Setzen wir unser Vertrauen wirklich auf Gott ?

Von Jörgen Bauer

Wir sollen unser Vertrauen nicht auf uns selbst setzen, sondern auf Gott. (2 Kor1,9)

Es ist üblich geworden, ausschließlich auf die Wissenschaft und damit auf uns selbst zu vertrauen. Ständig beruft man sich auf „wissenschaftliche Erkenntnisse“, von denen alles abhängig gemacht wird.

Dabei sind Wissenschaft und Forschung eine sehr gute Sache, der wir viel verdanken. Es ist schön, auf diese Weise den Gedanken des Schöpfers zu folgen.

Allerdings darf dabei eines nicht vergessen werden, nämlich dass die Wissenschaft immer auch der „neueste Stand des Irrtums“ ist, einfach deshalb, weil man bei der Forschung nie an ein Ende kommen kann, wo man dann behaupten könnte „jetzt alles zu wissen“.

Natur Mensch Umwelt

Deshalb ist auch die Freiheit von Forschung und Lehre ein unabdingbares Grundrecht. Es darf niemals so sein, dass die Forschung gehalten ist, die Ergebnisse zu liefern, wie sie von interessierten Kreisen gewünscht werden, weil sie in deren Weltbild und zu deren jeweiligen Zielen passen.

Und da gab und gibt es viele Irrlehren mit den Anstrich der Wissenschaftlichkeit, wie z.B. die Rassenlehre, der „wissenschaftliche Sozialismus“ und derzeit die Gender-Irrlehre, wo sogar die Evang. Kirche sog. „Gender-Lehrstühle“ unterhält.

Ein besonderes Thema sind die „politisch korrekten“ Meinungen, die zwar jeder wissenschaftlichen Grundlage entbehren, auch wenn so getan wird, dass dem so wäre.

Nach den Worten des genialen Albert Einstein besteht Unfähigkeit darin, dass man ständig dasselbe wiederholt in der Erwartung, dass irgendwann der Durchbruch erfolgt, wobei die Neigung besteht, den falschen Weg fortzusetzen und dabei das Tempo noch weiter zu steigern.

Es gibt den Begriff des „Cancel Culture“. Dabei geht es darum, diejenigen auszugrenzen, die zu „unerwünschten Ergebnissen“ oder Ansichten kommen, von denen man dann auch offiziell nichts erfährt, sondern auf die alternativen Medien angewiesen ist. Und das ist eine Fehlentwicklung!

Wir wollen unser Vertrauen deshalb allein auf Gott und Sein Wort setzen und IHN bitten, uns den Mut zum selbständigen verantwortlichen Denken, Reden und Handeln zu geben und nicht andere für uns denken zu lassen.


Ursachen und Folgen des Hexenglaubens

Pressemitteilung der Universität Mainz:

Der Glaube an Hexen und die Angst vor ihnen ist mit dem Ende der Hexenprozesse in Europa keineswegs völlig verschwunden. Rund 250 Jahre sind inzwischen vergangen, aber noch immer finden in westlichen Gesellschaften Ideen und Konzepte, die Anleihen bei altem Hexenglauben nehmen, ihre Anhänger. In anderen Regionen der Erde sind Hexenverfolgungen bis heute dokumentiert.

Vor diesem Hintergrund ist nach Einschätzung von Prof. Dr. Johannes Dillinger, Historiker an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) und der Oxford Brookes University, ein besseres historisches Verständnis der Hexenangst dringend nötig.

Hexenprozesse waren weltliche Verfahren

Die Hexenverfolgung in Mitteleuropa begann um 1560. Es war ein Flächenbrand, bei dem jeder unter Verdacht geraten konnte. „Die Anklagen gingen nicht, wie oft geglaubt, von der katholischen Kirche aus, sondern meistens vom einfachen Volk, dem Bauernstand. Hexenprozesse waren fast immer weltliche Prozesse“, so Dillinger.

Opfer der Verfolgungen waren zu etwa 80 Prozent Frauen. Dafür gibt es eine Vielzahl von Gründen, ein ganz wesentlicher Grund erklärt sich allerdings durch die weibliche Arbeitssphäre: Frauen waren für die Versorgung von Kindern und Kranken zuständig. In ihrer Verantwortung lagen Heilung und Pflege und damit Leben oder Tod – die weibliche Magie war somit weit gefährlicher als die männliche.

Korrigiert werden muss auch das Bild von der „Kräuterhexe“: Die Vorstellung, dass die Opfer der Hexenprozesse professionelle Heilerinnen mit pharmazeutischen Spezialkenntnissen waren, ist genauso falsch wie das Klischeebild von der alten, buckligen Märchenhexe.

Klimatische Veränderungen begünstigen den Wahn

Neueren Erklärungsversuchen zufolge trug ein klimatisches Phänomen dazu bei, den Boden für Misstrauen, Verdächtigungen und Anschuldigungen zu bereiten: Die Hauptzeit der Hexenverfolgung zwischen 1560 und 1650 fällt mit der kältesten Phase der Kleinen Eiszeit zusammen.

