Witze über Jesuiten und andere Ordensleute

Von Felizitas Küble

Im katholischen Kirchenvolk werden viele Ordensleute, vor allem die Jesuiten oftmals in Redensarten und Witzen aufs Korn genommen. Aber die Söhne des hl. Ignatius media-FZMqzvujo1V-2verstehen auch selber Spaß und nehmen sich und andere Orden gerne ironisch auf die Schippe. So deuten sie ihr Kürzel SJ, das für „Gesellschaft Jesu“ (Societas Jesu) steht, gerne selbstgefällig als SJ = Schlaue Jungs.

Hingegen scherzen sie, daß das Benediktinerkürzel OSB in Wirklichkeit nicht „Ordo Sancti Benedicti“ bedeute, sondern „ohne sonderliche Bildung“  – oder gar „ohne sonstige Beschäftigung“, weil die Söhne des hl. Benedikt ständig nur mit ihrem Gregorianischen Choral zugange seien. Freilich wissen Geschichtskundige, daß gerade die Benediktiner es waren, welche die Kultur des Abendlandes maßgeblich geprägt haben.

Aus Jesuitenmund hörten wir z.B. den „garstigen“ Hinweis in eigener Sache: Was haben Judas und die Jesuiten gemeinsam? – Antwort: „Beide befinden sich in der Gesellschaft Jesu.“

Außerdem werden „eingebildete“ Jesuiten mit dem Spruch karikiert: „Der liebe Gott weiß alles, aber der Jesuitenpater weiß alles besser.“  – Zudem kursiert in katholia (19)schen Kreisen die Redensart: “ Was ein Jesuit denkt, das weiß nicht einmal der liebe Gott.“

Manche Witze, die über die Eigenarten der jeweiligen Mönche und Patres im Umlauf sind, bieten durchaus einen gewissen Tiefgang. Es geht nicht nur um Gags, sondern um die besondere Spiritualität der verschiedenen Ordensgemeinschaften, besonders der Jesuiten, Benediktiner, Dominikaner, Kapuziner und Franziskaner.

Hierzu einige Beispiele:

Zwischen einem Dominikaner und einem Jesuiten entbrennt eine Diskussion über die Qualität ihrer Predigten. „Wir können über jedes beliebige Thema aus dem Stand predigen“, behauptet der Dominikaner. „Gut“, antwortet der Jesuit, „du kannst morgen vor dem gesamten Kolleg unserer Ordensgemeinschaft eine Predigt halten, wirst das Thema aber erst erfahren, wenn du auf der Kanzel stehst.“  – Am nächsten Tag findet der Dominikaner einen Zettel auf der Kanzel mit dem Thema seiner Predigt: ‚Was sich das Christkind in der Krippe dachte‘.  –  Er beginnt zu predigen: „Was können also die Gedanken des Jesuskindes in der Krippe gewesen sein?“ –  und er fährt fort: „Nachdem es zuerst Maria und Josef erblickt hatte, sah es weiter um sich. Da fiel sein Blick auf einen Ochsen und einen Esel  –  und das Christkind dachte: ‚Ach, so sieht also die Gesellschaft Jesu aus!‘“Dreikönig 

Als Christus geboren wurde, standen neben den Hirten auch ein Dominikaner, ein Franziskaner, ein Benediktiner und ein Jesuit an seiner Krippe. Der Benediktiner sang der heiligen Familie zum Lob und Preis einen gregorianischen Choral, der Dominikaner philosophierte über die erhabene Bedeutung der Menschwerdung Gottes.  Der Franziskaner ging nach draußen, um für den kleinen Jesus etwas Nahrung zu erbetteln  – und der Jesuit wandte sich an Maria und sagte ihr: “Hohe Frau, überlassen Sie uns den Kleinen, wir sorgen dafür, dass etwas Gescheites aus ihm wird!“

