone der Schöpfung offenbart. Wenn im Rahmen der Ausstellung „Von wegen Paradies“ , das den Rahmen für das „Schlemmermahl“ bildet, eine geweihte Kirche mit Müll verschandelt wird, dann sind wir tatsächlich  –  wie es in einem Schlager heißt  –  in unserem Denken und Handeln „jenseits von Eden“.

Die Kirche soll die Menschen aber zu Gott führen – und dazu gehört auch die Ehrfurcht vor dem Höchsten.“