eROSITA: Die Suche nach der Dunklen Energie

Kosmischer Kraftstoff beschleunigt die Ausdehnung des Alls

Am 21. Juni 2019 wird die Raumsonde Spektrum-Röntgen-Gamma (SRG) von der kasachischen Steppe aus zu einer spannenden Reise aufbrechen. Eine Proton-Rakete bringt die Raumsonde vom Kosmodrom Baikonur mit dem deutschen Röntgenteleskop eROSITA und seinem russischen Partnerinstrument ART-XC zu ihrem 1,5 Millionen Kilometer entfernten Ziel – dem Lagrange-Punkt 2.

Von diesem Ort des Kräftegleichgewichts aus wird eROSITA (siehe Foto) die gigantischste kosmische Inventur des heißen Universums beginnen.

Das deutsche Weltraumteleskop wird dafür mit seinen sieben Röntgendetektoren den gesamten Himmel beobachten und nach heißen Quellen wie Galaxienhaufen, aktiven Schwarzen Löchern, Supernova-Überresten, Röntgendoppelsternen sowie Neutronensternen suchen und sie kartieren.

„eROSITA’s Röntgenaugen sind die besten, die jemals auf einem Weltraumteleskop gestartet sind. Ihre einmalige Kombination aus Lichtsammelfläche, Gesichtsfeld und Auflösung machen sie circa 20-mal so empfindlich wie das deutsche Teleskop ROSAT in den 1990-er Jahren – High-Tech made in Germany.

So wird eROSITA uns dabei helfen, die Struktur des Kosmos und dessen Entwicklung besser zu verstehen. Insbesondere wird das deutsche Teleskop aber dazu beitragen, das Rätsel der Dunklen Energie zu lösen“, betont Dr. Walther Pelzer, Vorstand im Dt. Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) zuständig für das Raumfahrtmanagement, mit dessen Unterstützung eROSITA vom Max-Planck-Institut für Extraterrestrische Physik (MPE) gebaut wurde.

Unser Universum dehnt sich seit dem Urknall kontinuierlich aus. Noch bis in die 1990er-Jahre hatte man gedacht, dass diese kosmische Expansion langsamer wird und irgendwann zum Stillstand kommt.

Doch dann kamen die Astrophysiker Saul Perlmutter, Adam Riess und Brian Schmidt. Sie beobachteten Sternenexplosionen, die weit sichtbar sind und immer gleich viel Licht abstrahlen. Sie vermaßen ihre Entfernungen und konnten es selbst kaum glauben.

„Die beobachteten Supernovae Typ1a waren weniger hell, als man eigentlich erwartet hatte. Damit war klar: Das Universum wird bei seiner Ausdehnung nicht langsamer – ganz im Gegenteil. Es nimmt Fahrt auf und wird mit wachsender Geschwindigkeit immer weiter auseinandergetrieben“, erklärt Dr. Thomas Mernik, eROSITA-Projektleiter beim DLR Raumfahrtmanagement.

Mit dieser Erkenntnis haben die drei Forscher die Wissenschaft auf den Kopf gestellt und bekamen im Jahr 2011 den Nobelpreis für Physik verliehen.

Doch Saul Perlmutter, Adam Riess und Brian Schmidt lassen uns mit einer entscheidenden Frage zurück: „Welcher ‚kosmische Kraftstoff‘ treibt das Universum an? Weil man diese Frage bis heute nicht beantworten kann und seine Zutaten nicht kennt, nannte man diesen Beschleuniger einfach Dunkle Energie. eROSITA wird nun versuchen, dem Grund dieser Beschleunigung auf die Spur zu kommen“, erläutert Thomas Mernik. 

In Wirklichkeit wissen wir nicht viel über unser Universum. Wir kennen gerade einmal die Zutaten von vier Prozent seiner Energiedichte, denn so winzig ist der Anteil von „normaler“ Materie wie Protonen und Neutronen an der „Rezeptur des Weltalls“.