Die Klimaverschlechterung führte zu schweren Ernteverlusten und Hungersnöten und in der Folge zu sozialen Spannungen. Gerade in Deutschland wurden Hexen vor allem als Wetterzauberinnen gesehen und schädigende Wetterereignisse konnten ihnen direkt zur Last gelegt werden.

Auch noch heute führt der Glaube an böse Magier und Schadenszauber zu Hexenjagd und Morden, besonders in Afrika und Saudi-Arabien. Offizielle Hinrichtungen vermeintlicher Hexen sind ebenso wie Lynchmorde selbst im 21. Jahrhundert dokumentiert.


WWU Münster plädiert für Meinungsfreiheit

Dr. med. Paul Cullen behält seine Professur

Die Medizinische Fakultät der Westfälischen Wilhelms-Universität (WWU) Münster wird dem Labormediziner Professor Dr. med. Paul Cullen nicht die „Außerplanmäßige Professur“ entziehen. Das teilte die Fakultät in einer am Freitag veröffentlichten Stellungnahme mit: https://www.medizin.uni-muenster.de/fakultaet/news/stellungnahme-der-medizinischen-fakultaet-zur-kritik-an-einem-apl-professor.html

Mitte Januar hatten der AStA und eine Gruppe, die sich „kritische Mediziner*innen“ nennt, die Fakultät aufgefordert, dem Vorsitzenden der „Ärzte für das Leben“ die Professur zu entziehen und ihn nicht länger an der Universität lehren zu lassen.

BILD: Die Universität Münster in Westfalen

Wie es in der Stellungnahme der Fakultät heißt, wäre die Voraussetzung für die Aberkennung ein „wissenschaftliches Fehlverhalten“, wie „zum Beispiel eine erhebliche, fahrlässige oder vorsätzliche Falschdarstellung wissenschaftlicher Erkenntnisse“. Ein solches Fehlverhalten, sei aber nach Prüfung der Vorwürfe, „nicht gegeben“.

Weiter heißt es: „Auch liegen der Medizinischen Fakultät keine Belege dafür vor, dass Prof. Cullen seine privaten Ansichten in unzulässiger Weise in seine Lehre an der WWU einfließen lässt und damit Privates mit den Verpflichtungen aus der außerplanmäßigen Professur vermischt.“

Die Meinungsäußerungsfreiheit sei „konstitutiv für eine freiheitlich-demokratische Grundordnung“, Es verbietet sich, „bei der Bestimmung ihres Schutzbereichs nach ,guten‘ und ,schlechten‘ Meinungen oder ausgewogenen und unausgewogenen Begründungen zu differenzieren.“

„Die Medizinische Fakultät der WWU“ sei „den verfassungsrechtlichen Wertentscheidungen verpflichtet, die auch Vielfalt und Offenheit Grenzen setzen und ein entschiedenes Eintreten zum Beispiel gegen Antisemitismus oder Geschlechterdiskriminierung fordern.“

Zugleich trete sie jedoch auch „für ein respektvolles Miteinander innerhalb der Gesellschaft ein“.

Quelle: ALFA-Newsletter


Chinesischer Bischof tot: 27 J. Zwangsarbeit

In der Nacht vom 30. auf den 31. Dezember 2020 ist Bischof Andreas Han Jingtao, „nicht offizieller“ Bischof von Siping in der Provinz Jilin (Festlandchina), gestorben.

Am 26. Juli 1921 wurde er in Shanwanzi (Weichang, Hebei) als Sohn einer katholischen Familie geboren. Am 14. Dezember 1947 wurde er zum Priester geweiht.

Wegen seines starken Glaubens und seiner Papsttreue wurde er 1953 verhaftet und zu 27 Jahren Zwangsarbeit verurteilt, von denen 6 isoliert in einem Bunker inhaftiert war.

Dank der Intervention von stellv. Präsident Deng Xiaoping wurde er 1980 in Anbetracht der Leistungen, die er als Wissenschaftler für den Staat erbringen konnte, freigelassen.

Er lehrte an der Changchun Normal University und am Institut für Geschichte der klassischen Zivilisation an der Normal University of the Northeast mit dem Titel eines außerordentlichen Professors. Dabei führte er viele chinese Studierende in das Studium der lateinischen und griechischen sowie der klassischen westlichen Kultur ein.

Zu seinen Hauptwerken gehört die Übersetzung der Summa Theologiae des hl. Thomas von Aquin ins Chinesische.
Am 6. Mai 1982 wurde er im Untergrund zum Bischofskoadjutor von Siping geweiht, wo er 1986 nach dem Tod von Bischof Chang Zhenguo zum ordentlichen Bischof ernannt wurde. 1993 gründete er die erste Klinik und das erste Altersheim der Diözese sowie ein Waisenhaus.

