Antikes Gewicht an der Klagemauer entdeckt

Ein kleines biblisches Gewicht, auf dem in Hebräisch „beka“ eingraviert ist, ist in Schutt entdeckt worden, der bei Ausgrabungen an der Westmauer (Klagemauer) entnommen worden war. 

Der Stein diente als Gewichtseinheit zur Zeit des Ersten Tempels und wurde dazu verwendet die Steuer abzuwiegen, die vor dem Besteigen des Tempelberges fällig wurde.

Bisher wurden lediglich sechs solcher Gewichte entdeckt, bei dem jetzigen Fundstück handelt es sich um das erste, das die Aufschrift „beka“ trägt, die auch in der Tora (der hebräische Bibel bzw. AT) erwähnt wird.

Quelle (Text/Foto): https://embassies.gov.il/berlin/NewsAndEvents/Pages/Direkt-aus-der-Bibel-Gewicht-aus-dem-Ersten-Tempel-entdeckt.aspx?utm_source=InforuMail&utm_medium=email&utm_campaign=Newsletter+26.11.18


Petition an die Kanzlerin: Deutsche Botschaft nach Jerusalem verlegen

Die Internationale Christliche Botschaft Jerusalem (ICEJ) sammelt Unterschriften für eine Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels auch durch die deutche Regierung. Die Unterzeichnung kann auch online erfolgen.

Die USA und andere Staaten haben bereits beschlossen, ihre jeweilige Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem verlegten. Dieser Appell will dasselbe für Deutschland erreichen.

BILD: Westmauer („Klagemauer“) des einstigen jüdischen Tempels in Jerusalem

Der Petitionstext lautet:

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,

im Dezember 2017 hat US-Präsident Donald Trump Jerusalem als Hauptstadt Israels anerkannt und am 14. Mai 2018 den Umzug der US-Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem eingeleitet. Sowohl Guatemala als auch Paraguay sind seinem Beispiel gefolgt, auch weitere Länder erwägen diesen Schritt, sogar Mitgliedsstaaten der EU.

Als Internationale Christliche Botschaft Jerusalem (ICEJ), die Millionen von Christen verschiedenster Konfessionen vertritt, setzen wir uns seit fast vierzig Jahren dafür ein, dass Jerusalem als Hauptstadt des jüdischen Staates anerkannt wird…

HIER können Sie den weiteren Appell lesen und online unterzeichnen: https://petition.icej.de/#ptxt


Briefpost an Gott aus aller Welt gelangt zur Klagemauer in Jerusalem

Danny Goldstein, Direktor der israelischen Post, ist vor den bevorstehenden Feiertagen Rosh ha-Shana und Yom Kippur an der Klagemauer mit dem Oberrabbiner für die Hl. Stätten zusammengetroffen und hat ihm Briefe aus der ganzen Welt übergeben, die an Gott adressiert sind.   Klagemauer

Die Briefe an den Höchsten, die in Ländern wie Russland, China, Frankreich, Nigeria, Spanien, den Niederlanden, den USA und Großbritannien abgeschickt wurden, werden danach in die sog. Klagemauer (Westmauer) in Jerusalem gesteckt.

Jedes Jahr treffen hunderte Briefe in Israel ein, die an „Gott“, „Jesus“, „Unseren lieben Vater im Himmel“ oder direkt an „die Klagemauer“ adressiert sind. Diese Briefe, meist ohne Absender, werden von der israelischen Post alle paar Monate an die Klagemauer übergeben, zwischen deren Steine sie dann der Tradition gemäß gesteckt werden. 

Quelle: Israelische Botschaft


Israel feierte am 5. Juni seinen Jerusalem-Tag: „Das Herz unserer Nation“

Israel feierte am 5. Juni den 49. Jahrestag seit der Wiedervereinigung Jerusalems im Sechstagekrieg 1967. israeltag2

Ministerpräsident Benjamin Netanyahu sprach aus diesem Anlass vor der Knesset und erinnerte an die enge Bindung des jüdischen Volks zu Jerusalem, das „das schlagende Herz unserer Nation, unsere vereinte Hauptstadt“ und eine blühende und wachsende Stadt sei.

Leider sei die alte Lüge wiederbelebt worden, die die jüdische Verbindung zu Jerusalem und zum Tempelberg in Frage stellt. Dies sogar kürzlich von der UN-Organisation UNESCO.

„Diese Behauptung ist so absurd und so hanebüchen, dass ich nicht darüber hinwegkomme. (…) Unsere Vorväter haben den Tempelberg vor 3800 Jahren besucht. Die zwei Tempel des jüdischen Volks standen auf dem Tempelberg über 1000 Jahre lang. König David baute seinen Palast in der Davidstadt neben dem Tempelberg und machte Jerusalem vor 3000 Jahren zu unserer Hauptstadt, und seitdem betet das jüdische Volk in Richtung Tempelberg und schmückt mit seinem Bild seine Wohnungen – und wir sollen keine Verbindungen zum Tempelberg haben. (…)

Wir, das Volk Israel, haben den ersten Anspruch auf Jerusalem. Unsere Wurzeln hier sind tiefer als die jedes anderen Volkes und das gleiche gilt für den Tempelberg. Jerusalem hat uns gehört und wird immer uns gehören.“

Quelle: Außenministerium des Staates Israel


Frauen und Männer sollen an Klagemauer gemeinsam beten können

Das israelische Kabinett stimmte in seiner vorigen Sitzung (31.1.2016) für die Einrichtung einer gemischten Gebetszone an der Westmauer bzw. Klagemauer in Jerusalem.

