Die Nation Deutschland, unser Vaterland

Von Peter Helmes

Die Kräfte nehmen zu, die „Deutschland abschaffen!“ in möglichst naher Zukunft verwirklichen wollen. Der 3. Oktober ist jetzt schon der „Tag der offenen Moschee“. So wird er auf weiteres existieren – und das Gedenken an die „deutsche Einheit“ wird verblassen…

Es  gibt unbestreitbar eine „Erfolgsgeschichte Wiedervereinigung“, aber es gibt auch eine Kehrseite der Medaille, von der neue Wortschöpfungen wie „VEB Asyl“, „VEB Aufarbeitung“, „VEB Merkel-Deutschland“ usw Zeugnis ablegen. Von den ursprünglichen Zielen der DDR-Bürgerrechtler spricht niemand mehr.

Die „BRD“ mutiert zu einer „DDR-light“. Der Staat denkt, der Staat lenkt – und der Staat schreibt uns immer häufiger vor, was wir zu denken und zu sagen haben bzw., genauer, was wir nicht sagen dürfen  – einfach Maas-los!

Die Verfolgung der ehemaligen Verfolger blieb nicht nur aus, sondern die Nomenklatura von einst besetzte ungehindert (oder gefördert?) eine Position nach der anderen. Zwei der vier höchsten Ämter unseres Staates, Bundespräsident und Bundeskanzler, wurden in der vergangenen Legislaturperiode bereits von Menschen eingenommen, die ausreichend DDR-„Stallgeruch“ haben. 

Bis in tiefe Bereiche von Behörden und Ministerien sitzen diejenigen, die einst die Unterdrücker waren und sie bescheiden die Unterdrückten von einst z. B. bei ihren Renten- oder Versorgungsansprüchen (siehe auch: „Verborgene Wunden“, Pschychosozial-Verlag, Hg. Dr. Bomberg: (https://conservo.wordpress.com/2015/08/10/verborgene-wunden-der-ostzonen-fluechtlinge/).

Niemand spricht – das wäre eigentlich die Kernfrage des heutigen Tages – über das Selbstverständnis unserer Nation.

Der ehem. Bundespräsident Gauck, der damals oberste Repräsentant dieser Nation (!), faselte ungeniert davon, man müsse den „Begriff Nation neu definieren“ (Interview im Bonner Generalanzeiger vom 29.8.2015). Da läuten alle Alarmglocken, doch niemand schien hingehört zu haben.

Eine öffentliche Debatte hat jedenfalls nie eingesetzt, wäre aber dringend geboten. Denn es offenbarte sich hier ein eigenartiges politisches Verständnis des Ersten Mannes der Republik.

Was bedeutet eigentlich „Nation“? Schauen wir auf die Definitionen „Nation“ einzelner „Sprachinstitutionen“: „Gemeinsame Sprache, Tradition, Sitten, Gebräuche oder Abstammung“.

Der Begriff „Nation“, sagt Wikipedia, wurde „um 1400 ins Deutsche übernommen, von lat. natio, „Volk, Sippschaft, Menschenschlag, Gattung, Klasse, Schar“ und bezeichnet größere Gruppen oder Kollektive von Menschen, denen gemeinsame Merkmale wie Sprache, Tradition, Sitten, Gebräuche oder Abstammung zugeschrieben werden (…) Die zugeschriebenen kulturellen Eigenschaften können dabei als der Nationalcharakter eines Volkes oder einer Volksgemeinschaft dargestellt werden…“

Gutmenschen haben auch hier ihren Rotstift kreisen lassen, hieß es doch vor der „modernen“ Version bei Wikipedia viel klarer und eindeutiger:

„Der Begriff Nation bezeichnet eine große meist geschlossen siedelnde Gemeinschaft von Personen die über gleiche Abstammung Geschichte Sprache und Kultur und ein gemeinsames Staatswesen auf einem bestimmten Territorium verfügen können (Nationalität)…“

Dies paßt auch besser zu der wohl „hoffnungslos veralteten“ Definition des Duden:

Die Duden-Erklärung: (Nation…)

1. große, meist geschlossen siedelnde Gemeinschaft von Menschen mit gleicher Abstammung, Geschichte, Sprache, Kultur, die ein politisches Staatswesen bilden

2. Staat, Staatswesen: (umgangssprachlich) Menschen, die zu einer Nation gehören; Volk.

3. Synonyme zu Nation: Gemeinwesen, Land, Staat, Staatswesen, Volk, Völkerschaft; (besonders nationalsozialistisch) Volksgemeinschaft

Ganz schlimm (im Sinne der Nation-Veränderer) wird es, wenn man an die Wurzel des Wortes erinnert: lateinisch natio = das Geborenwerden; Geschlecht; Volk(sstamm), zu: natum.