In den letzten Jahren lebte Bischof Han Jingtao unter strenger polizeilicher Kontrolle. Nach der Beerdigung, an der weder Geistliche noch Gläubige teilnehmen konnten, wurde die Leiche eingeäschert. Dank der beharrlichen Bitte der Familienmitglieder erlaubten die örtlichen Behörden, die Asche des Prälaten neben den Eltern auf den Friedhof des Heimatdorfes beizusetzen.

Auf seinem Grabstein durfte weder ein religiöses Symbol noch der Titel eines Bischofs erwähnt werden.

Quelle: Fidesdienst


Causa Klima, Schulschwänzer und Kernkraft

Dipl.-Chem. Dr. rer. nat. Hans Penner, 76351 Linkenheim-Hochstetten

OFFENER BRIEF an Dr. theol. Heinrich Christian Rust

Sehr geehrter Herr Dr. Rust,
Ihr Artikel „Wenn die Hummeln uns beobachten“ der neuen Zeitschrift „Anders leben“ wirft Fragen auf.

Es gibt eine real existierende Welt, die uns mit Fakten der Wirklichkeit konfrontiert, die nicht zu ändern sind. „Wissenschaft ist Erkenntnis des Wirklichen zu zweckvollem Handeln“ (Adolf von Harnack).

Ich bezweifle, daß Sie die Wirklichkeit realistisch sehen. Ich beschränke mich auf ein paar Hinweise:

„Atomenergie“ ist die chemische Energie der Atomhülle. Jedes Auto fährt also mit Atomenergie. Sie meinen vermutlich die Kernenergie. Die Kernenergienutzung ist ein Geschenk Gottes zur Lösung der Energieprobleme der Menschheit. In 50 Jahren Nukearstromerzeugung ist in Deutschland niemand hierdurch zu Schaden gekommen. Die Endlagerungsprobleme sind technisch längst gelöst.

Sie haben kein Mitleid mit den über 300.000 Haushalten, denen der Strom gesperrt wurde, weil sie ihn nicht bezahlen können. Der „Vorreiter“ Deutschland hat die höchsten Strompreise der Welt. Wahrscheinlich ist ein kräftiger Blackout nötig, damit wenigstens ein paar Christen aufwachen. Vergangenen Freitag war es beinahe soweit.

Unser Wohlstand beruht nicht auf Kosten armer Bevölkerungen. Im Gegenteil hat er zur Entwicklung von Naturwissenschaft und Technik geführt, welche das Schicksal der Armen wesentlich verbessert haben.

Sie behaupten, es würde vermehrte Klimakatastrophen geben. Begründungen dafür haben Sie nicht. Ihnen fehlen Fachkenntnisse, um zu erkennen, daß Kohlendioxid-Emissionen keinen schädlichen Einfluß auf das Klima haben. Wahrscheinlich wissen Sie nicht, was „Klima“ ist. Wahrscheinlich wissen Sie auch nicht, daß die Kohlendioxid-Emissionen die Welternährungssituation verbessern.

Es stören Sie schmelzende Gletscher. Sie wissen nicht, daß viele Gletscher wachsen und daß in der Römerzeit fast alle Alpengletscher weggeschmolzen waren.


Sie behaupten, die Friday-Schulschwänzer-Bewegung würde sich auf wissenschaftliche Fakten berufen. Das ist mir völlig neu und wird von Ihnen nicht begründet.

Zweifellos gibt es Nutzungen der Ressourcen unserer Erde, die verwerflich sind. Dazu gehören heute vorwiegend die Elektroautos. Die Lithium-Gewinnung zerstört die Existenzgrundlage vieler südamerikanischer Bauern.

Wie im NS-Staat passen sich heute viele Christen dem Zeitgeist an.

Mit freundlichen Grüßen
Hans Penner


Regensburger Klinik-Direktorin erhielt Forschungspreis für vorgeburtliche Therapie

Die Direktorin der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe an der KUNO-Klinik St. Hedwig in Regensburg, Dr. Angela Köninger, ist Ende 2020 für ihre Forschung zu Behandlungsmöglichkeiten bei durch Uterusruptur (Gebärmutterriss) gefährdeten Schwangerschaften, mit dem Forschungspreis der „Holm-Schneider-Stiftung“ für vorgeburtliche Therapie ausgezeichnet worden.

Mit dem 10.000 dotierten Preis würdigt die am Lebensrecht orientierte Stiftung herausragende, in den zurückliegenden zwei Jahren veröffentlichte wissenschaftliche Arbeiten, die zur Verbesserung vorgeburtlicher Therapien beitragen.

