Christus bekräftigt die Unauflöslichkeit der Ehe

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Mk 10,1-12:

In jener Zeit kam Jesus nach Judäa und in das Gebiet jenseits des Jordan. Wieder versammelten sich viele Leute bei ihm, und ER lehrte sie, wie ER es gewohnt war.

Da kamen Pharisäer zu ihm und fragten: Darf ein Mann seine Frau aus der Ehe entlassen? Damit wollten sie ihm eine Falle stellen. 
ER antwortete ihnen: Was hat euch Moses vorgeschrieben?
Sie sagten: Moses hat erlaubt, eine Scheidungsurkunde auszustellen und die Frau aus der Ehe zu entlassen.
Jesus entgegnete ihnen: Nur weil ihr so hartherzig seid, hat er euch dieses Gebot gegeben.
Am Anfang der Schöpfung aber hat Gott sie als Mann und Frau geschaffen.
Darum wird der Mann Vater und Mutter verlassen,
und die zwei werden ein Fleisch sein. Sie sind also nicht mehr zwei, sondern eins.
Was aber Gott verbunden hat, das darf der Mensch nicht trennen.
Zu Hause befragten ihn die Jünger noch einmal darüber. ER antwortete ihnen:
Wer seine Frau aus der Ehe entlässt und eine andere heiratet, der bricht die Ehe.

Auch eine Frau begeht Ehebruch, wenn sie ihren Mann aus der Ehe entlässt und einen anderen heiratet.

 


Prälat Imkamp erinnert an tapfere Geschiedene, die auf Wiederheirat verzichten

„Fühlte mich schon als Kaplan ganz klein vor solchem Lebenszeugnis“

Der Direktor des bayerisch-schwäbischen Wallfahrtsortes „Maria Vesperbild“, Wilhelm Imkamp, hat heute auf dem amtlichen bischöflichen Portal „katholisch.de“ an jene Frauen und Männer erinnert, die getrennt oder geschieden sind und bewußt auf eine eine weitere Heirat verzichten, um in charakterstarker Treue an der Unauflöslichkeit ihrer Ehe festzuhalten. borMedia1742201

Der Prälat stellt hierzu fest:

„Sie kommen nicht vor, man sieht sie nicht, man hört sie nicht, sie haben keine Lobby und sind nicht populär…Die Frauen und Männer – es sind gar nicht so wenige – die sich oft unter schweren Qualen entschieden haben, nach einer gescheiterten Ehe in Treue zu Gottes Geboten, so wie sie vom Lehramt der Kirche in eindeutiger Kontinuität vorgelegt werden, auf eine zweite Partnerschaft zu verzichten; häufig verlassen, oft alleinerziehend, haben sie attraktive „Angebote“ abgelehnt!“

Der Wallfahrtsdirektor fügt hinzu: „Schon als junger Kaplan fühlte ich mich vor solchen Lebenszeugnissen klein, ganz klein, aber auch geistlich bereichert.“

Den vollständigen Text von Prälat Imkamp lesen Sie hier:  http://www.katholisch.de/de/katholisch/themen/standpunkt/standpunkt_mittwoch.php