FOTO: Vorplatz der Klagemauer (Foto: Tourism Ministry)

Die Minister folgten damit den Empfehlungen eines beratenden Ausschusses zur Gebetssituation an der Klagemauer. Bislang gibt es dort nur getrennte Gebetsbereiche für Männer und Frauen, wie es in der jüdischen Orthodoxie üblich ist.

Quelle: Außenministerium des Staates Israel


ISRAEL: Papst Franziskus an der Klagemauer und auf dem Herzl-Berg

Am zweiten Tag seines Aufenthaltes in Israel besuchte Papst Franziskus heute Morgen in der Jerusalemer Altstadt den Tempelberg und die Westmauer, wo er von Rabbi Shmuel Rabinovich empfangen wurde.

Rabbi Rabinovich sprach in seiner Rede über den Jahrtausende alten Traum von Juden in aller Welt, nach Jerusalem zurückzukehren  –  ein Traum, der sich dank der Kraft des Glaubens verwirklicht habe.  Foto: GPO

Weiter sagte er: „Jerusalem ist der Ort, an dem wir jeden Disput hinter uns lassen. Jerusalem ist der Ort, an dem wir unsere Augen zum Himmel heben und unsere Herzen in Demut senken. Viel zu lange war der Glaube eine Wurzel für Kämpfe, Hass und Schmerz auf der ganzen Welt.

Von hier aus, von diesem Ort, der Ihnen, mir und Millionen anderer Menschen auf der Welt heilig ist, möchte ich mich gemeinsam mit Ihnen an die Gläubigen aller Religionen wenden und ihnen einen Friedensgruß aus Jerusalem übermitteln: Shalom!“

Auf Bitten von Ministerpräsident Benjamin Netanyahu besuchte Papst Franziskus auf dem Herzl-Berg zudem das Denkmal für die Opfer von Terrorakten.

Der Papst legte zunächst einen Kranz auf dem Grab Theodor Herzls, des Vaters des Zionismus, nieder. Am Denkmal selbst erzählte Ministerpräsident Netanyahu dem Papst die Geschichte der Opfer von Terrorismus und zeigte ihm die Tafel, die dem Andenken an die Opfer der beiden Anschläge in Buenos Aires gewidmet ist.

Der Ministerpräsident berichtete auch von der medizinischen Behandlung, die Palästinenser aus dem Westjordanland und dem Gazastreifen in israelischen Krankenhäusern erhielten. IMG_1016

Im Anschluss sagte der Ministerpräsident: „Ich möchte Papst Franziskus danken, dass er meine Einladung zur Besichtigung des Denkmals angenommen hat. Ich habe dem Papst erläutert, dass der Bau des Sicherheitszauns viel mehr Opfer verhindert hat, die der bis heute anhaltende palästinensische Terror treffen sollte.“

Empfang in der Residenz des Präsidenten

Präsident Shimon Peres empfing Papst Franziskus am Nachmittag in seiner Residenz. Das israelische Staatsoberhaupt begrüßte in seiner Ansprache die anwesenden Gäste, darunter verschiedene religiöse und politische Vertreter Israels, Bürgermeister, Richter, Intellektuelle und Wissenschaftler, Juden wie Araber, Drusen, Tscherkessen, Katholiken und Orthodoxe.

Weiter sagte Präsident Peres:

Wir sind eine kleine Nation, aber eine Nation, die sich dem Tikkun Olam, der Verbesserung der Welt, verschrieben hat. Einer Welt, die es verdient, eine Welt der Brüderlichkeit genannt zu werden. Mein lieber Freund, ich war jung und bin nun alt. Ich habe gelernt, dass Träume nicht altern und ich empfehle allen, diesem Gedanken zu folgen. Sie haben sich auf Pilgerreise begeben und den Weg bereitet. Seien Sie gesegnet.“

Quelle: Außenministerium des Staates Israel, Foto oben: GPO


Israel: Merkwürdige Funde an der berühmtesten Mauer der Welt

Eine halbe Milliarde Dollar für die Klagemauer…

Besucher stecken, so ist es Brauch, kleine Zettelchen mit Gebeten und Wünschen zwischen die Ritzen der Jerusalemer Westmauer, auch „Klagemauer“ genannt

Ein Betender hat nun etwas anderes dort entdeckt: Am gestrigen Mittwoch fand er einen Umschlag mit 507 Schecks, von denen jeder einzelne auf die Summe von einer Million US-Dollar ausgestellt worden war.

Die Schecks  hatten jedoch weder einen Adressaten noch ist es wahrscheinlich, daß sie gedeckt sind.

Rabbiner Shmuel Rabinovitch zufolge, der die Oberaufsicht an der Klagemauer hat, stammen die meisten der Schecks aus Nigeria; die Polizei erklärte, es seien auch Schecks aus den USA, Europa und Asien dabei gewesen.

Rabbiner Rabinovitch erläuterte, in den Spendenboxen der Klagemauer fänden sich häufiger Schecks über größere Summen, die jedoch bisher immer geplatzt seien. In den meisten Fällen kämen sie aus afrikanischen Ländern.

Die Menschen wollten „dem Schöpfer alles geben, was sie haben“, so erkläre er sich das seltsame Phänomen, sagte Rabbi Rabinovitch.

Quelle (Text/Foto) Israelische Botschaft in Berlin