Bildungsplan 2015: neue Täuschungsaktion der grün-roten Landesregierung

Mathias von Gersdorff

Nach der Übergabe der Petition „Kein Bildungsplan 2015 unter der Ideologie des Regenbogens” am 30. Januar 2014 und den beiden Demonstrationen am 1. Februar und am 1. März auf dem Stuttgarter Schloßplatz gelangt die Auseinandersetzung in Baden-Württemberg um den „Bildungsplan 2015“ in eine neue Phase: Leipzig2014f

Ministerpräsident Winfried Kretschmann hat sich bereit erklärt, am 27. März mit christlichen Vertretern über den Bildungsplan zu verhandeln.

Er hat Mitte Februar diese „Verhandlungen“ angekündigt, nachdem die erwähnte Petition etwa 200.000 Unterstützer fand und damit zumindest für deutsche Verhältnisse ein riesiger Erfolg war.

BILD: M. von Gersdorff bei einem Interview auf der Leipziger Buchmesse

Von den meisten Gegnern des Bildungsplanes wurde das Angebot Kretschmanns als positives Zeichen bewertet. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte sich das grün-rote Lager darauf beschränkt, die Gegner des Bildungsplanes zu verleumden und zu verhetzen. Sie seien nichts anderes als ein homophober Haufen fundamentalistischer Christen, den man getrost ignorieren dürfe, so der Tenor aus dem grün-roten Milieu. Auch die Presse versuchte, Kretschmanns Angebot als eine Geste des guten Willens darzustellen.

Doch sein Verhalten war  alles andere als vertrauenerweckend. Der grüne Ministerpräsident hatte nämlich in keiner Weise signalisiert, er sei bereit, an der Erziehungseinheit „Akzeptanz sexueller Vielfalt“ etwas zu ändern. Seiner Auffassung nach hätten die Gegner den Bildungsplan schlichtweg mißverstanden. Lediglich einige Ausdrücke, die falsche Assoziationen wecken könnten, sollten geändert werden.

Kretschmann meinte wohl, das bloße Angebot zu verhandeln würde die Gemüter schon beruhigen. Er hat sich aber gewaltig getäuscht, denn in der zweiten Demonstration am 1. März zeigten sich die Demonstranten noch empörter als beim ersten Mal. Zudem kamen sie zahlreicher und wesentlich besser organisiert. Selbst die lokale Presse  –  fast geschlossen auf der Seite der grün-roten Landesregierung  –  mußte feststellen, daß Kretschmanns Einlullen gescheitert ist.

Nun kommt es wahrscheinlich zu einer weiteren heftigen Konfrontation. Immer noch ist unbekannt, wer am Gespräch am 27. März überhaupt teilnehmen wird. Es wird spekuliert, es seien in der Mehrheit Vertreter der EKD, die keine starken Bedenken gegen den Bildungsplan hegen.

Kretschmann scheint derart auf sexualrevolutionär-utopische Theorien, die bei den Grünen kursieren, fixiert zu sein, daß er sich eine Abweichung von seiner Umerziehungspolitik nicht vorstellen kann. Für die Grünen war die menschliche Sexualität von Anfang an ein Instrument der Umgestaltung der Gesellschaft. Deshalb schlugen bei ihnen keine Alarmglocken, als im Gefolge des „Bildungsplans“ sogar pädosexuelle Gruppen ihre politischen Forderungen ausbreiteten.

Schulpolitik und Erziehung sind äußerst sensible Themen, die Menschen auf die Barrikaden bringen. Kretschmann riskiert bis zum Ende seiner Amtszeit 2016 laufende Demonstrationen und heftige öffentliche Debatten. Unter diesen Umständen ist es gut möglich, daß am Ende überhaupt kein tragfähiger Bildungsplan zustande kommt.

Mathias von Gersdorff ist Leiter der Frankfurter Aktion „Kinder in Gefahr“ und desWebmagazins „Kultur und Medien online“

Erstveröffentlichung des Beitrags in der Wochenzeitung „Junge Freiheit“


Grüne Jugend agitiert sexualrevolutionär und beschimpft Gegner des „Bildungsplans“

Mathias von Gersdorff

Die grüne Partei hat von der Kindersex-Debatte vor der Bundestagswahl 2013 offenbar nichts gelernt. Für sie ist menschliche Sexualität nach wie vor ein Instrument zur gesellschaftlichen Umgestaltung nach grün-revolutionären Theorien. DSC03246a

Das Schlimmste ist: Die Kinder sind die Masse, an der sexualrevolutionäre Experimente durchgeführt werden sollen.