Die anderen 96 Prozent sind ein Rätsel. Man vermutet heute, dass 26 Prozent die Dunkle Materie beisteuert. Der größte Anteil mit geschätzten 70 Prozent macht allerdings die Dunkle Energie aus. Um ihr auf die Spur zu kommen, müssen Wissenschaftler etwas unvorstellbar Großes und extrem Heißes beobachten:

„Galaxienhaufen setzen sich aus bis zu einigen tausend Galaxien zusammen, die sich mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten im gemeinsamen Schwerefeld bewegen. In ihrem Inneren sind diese merkwürdigen Gebilde von einem dünnen, unvorstellbar heißen Gas durchdrungen, das sich durch seine Röntgenstrahlung beobachten lässt.

Genau hier kommen die Röntgenaugen von eROSITA ins Spiel. Mit ihnen beobachten wir Galaxienhaufen und schauen, wie sie sich im Universum bewegen und vor allem, wie schnell sie das tun. Diese Bewegung wird uns dann hoffentlich mehr über die Dunkle Energie verraten“, erklärt DLR-Projektleiter Thomas Mernik.

Quelle (Text/Fotos) und FORTSETZUNG der Meldung hier: https://www.dlr.de/dlr/presse/desktopdefault.aspx/tabid-10172/213_read-36232/year-all/#/gallery/35604


Astrophysiker Heino Falcke glaubt an Gott

Der Astrophysiker Heino Falcke hat beim Festival Spring in Willingen darüber gesprochen, wie ihn sein Glaube bei der Erforschung des „Schwarzen Lochs“ motiviert hat. Die evangelikale Veranstaltung ging am vergangenen Samstag mit 3.800 Besuchern zu Ende.

Ein Höhepunkt war der Vortrag des Astrophysikers Heino Falcke, Professor der Radboud-Universität von Nijmegen in den Niederlanden. Er beschrieb seine Motivation zur Miterforschung des „Schwarzen Loches“:  „Die Welt ist eine Schöpfung, ein Ausdruck Gottes – und wenn ich die Schöpfung untersuche, dann entdecke ich auch etwas über Gott selber.“Die moderne Wissenschaft sei auf dem Fundament vieler gläubiger Christen entstanden.

Falcke war es zusammen mit seinem Team erstmals gelungen, ein sogenanntes „Schwarzes Loch“ abzubilden.

Quelle und vollständiger Text hier: https://www.pro-medienmagazin.de/kultur/veranstaltungen/2019/04/28/wenn-ich-die-schoepfung-untersuche-entdecke-ich-gott/

Foto: Dr. Bernd F. Pelz


Faire Kontroverse zwischen Thilo Sarrazin und Prof. Mouhanad Khorchide in Münster

Am 22. März 2019 gab es in Münster eine interessante Podiums-Veranstaltung der klassisch-liberalen Hayek-Gesellschaft in der Hiltruper Stadthalle.

Als Redner eingeladen waren der bekannte Islamkritiker und frühere SPD-Politiker Thilo Sarrazin und der reformerisch orientierte Muslim Prof. Dr. Mouhanad Khorchide aus Münster.

Michael Jahn hat einige Eindrücke von der Versammlung, die wieder einmal von rotgrüner Seite gestört wurde, zusammengestellt:  

Sarrazin weiß um seine Position als einsamer Rufer sowohl in Deutschland wie auch in seiner Partei (SPD).  Sein neues Werk „Feindliche Übernahme“ war 2018 das am meisten verkaufte Sachbuch in Deutschland, was der Erfolgsautor nicht ohne Stolz feststellt.

Der islamkritische Publizist hat umfangreiche Bildungsstudien betrieben. Er sieht im Islam eine eindeutige Gefahr und hat zahlreiche Gründe für den Beweis dieser These:

Muslimische Schüler sind unterdurchschnittlich gebildet, auf fast allen Gebieten bringen sie geringere Leistungen zustande als ihre deutschen Mitschüler sowie Schüler aus anderen Ländern, z.B. aus Asien. Sie sind weniger interessiert, häufig stark auf ihre Religion fixiert. Muslime melden weniger Patente an, besuchen in arabischen Ländern Universitäten von geringer internationaler Bedeutung, erhalten wenige oder gar keine Nobelpreise. (Auch im Sport hinken sie hinterher.)