Über die Zuerkennung entscheidet der Vorstand der Stiftung auf Vorschlag eines wissenschaftlichen Kuratoriums aus Frauen- und Kinder-Ärzten. Die Stiftung begründet ihre Entscheidung wie folgt:

„Sehr selten nistet sich ein Embryo an einer Stelle des Uterus ein, die seinem Wachstum während der Schwangerschaft nicht standhält. Zu den ungünstigsten Stellen gehören der Gebärmutterhals und Narben von einer früheren Kaiserschnittentbindung.“

Eine Einnistung dort sei für Mutter und Kind lebensbedrohlich und habe in der Regel eine Abtreibung zur Folge, wird erläutert. Weiter heißt es:

Die prämierten Arbeiten von Professor Köninger haben sich der Frage nach Behandlungsalternativen gewidmet. Sie überzeugen durch praktikable chirurgische Therapieansätze, die nicht nur gefährliche Blutungen bei Schwangeren verhinderten, sondern jeweils auch das Überleben des betroffenen Kindes, sein Heranwachsen im Mutterleib und den Erhalt der Gebärmutter ermöglicht haben.“

Quelle: ALfA-Newsletter


GOTT schenkt den Geist der Weisheit, des Verstandes, des Rates, der Stärke, der Wissenschaft und der Gottesfurcht

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Jesaja 11,1-10.

Doch aus dem Baumstumpf Isais wächst ein Reis hervor, ein junger Trieb aus seinen Wurzeln bringt Frucht.

Der Geist des HERRN lässt sich nieder auf ihm: der Geist der Weisheit und des Verstabdes, der Geist des Rates und der Stärke, der Geist der Wissenschaft und der Gottesfurcht.
ER erfüllt ihn mit dem Geist der Gottesfurcht. ER richtet nicht nach dem Augenschein, und nicht nur nach dem Hörensagen entscheidet ER, sondern richtet die Hilflosen gerecht und entscheidet für die Armen des Landes, wie es recht ist.

ER schlägt den Gewalttätigen mit dem Stock seines Wortes und tötet den Schuldigen mit dem Hauch seines Mundes.
Gerechtigkeit ist der Gürtel um seine Hüften, Treue der Gürtel um seinen Leib.


Die moderne Quantenphysik und unser Glaube

Von Lucia Tentrop

Die Quantenphysik brachte das frühere mechanistische Weltbild zum Einsturz – und damit auch die damit verbundene materialistische Ideologie.

Das Weltbild der modernen Physik steht dem christlichen Glauben wieder näher, denn sie befaßt sich mit dem „geistigen Urgrund des Universums“, wie es im Untertitel des Buches von Bruno Machinek aus dem Gerhard-Hess-Verlag heißt.

Seine Neuerscheinung „Gott und die Welt der Quanten“ eröffnet frische Denkhorizonte und ein besseres Miteinander von Religion und Naturwissenschaft.

Wenn unsere Kirche die Erkenntnisse der Physik des 20. Jahrhunderts nicht  länger dem Techno- und Kapitalmarkt überlässt, sondern sie für unsere Geisteswelt auswertet und in ihre Pädagogik und Verkündigung integriert, haben wir wieder eine allen gemeinsame naturwissenschaftliche Grundlage des Denkens. Dann sind wir offen für die Revitalisierung unserer Glaubenskräfte.

Religiöses Wissen braucht zu seiner Vermittlung die Basis realer Anschauung. Zu allen Zeiten hat die Kirche in Partnerschaft mit der jeweiligen Naturwissenschaft gelebt – bis sich nach der kopernikanischen Wende und dem Rationalismus der Aufklärung das Weltbild der klassischen Physik (Keppler, Galilei, Descartes, Kant und Newton) in eine absolute Herrschaft des menschlichen Verstandes entwickelte. Hier schien für Gott kein Platz mehr frei zu sein.

Der Rationalist glaubt an seine Ratio und deren Kapazitäten, und was diese nicht begreifen, ausbeuten und in ihrem Kopf horten können, wird entsorgt: Ein ego-zentrisches Weltbild des Menschen, eine geist- und seelenlose Weltanschauung. 

Noch 120 Jahre nach Max Plancks Gründung der Quantenphysik glauben (!) wir immer noch an die Grundannahmen der „klassischen Physik“: für sie ist die Welt ein geschlossenes und determiniertes System, das wie ein Uhrwerk gesetzmäßig abläuft.

Bereits Ende des 19. Jahrhundert galten diese Gesetze als erforscht. Man riet Max Planck daher vom Studium der Physik ab, weil da kaum noch Neues zu erwarten sei. Der aufgeklärte Mensch hat ja alles „im Griff“.

Der Glaube an einen göttlichen Schöpfer gilt als rückständig und naiv. Gegen „Volksfrömmigkeit“ ist unsere wissenschaftlich gestylte Intelligenz bis zur Berührungsangst allergisch. Und welcher arglose Mensch durch-schaut die intellektualisierten Formen der Verblödung unserer materialistisch orientierten Titelhelden in Medien und sozialistisch orientierten Quasselseminaren?

Wie viele ehemals gläubige Menschen gehen auf akademischen Stelzen, um sich im müden Glück ihrer eigenen Bedeutung gegenseitig zu zitieren und ihre seelische Lebendigkeit im Muff des Statusdenkens zu ersticken? Intellekt dient immer einer Interessenlage; er kann also auch im Dienst der Dummheit stehen.            

