Lernt, Gutes zu tun! – Sorgt für das Recht! – Helft den Unterdrückten!

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Jes 1,10-17:

Hört das Wort des HERRN, ihr Herrscher von Sodom! Vernimm die Weisung unseres Gottes, du Volk von Gomorra!

Was soll ich mit euren vielen Schlachtopfern?, spricht der HERR. P1020947

Die Widder, die ihr als Opfer verbrennt, und das Fett eurer Rinder habe ich satt; das Blut der Stiere, der Lämmer und Böcke ist mir zuwider.

Wenn ihr kommt, um mein Angesicht zu schauen – wer hat von euch verlangt, daß ihr meine Vorhöfe zertrampelt?

Bringt mir nicht länger sinnlose Gaben, Rauchopfer, die mir ein Greuel sind. Neumond und Sabbat und Festversammlung Frevel und Feste – ertrage ich nicht.

Eure Neumondfeste und Feiertage sind mir in der Seele verhaßt, sie sind mir zur Last geworden, ich bin es müde, sie zu ertragen.
Wenn ihr eure Hände ausbreitet, verhülle ich meine Augen vor euch. Wenn ihr auch noch so viel betet, ich höre es nicht. Eure Hände sind voller Blut.

Wascht euch, reinigt euch! Laßt ab von eurem üblen Treiben! Hört auf, vor meinen Augen Böses zu tun! Lernt, Gutes zu tun! Sorgt für das Recht! Helft den Unterdrückten! Verschafft den Waisen Recht, tretet ein für die Witwen!


Tabita, eine Jüngerin Christi, wird vom hl. Apostel Petrus auferweckt

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Apg 9,31-42:

In jenen Tagen lebte die Kirche in ganz Judäa, Galiläa und Samarien in Frieden; sie wurde gefestigt und lebte in Gottesfurcht  – und sie wuchs durch die Hilfe des Heiligen Geistes.  weisselberg_memoriam

Auf einer Reise zu den einzelnen Gemeinden kam Petrus auch zu den Heiligen in Lydda. Dort fand er einen Mann namens Äneas, der seit acht Jahren lahm und bettlägerig war. Petrus sprach zu ihm: Äneas, Jesus Christus heilt dich. Steh auf, und richte dir dein Bett!

Sogleich stand er auf. Und die Bewohner von Lydda und der Scharon-Ebene sahen ihn und bekehrten sich zum HERRN.

In Joppe lebte eine Jüngerin namens Tabita, das heißt übersetzt: Gazelle. Sie tat viele gute Werke und gab reichlich Almosen.

In jenen Tagen aber wurde sie krank und starb. Man wusch sie und bahrte sie im Obergemach auf. Weil aber Lydda nahe bei Joppe liegt und die Jünger hörten, daß Petrus dort war, schickten sie zwei Männer zu ihm und ließen ihn bitten: Komm zu uns, zögere nicht! ???????

Da stand Petrus auf und ging mit ihnen. Als er ankam, führten sie ihn in das Obergemach hinauf; alle Witwen traten zu ihm, sie weinten und zeigten ihm die Röcke und Mäntel, die Gazelle gemacht hatte, als sie noch bei ihnen war.

Petrus aber schickte alle hinaus, kniete nieder und betete. Dann wandte er sich zu dem Leichnam und sagte: Tabita, steh auf!

Da öffnete sie ihre Augen, sah Petrus an und setzte sich auf. Er gab ihr die Hand und ließ sie aufstehen; dann rief er die Heiligen und die Witwen und zeigte ihnen, daß sie wieder lebte.

Das wurde in ganz Joppe bekannt, und viele kamen zum Glauben an den HERRN.

2. Bild: Evita Gründler


Nigeria: Witwen und Waisen als Opfer des Terrors von Boko Haram

Der blutige Terrorfeldzug der radikal-islamischen Bande Boko Haram im Norden Nigerias hinterlässt eine stetig wachsende Zahl von Witwen und Waisen, davon sind die meisten Christen. IGFM_Scharia

Wie die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) berichtet, richtet Boko Haram  –  ebenso wie andere militante Islamisten in der Region  –  seine Angriffe immer öfter gezielt auf Männer, um Frauen und Kinder danach ohne Unterstützung zurückzulassen.

Ohne Männer, oft genug all ihrer Habe beraubt, stehen die Witwen alleine da; angesichts der schlechten wirtschaftlichen Lage und des mangelhaften sozialen Netzes haben sie von Seiten der Regierung kaum Hilfe zu erwarten.

Wie die IGFM erläutert, haben sich in Jos im Bundesstaat Plateau nun zwei Selbsthilfegruppen mit insgesamt etwa 350 Witwen gebildet, die sich in ihrer misslichen Lage gegenseitig unterstützen wollen.

Die Terrorgruppe Boko Haram ist aus einer radikalen islamistischen Gruppe hervorgegangen, die sich gegen die von ihr wahrgenommene Verwestlichung der Gesellschaft wandte – „Boko Haram“ bedeutet übersetzt so viel wie „westliche Bildung ist Sünde“.

Seit dem 2009 gescheiterten Versuch, mit einem bewaffneten Aufstand einen islamischen „Gottesstaat“ zu errichten, führt sie einen blutigen Terrorfeldzug, der sich nicht nur gegen Christen richtet, sondern auch gegen gemäßigte  Muslime, wenn sie die Ziele der Gruppe ablehnen. 

Quelle (Text/Foto): IGFM in Frankfurt


Der HERR ist ein Gott des Rechts; ER hört das Flehen der Bedrängten

Aus der heutigen liturgischen Sonntagslesung der kath. Kirche:  Jesus Sirach 35,15b-17.20-22:

Der HERR ist der Gott des Rechts,
bei ihm gibt es keine Begünstigung.                           TochterZion
ER ist nicht parteiisch gegen den Armen,
das Flehen des Bedrängten hört er.
ER mißachtet nicht
das Schreien der Waise und der Witwe,
die viel zu klagen hat.
Die Nöte des Unterdrückten nehmen ein Ende,
das Schreien des Elenden verstummt.
Das Flehen des Armen dringt durch die Wolken,
es ruht nicht, bis es am Ziel ist.
Es weicht nicht, bis Gott eingreift
und Recht schafft als gerechter Richter.
 
Foto: Dr. Bernd F. Pelz

„Der HERR liebt die Gerechten“

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Psalm 146 (145),2.5-6.7.8-9a:

Ich will den HERRN loben, solange ich lebe,
meinem Gott singen und spielen, solange ich da bin.
Wohl dem, dessen Halt der Gott Jakobs ist
und der seine Hoffnung auf den HERRN, seinen Gott, setzt.
Der HERR hat Himmel und Erde gemacht,
das Meer und alle Geschöpfe; ER hält ewig die Treue.
Recht verschafft ER den Unterdrückten,
den Hungernden gibt ER Brot;
der HERR befreit die Gefangenen.
Der HERR öffnet den Blinden die Augen,
ER richtet die Gebeugten auf.
Der HERR beschützt die Fremden
und verhilft den Waisen und Witwen zu ihrem Recht.
Der HERR liebt die Gerechten,
doch die Schritte der Frevler leitet ER in die Irre.