Sarrazin hat nach den Gründen geforscht, er sieht diese im Koran und im Islam:

Diese Religion versucht ihren Gläubigen das Bewußtsein der Überlegenheit, der Auserwähltheit zu geben, gleichzeitig besteht unter Muslimen das Gefühl der Diskriminierung, des ständigen Beleidigtseins. Wer sich in der Opferrolle verbeißt, kann keine Fortschritte erzielen.

Die letzten Jahre hat Sarrazin intensiv mit Koranstudien verbracht. Der Koran teilt die Welt in 2 Hälften ein, in Gläubige und Ungläubige. Wenn Allah sich barmherzig zeigt, dann gilt diese Barmherzigkeit nur seinen Anhängern, nicht aber den Juden und Christen (den Buchreligionen) und anderen Ungläubigen. Der Himmel ist nur Allahs Anhängern reserviert, auf alle anderen wartet das Feuer der Hölle.

Frauen sind weniger wert als Männer und spielen nur eine dienende Rolle. Solange Frauen nur die Rolle als Hausfrau und Mutter und züchtige Ehefrau zukommt, wartet die Welt noch auf eine grundlegende Reform des Islam, auf eine Aufklärung.

Der demographische Faktor, also die enorm hohe Kinderzahl der Muslime, wird im Kräftespiel zwischen Christentum und Islam die entscheidende Rolle in Deutschland und Europa spielen.

Wenn Sarrazin den Islam als reale drohende Gefahr für unsere Kultur darstellte, gab es im Publikum Beifall, den der Referent aber offenbar nicht hören wollte. Er sieht sich eher als Wissenschaftler und Warner, nicht aber als Politiker und Agitator.

BILD: Moschee mit Minarett in Bonn (Foto: Dr. Bernd F. Pelz)

Als intolerante Agitatoren zeigte sich dagegen eine Handvoll Gegendemonstranten – wieder unter Führung des Grünen Carsten Peters, der in dieser Hinsicht jeden Dialog ablehnt und gerne immer dieselben Phrasen drischt: Brandstifter, indiskutabel, Rassist, menschenverachtend, Nazi, Ausländerfeinde, Intoleranz – die übliche Palette.

Was er anderen weiter vorwirft, das ist er par excellence selber: ein Gesellschaftsspalter!

In der Hiltruper Stadthalle hatte sich dagegen der muslimische Prof. Khorchide dem Dialog mit Sarrazin gestellt. So wurde es ein spannender Abend, ohne Geschrei, ohne Phrasen und ohne Hetze mit Schaum vor dem Mund.

Das Hauptargument von Khorchide, der offensichtlich im Gegensatz zu der riesigen Mehrheit der Muslime steht, wenn er einen friedlichen Islam proklamiert, läuft allerdings ins Leere:

Warum müssen denn Sarrazin (und andere Kritiker ebenfalls) und sogar der Islam-gläubige Prof. Khorchide von Leibwächtern geschützt werden, wenn der Islam so friedlich ist?

Und wenn Allah im Koran 100 mal oder häufiger als der „Barmherzige“ bezeichnet und gepriesen wird, warum  erstreckt sich diese nicht auf alle Menschen?

Die Ausgrenzung als „Ungläubige“ ist sozialer Sprengstoff für jede Gesellschaft. Und überall dort, wo Muslime in der Mehrheit sind, gibt es (fast) keine Toleranz für Christen. 

Prof. Khorchide wirft Sarrazin vor, den Koran einseitig zu lesen und ihn so wie die Fundamentalisten zu verstehen. Khorchide stellt den Koran in den historischen Zusammenhang, er relativiert, er nimmt den Text nicht wörtlich. Damit befindet er sich allerdings in einer ganz kleinen Minderheit.

Die übergroße Mehrheit sagt demgegenüber, dass Mohammeds Worte ewig sind, in Stein gemeißelt, nicht umgedeutet oder interpretiert werden dürfen.  Also macht Sarrazin nichts anderes als Millionen von Islam-Gläubigen, er nimmt den Text bei seinem Wort(laut).