Ein Benediktiner, ein Dominikaner, ein Franziskaner und ein Jesuit sitzen in einem Vortragsraum und warten auf den Redner. Plötzlich geht das Licht aus. Der Benediktiner betet gelassen seine Psalmen weiter, denn er kennt sie sowieso auswendig. Der Dominikaner beginnt eine stille Betrachtung über das unterschiedliche Wesen von Licht und Finsternis. Der Franziskaner lobt Gott, der dem Menschen auch die gnädig verhüllende Dunkelheit gewährt.  Plötzlich wird es wieder hell. Was war passiert? Der Jesuit hatte unterdessen den Stromkasten gesucht und die Sicherung wieder angeschaltet.
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Ein Kapuziner kommt zum Himmel, klopft bescheiden an und wird sang- und klanglos hineingelassen. Dasselbe bei eine alten Mütterchen und einer Ordensfrau. Nach einiger Zeit gibt es eine aufgeregte Geschäftigkeit. Blumen werden herbeigerückt, ein roter Teppich ausgerollt, alle Kerzen angezündet, ein Engelschor singt in allen Tonlagen. Der Kapuziner erkundigt sich neugierig bei Petrus, was diese auffälligen Feierlichkeiten bedeuten. Er erfährt, man erwarte einen Jesuiten. Das versteht er nicht und wagt die Frage, ob denn im Himmel nicht Gerechtigkeit ohne jede Bevorzugung herrsche, wieso man also bei einem Jesuiten so viel Aufhebens mache, während man seinen Eintritt kaum beachtet habe etc.  – Petrus unterbricht ihn: „Ach weißt du, Kapuziner treffen hier ständig ein, aber du ahnst nicht, wie lange es her ist, dass wir einen Jesuiten bei uns begrüßen durften.“
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Ein Franziskaner fragt in Rom an, ob man beim Beten rauchen dürfe – und handelt sich einen Verweis ein, wie er es wagen könne, auch nur daran zu denken, das Gebet durch ein halbes Laster wie das Rauchen profanieren zu wollen. Ein Jesuit fragt, ob man beim Rauchen beten könne – und wird gelobt, weil das der Mahnung der Hl. Schrift entspreche: „Betet ohne Unterlass!“  038_35
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Bei einer Ordenstagung diskutiert man über das Gelübde des Gehorsams. Der Jesuit wird gefragt: „Euer Orden legt auf den Gehorsam so großen Wert. Wie stellt ihr es an, dass er beachtet wird?“  –  Er antwortet: „Ganz einfach. Der Obere erkundigt sich zunächst bei seinem Untergebenen, was der will – und genau das schreibt er ihm dann vor. So haben wir nie Probleme mit dem Gehorsam.“  – Doch der Fragesteller wendet ein: „Aber es gibt aber auch Ordensleute, die selbst nicht wissen, was sie wollen. Was geschieht in diesem Falle?“  –  Der Jesuitenpater erwidert: „Die macht man zu Oberen!“
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Der Teufel ist zwar nicht allmächtig wie Gott, aber als Geistwesen weiß er weitaus mehr als ein Mensch. Drei Dinge aber weiß angeblich nicht einmal der Teufel:
1. Woher die Bettelorden ihr Geld haben.
2. Wieviele weibliche Orden, Institute und Kongregationen es gibt.
3. Was die Jesuiten als nächstes vorhaben.
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WEITERE WITZE dieser Art oder Unart sind herzlich willkommen!

Originelle Werbung? – Nein, eine geschmacklose Provokation im Advent

Von Felizitas Küble

Christen sind längst Kummer gewohnt, wenn es darum geht, öffentlich mit reichlich schrägen „Witzen“ über ihren Glauben konfrontiert zu werden.  DSC_0617 - Kopie

Echt origineller, schlitzohriger Humor auch in religiöser Hinsicht ist sicher kein Problem; man denke nur an die zahlreichen „Pfarrerswitze“, die gerade in Priesterkreisen kursieren.

Wenn es aber derb geschmacklos wird, hört der Spaß auf und der Ärger fängt an. Diese Plakatwerbung der Firma „Lieferando“ bedient aus unserer Sicht die unterste Schublade des Primitiven:

Während man über den Obertitel  –  die eher alberne Vergackeierung eines bekannten Weihnachtsliedes  – noch diskutieren könnte, empfinden Christen (und sicher auch viele fair denkende Nichtgläubige) die Unterzeile als Unverschämtheit:

„Jetzt Christus geliefert“  –  statt: „Jetzt kriegst Du´s geliefert“.

Nicht auszudenken, was in Deutschland los wäre, wenn derart dummdreiste Plakate etwa Allah oder Mohammed betreffen würden…

Schlimmer geht es immer…

Als derselbe Speise-Lieferant kürzlich in Berlin eine Reklame unter dem Titel „Wir Rinder vom Bahnhof Zoo“ startete, erntete dies herbe Kritik, auch seitens der SPD (siehe hier: http://www.tagesspiegel.de/berlin/bezirke/kudamm-blog/berlin-charlottenburg-aerger-um-die-rinder-vom-bahnhof-zoo/10908594.html)

Die Firma gelobte daraufhin öffentlich Besserung in puncto Werbung. Aber schlimmer geht es immer, wie man sieht. Doch wo bleibt jetzt der Protest, etwa seitens der CDU?  – Warum hört man nichts von Beschwerden durch Kirchenvertreter?

