Blockade gegenüber Kernenergie aufgeben

Zur Entscheidung der französischen Behörde für nukleare Sicherheit (ASN), die Laufzeit älterer Kernkraftwerke unter bestimmten Auflagen auf 50 Jahre zu verlängern, erklärt der AfD-Bundestagsabgeordnete Andreas Bleck, Mitglied im Ausschuss für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit:

„Während die Franzosen in der Energie- und Umweltpolitik auch auf alte Kernkraftwerke setzen, schalten die Deutschen sogar die weltweit sichersten Kernkraftwerke ab. Über diese Geisterfahrt, die zudem den sukzessiven Ausstieg aus der Kohleverstromung vorsieht, lacht mittlerweile die halbe Welt.

Im Unterschied zu Windkraft- und Photovoltaik-Anlagen liefern Kernkraftwerke nicht nur CO2-freien, sondern auch grundlastfähigen Strom. Mit der Kernenergie wäre sowohl Versorgungssicherheit als auch – wenn es denn notwendig wäre – die Reduzierung der CO2-Emissionen möglich.

Unter anderem aus diesem Grund setzt etwa die Hälfte der EU-Mitgliedsstaaten auf die Kernenergie.

Wir fordern die Bundesregierung auf, ihre ideologisch motivierte Blockadehaltung gegenüber der Kernenergie aufzugeben.“

.


CDU zur Windenergie-Debatte: Von den Grünen nicht das „Fell“ über die Ohren ziehen lassen!

Strom aus erneuerbaren Energien muß zügig in den Markt integriert werden

Bundesumweltminister Altmaier fordert die Länder dazu auf, ihren Windenergie-Ausbau besser mit dem Netzausbau zu koordinieren. Zur Kritik des energiepolitischen Sprechers der Grünen, Hans-Josef Fell, erklärt der wirtschaftspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Dr. Joachim Pfeiffer:

„Die Forderung von Bundesumweltminister Altmaier an die Länder, ihre sechzehn Energiekonzepte besser mit dem Bund und untereinander abzustimmen, ist uneingeschränkt zu unterstützen.

Würden die aktuellen Ausbaupläne der Länder unverändert umgesetzt, erzeugt Deutschland rund 60 Prozent mehr Windenergie, als nach dem Energiekonzept vorgesehen. Gleichzeitig gibt es derzeit keine Infrastruktur, die den erzeugten Strom zum Verbraucher bringt.

Ein derart unkoordinierter Ausbau-Wettbewerb ist so sinnvoll wie der Bau von Fabriken auf die grüne Wiese ohne Schienen- oder Straßen-Anbindung. In einem wettbewerblich organisierten Markt käme niemand auf die Idee, Produkte, die das Werk nie verlassen, dennoch zu bezahlen. Genau dies fordern jedoch die Grünen und ihr energiepolitischer Sprecher, Hans-Josef Fell.

Die Behauptung der Grünen, dass der Umweltminister die Länder mit ‚den Mitteln einer staatlich verordneten Planwirtschaft‘ zu einer Korrektur ihrer Ausbauziele zwingen wolle, schlägt dem Fass endgültig den Boden aus.

Gerade die Grünen sind es, die sich jedem Versuch verweigern, die erneuerbaren Energien schneller an den Markt heranzuführen, die Übersubventionierung zu beenden und die Verbraucher zu entlasten.

Die jüngste  –  dringend notwendige  –  Senkung der Solar-Subventionen war nur gegen den heftigsten Protest der Opposition möglich. Trotzdem werden wir auch in diesem Jahr einen Rekordzubau bei der Photovoltaik haben. Daher muss der Strom aus erneuerbaren Energien zügig in den Markt integriert werden und die Erzeuger müssen auch Systemverantwortung übernehmen.“

CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag
Platz der Republik 1   /   11011 Berlin
fraktion@cducsu.de
http://www.cducsu.de