Linke Gutmenschen reden viel von Menschenrechten, aber die Menschenrechtsverletzungen in arabischen und afrikanischen Ländern übersehen sie gerne: Zwangsverheiratungen, Kinderehen, Beschneidung der weiblichen Genitalien, Ehrenmorde, drakonische, brutale Körperstrafen, Auspeitschen, Todesstrafe durch Enthauptung etc.

Dieses merkwürdige Phänomen der Blindheit auf dem linken Auge, des Widerspruchs zwischen Forderung nach Menschenrechten einerseits und der fast widerspruchslosen Unterwerfung unter islamische Sitten und Gesetze (Scharia) andererseits – das konnte auch Thilo Sarrazin an diesem hochinteressanten Abend nicht erklären.


Studien zu seelischen Folgen der Abtreibung

Zur Diskussion über eine geplante Studie zu möglichen psychischen Folgen einer Abtreibung für Frauen erklärt Alexandra Linder (siehe Foto), die Bundesvorsitzende der ALfA (Aktion Lebensrecht für Alle), heute in Augsburg:

Wissenschaftliche Studien untersuchen, wie sinnvoll oder bedenklich Behandlungen und Präparate für die Anwender/innen sind. Das Ergebnis soll dazu dienen, die Aufklärung und Behandlung zu verbessern und Risiken zu mindern.

Erstaunlicherweise wehren sich gerade jene, die angeblich für Frauengesundheit und Selbstbestimmung eintreten, gegen eine Studie, die angesichts der Ergebnisse in anderen Ländern und angesichts der vielfachen Beratungs- und Gesprächs-Erfahrungen auch bei uns dringend notwendig ist, um Frauen vor Schaden zu bewahren.

Studien aus anderen Staaten ergeben u.a. folgendes:

2011, Coleman (USA): Frauen nach einer Abtreibung haben ein 81 % höheres Risiko für psychische Probleme, darunter ein 37 % höheres Risiko für Depressionen, die häufigste Erkrankung in Deutschland bei Frauen – 11,3 % der Frauen in Deutschland (laut AOK) leiden darunter. Es wäre also eine große Hilfe, durch eine Studie festzustellen, ob ein Teil davon mit Abtreibung zu tun hat. Denn wenn die Ursache nicht erkannt wird, kann man den Patientinnen nicht wirksam helfen. Den Betroffenen aus ideologischen Gründen diese Hilfsmöglichkeit zu verweigern, ist zynisch. 

2007, Suliman et al. (Südafrika): Fast ein Fünftel der Frauen, die abgetrieben hatten, zeigten Symptome einer posttraumatischen Belastungsstörung. Ähnliche Ergebnisse verzeichnen die Studien von Barnard (1990) und Rue et al. (2004).

2002, Burke & Reardon (USA): 39 % der Probandinnen berichteten über erstmalig beginnende Essstörungen nach der Abtreibung.

1997, Ney (Kanada): Bis zu 80 % aller Paare trennen sich nach einer Abtreibung.

2005, Gissler (Finnland): Die Selbsttötungsrate bei Frauen nach Abtreibung ist sechsmal höher als bei Frauen, die ihr Kind zur Welt gebracht haben.

Zahlreiche weitere Studien aus verschiedenen Staaten erweitern und bestätigen diesen Katalog an möglichen Folgen für Frauen und Familien nach Abtreibung.

Die Behauptung, die diagnostizierten Schwierigkeiten hätten diese Frauen bereits vor der Abtreibung gehabt oder die Frauen würden stigmatisiert und daher solche Symptome entwickeln, ist unwissenschaftlich.

Und sollten bereits bestehende Schwierigkeiten sich nach einer Abtreibung ganz offensichtlich verschlimmern, muss man auch das den Schwangeren sagen und dürfte ihnen für ihre eigene Gesundheit keine Abtreibung zumuten.