FOTO: Mathias von Gersdorff als Redner bei der Elternrechts-Demonstration in Stuttgart

Anders ist nicht zu erklären, dass die „Grüne Jugend“ nach wie vor die Gegner des baden-württembergischen „Bildungsplanes“ in einer wüsten Art und Weise beschimpft: „Es darf in der Frage der Akzeptanz sexueller Vielfalt im Bildungsplan kein Einknicken geben. Wir erwarten von den Grünen, dass sie nicht gegenüber dem homophoben Schlossplatz-Mob zurückziehen.“

In diesen beiden Sätzen wird die Gesinnung der jungen Grünen überdeutlich: Sie halten fanatisch an ihren Maximen fest, weil sie sich im absoluten Besitz der Wahrheit und der moralischen Autorität wähnen. Wer gegen sie ist, darf deshalb verhetzt und verleumdet werden.

Man fragt sich, ob solche Sprüche nicht entsprechend § 120 StGB strafrechtlich relevant sind.(http://dejure.org/gesetze/StGB/130.html)

Winfried Kretschmann will am 27. März mit Vertretern von Kirchen und anderen Institutionen über den „Bildungsplan 2015“ verhandeln. Wenn er sich nicht bis zu diesem Tag von den Parolen seiner  „Grünen Jugend“ distanziert und diese zurückweist, kann man nicht davon ausgehen, dass er es ernst meint. Schon in seiner Funktion als Ministerpräsident darf er eine derart hassgeladene Sprache bildungsplan_bw_petition_logo13_e7fe0bc824nicht dulden.

Dieser Spruch der „Grünen Jugend“ war keineswegs ein Ausrutscher. Sie will nämlich ohnehin die Ehe abschaffen, die Mehr-Eltern-Adoption einführen, das Ehegesetz für homosexuelle Paare öffnen, die Zweigeschlechtlichkeit überwinden, Inzest liberalisieren usw. Etliche dieser Forderungen werden von einzelnen hohen Funktionsträgern oder gar von der Bundespartei geteilt.

Für die Verschiebung und eine inhaltliche Überarbeitung des „Bildungsplanes 2015“, vor allem der Erziehungseinheit „Akzeptanz Sexueller Vielfalt“, haben sich inzwischen mehrere Parlamentarier der Grünen ausgesprochen.

Keiner aus dieser Partei hat aber bislang eingesehen, dass die Einführung „Sexueller Vielfalt“ in den Schulen ein frontaler Angriff auf das Erziehungsrecht der Eltern und auf die Sittlichkeit der Kinder und deshalb von Grund auf falsch ist. Das können die Grünen auch gar nicht, weil sie eben fanatisch am Prinzip festhalten, die menschliche Sexualität sei ein Instrument sozialrevolutionärer Gesellschaftspolitik.

Die Gegner des „Bildungsplanes 2015“, die sich am 27. März mit Ministerpräsident Winfried Kretschmann treffen werden, dürfen sich deshalb nicht auf kosmetische Änderungen einlassen. Es geht hier um grundsätzliche Dinge: Das Erziehungsrecht der Eltern und eine einwandfreie Erziehung der Kinder.

Die Schule darf nicht zu einem Ort grüner Indoktrination entsprechend der Gender-Theorie werden. Das muss die Ausgangslage in den Verhandlungen mit der grün-roten Landesregierung sein.

Mathias von Gersdorff ist katholischer Publizist und Leiter der Frankfurter Aktion „Kinder in Gefahr“ und des Webmagazins „Kultur und Medien online“


Von sexualkommunistisch-grünen Zeiten und ihrer Vertuschung

Die Gutmenschenmaske ist verrutscht, die Grünen werden zunehmend an ihre Vergangenheit als Pädosex-Partei erinnert. Neben der Verwicklung in den Terror der „Revolutionären Zellen“ bzw. der RAF offenbart die jahrzehntelange Lobby-Arbeit für Päderasten ethische Untiefen.

