Die FAZ von heute zur Causa Cullen

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung von heute (2.3.2021) berichtet unter dem Titel „Meinungsfreiheit für Professoren“ darüber, daß die Medizinische Fakultät der Universität Münster es abgelehnt hat, den Labmormediziner Cullen „wegen öffentlicher Äußerungen zur Abtreibung und zur Bekämpfung der Covid-19-Pandemie zu maßregeln“.

Die FAZ informiert, daß Dr. Paul Cullen (siehe Foto) Vorlesungen als außerplanmäßiger Professor hält und daß der ASTA daran Anstoß genommen habe, weil Cullen dem Verein „Ärzte für das Leben“ vorsteht und Vorstandsmitglied des „Bundesverbands Lebensrecht“ ist.

Die Fakultät habe mitgeteilt, daß die vom ASTA beanstandeten Äußerungen Cullens von der Meinungsfreiheit gedeckt seien und sie habe – so die FAZ – „hervorgehoben“, daß nach deutschem Recht nicht zwischen „guten“ und „schlechten“ Meinungen unterschieden werden dürfe.

Genauere Informationen zur linken Kampagne gegen Prof. Cullen bzw. weitere 12 Artikel von uns dazu hier: https://charismatismus.wordpress.com/category/causa-prof-dr-paul-cullen/


Wissenschaftsfreiheit contra Cancel Culture

Linke Aktivisten haben den Wirtschaftswissenschaftler Bernd Lucke im Hörsaal niedergebrüllt, der einstige AfD-Mitgründer brauchte wochenlang Polizeischutz. Ein Seminar über Meinungsfreiheit mit Thilo Sarrazin, das ein Philosophieprofessor in Siegen geplant hatte, versuchte die Uni-Leitung durch Geldverweigerung zu behindern…

Der Druck der linksgerichteten Political Correctness an Universitäten und regelrechte Kampagnen gegen Abweichler haben eine Widerstandsbewegung ausgelöst; ein „Netzwerk Wissenschaftsfreiheit“ mit prominenter Unterstützung ging an die Öffentlichkeit. 70 Professor/innen gehören zu den Erstunterzeichnern. „Wir widersetzen uns allen Bestrebungen, die Freiheit von Forschung und Lehre aus ideologischen Motiven einzuschränken“, schreiben sie…

Es werde Konformitätsdruck erzeugt, der immer häufiger dazu führt, wissenschaftliche Debatten im Keim zu ersticken, schreiben sie. Hochschulangehörige würden unter Druck gesetzt, die Einladung missliebiger Gastredner werde zum Skandal aufgeblasen. Zudem werde versucht, Forschungsprojekte, die mit den weltanschaulichen Vorgaben nicht konform gehen, zu verhindern. All dies wird gemeinhin unter dem Schlagwort „Cancel Culture“ (Löschkultur) zusammengefasst: Sie geht vor allem von linken Aktivisten aus, die liberale oder konservative Andersdenkende mundtot machen wollen.

Quelle und vollständiger Artikel hier: https://paz.de/artikel/widerstand-an-den-unis-a4069.html


Die Wissenschaftsfreiheit besser schützen

Zur Initiative des Netzwerkes Wissenschaftsfreiheit erklärt der forschungspolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Götz Frömming:

Die Initiative vieler renommierter Wissenschaftler zur Stärkung der Wissenschaftsfreiheit ist begrüßenswert. Zugleich ist es aber auch ein Alarmzeichen, das von der Politik ernst genommen werden muss.

Wenn der Korridor dessen, was man an deutschen Hochschulen noch denken und sagen darf, nach dem Empfinden vieler Professoren selbst immer enger wird, ist das höchst beunruhigend.

Zu einer funktionierenden Demokratie gehört, dass Wissenschaftler an den Hochschulen Argumente und Meinungen frei von Denkverboten und ohne Angst vor Nachteilen austauschen können. 

Leider gibt es inzwischen zahlreiche Belege dafür, dass die ergebnisoffene Debatte über ideologisch umstrittene Themen oder mit politisch unerwünschten Diskutanten immer öfter im Eklat endet oder erst gar nicht eröffnet wird.