Wer diese Reklame ablehnt, kann sich bei der Lieferando-Firma beschweren: http://www.lieferando.de/impressum#

Foto: Dr. Bernd F. Pelz


Frohes Brauchtum: OSTER-Witze und OSTER-Märlein fürs OSTER-Lachen

Von Felizitas Küble

Um die Auferstehungsfreude auszudrücken, gab es vor allem in katholischen Gebieten den alten Brauch des Osterlachens, wobei die Kanzel fast zur Bühne wurde, weil der Pfarrer seine Schäflein zu Beginn der Predigt durch Witze oder lustige Verse zum Schmunzeln oder gar zum Lachen brachte  – gleichsam eine „Theologie mit Augenzwinkern“.a (1)

Der Zusammenhang mit Ostern war klar: Christus ist auferstanden, dem Teufel ist dabei das Lachen vergangen, den Gläubigen aber umso weniger. Zugleich lacht der HERR über den Tod, den ER überwunden hat. Für den Himmel verspricht Christus jedenfalls: „Ihr werdet lachen!“ (Lukas 6,21)

Diese kirchliche Gewohnheit entstand im Mittelalter; besonders in Bayern war das „Ostergelächter“ bis ins 19. Jahrhundert hinein weit verbreitet. Mitunter erzählte der Pfarrer auch ein paar drollige Geschichten oder Anekdoten, die dann als „Ostermärlein“ bezeichnet wurden.

Allerdings wurde in einigen Regionen dabei wohl etwas übertrieben, so daß das Osterlachen in einem derben Klamauk ausartete. Daher wurde der Brauch zeitweise von den zuständigen Kirchenoberen verboten.

Manche Volkskundler vermuten, daß der Brauch mit den Scherzen am 1. April (jemanden in den April schicken) mit dem Osterlachen zusammenhängt: Von der Kirche aus habe sich das Scherzen in den privaten Bereich ausgedehnt – zumal auch die zeitliche Nähe besteht.

Heute werden mancherorts passende Witze oder heitere Geschichten beim Ostereier-Essen im Pfarrheim erzählt. In einigen Gemeinden trifft sich das Kirchenvolk nach der Osternachtsfeier zum gemütlichen Beisammensein mit dem Pfarrer.

Wir wollen nun dem alten Brauch die Ehre und ein paar Osterwitze zum Besten geben:

„Würden die Christen erlöster aussehen, dann würden auch mehr Menschen an die Erlösung glauben“, sagte einst Nietzsche. Ein Seminarleiter erklärte den angehenden Geistlichen: „Wenn Ihr vom Himmel predigt, lasst Euer Gesicht strahlen. Wenn Ihr von der Hölle predigt, genügt Euer normales Aussehen.“ 

Der feste Freund der großen Schwester wurde Ostern zum Mittagessen eingeladen. Nach dem Essen sagt er brav: „Mein großes Kompliment. So gut habe ich lange nicht mehr gegessen!“  – Da meint der kleine Bruder etwas brummig: „Wir auch nicht…“

Ein Rollstuhlfahrer, ein Vietnamese, eine Frau aus der ehem. „DDR“ und ein Schwuler unternehmen einen Osterspaziergang, einen sog. „Emmausgang“. Die vier Wanderer kommen in ein Gasthaus und der Wirt meint: „Ihr seid ja eine interessant gemischte Gruppe. Wer seid Ihr denn?“  –  Darauf antworteten sie gemeinsam: „Wir sind die Bundesregierung.“  DSC_0172-2-2-2

Am Samstagabend sitzt Mutti noch spät in der Küche und färbt die Ostereier für das Fest heimlich hinter geschlossener Tür. Die dreijährige Tochter liegt im Bett und schläft. Plötzlich wird sie wach, steht auf und sieht die Mutter beim Eierfärben. „Was machst Du denn da?“ fragt sie ganz überrascht. „Ach weißt Du, der Osterhase hat doch so viel Arbeit jedes Jahr und ich wollte ihm einfach dabei helfen.“  –  Die Tochter schluchzt und sagt nur „Arme Mutti.“ –   Am nächsten Tag gehen sie zusammen in ein großes Kaufhaus. Sie stehen auf der Rolltreppe; durch die Regale sieht die Dreijährige einen großen Osterhasen im Gras liegend mit einer Möhre in der Pfote. Das Kind ruft empört: „Schau Mutti, dieser faule Sack! Der liegt da im Gras und Du kannst für ihn arbeiten!“