Das Saubermann-Image hat hässliche Kratzer bekommen. Eine selbstkritische Aufarbeitung hat die Partei, deren Spitzenfunktionäre (Cem Özdemir, Claudia Roth, Katrin Göring-Eckardt) stets mit erhobenem Zeigefinger die politische Bühne betreten und zur Ächtung ihnen missliebiger gesellschaftlichen Gruppen aufrufen, bislang nicht betrieben.

Grüne verlassen sich auf Wohlwollen der „Leitmedien“

Nur einige knappe Statements sind verzeichnet, man distanziert sich von der „unerträglichen Publizistik“ vergangener Tage…Die Grünen verlassen sich auf ihren Kredit bei den „Leitmedien“ und darauf, dass das unangenehme Thema schon bald vorbeigezogen ist.

Parteiräson und Doppelmoral verschränken sich in typischer Manier. Die Bundestagswahl im September rückt näher. Der schnöde Machterhalt ist auch den Grünen heilig  –  die Alternativpartei agiert althergebracht machtbewusst, wenn es um Prozente und Mandate geht.

Das Delegieren an parteiabhängige „Aufklärer“, die „irgendwann einmal“ Ergebnisse vorstellen sollen, ist ein opportunistischer, aber effektiver Schachzug. Konsequenzen müssen nämlich erst einmal nicht gezogen werden.

Das ist günstig: Denn die Ausläufer der Parteigeschichte der achtziger Jahre werden auch beim grünen Personal von heute greifbar:

Volker Beck, „Sprecher“ der parteinternen Schwulenlobby „BAG Schwul“ (Nachfolge-Organisation des Pädophilen-Zirkels „BAG SchwuP“) machte sich vor Jahren publizistisch für die Legalisierung der Pädophilie stark; der amtierende Ministerpräsident von Baden-Württemberg, Winfried Kretschmann, war in den achtziger Jahren Mitglied des Pol-Pot-Fanclubs „Kommunistischer Bund Westdeutschlands“ (KBW).

Er sprang im Rahmen der umstrittenen Verleihung des „Theodor-Heuss-Medaille“ (2013) dem Preisträger, Grünen-Guru Daniel Cohn-Bendit, selbstverständlich bei. Die 68er-Vergangenheit eint, beide sind alte Weggefährten.

Quelle und Fortsetzung hier: http://www.unzensuriert.at/content/0012984-Gr-ne-P-dophile-Verharmlosen-kleinreden-vertuschen


Grüne Vergangenheit und Kindersex: Die CSU fordert restlose Aufklärung

Die CSU hat den Grünen mangelnde Aufklärungsbereitschaft über die Rolle von Pädosexuellen in der Frühphase der Partei vorgeworfen.

„Die Grünen wollen anscheinend einen Teil dieser Akten nur deswegen unter Verschluß halten, weil noch aktive Politiker der Partei davon betroffen sein könnten“, sagte CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt der Bild am Sonntag.

Gleichzeitig forderte er Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) auf, zu prüfen, inwieweit pädosexuelle-Gruppen in den achtziger Jahren von der grünen Bundestagsfraktion finanziell unterstützt worden seien.

Auch CSU-Chef Horst Seehofer bezweifelte, daß die Grünen  –  wie  von ihnen angekündigt  –  den Einfluß von Pädosexuellen auf die Partei restlos aufklären wollen. „Das sieht nach einem reinen Lippenbekenntnis aus“, sagte er der Welt am Sonntag.

Die Debatte war anläßlich der Verleihung des Theodor-Heuß-Preises an den Grünen Europaabgeordneten Daniel Cohn-Bendit entbrannt. Diese war von CDU und FDP wegen Cohn-Bendits früherer Äußerungen über Intimitäten mit Kindergartenkindern scharf kritisiert worden.

Baden-Württembergs grüner Ministerpräsident Winfried Kretschmann sprach sich daraufhin für eine Aufarbeitung der Rolle von Pädophilie-Befürwortern in der Anfangszeit seiner Partei aus.

Kurze Zeit später beschloß der grüne Bundesvorstand, einen Wissenschaftler mit einer entsprechenden Untersuchung zu beauftragen. 