In diesem Verlies unserer verdrängten Geisteswelt öffnet die Quantenphysik das Fenster zur Ewigkeit. Ihre Erkenntnisse beruhen nicht auf opportuner Anpassung an politische Strömungen, sondern auf  neutralen und nachvollziehbaren Experimenten.

Schon die Tatsache, dass es auf der Ebene der kleinsten Teilchen weder Raum noch Zeit gibt und die Quanten sogar nachträglich ihre Gestalt ändern können, wirft neues Licht auf scheinbare Paradoxien unseres Glaubens, z.B. auf die eucharistische Realpräsenz, an die laut Autor Machinek auch Martin Luther noch glaubte.

Jenseits von Raum und Zeit ist alles  mit allem verbunden; Informationen werden über jede Entfernung in einem Moment übertragen und sind sofort am Ziel. Der einzelne Mensch ist mit dem Kosmos verbunden. Wir beeinflussen die Materie. In Reaktion auf einen bewussten Beobachter ändern immaterielle Wellen ihre Gestalt und werden zu Materie. In Beziehung zu einem handelnden Bewusstsein wandelt z.B. auch Wasser, das durch den Segen des Priesters zu Weihwasser wird, seine Konsistenz.   

Die Quantenphysik bestätigt die Gläubigen sowie uraltes Wissen der Seele,  Aussagen unserer Kirchenväter, Weisheiten der Antike und der Religionen unserer Welt.

„Im Anfang war der Geist“

Das Grundgesetz unserer abendländischen Kultur und Kunst ist wieder gültig: „Es ist der Geist, der sich den Körper schafft.“ – Nicht die Materie ist Ursprung des Lebens – wie an deutschen Schulen und Universitäten immer noch gelehrt wird – sondern der Geist, der frei von Materie existieren kann.

Die Ordnung der materiellen Realität beruht auf metaphysischen Wirkungsfaktoren. Wir sind jenseits von Zeit und Raum einem transzendenten Sein verbunden. Das durch die Aufklärung entstandene Gegeneinander von Wissenschaft und Religion ist überholt.

Die Quanten pfeifen auf eine begrenzte menschliche Logik, die sich über den Logos – die Weisheit von oben – zu erheben suchte:  Wir dürfen wieder glauben!

Warum wird diese Wissenschaft nicht verkündet, im kirchlichen Bereich publiziert und unter das Volk gebracht?

Es gibt namhafte katholische Theologen, die die  Bedeutung der Quantenphysik und ihres neuen Weltbildes für unseren Glauben erkannt haben, voran unser Papst em. Benedikt XVI.

Warum wird dieses Wissen nicht populär? Warum produzieren unsere Medien wie am  Fließband kirchenpolitische Blasen, statt über die Erkenntnisse einer faszinierenden Wissenschaft aufzuklären, die unser materielles Anspruchsniveau kippt und über ein neues Staunen die Demut und den Glauben befreit?

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Warum kriecht die deutsche Kirche wegen ihrer schwarzen Schafe auf allen Vi(e)ren, statt ihre positiven Erinnerungen und Kräfte zu steigern und sich neu aufzurichten, um am Horizont jenen rettenden Engel zu erkennen, der schon seit über 100 Jahren auf diese Erkenntnis wartet?

Nicht der einfache Gläubige, sondern der intellektuelle Wasserkopf an unseren deutschen Schulen und Universitäten ist der Dumme, der seine Rückständigkeit pflegt und nicht merkt, dass sich das Blatt auf einer tieferen Ebene der Erkenntnis längst gewendet hat: durch Albert Einstein, Max Planck, Werner Heisenberg, Erwin Schrödinger, Max Born, den Dänen Niels Bohr u.v.a.  

Im Jahre 1900  begründete Max Planck die Quantenphysik. Wie lange wollen wir also noch warten, bis die Theologie das materialistische Weltbild abstößt, das der Seele die Luft abwürgt und unsere Glau- benskräfte unterdrückt, das Wunderbare in unserer Religion analytisch zerrupft und den ehemaligen Diener des Geistes, den Intellekt, über das Ganze setzt?

Der innovative Wissenschaftler Max Planck wurde in unserem Land geboren. Er hat in unserer Sprache geforscht, gedacht und erkannt und in unserem Land gewirkt. Wie lange wollen wir noch passiv zusehen, wie andere Länder und Kulturen diesen Geist für eine fremde Weltanschauung oder Religion vereinnahmen?   

Die Quantenphysik ist etwas Gutes, das sich als erfolgreich erwiesen hat und sogar bei Agnostikern höchstes Ansehen genießt. Kein Mensch kann seriöserweise an einem Wissen zweifeln, dessen Inhalt überprüfbar ist. – Können wir das von den Erkenntnissen aller Wissenschaftsbereiche sagen? Ich nicht, denn ich habe ein sozialwissenschaftliches Zweitstudium  absolviert. 