Die ALfA unterstützt das Vorhaben einer seriösen Studie, damit den betroffenen Frauen geholfen werden kann und damit Frauen zukünftig noch besser aufgeklärt werden.

Die Aktion Lebensrecht für Alle e.V. (ALfA) tritt für das uneingeschränkte Lebensrecht jedes Menschen ein – ob vor oder nach der Geburt, behindert oder nicht, krank oder gesund, alt oder jung.
Die ALfA hat mehr als 11.000 Mitglieder und ist Mitglied im Bundesverband Lebensrecht (BVL).

https://www.alfa-ev.de
https://www.facebook.com/alfa.ev


Diesel-Fahrverbote aussetzen und Grenzwert endlich wissenschaftlich überprüfen

Marc Bernhard, Mitglied im Umweltausschuss und Sprecher der AfD-Landesgruppe Baden-Württemberg im Bundestag, kritisiert sämtliche Diesel-Fahrverbote und erklärt:

„Über einhundert renommierte Lungen-Experten bestätigen unsere Forderung nach einer Überprüfung des willkürlich festgesetzten Stickoxid-Grenzwertes von 40 Mikrogramm. Verkehrsminister Scheuer begrüßt die Initiative der Lungenärzte. Die AfD-Fraktion bringt seit einem Jahr Anträge in den Bundestag ein und fordert, dass dieser unsinnige Grenzwert erstmals wissenschaftlich überprüft wird.

Aber alle unsere Anträge wurden von den anderen Parteien abgelehnt. Deshalb werden wir jetzt erneut einen Antrag einbringen. Dann werden wir sehen, wie sich die CDU/CSU positioniert.“

Der Parlamentarier stellt weiter fest:

„Seit über einem Jahr lauten unsere Forderungen wie folgt:

  1. Die erstmalige wissenschaftliche Überprüfung des Grenzwertes.
  2. Bis zum Vorliegen der Ergebnisse: Aussetzen des Grenzwertes von 40 Mikrogramm und Anwendung des amerikanischen Stickoxid-Grenzwertes von 100 Mikrogramm.
  3. Sofortige Aussetzung sämtlicher Fahrverbote.

Mit Bezug auf den Lungenexperten Prof. Dieter Köhler, ehem. Präsident der Dt. Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP), sagt Marc Bernhard:

„Die lange Liste der Forscher und Lungenärzte, die die Stellungnahme von Prof. Köhler und drei weiteren Wissenschaftlern unterschrieben haben, spricht für sich.

Die Experten erklären, dass der EU-Luftqualitäts-Grenzwert für Stickstoffdioxid von 40 Mikrogramm ohne wissenschaftliche Begründung festgesetzt wurde und bezweifeln dessen gesundheitliche Relevanz. Sie fordern eine kritische Überprüfung der Auswirkung von Stickoxiden und Feinstaub und neue unabhängige wissenschaftlichen Studien, da wichtige Faktoren bislang ignoriert würden.

Zunehmend werden offensichtlich die wissenschaftlichen Methoden verlassen und durch Ideologien ersetzt. In vielen Städten werden weitere Fahrverbote eingeklagt, obgleich es so aussieht, als ob die wissenschaftlichen Daten einen systematischen Fehler enthalten und extrem einseitig interpretiert wurden.

Auch die Arbeitsgemeinschaft Verkehrsrecht des Deutschen Anwalt-Vereins kritisiert die Dieselfahrverbote; sie schränken viele Privatleute und Gewerbetreibende in ihrer persönlichen und beruflichen Freiheit ein. Die EU-Grenzwerte sind demnach unsinnig und die darauf basierenden Fahrverbote ideologisch motiviert und kontraproduktiv.“

 


Aktenzeichen Covington-Fall (USA): Medien problematisieren den „Marsch fürs Leben“

Von Dr. Edith Breburda

Den Mitarbeitern der Diözese von Covington kamen mit einem Schrecken davon. Am Mittwochabend, dem 23. Januar 2019, wurde das gesamte Gebäude und die Kathedrale in Windeseile geräumt.