Quelle: Wochenzeitung JUNGE FREIHEIT


Skandal: Der Sitz evangelischer Freikirchen im SWR-Rundfunkrat geht an Muslime

Erfolglose Proteste von Kirchenleitungen und Gemeinden

Die evangelischen Freikirchen  im Südwesten haben ihren Kampf um einen Sitz im Rundfunkrat des Südwestrundfunks (SWR) verloren. Der neue SWR-Staatsvertrag, den die Landesregierungen von Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz vereinbarten, sieht vor, dass der bisher den Freikirchen zustehende Platz im Aufsichtsgremium künftig von einem Mitglied muslimischer Verbände eingenommen wird.

Die Landtage der beiden Bundesländer sollen den Vertrag noch vor der Sommerpause endgültig beschließen. Der bisherige Vertreter der Freikirchen im Rundfunkrat, Bernd Friedrich, repräsentierte etwa 550.000 Mitglieder der klassischen Freikirchen und von orthodoxen, altkatholischen, unabhängigen und neuapostolischen Gemeinden.

Nach seinen Angaben hatten sich mehr als 20 Kirchenleitungen und Gemeinden in Schreiben an den grünen Ministerpräsident Winfried Kretschmann  für den Sitz der Freikirchen im Rundfunkrat des SWR eingesetzt.

Zahlreiche Gruppierungen haben zwei oder mehr Sitze, etwa Gewerkschafter, Naturschützer oder Bildungsverbände. Warum also die christlichen Freikirchen nicht einmal einen einzigen?

Quelle: http://www.idea.de


Der pädosexuelle Schatten der Grünen

Skandal um Cohn-Bendit stellt grundsätzliche Fragen

Die eigene schmierige Vergangenheit holt die Grünen auf ihrem scheinbar unaufhaltsamen Höhenflug ein. Die Welle der Empörung, die die Verleihung des ehedem renommierten Theodor-Heuss-Preises an den Über-Grünen Daniel Cohn-Bendit ausgelöst hat, lenkt den Blick auf den wunden Punkt der Überflieger-Partei:

Auf ihre Anfänge als Sammelsurium radikal-linker Ideologen und Sektierer, die angetreten waren, um Staat und Gesellschaft grundstürzend zu verändern, indem sie abseitige und extremistische Ideen mit gefälliger ökologisch-pazifistischer Verpackung in die Mitte der Gesellschaft einschleusten.

Weiterdenkende grüne Führungsfiguren wie Winfried Kretschmann, der als erster grüner Ministerpräsident mit Landesvater-Charme als Beispiel für das Gelingen dieser Unterjubelungsstrategie steht, haben die Falle erkannt.(…) So kompliziert, wie Winfried Kretschmann glauben machen will, wäre eine solche Vergangenheitsbewältigung nicht. Das Raunen des grünen Ministerpräsidenten, man brauche dazu erst mal „ausreichend Quellen“, ist eine Nebelkerze:

Grüne einst für straffreien Sex mit Kindern

Auch frei zugängliche Belege sind reichlich vorhanden  –  ein Blick in die elektronischen Archive des Deutschen Bundestages genügt, um zutage zu fördern, wie sich die Grünen im Bundestag für eine „Entkriminalisierung“ pädophiler sexueller Beziehungen zwischen Erwachsenen und Minderjährigen einsetzten.

Broschüren, Parteiprogramme und Flugblätter der Grünen-Bundespartei und verschiedener Landesverbände aus jener Zeit sind voll von gleichartigen Forderungen  –  auch aus den Reihen von Winfried Kretschmanns Südwest-Grünen.

Und Volker Beck, der mit seinem – wie er heute behauptet: verfälschten und nicht-autorisierten – Beitrag für das Sammelwerk „Der pädosexuelle Komplex“ 1988 ein pseudojuristisches Pädophilen-Manifest vorgelegt hatte, steht mit seiner Karriere nicht nur für die frühe Scharnierfunktion der Grünen zwischen Pädophilenszene, Homosexuellenlobby und Politik, sondern amtiert nach wie vor unangefochten als Grünen-Vorstandsmitglied und Erster Parlamentarischer Geschäftsführer der Fraktion seiner Partei im Deutschen Bundestag.

Schon wegen dieser personellen Kontinuitäten sind das keine längst abgetanen Jugendsünden einer mittlerweilen honorigen und mehrheitsfähigen Partei, auch wenn die Grünen seit den neunziger Jahren auf direkte programmatische und parlamentarische Vorstöße zur „Befreiung“ Pädophiler aus gesetzlichen und gesellschaftlichen Zwängen verzichten.(…)

Und dem ideologischen Erbe der 68er, die Politisierung der Sexualität und die Sexualisierung der Politik als Mittel zur Gesellschaftsveränderung einzusetzen, sind die Grünen ohnehin treu geblieben.