Langfristig sollte die katholische Kirche das Grundwissen der Quantenphysik in die Theologie integrieren und sie allen Christen vermitteln.

Unsere Autorin Lucia Tentrop (siehe Foto) ist katholische Theologin, Pädagogin, Malerin und Musikerin; sie lebt in Berlin. – Hier ihre Homepage: www.lucia-tentrop.de

Das erwähnte Quanten-Buch von Bruno Machinek aus dem Gerhard-Hess-Verlag (http://www.gerhard-hess-verlag.de/) kann für 12,80 Euro dort bestellt werden – oder auch bei uns (portofrei): felizitas.kueble@web.de – oder Tel. 0251-616768


Ohne Mond kein Leben auf der Erde

Von Bruno Machinek

Seit unserer Schulzeit wissen wir, dass Ebbe und Flut der offenen Meere durch die Anziehungkraft des Mondes verursacht werden. Aber wer hätte gedacht, dass es ohne den Mond auf unserer Erde überhaupt kein Leben gäbe!

Diese Erkenntnis ist auch relativ neu und verdankt sich der Zusammenarbeit einer ganzen Reihe von Wissenschaften. Neben der Astronomie vor allem der Geologie, Ozeanographie und Mikrobiologie. Deren Einsichten haben zwei Forscher der NASA, der Astrobiologe Donald Brownlee und der Astrogeologe Peter D. Ward in einem Buch mit dem Titel „Rare Earth“  umfassend dargelegt.

Damit komplexes Leben auf einem Planeten entstehen kann, müssen mindestens 18 Faktoren präzise zusammenwirken, von denen keiner gegen Null tendieren darf. Die Rolle unseres Mondes ist dabei nur einer dieser Faktoren, der die Entstehung und Aufwärtsentwicklung von Leben ermöglicht hat, das, wie Genetiker uns neuerdings sagen, aus einer einzigen Urzelle und an einem einzigen Ort entstanden sein soll.

Da ist zum einen das schon länger bekannte Faktum, dass der Mond

seit Hunderten von Millionen Jahren durch seine Anziehungskraft den Winkel der Ausschläge der Erdachse im Verhältnis zur Sonne steuert und konstant hält – und dies in einem Bereich von exakt 23 Grad.

Das sorgt langfristig für gleichmäßige Oberflächentemperaturen auf unserem Planeten, sofern die Stärke der Sonneneinstrahlung ebenfalls konstant bleibt, was in der Erdgeschichte aus verschiedenen Gründen nicht immer der Fall war. Eine Abweichung der Erdachse auch nur um einen halben Grad von der Sonne weg, also 23 1/2 Grad, würde einen lebensfeindlichen Erdwinter verursachen; und ein halber Grad mehr zur Sonne hin geneigt eine für komplexeres Leben tödliche Hitze im Erdsommer. Jeder Physikstudent kann dies mathematisch genau

nachvollziehen.

Die Wahrscheinlichkeit, dass ein erdähnlicher Planet irgendwo im Weltall einen so großen Mond (1/3 der Erde) in so geringer Entfernung (385 000 km) und über Jahrmillionen konstant aufweist, halten Astronomen für sehr gering.

Hinzu kommt eine ganz einzigartige Entstehungsgeschichte des Mondes, die wir erst seit den Apollo-Missionen der NASA in der 1970er Jahren genauer kennen. Bis dahin rivalisierten zwei Theorien miteinander: Entweder habe die Erde sich den Mond als Satalliten  gleichsam eingefangen. Für das Wie gab es keine Erklärung – oder aber der Mond sei lediglich eine „Ausstülpung“ der Erde, verursacht durch einen großen Meteoriteneinschlag.

Klarheit brachten erst die Gesteinsproben vom Mond und die Erforschung des Mondinnern, das trotz der Größe des Trabanten wider Erwarten keinen heißen oder gar flüssigen Kern aufweist. Dies zwang zu einem Umdenken, das zu einer sehr viel komplexeren Entstehungstheorie unseres Nachtgestirns führte.

Demzufolge kollidierte ein Himmelskörper von der Größe des Mars schon in der Mitte der Erdgeschichte mit unserem Planeten, ohne aber gleich unseren heutigen Mond hervorzubringen. Die durch den ungeheuren Aufprall herausgeschleuderten Erdtrümmer entwichen zu einem Teil ins Weltall. Der durch die Anziehungskraft zurückgehaltene Rest bildete zunächst einen Ring von Gesteinsbrocken rund um die Erde. Durch Kollisionen dieser Trümmer entstand im Verlauf von einigen zehntausend Jahren unser Gebilde Mond.

Das Phantastische dabei ist, dass der Aufschlag des riesigen Planeten genau an der richtigen Stelle erfolgen musste, um genügend „Erdsubstanz“ freizusetzen, ohne unsere Erde völlig zu zertrümmern – und überdies zum richtigen Zeitpunkt unserer Erdgeschichte – nämlich als die in der Entstehung begriffene Erde bereits einen heißen Metallkern, einen Ozean und eine Atmosphere aufwies.