Die AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag hat bereits in der Vergangenheit in zahlreichen parlamentarischen Initiativen auf die Bedrohung der Wissenschaftsfreiheit in Deutschland hingewiesen und die Bundesregierung um Stellungnahme und Unterstützung gebeten (etwa hier).

Es bleibt zu hoffen, dass Bildungsministerin Karliczek den jetzigen Aufruf zum Anlass nimmt, um gemeinsam mit den Kultusministern der Länder die Wissenschaftsfreiheit an deutschen Hochschulen künftig ernsthaft zu schützen.


Frankfurt: Lesben- und Schwulenverband Hessen verliert gegen Prof. Gerhard Amendt

Presse-Erklärung der AG Familienkonflikt:

Am 6. September 2018 hat die Pressekammer des Landgerichts Frankfurt auf Antrag von Prof. Dr. Gerhard Amendt den Lesben- und Schwulenverband (LSVD), Hessen, zur Unterlassung rechtswidriger Äußerungen verurteilt.

Der LSVD hatte behauptet, Prof. Amendt sei ein „Homosexuellen-Therapeut“ und arbeite für das Deutsche Institut für Jugend und Gesellschaft (DIJG), dem unterstellt wird, solche Therapien zu fördern.

Der LSVD hat das Urteil im einstweiligen Verfügungsverfahren mittlerweile als endgültige Regelung akzeptiert.

Die Entscheidung betrifft eine rufschädigende Kampagne, die ihren Anfang im März 2018 genommen hat im Vorfeld des Internationalen Kongresses „Familienkonflikte gewaltfrei austragen“ an der Universität Frankfurt.

Ausgangspunkt der Kampagne war ein Artikel auf der Seite Merkurist.de über Prof. Dr. Amendt als wissenschaftlicher Leiter des Kongresses. Diese Berichterstattung wurde anschließend von zahlreichen weiteren Medien und sogar etablierten Fraktionen im Römer aufgegriffen und der Ruf des anerkannten Wissenschaftlers und Soziologen schwer beschädigt.

Im Rahmen des Kongresses an der Goethe Universität kam es dann vom 13. bis 15. April 2018 zu Demonstrationen und gewalttätigen Störungen der Veranstaltung, die letztlich unter Polizeischutz stattfand.

Der Großteil der an der Kampagne beteiligten Medien hat inzwischen eine strafbewehrte Unterlassungserklärung abgegeben oder eine einstweilige Verfügung von Herrn Prof. Dr. Amendt zugestellt bekommen. Sie sind damit verpflichtet, die unwahren und rufschädigenden Behauptungen nicht mehr zu wiederholen.

Das Urteil der Pressekammer Frankfurt gegen den Lesben- und Schwulenverband (LSVD), Hessen, hat Prof. Dr. Amendt vollständig rehabilitiert.

Demnach kann den Publikationen und der Arbeit von Prof. Dr. Amendt als Soziologe nicht entnommen werden, dass dieser ein „Homosexuellen-Therapeut“ sei. Diese Behauptung ist unwahr und darf daher nicht wiederholt werden. Andernfalls droht die Zahlung eines Ordnungsgeldes bis zu 250.000 Euro.

Allerdings ist die Verunglimpfung des Frankfurter Kongresses keineswegs ein Einzelfall. Gegen eine solche Behinderung der Wissenschaftsfreiheit ist dringend mit den Mitteln des Rechtsstaates Widerstand zu leisten.

Andernfalls weitet sich ein Zustand aus, der mit sprachlosem Terror und Falschbehauptungen nicht nur Personen und Veranstaltungen stört, wenn nicht verhindert, sondern das Recht auf freie Meinungsäußerung und Wissenschaftsfreiheit in eklatanter Weise einschränkt. 

Solch eine Entwicklung gefährdet die Laufbahn von jungen Wissenschaftlern, sie verhindert die Erforschung wichtiger gesellschaftlicher Probleme und sie zwingt Studenten in dumpfe Loyalitätsbezeugung gegenüber „politisch korrekten Meinungen“. 

Quelle und vollständige Meldung hier: https://familyconflict.eu/urteil-lesben-und-schwulenverband-hessen-muss-persoenlichkeitsrecht-achten/