Online-Veranstaltung über Lastenausgleichs-Gesetz für deutsche Heimatvertriebene

Das Gesetz über den Lastenausgleich – größtes sozialpolitisches Projekt der jungen Bundesrepublik nach dem Zweiten Weltkrieg – hatte den Heimatvertriebenen 1952 Entschädigung und Integrationshilfen im Rahmen der volkswirtschaftlichen Möglichkeiten versprochen und gleichzeitig die Vermögensbesitzer zu Abgaben verpflichtet.

Prof. Dr. Manfred Kittel widmet sich in seiner neuen Studie „Stiefkinder des Wirtschaftswunders? Die deutschen Ostvertriebenen und die Politik des Lastenausgleichs (1952 – 1975)“ den Problemen und Konflikten dieses Themenkomplexes.

Die Kulturstiftung lädt Interessenten herzlich zur Online-Veranstaltung mit Vorstellung der Studie und Diskussion ein:

„Stiefkinder des Wirtschaftswunders? Die deutschen Ostvertriebenen und die Politik des Lastenausgleichs (1952-1975)“

19. November 2020 ab 18 Uhr
Live-Stream auf Youtube unter: www.bit.ly/kulturstiftungvideo


CDU-Politiker Vaatz: Der „Aufbau Ost“ ist eine beispiellose Erfolgsgeschichte

Am morgigen Freitag feiert Deutschland den 24. Jahrestag der deutschen Einheit. Dazu erklärt der für den Aufbau Ost zuständige stellv. Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion und Sprecher der ostdeutschen CDU-Abgeordneten, Arnold Vaatz: fahne1

„Der Aufbau Ost ist eine beispiellose Erfolgsgeschichte für alle Menschen in Deutschland. In den vergangenen 24 Jahren hat er maßgeblich zur Angleichung der Lebensverhältnisse in Ost und West beigetragen.

Das ostdeutsche reale verfügbare Einkommen pro Kopf liegt heute bei rund 90 Prozent des westdeutschen Vergleichswertes. Die Ökonomen der KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) sprechen zu Recht von einem „ostdeutschen Wirtschaftswunder“.

Die ostdeutsche Wirtschaft hat nach Westdeutschland und Japan den höchsten Industrieanteil unter den G7-Staaten. Besonders sichtbar ist die gelungene Modernisierung der verkehrlichen und städtischen Infrastruktur. Sie zeigt anschaulich, dass sich vieles für die Menschen vor Ort verbessert hat.

Die Grundlage für diesen wirtschaftlich messbaren Erfolg liegt vor allem in der Bildungs- und Forschungspolitik. Es ist in den vergangenen 24 Jahren gelungen, in Ostdeutschland eine international konkurrenzfähige Wissenschafts- und Forschungslandschaft zu entwickeln. Das beweist unter anderem der große Erfolg ostdeutscher Hochschulen in der Exzellenzinitiative von Bund und Ländern.“