Wäre der Aufschlag zu einem späteren Zeitpunkt erfolgt, dann hätte die größere Masse und Anziehungskraft der Erde verhindert, dass ausreichend Masse herausgeschleudert worden wäre, um einen Mond von der erforderlichen Größe (zur Stabilisierung der Erdachse) zu bilden. Ein Aufprall zu einem früheren Zeitpunkt der Erdgeschichte hätte wegen noch zu geringer Anziehungskraft sämtliche Einschlagstrümmer ins All entweichen lassen, ohne überhaupt einen Mond hervorzubringen, geschweige denn einen von der „richtigen“ Größe.

Überdies vermuten die Wissenschaftler, dass durch die enorme Wucht und Hitzebildung beim Aufprall des Kometgiganten ein Ozean von glühendem Magma sich über die Erdoberfläche ergoss und hiermit die Voraussetzungen geschaffen wurden für das Phänomen derPlattentektonik. Nach neueren Erkenntnissen ist sie ein ganz entscheidender Faktor für die Entstehung von Leben auf der Erde. Sie sorgte für die Bildung von Landmassen und Kontinenten und am Ende für die biotische Vielfalt auf unserer Erde: Geschätzte 3 bis 30 Millionen Arten.

Gasometer in Oberhausen

Als eine Art globaler Thermostat steuerte die Plattentektonik fortan durch die jeweils „richtige“ Bereitstellung von Silikatmengen den CO2-Gehalt der Erdatmosphäre und verhinderte somit die Entstehung eines gefährlichen Treibhauseffekts bzw. das Erstarren unseres Erdballs zu „ewigem Eis“. Und nicht weniger wichtig ist die Plattentektonik für die Bildung eines Magnetfeldes, das uns zusammen mit anderen Faktoren die tödlichen Strahlen der Sonne fernhält.

In Gang gesetzt wurden diese komplizierten Prozesse übrigens erst durch den Aufprall des Kometgiganten, wobei sich die flüssigen Metallkerne von Erde und Himmelskörper vereinigten und dadurch ein brodelnder Magmaüberschuss unterhalb der Erdkruste entstand. Dieser und die Plattenverschiebung unserer Erdkruste sind noch heute verantwortlich für die Vulkanausbrüche und Erdbeben an den Randbereichen der sich untereinander schiebenden Erdplatten.

Was in den betroffenen Gebieten schon viele Menschenleben gekostet hat, war erdgeschichtlich gesehen eine Voraussetzung für die Entstehung und den Erhalt einer lebensfreundlichen Umgebung.

Bedenkt man überdies, dass noch mehr als ein Dutzend weiterer

unverzichtbarer Faktoren passgenau hinzukommen mussten, um auch nur einfachste Lebensformen zu ermöglichen, dann ahnt man, warum die Autoren Peter Ward und Donald Brownlee ihre wissenschaftliche Veröffentlichung mit dem Titel „Rare Earth“ (Seltene Erde) versehen haben. Und dass sie davon ausgehen, dass unser Planet Erde nach den Gesetzen der Wahrscheinlichkeit nur wenige Geschwister im gesamten Universum haben dürfte – und vermutlich sogar ein einsames Unikat ist.

Die Entstehungsgeschichte unserer am Ende so überreich belebten Erde erinnert stark an das sogenannte anthropiche Prinzip (griech. anthropos = Mensch), das immer mehr Kosmologen und neuerdings auch Quantenphysiker bereits in den Anfängen unseres Universums, dem Urknall vor 13,7 Milliarden Jahren, zu erkennen glauben: präzise aufeinander abgestimmte Gesetzmäßigkeiten mit dem offenkundigen

Ziel, Leben zu ermöglichen und am Ende uns Menschen auf dem blauen Planeten Erde – ausgestattet mit der Fähigkeit, den großen Gedanken der Schöpfung noch einmal zu denken und zu bestaunen. 

Unser Autor Bruno Machinek ist Oberstudienrat und er veröffentlichte in diesem Jahr sein zweites populärwissenschaftliches Buch „Gott und die Welt der Quanten“ (14,90 €) im Gerhard-Hess-Verlag: http://www.gerhard-hess-verlag.de.

Das Buch kann dort sowie im Buchhandel bestellt werden – oder auch bei uns (portofrei): Tel. 0251-616768.


Nein zu Drohungen gewaltsamer Eltern-Kind-Trennungen in Coronazeiten

Von Christa Meves 

Berichte über die Situation der Kinder in unserer Republik sind derzeit hinsichtlich des Corona-Virus vielfältig, weil im föderalistisch geordneten Schulbereich die Länderhoheit das Sagen hat.

Unterschiedliche Festlegungen erschweren jeglichen Überblick aufgrund der verschiedenartigen Entschlüsse der jeweiligen Kultusministerien in den einzelnen Bundesländern. Mecklenburg-Vorpommern z. B. hat aufgrund eines Coronafalls in der Schule den Schulunterricht dort für zwei Wochen eingestellt und dann wieder aufgehoben.