Da wird doch tatsächlich (fast „faschistisch“, eieiei!) daran erinnert, daß man durch Geburt zur Nation gehört.

Diese Interpretation des Duden haben die „modernen“ Nationenversteher offensichtlich noch nicht registriert.

Quelle und Fortsetzung des Beitrags hier: https://conservo.wordpress.com/2019/10/03/deutsche-einheit-eine-nation-eine-kultur-eine-sprache/


Linke Herrschaft bestimmt Wikipedia

Wissen ist Macht: Das Internet-Lexikon „Wikipedia“ gehört zu den am meisten aufgerufenen Seiten des Netzes weltweit.

Das dort gespeicherte Wissen ist gigantisch: Über 4 Millionen Einträge hat die englischsprachige Version des Lexikons, etwa 1,5 Millionen das deutsche „Wiki“, die zweitstärkste Ausgabe.  pc_pi

Wer sich über irgendein Thema kundig machen will, schlägt heute meist bei Wikipedia nach.

Das Lexikon sieht sich selbst als riesiges globales und demokratisch organisiertes Online-Projekt, bei dem jeder mitmachen kann, der will. Tatsächlich beherrscht eine kleine, mächtige „Oligarchie“ das gesamte Netzwerk, so der Frankfurter Soziologie-Professor Christian Stegbauer.

Auch Soziologe und Wikipedia-Kenner Thomas König weiß: „Das sind Leute, die viel Zeit haben: Studenten, Rentner, Arbeitslose, Beamte.“ Diese seien „mehrheitlich links eingestellt“, so die Züricher Wochenzeitung Weltwoche in ihrer neuesten Ausgabe.

Eine winzige Gruppe von Administratoren, die sich untereinander kennen, bestimmt die Inhalte. Wer politisch andere Ansichten vertritt, wird schnell ausgeschlossen. Das trifft laut Experten sogar auf viele ausgewiesene Kenner der Materie zu.

Quelle und Fortsetzung des Artikels hier: http://www.unzensuriert.at/content/0014444-Linke-Netzwerke-beherrschen-Internet-Lexikon-Wikipedia


„Hexen“-ABC: Vorurteile widerlegt

A wie Altertum:  In der Antike gab es „Hexen“-Verbrennungen allein bei den heidnischen Religionen (auch bei den „alten Germanen“), nicht jedoch im Christentum. Die Vorstellung von „Hexen“ existierte zwar dem Ausdruck nach noch nicht (es gab diesen Begriff erst ab dem 15.  Jahrh.), der Sache nach aber schon, denn es wurden sowohl im Römischen Reich (sog. „Zwölftafelgesetz“, Tafel VIII.)  wie in den germanischen Stämmen die sog. „Schadenszauberer“ verfolgt (männliche ebenso wie weibliche). Vogel-Katze

Hierzu Wikipedia: „Die vorchristlichen Germanen kannten die Verbrennung von Schadenszauberern seit frühester Zeit.“ –  Ursache hierfür war eine „panische“ Angst vor Schwarzmagiern.  (Das Wort „Pan“ stammt übrigens vom griechischen Waldgötzen „Pan“, der Schrecken verbreitete). Das Ergebnis der Zauberer-Verfolgung entdeckten Forscher z.T. bei den sog. „Moorleichen“.

B wie Bibel: Hierzu heißt es bei Wikipedia: „Hexen im Sinne der Frühen Neuzeit kennt die Bibel nicht.“  – Auch der Begriff „Hexe“ kommt in der Heiligen Schrift nicht vor. Gebildete Angehörige des Jesuitenordens wußten, daß der Hexenwahn heidnische Wurzeln hat, weshalb sie gegen den Hexenwahn in der Frühen Neuzeit auftraten, nicht allein der bekannte Pater Friedrich von Spee SJ, sondern schon vor ihm Pater Adam Tanner SJ: http://de.wikipedia.org/wiki/Adam_Tanner

C wie Christentum: Das frühe Christentum kannte im Unterschied zur heidnischen Umwelt keine Verfolgung von „Magiern“.  Wikipedia schreibt: „Die alte Kirche war an Verfolgungen nicht beteiligt und lehnte die mit Hexerei verbundenen Ansichten und Praktiken als Aberglaube (Canon episcopi) ab.“  –  Im frühen Mittelalter bis hinein ins 11. Jahrhundert gab es keinerlei Hexenverfolgung von christlicher Seite. Der Glaube an „Hexen“ und erst recht deren Ermordung bzw. Verbrennung wurde vom Kirchenrecht sogar schwer bestraft, im Mord-Falle mit der Todesstrafe.