Quelle und Fortsetzung des Artikels von Michael Paulwitz in der JUNGEN FREIHEIT siehe HIER.


Grün-roter Skandal im „Ländle“: Vertriebenenvertreter und Freikirchen sollen aus SWR-Rundfunkrat rausfliegen

Die grün-rote Landesregierung unter Winfried Kretschmann in Baden-Württemberg will den Rundfunkrat des Südwestrundfunks (SWR) umbauen und deutsche Vertriebenenverbände sowie Freikirchen aus dem Gremium ausschließen.

Zudem will die Landesregierung ihre beiden Vertreter zurückziehen. Die freiwerdenden Plätze in dem 74 Köpfe zählenden Rundfunkrat sollen durch Vertreter von Moslemverbänden, Umweltorganisationen sowie Einwanderer besetzt werden.

Das sieht laut einem Bericht der Südwest-Presse der Entwurf eines neuen Rundfunk-Staatsvertrages vor, der Ende Oktober von den beiden für den SWR zuständigen Landesregierungen von Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz beschlossen werden soll. 

Vorgesehen ist außerdem, daß alle Gruppierungen, die mindestens zwei Vertreter in den Rundfunkrat entsenden, künftig beide Geschlechter berücksichtigen müssen.

Aufgabe der Rundfunkräte der öffentlich-rechtlichen Sender ist es u.a., die Einhaltung des gesetzlichen Sendeauftrages zu überwachen und den Haushalt zu genehmigen. Zudem berät der Rundfunkrat den Intendanten bei der Programmplanung.

Quelle: www.jungefreiheit.de


Lebensrechtsverletzungen: Die Abtreibung war der Dammbruch

Mathias von Gersdorff

Der vorgeburtliche Bluttest zur Diagnose des Down-Syndroms, der seit dem 20. August 2012 in Deutschland, Österreich, der Schweiz und in Liechtenstein in Kliniken und Arztpraxen verfügbar ist, bewegt die Gemüter.

In ihrer Ausgabe vom 21. August 2012 berichtet die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“, der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) halte den Test für „bedenklich“.  – Die Landessozialministerin von Baden Württemberg, Karin Altpeter (SPD), fordert eine „breite gesellschaftliche Debatte“.

Diese beiden Politiker waren besonders gefragt, denn Freiburg war das zuständige Regierungspräsidium für die Zulassung.

Aus der CDU gab es viele Politiker, die das Verfahren kritisiert haben. Insbesondere hat sich der Behindertenbeauftragte der Bundesregierung, Hubert Hüppe (CDU), gegen die Einführung eingesetzt.

Der Test der Firma LifeCodexx dient ausschließlich der Feststellung, ob ein ungeborenes Kind an Down-Syndrom erkrankt ist oder nicht. Über 90 % der Kinder, bei denen diese Behinderung diagnostiziert wird, werden anschließend abgetrieben.

Das Verfahren von LifeCodexx hat also keine weitere praktische Anwendung als die Selektion von Menschen mit Down-Syndrom. Das Verfahren wird ausschließlich mit der Absicht angewendet, eine unheilbare Krankheit festzustellen, um eventuell eine Abtreibung vorzunehmen.

Diese Tatsache erschrickt viele. Man fragt sich: Wird es bei diesem Verfahren bleiben? Werden nicht weitere folgen, so dass Menschen mit Behinderungen systematisch „selektiert“ werden können? Ist der deutsche Staat noch in der Lage, das uneingeschränkte Recht auf Leben aller Menschen zu schützen? Will unser Staat das überhaupt?

Es gibt keinen vernünftigen Grund, wieso nicht weitere Selektionsmethoden eingeführt werden sollten.

Die Einführung dieses Verfahrens ist nichts anderes als die logische Konsequenz der Legalisierung der Abtreibung Mitte der 1970er Jahre. Seitdem wurden die Möglichkeiten, straffreie Abtreibungen durchzuführen, immer mehr ausgeweitet. 