Schuld daran war ein verdächtiges Paket, das ohne Absender auf dem Gelände gefunden wurde. Einsatzkräfte leiteten die Evakuierung und untersuchen derzeit die Umstände.

Reporter befanden sich zum Zeitpunkt der Ereignisses in verschiedenen Diözesangebäuden, um Einzelheiten über das Skandal-Video zu evaluieren, in dem katholische Schüler von Covington beschuldigt wurden, angeblich einen indianischen Amerikaner beim Marsch für das Leben belästigt zu haben. Ein Vorurteil, das darauf beruhte, dass sich keiner die Mühe machte, die zusätzlichen längeren Videos heranzuziehen (1).

Die katholischen Kinder hatten sich nichts zuschulden kommen lassen. Aber selbst ihre Bistumsleitung und die Heimatstadt standen nicht zu ihnen – und das, wo sie doch gerade in solch einer Situation die christliche Anteilnahme ihrer städtischen und kirchlichen Gemeinde am meisten brauchten.

Stattdessen wurden die Jugendlichen beschuldigt, unchristlich gehandelt zu haben, obwohl sie sich schützend vor einen Priester gestellt hatten, der sich in ihrer Gruppe befand  – und der eigentlich schuldige Nathan Phillips sich bereits zuvor gewaltsam Zutritt in die Kathedrale verschaffen wollte, um die hl. Messe zu stören. (Ein Sachverhalt, der in Amerika immer öfters vorkommt: dass Leute in den Gottesdienst kommen und die Zeremonie mit lautem Geschrei unterbrechen).

Erst als ein Anwalt am Mittwoch den verleumderischen Medien und Prominenten mit eine millionenschweren Klage drohte, falls sie die Falschmeldungen nicht richtigstellen, kamen zaghafte Entschuldigungen. (Näheres zur Covington-Causa HIER.)

Dennoch bleibt bei vielen Presseorganen eine Grundanklage im Unterton, auf welcher man weiterhin beharrt, nämlich die Schüler hätten nicht das Recht, an einer Anti-Abtreibungs-Demonstration teilzunehmen. 

Beanstandet wird überdies,  dass sie Kappen mit Trumps Wahlspruch Make Amerika great again aufhatten. Damit hätten sie die Konfrontation mit Nathan Phillips angeblich heraufbeschworen. Die kath. Schüler hätten die Situation nicht aus der Perspektive des Indianers gesehen, der trommelnd auf Nick Sandmann zuging.

Slogan: „GERECHTIGKEIT für die UNGEBORENEN“

„Niemand ist so intolerant wie diejenigen, die Toleranz predigen“, sagte dazu kritisch der Gouverneur von Kentucky.

Die Empörung über das Verhalten der Medien erreicht in konservativen Kreisen der USA derzeit ihren Höhepunkt.

Die Jungen dienten einigen Medien nur als Vorwand. Im Grunde geht es in der linksliberalen Öffentlichkeit darum, dass man sich über Andersdenkende empört. Am schlimmsten scheint es zu sein, sich gegen Abtreibung zu positionieren.

Die Kinder haben anscheinend ein Facecrime begangen  – ein Begriff, den schon George Orwell prägte. Sie hatten gleichsam das falsche Gesicht, sind katholisch und hatten die „falschen Kappen“ auf, prangerte ein Fox-Journalist an.

Hätten denn sonst Abtreibungsbefürworter gejubelt, als am Dienstag-Abend, dem 22. Januar 2ß19, eines der provokativsten Abtreibungsgesetze in New York beschlossen wurde?

Ein Buchhändler weigerte sich daher, seinen Laden am Mittwoch zu öffnen. Keine Steuergelder wollte er für seine Verkäufe an diesem Tag entrichten,  an dem man um all die Kinder Mitleid haben sollte, die im Mutterleib bis zur Geburt getötet werden dürfen. Jon Speed will damit seinen Protest ausdrücken: „Ich kann nicht ändern, was passiert ist, dennoch will ich mein Missfallen bekunden.“ 

BILD: Katholische Bischöfe und Erzbischöfe nehmen am „Marsch für das Leben“ teil

Das Thema des Pro-Life Marsches, an dem auch die Jugendlichen der Covington-Schule teilnahmen, lautete: Pro-Life is Pro-Science. (Für das Leben sein bedeutet für die Wissenschaft.)