Hierzu ebenfalls Wikipedia: „Im karolingischen Frühmittelalter gab es jedoch keine Hexenverfolgung. Karl der Große bestätigte durch das Gesetz den Beschluss des Konzils von Paderborn aus dem Jahr 785: „Wer vom Teufel verblendet nach Weise der Heiden glaubt, es sei jemand eine Hexe und fresse Menschen, und diese Person deshalb verbrennt oder ihr Fleisch durch andere essen lässt, der soll mit dem Tode bestraft werden.“

Felizitas Küble, Leiterin des Christoferuswerks in Münster


Causa Volker Beck: Auf Wikipedia wird versucht, den Text über das Buch „Der pädosexuelle Komplex“ zu löschen

Mathias von Gersdorff

Nachdem vor einigen Wochen erfolglos versucht wurde, jene Beiträge, welche den Grünen-Pädosex-Skandal behandeln, zu löschen, geht man nun gegen einen weiteren Artikel vor: „Der pädosexuelle Komplex“.  –  Die Begründung: „Der Artikel ist ein Versuch, eine Affaire Volker Beck zu pushen.“

Der Artikel über das Buch „Der große Basar“ von Daniel Cohn-Bendit wurde schließlich doch nicht gelöscht. Aufgrund der großen öffentlichen Aufmerksamkeit hielt man den Text für wichtig genug, um in der Internet-Enzyklopädie verbleiben zu können. Dasselbe gilt möglicherweise auch für das Buch „Der pädosexuelle Komplex.“

Unter dem Namen des grünen Politikers Volker Beck erschien darin ein Aufsatz. Der insoweit umstrittene Bundestagsabgeordnete besteht darauf, dass der Text dort ohne seine Autorisierung und in veränderter Form veröffentlicht worden sei.

Dass einige versuchen, den Artikel über ein derart stark diskutiertes Buch zu löschen, zeigt immerhin, wie sehr die Nerven blank liegen.

Zur Löschdiskussion gelangt man über den (bislang noch nicht gelöschten) Artikel in Wikipedia  –  klicken Sie HIER


Alarm um die Sexualisierung der Kinder

Mathias von Gersdorff

Seit wenigen Tagen wird in Wikipedia über die Löschung von drei Artikeln heftig debattiert. Sie heißen: „Der grosse Basar“ (mit ss, obwohl falsch), „Pädophilie-Debatte (Bündnis 90/Die Grünen)“ und „Debatte um Abschaffung des Sexualstrafrechts in Deutschland“.

Die Artikel seien irrelevant und dienten bloß der Stimmungsmache im Wahlkampf für die Bundestagswahl am 22. September 2013, behaupten die Befürworter der Löschung. Falls die Löschdiskussionen repräsentativ sind, so scheinen bei manchen die Nerven blank zu liegen. Jedenfalls lohnt es für den interessierten Leser, sie zu lesen, denn manches wird dabei hervorgekramt.

M. von Gersdorff

M. von Gersdorff

Auch über Twitter und auf Facebook ist das Thema ständig präsent. Allerdings wird dort angemerkt, daß ein wirklicher Aufschrei und eine Welle der Empörung nicht aufgekommen ist.

Das ist sicherlich richtig. Die Mehrheit der Medien ist äußerst zurückhaltend. Im wesentlichen wird die Debatte um die pädophilen Strömungen bei den Grünen von der Welt beziehungsweise von der Welt am Sonntag genährt. Auch der Focus berichtet regelmäßig und veröffentlichte eine Analyse von Michael Wolffsohn mit dem Titel „Wie grün-rote Medien die Debatte um Kindesmißbrauch bei den Grünen weichspülen“.

Prof. Wolffsohn: Medien einseitig rot-grün

Der Historiker Wolfssohn sieht in der Struktur der deutschen Medien den Grund für die geringe Empörung über die pädophilen Umtriebe in der Vergangenheit der Grünen. Die Presselandschaft sei grün-rot geprägt, die Medienmacher lenken den Zorn der Leser auf Milieus, die sowieso nicht mit den Grünen sympathisieren.