Zudem wurden immer perfektere Diagnoseverfahren entwickelt, um die Gesundheit der ungeborenen Kinder festzustellen. Noch letztes Jahr wurde in Deutschland die „Präimplantationsdiagnostik“ (PID) zugelassen. Seit langem gibt es die sog. Fruchtwasser-Untersuchung. Diese wurde oft angewandt, wohl wissend, dass etwa 0,5 bis 1 % der untersuchten Embryos dadurch getötet werden!

Dem selben Zweck dient die Pränatal-Diagnostik zur Erkennung von Krankheiten und Behinderungen bei ungeborenen Kindern in den letzten Monaten vor der Geburt. Diese Diagnostik ist Ursache für die sog. Spätabtreibungen.

Der Sinn für das menschliche Leben geht immer mehr verloren, der Mensch wird zunehmend zum Objekt.

Die Entfaltung der „Zivilisation des Todes“ schreitet grausam voran und kann nur aufgehalten werden, wenn die Menschen erkennen, dass der Dammbruch die Legalisierung der Abtreibung war. 

Seitdem wird das Leben des Menschen immer mehr bedroht, inzwischen auch am Ende und sogar zwischen Geburt und natürlichem Tod: Um Organtransplantationen zu erleichtern, wird zunehmend versucht, eine laxe Definition des Todes einzuführen.

Erneut bleibt es den Lebensrechtlern überlassen, sich für das Recht auf Leben einzusetzen, die Stimme der Ungeborenen und das Gewissen der Nation zu sein.

Nur aus der christlichen Basis der Gesellschaft sind die Impulse zu erwarten, die zu einer entscheidenden Verbesserung der Achtung des Lebensrechts  führen könnten. Das Thema Abtreibung ist seit der Neufassung des § 218 immer wieder in der Öffentlichkeit und manchmal auch im Bundestag (z.B. Spätabtreibungen) debattiert worden  –  und erfreulicherweise haben etliche Abgeordnete und sonstige Politiker die richtige Position vertreten und sich für das Leben und gegen den Tod eingesetzt.

Doch dass es zu diesen Debatten kam, war nur möglich, weil sich Menschen im vorpolitischen Raum, in den Vereinen, in den öffentlichen Demonstrationen, an den Unterschriftensammlungen beteiligt oder weil sie  Protest-Postkarten und Briefe an Politiker verschickt haben.

Mathias von Gersdorff ist katholischer Publizist und Leiter der Frankfurter Aktion „Kinder in Gefahr“

Foto: Mechthild Löhr, CDL


Ministerpräsident Kretschmann plädiert für den ultralinken Jürgen Trittin als grünen Spitzenkandidaten 2013

Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann hat sich im grünen Streit um die Spitzenkandidatur für die Bundestagswahl im Jahr 2013 erneut dafür ausgesprochen, daß der Fraktionschef im Bundestag, Jürgen Trittin, an der Spitze stehen solle.

„Der Streit um die Spitzenkandidaten besorgt mich“, sagte er dem Handelsblatt, „meiner Meinung nach sollte Jürgen Trittin den Wahlkampf anführen.“

Damit widerspricht Kretschmann dem mittlerweile gefällten Parteibeschluß, daß es zwei Spitzenkandidaten geben soll.

Von gemäßigten Grünen geäußerte Bedenken, Trittin könnte bürgerliche Wähler abschrecken, wies Kretschmann zurück.

Soweit die Meldung der dts-Nachrichtenagentur.

Der grüne Ministerpräsident geht offenbar davon aus, daß die meisten Wähler unter Gedächtnisschwund leiden.

Die linksradikalen Aktivitäten und deutschfeindlichen Äußerungen Trittins sind durchaus noch nicht im Orkus des Vergessens gelandet, zumal es keine Anhaltspunkte für eine Gesinnungsänderung des Fraktionsvorsitzenden gibt.

Das zeigte Trittin Ende April dieses Jahres erneut,  als er Kanzlerin Merkel vorwarf, das Betreuungsgeld um jeden Preis durchzusetzen: “Die Bundeskanzlerin paukt diese wahnsinnige Herdprämie in der eigenen Partei durch. Da sagen wir: Das ist kein Koalitionsangebot, das ist eine Kampfansage.”

Hier unser Artikel vom vorigen Sommer mit den Belegen für Trittins ultralinkes Treiben: https://charismatismus.wordpress.com/2011/08/20/hast-der-grune-fraktionsvorsitzende-unser-land/