Bei Eltern und Lehrern lösen solche Maßnahmen in Ländern, die mehr befallen sind, neue Unsicherheiten aus.

Mit einer geregelten Unterrichtslage, mit der Möglichkeit, die jeweiligen Klassenziele zu erreichen, kann das bald nichts mehr zu tun haben – nur in Sachsen ist alles anders. Das dortige Ministerium lehnt es hartnäckig ab, sich nach anderen Ländern auszurichten, weil man sich in Sachsen in keiner gefährlichen Lage befände.

Doch in den meisten anderen Ländern scheint das aufgrund der veröffentlichten Zahlen weniger günstig. Jeder Kultusminister beschließt zwar seufzend, was er für verantwortbar hält, doch Unterrichts- und Lerndefizite sind unter diesen Umständen leider nicht zu vermeiden.

Als Beispiel solcher Unsicherheiten auch in anderen Bereichen ist nun seit Anfang August eine Anweisung von einigen Gesundheitsämtern zum Verhalten von Eltern im Hinblick auf erkrankte Kinder im Alter von drei bis elf Jahren durch die Medien gelaufen und hat bis heute breite Empörung nicht nur in der Elternschaft, sondern bei vielen Bürgern ausgelöst:

Es wurde angeordnet, dass Eltern, wenn eines ihrer drei- bis elfjährigen Kinder an Corona erkrankt, dieses zu isolieren hätten, indem sie es allein in einem anderen Raum, getrennt von der Familie, unterzubringen hätten. Sollte diese Isolierung nicht erfolgen – so hätten die Gesundheitsämter angedroht – könnte das eine Heimunterbringung des Kindes zur Folge haben.

Aber hierzulande ist es doch üblich, dass Eltern beim Umgang mit ansteckend kranken Kindern sie zwar zu gesunden Geschwistern auf Abstand halten, um diese nicht anzustecken. Aber im Übrigen ist es für alle eine Selbstverständlichkeit, kranke Kinder ausdrücklich in der Nähe zu pflegen.

Wenn die  Berichte dieser Drohungen wirklich wahr sind, müssten wir als Fachleute in der Tat bekunden: Solche Maßnahmen gewaltsamer Trennungen, zumal bei fiebrig kranken Kindern, können – in besonderem Ausmaß für Kleinkinder – im höchsten Maße traumatisierend wirken, was sich dann oft lebenslänglich in die kleine Seele einprägen kann.
Gesundheitsminister Spahn ist dieses Ansinnen unterbreitet worden. Er reagierte aber ausweichend, ohne dass er abwehrend eingegriffen habe, so wird berichtet.

Der Beauftragte vom Gesundheitsamt Baden-Württemberg hat diese Anweisung nun aber in einem langen Rechtfertigungsbericht relativiert und geäußert, dass er und die Ämter missverstanden worden seien. Ein Schwenk, der zeigt, wie sehr es Sinn macht, im Interesse unserer Kinder gegen solche Anweisungen unverzüglich öffentlich zu widerstehen und danach gründlich mit seriöser Wissenschaft zu antworten.

Was also ist zu tun in unserer aller Verantwortung für unsere Kinder bei all den widersprechenden und verwirrenden Verlautbarungen?

Natürlich können wir es nicht hinnehmen, dass durch vorschnelle und die seelische Entwicklung von Kindern möglicherweise lebenslänglich beeinträchtigende, evtl. sogar erzwungene Anordnungen unseren Kindern Schäden zugefügt werden! 

Dagegen gilt es wachsam zu sein und zu protestieren, was in Baden-Württemberg auch bereits Erfolg gezeigt hat.

Aber auf lange Sicht muss das Basieren auf dem Ergebnis wissenschaftlich seriöser Forschungsergebnisse hinzukommen. In diesem Fall bestätigen sie es immer wieder neu: Kleinkinder brauchen zum Gedeihen die unmittelbare, direkte Nähe einer Person – vornehmlich der leiblichen Mutter!

Am wahrscheinlichsten wird der Mensch ein leistungs- und liebesfähiger Erwachsener, wenn er in einer Familie mit zusammenhaltenden Eltern und am besten auch mit Geschwistern aufwächst! Diese auf Erfahrung beruhenden Forschungsergebnisse dürfen wir uns nicht durch politischen Unverstand streitig machen lassen!

Doch der Weisheit letzter Schluss bleibt für uns derzeit bei aller Undurchdringlichkeit der Corona-Situation insgesamt ein flehentliches Fragen und Bitten zum Turm des Propheten Jesaja (21/11) hinauf:

„Wächter, wie lang ist noch die Nacht?“

Christa Meves ist Psychotherapeutin für Kinder/Jugendliche und Bestseller-Autorin; sie leitet den Verein „Verantwortung für die Familie“, bei dem sich online weitere Infos und Artikel finden: http://www.vfa-ev.de/newsl.htm