In diesem Strukturproblem sieht Wolffsohn mit einen Grund für das Zeitungssterben, denn die Leser seien nicht mehr bereit, für eine einseitige Berichterstattung zu zahlen. Somit schlußfolgert er:

„Wer meint, den eigenen Anhängern immer wieder und immer noch dieselben und zudem bezahlten Einseitigkeiten oder parteilichen Sanftheiten eintrichtern zu können, wird bald seinen Laden dichtmachen müssen. Also, Dany & Co.: Nicht von Dauer ist die bisherige Sanftheit und Vergeßlichkeit der Medien gegenüber Euren Irrungen und Wirrungen im Bereich von Kindersex und Kindesmißbrauch.“

Die „rosa Brille“ beim Blick auf die grüne Vergangenheit könnte auch ideologisch motiviert sein. Nach dem heutigen Kenntnisstand war die Diskussion über die Straffreiheit für sexuelle Kontakte zwischen Kindern und Erwachsenen bei den Grünen nach den Landesparteitagen im Jahr 1985 in NRW und Baden-Württemberg im wesentlichen beendet.

Frauenbewegung kritisiert sexuelle Revolution

Auch die Grünen hatten erkannt, daß sie mit solchen Forderungen zu verwundbar waren und der Einzug in die Parlamente dadurch bedroht war. In der Tat schafften sie es 1985 nicht in den NRW-Landtag.

Aber es gibt einen weiteren Grund, der eigentlich wichtiger ist:  Aus dem linken Lager  –  vor allem aus der Frauenbewegung  –  kam zunehmend Kritik an dem Konzept der sexuellen Revolution, die Ende der 60er Jahre vorherrschend war und eben von Personen wie Daniel Cohn-Bendit maßgeblich definiert wurde.

Für die Studentenbewegung war die sexuelle Revolution vor allem ein Instrument, die bürgerliche Ordnung umzukrempeln. Sie lasen Wilhelm Reichs „Sexuelle Revolution“ und waren der Ansicht, die bürgerliche Sexualmoral sei repressiv, autoritär und lediglich dafür da, die Herrschaftsstrukturen aufrechtzuerhalten. Für manche war die „repressive Sexualmoral“ sogar die Grundlage für den Faschismus und den Nationalsozialismus. Für die Studentenrevolte der 60er galt dann die Devise, sämtliche Beschränkungen und Tabus zu schleifen  –  eben auch Pädosexualität.

Aus der Frauenbewegung – vor allem von Alice Schwarzer – kam die Kritik, diese „sexuelle Befreiung“ sei eigentlich nur eine Befreiung für den Mann, der sich an nichts mehr halten müßte. Opfer davon waren die Frauen und die Kinder. Diese würden unter neuen Herrschaftsstrukturen leiden.

Sittlichkeit fehlt als Leitbild

Hinsichtlich der Kinder wurde argumentiert, diese seien aufgrund ihrer Unreife völlig dem Willen des Erwachsenen unterworfen. Das Kind könne nicht wirklich einschätzen, worum es ginge und sei in hohem Maße manipulierbar.

Diese Argumentation klingt zwar recht plausibel, doch sie ist von den Denkstrukturen der 68 und der sexuellen Revolution gestrickt, denn sie folgt nicht dem Leitbild allgemeiner Sittlichkeit, sondern allein der „sexuellen Selbstbestimmung“.

Die Linken begannen, Pädophilie abzulehnen, weil sie eben neue Herrschaftsverhältnisse hervorbringe und der (sexuellen) Ausbeutung Tür und Tor öffnete. Doch die antichristliche und völlig falsche Strategie der sexuellen Befreiung wurde überhaupt nicht verändert. Für die Linken blieb die Sexualisierung von Mensch und Gesellschaft bis heute ein sozialrevolutionäres Instrument, das unbarmherzig angewendet wird.

Mißachtung des Erziehungsrechts der Eltern

Für die Kinder bedeutet das konkret: Sexuelle Handlungen zwischen Erwachsenen und Kindern bleiben strafbar, doch ihre Sexualisierung  –  was nichts anderes als Indoktrination und Verführung ist  –  wird weiterhin angestrebt. Dabei wird das Erziehungsrecht der Eltern völlig ignoriert, die Kinder werden de facto enteignet.

