Die VAE beenden Boykott gegen Israel

Der israelische ​Außenminister Gabi Ashkenazi erklärt:

„Die Entscheidung der Vereinigten Arabischen Emirate, den Boykott gegen Israel abzuschaffen, ist ein wichtiger Schritt in Richtung Frieden, der für beide Nationen erhebliche wirtschaftliche und kommerzielle Erfolge bringen und gleichzeitig die Stabilität in der Region stärken wird.

Ich freue mich über diese historische Entscheidung des Präsidenten der VAE, Khalifa bin Zayed Al Nahyan, und rufe andere Länder auf, den mutigen Schritten der VAE zu folgen.

Das ist auch eine Gelegenheit, den Menschen im Außenministerium für ihre Arbeit hinter den Kulissen der letzten zwei Jahrzehnte zu danken. Ihre Arbeit hat die diplomatische und wirtschaftliche Infrastruktur geschaffen, deren Früchte wir heute tragen.“

Quelle: https://embassies.gov.il/berlin/NewsAndEvents/Pages/VAE-beendet-Boykott-gegen-Israel.aspx


Christliche Studientagung über wirtschaftliche Belastung Deutschland durch die Asylpolitik

Wirtschaftlich sind die Flüchtlinge, die Deutschland und andere Länder aufgenommen haben, eine große Belastung. Schönrechnerei hilft nicht.

Zu diesem Ergebnis kam ein „Forum christlicher Wirtschaftswissenschaftler“ an der Freien Theologischen Hochschule (FTH) Gießen. Die Fachtagung zählte 20 Teilnehmer – überwiegend Professoren. Nach Einschätzung von Prof. Michael Frenkel von der privaten Wirtschaftshochschule „WHU – Otto Beisheim School of Management“ in Vallendar ist die Zuwanderung für alle Aufnahmeländer auf lange Zeit mit ökonomischen Belastungen verbunden.

Das gelte auch bei Asylbewerbern, die einen Arbeitsplatz fänden. Denn sie seien wegen ihrer überwiegend geringen Arbeits- und Sprachqualifikation weiter auf Sozialleistungen angewiesen.

Ihre Abwanderung habe zudem negative Folgen für die wirtschaftliche Entwicklung in ihren Herkunftsländern, weil sie dem Arbeitsmarkt dort nicht mehr zur Verfügung ständen.

Der Sozialethiker Prof. Andreas Rauhut aus Erfurt Universität Erfurt rechnet ebenfalls mit einer „ökonomischen Negativbilanz“. Doch es gebe starke humanitäre Gründe, die für eine Integration von Zuwanderern sprächen. Rauhut zitierte den Bibelvers „Der Herr hat die Fremdlinge lieb“ (5 Mose 10,18).

Der Ökonom Prof. Christian Müller aus Münster widersprach der Ansicht, der christlichen Ethik zufolge müssten alle Asylbewerber ungeachtet ihrer Herkunft, Religion und Qualifikation von Deutschland aufgenommen werden.

Schon die Bibel unterscheide im hebräischen Urtext zwischen heimisch gewordenen Zuwanderern, die zu schützen seien, und Fremden, etwa den Angehörigen anderer Völker. Es sei durchaus legitim, nur besonders Hilfsbedürtigen Aufnahme zu gewähren. 

Quelle und vollständiger Text der IDEA-Meldung hier: http://www.idea.de/gesellschaft/detail/fachtagung-asylbewerber-sind-wirtschaftlich-eine-belastung-100557.html