Das heißt doch, dass die Wissenschaft die Einmaligkeit eines Menschen vom Zeitpunkt seiner Zeugung bestätigt. Speed erklärt weiter: „Ich bin davon überzeugt, dass ein Baby im Mutterleib ein Mensch ist. Politiker müssen sich vor Gott verantworten, wenn sie Abtreibung unterstützen.“

Seitdem die Republikaner im Senat von New York nicht mehr die Mehrheit haben, ist es für Demokraten ein leichtes Spiel geworden, Abtreibungsgesetze durchzuwinken. Mit 38 gegen 24 Stimmen wurde dem sog. Reproduktive Health Act (Reproduktiven Gesundheits-Akt) zugestimmt.

Die Gesetzgeber waren begeistert. Sie applaudierten, jubelten und gratulierten sich selber. Gouverneur Como unterzeichnete das Gesetz und ordnete an, zur „Feier des Tages“ das World Trade Center und alle Wahrzeichen der Stadt in ein rosarotes Licht zu kleiden.

Nun können Babies im Mutterleib bis zur 24 Woche und ggf. bis zur Geburt im Namen der „reproduktiven Gesundheit“ vernichtet werden. Jene, die den tödlichen Vorgang vornehmen, müssen nicht einmal Ärzte sein. Dies ist jedem medizinischen Personal erlaubt. Frauen, die ein Kind abtreiben lassen, müssen nun  nicht mehr befürchten, strafrechtlich dafür belangt zu werden (2).

Wer sind demnach die Opfer all der Skandale der letzten Tage? Sind es nicht die Ungeborenen?

Literatur:
1) Freiburger C.: Covington diocesan offices evacuated. LiveSite News, 23. Jaunar 2019
2) Barillas M.: New York store owner closes for a day to protest radical abortion. LiveSite News, 24 .Januar 2019

Unsere Autorin Dr. med. Edith Breburda ist Bioethik-Expertin sowie Schriftstellerin und lebt in den USA; sie betreibt die Webseite http://scivias-publisher.blogspot.com/


Der Mensch und die meisten Tiere stammen jeweils von einem einzigen Elternpaar ab

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Laut neuen Ergebnissen stammen die Menschen und 90 % der Tiere von jeweils einem einzelnen Elternpaar ab. Diese lebten demnach vor 100.000 bis 200.000 Jahren.
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David Thaler von der Universität Basel, der gemeinsam mit Mark Stoeckle von der Rockefeller-Universität diese Arbeiten leitete, räumt ein, dies sei ein überraschendes Resultat; er habe, so hart er konnte, gegen diese Erkenntnis angekämpft.

Die Wissenschaftler untersuchten die genetischen Codes von den Menschen und fünf Millionen Tieren  – es waren rund 100.000 verschiedene Arten. Diese DNA-Ausschnitte deuten darauf hin, dass es nicht alleine die Menschen sind, die von einem einzigen Paar abstammen dürften, sondern auch neun von zehn Tierarten.

Zudem seien alle ungefähr zur gleichen Zeit und vor 100.000 bis 200.000 Jahren aufgetaucht  –  dies stellt die gängige Evolutionstheorie in Frage.

Diese jüngere Zahl veröffentlichten die beiden Forscher bereits vor rund einem halben Jahr (Livenet berichtete).

Die Vorstellung, dass der Mensch auf eine Population von zwei Menschen reduziert wird bzw. von ihnen ausgeht , bestätigt die biblische Darstellung, dass Gott Adam und Eva als erste Menschen erschaffen hat und dass das gesamte menschliche Leben von diesem einzigen Menschenpaar abstammt.

Quelle und vollständiger Text hier: https://www.jesus.ch/themen/wissen/schoepfungswissenschaft/337255-bei_mensch_und_tier_es_koennte_ein_elternpaar_gewesen_sein.html