Auch hier schreitet das Bundesland Berlin an vorderster Stelle voran. Hohe Wellen schlug im Jahr 2011 die Einführung einer äußerst liberalen Sexualkunde an den Berliner Grundschulen. Vom ersten Schuljahr an sollten Kinder lernen, was Homosexualität, Bisexualität, Transsexualität und „sexuelle Vielfalt“ sind. In Märchen und Geschichten sollten „sexuelle Vielfalt“, „Anderssein“, „Brechen mit Rollen-Klischees“ und unkonventionelles Zusammenleben thematisiert werden. Das Ganze läuft unter einer vom Berliner Senat beschlossenen Initiative „Selbstbestimmung und Akzeptanz sexueller Vielfalt“.

Im „Bildungsserver Berlin Brandenburg“ des Landesinstituts für Schule und Medien Berlin-Brandenburg, einer Einrichtung der Länder Berlin und Brandenburg für die gemeinsame Bildungsregion, wimmelt es von derartigem Unterrichtsmaterial, manches davon ist sogar für dreijährige Kinder gedacht.

Im Bildungsserver wird empfohlen, daß Kinder so früh wie möglich indoktriniert werden sollen; man solle ihnen sagen, daß Homosexualität, Transsexualität, Bisexualität völlig normal seien. „Starre Bilder von Weiblichkeit und Männlichkeit zu hinterfragen“ ist eines der Ziele an den Schulen. Für Dreijährige gibt es beispielsweise das Buch „Eberhard, die ‘schwule Sau’“ von Gabriele Kreuzsaler.

Ideologischer Mißbrauch der Kinder 

Das ist nur ein Beispiel, doch es zeigt, wie wenig Respekt man vor der Unschuld der Kinder hat. Die Menschen, die solche Programme entwickeln und fördern, werden sicherlich verteidigend behaupten, hier werde keine Pädophilie verbreitet. Wird aber hier nicht das moralische Empfinden nicht nur der Kinder, sondern der Erwachsenen hinsichtlich der kindlichen Unschuld zerstört? Wird damit nicht ein totaler ethischer Relativismus propagiert? Werden hier die Kinder nicht für gesellschaftsrevolutionäre Experimente mißbraucht?

Offensichtlich! Die Kinder sind für viele nichts anderes als das Kanonenfutter ihrer sozialrevolutionären Feldzüge gegen die „bürgerliche Gesellschaftsordnung“. Diese Fragen müssen in die gegenwärtige Debatte über die pädosexuellen Umtriebe der Grünen in den Achtzigern eingebracht werden. Die Beschränkung auf die Pädophilie zeigt nicht annähernd den Schaden, der den Kindern zugefügt wurde und wird.

Unser Autor Mathias von Gersdorff ist katholischer Schriftsteller und Leiter der Frankfurter Aktion „Kinder in Gefahr“

Erstveröffentlichung des Artikels in der Wochenzeitung JF: http://www.jungefreiheit.de


Jugendschutz: Wikipedia weigert sich bislang, Sexbilder zu filtern

Die Betreiber der kostenlosen Enzyklopädie Wikipedia wollen laut dem Software-Unternehmen NetSpark keine Sicherheitsvorkehrungen für den Schutz von Minderjährigen einführen.

Sex-Bilder gehören zu den beliebtesten Inhalten auf Wikipedia und sind ohne jegliche Barriere zugänglich. NetSpark hat den Betreibern des Online-Nachschlagewerkes eine kostenlose Lösung angeboten und wurden bitter enttäuscht.

„Ich habe Wikipedia vor wenigen Wochen kontaktiert und seitdem keine Antwort erhalten. Ich gehe davon aus, dass dieses Thema für die Verantwortlichen nicht von großer Bedeutung ist“, sagt Sarah Minchon von NetSpark.(…)

Immer mehr Menschen fordern ein Filtersystem für Sex-Inhalte. NetSpark hat laut eigenen Angaben die effektivste Software auf dem Markt und würde sie Wikipedia kostenlos oder für einen „stark reduzierten Preis“ zur Verfügung stellen.

„Ich bin beeindruckt. Das System funktioniert sehr gut“, sagt Larry Sanger, einer der Gründer von Wikipedia, der die Software einem Test unterzogen hat.

Der ehem. Philosophieprofessor hat das Unternehmen vor zehn Jahren verlassenm, wird in wichtige Entscheidungsprozesse aber nach wie vor einbezogen. Er gehört zu den stärksten Kritikern, die von Wikipedia striktere Richtlinien für sexuelle Inhalte fordern. Er ist der Meinung, daß man das Problem durch dieses Filtersystem lösen könnte.

Quelle und vollständiger Artikel hier: http://www.extremnews.com/nachrichten/medien/eb9214140fdbae4