Chef der „Jüdischen Rundschau“ zu den aktuellen Landtagswahlen

Zur gestrigen Wahl in Sachsen erklärt der Herausgeber der Monatszeitung JÜDISCHE RUNDSCHAU, Dr. Rafael Korenzecher:

„Das mit dem famosen Sieg der CDU in Sachsen hat Wilhelm Busch — ohne es selbst zu wissen — schon seinerzeit viel nüchterner, sozusagen ent-ideologisiert gesehen:

‚Wenn einer, der mit Mühe kaum geklettert ist auf einen Baum, schon glaubt, dass er ein Vogel wär, so irrt sich der‘  – reimte er bereits damals treffsicher in seiner köstlich-bewährten Art.

Eine krachende Niederlage als Sieg zu verkaufen, nur weil das letzte kosmetische Pünktchen an dem Sieg der AfD fehlt, ist nicht nur dreist, armselig und unlauter, es ist auch selbst für die politischen Zwecke der CDU kontraproduktiv.

Faktum ist: die gegenwärtige Regierung hat versagt und ist in hohem Bogen abgewählt worden.

Und das Zusammenkehren der Splitter und deren Hinzu-Addition zu der gerupften CDU wird wohl – gerade mal so – eine Koalition der Wahlverlierer ermöglichen. Aber da wird zusammenkommen, was nicht zusammen gehört.“ (…)

Quelle: https://www.facebook.com/jrundschau/


Der KKV-Verbandschef kritisiert Randale und Häme gegen Lebensrechtler

„Ein jeder ist für Toleranz, nur wenn’s darauf ankommt, nicht so  ganz.“  –  Mit dieser Feststellung treffe Wilhelm Busch immer wieder den Nagel auf den Kopf  –  insbesondere wenn es um die freie  Meinungsäußerung von Christen gehe, kritisiert Bernd-M. Wehner, der Bundesvorsitzende des KKV (Verband der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung), die Ausschreitungen radikaler Gruppierungen gegen die Teilnehmer beim ‚Marsch für das Leben’ (siehe Foto), der unlängst mit rund 5000 Teilnehmern in Berlin stattfand.  IMG_7875

Der KKV-Chef fügt hinzu:

„Wie sonst ist es zu erklären, dass friedliche Demonstranten von ihren Gegnern attackiert, die Büroräume des Bundesverbandes Lebensrecht (BVL) verwüstet oder gar ein Anschlag auf die Berliner Herz-Jesu-Kirche verübt werden? Dass zudem das ZDF in seiner „heute show“ die Teilnehmer am ‚Marsch für das Leben’ in unflätiger Weise durch den Kakao zieht, ist ein weiterer Skandal.“

Natürlich sei Satire erlaubt, so Wehner.  Allerdings sollte sich ein gebührenfinanzierter öffentlicher Sender die Frage stellen, was er mit solch einer Sendung bezwecken will, wenn er ausgerechnet den Lebensschutz bzw. dessen Vertreter als Thema für eine Satire wählt: „Wer sich für den Schutz des Lebens einsetzt, verdient Respekt und nicht Häme.“

Quelle: http://www.kkv-bund.de/presse/presse-archiv/527-kkv-wer-sich-fuer-lebensschutz-einsetzt-verdient-respekt-und-nicht-haeme-kritik-an-zdf-heute-show