Zwei Hennen stehen vor einem Schaufenster und betrachten die bunten Oster-Eierbecher. Da sagt die eine erstaunt: „Sagenhaft, tolle Kinderwagen haben die hier!“

Einem 60-jährigen Mann erscheint im Traum ein Engel und sagt zu ihm: „Du hast einen Wunsch frei. Gott will dir eine neue Oster-Erfahrung schenken. Aber überlege gut, was Du Dir wünscht. Gott erhört Gebete, aber oft ganz anders, als wir denken.“ –  Der Mann überlegt und sagt dann nicht gerade sehr christlich: „Ich möchte eine 30 Jahre jüngere Frau.“  – Als er am nächsten Morgen aufwacht, war er 90.

Die Religionslehrerin fragt: „Na, wer war denn Ostern in der Kirche  –  und wie hat es Euch gefallen?“  –  Darauf Fritz: „Oh, stinklangweilig, der Pfarrer hat so lange gepredigt.“  –  Theo: „Die eintönige Musik ist echt nicht so mein Ding.“  – Dann meldet sich Julia begeistert zu Wort: „Ich fand es ganz toll. Die Leute haben ständig gesungen: Hallo Julia, Hallo Julia, Hallo Julia.“   Wasser-008-2-4-2

Auf dem Hühnerhof ist Hochbetrieb. Ostern steht vor der Tür. In einer kleinen Arbeitspause kommen zwei Hennen ins Gespräch. Sagt die eine Henne: „Nanu, Sie legen ja kugelrunde Eier!“  – Meint die andere Henne: „Ja, das ist ein Spezialauftrag vom Golfklub.“

Stefan kauft alle paar Tage in der Apotheke Schlankheitsmittel. Eines Tages fragt ihn der Apotheker: „Ist das alles für Deine Mutter?“  –  „Nein, für meine Kaninchen. Mein Vater hat gesagt, wenn sie fett genug sind, werden sie zu Ostern geschlachtet…“

Internationales Managerseminar: 30 Teilnehmer treffen sich um Ostern herum zu einem Wissenstest. „Das geht ganz einfach“, erklärt der Seminarleiter, „ich nenne ein Zitat und Sie sagen mir, wer es wo und wann geschrieben hat.“   –  Der Manager beginnt mit dem bekannten Gedicht „Osterspaziergang“ von Goethe: „Also los: „Vom Eise befreit sind Strom und Bäche…“  –  Eisiges Schweigen, bis sich ein Japaner meldet: „Johann Wolfgang von Goethe, Faust,  Osterspaziergang, 1806.“   –  Alle murmeln anerkennend, der Seminarleiter nennt das nächste Zitat: „Der Mond ist aufgegangen, die goldenen Sternlein prangen…“  –   Wie aus der Pistole geschossen kommt die Antwort vom Japaner: „Matthias Claudius, Abendlied, 1782.“   –  Die anderen Teilnehmer sehen betreten zu Boden, als der Tagungsleiter wieder loslegt: „Festgemauert in der Erden…“  – „Schiller“, strahlt der Japaner, „das Gedicht von der Glocke, 1799.“   –  In der ersten Reihe murmelt einer der Manager: „Scheiß Japaner!“   – Wieder ertönt die Stimme des Japaners: „Max Grundig, CEBIT, 1982!“

Nach der Kreuzigung Christi kommt Nikodemus zu Josef von Arimathäa und bittet ihn, sein Grab für Jesus zur Verfügung zu stellen, doch dieser nennt Ausflüchte: „Ich brauche das Grab für mich und meine Familie.“  –  Darauf Nikodemus: „Stell dich nicht so an  – ist doch nur übers Wochenende!“

Wer einen weiteren Osterwitz kennt, möge ihn bitte mitteilen –  danke!

FOTOS: Dr. Bernd F. Pelz


PAPST-Anekdoten: zwei wahre und zwei erfundene…

1. Am 29. Januar 2012 ließ der Papst beim öffentlichen Angelusgebet wie jedes Jahr um diese Zeit zwei weiße Tauben vom Fenster seines Apostolischen Palastes wegfliegen. Ein Vogel flog angesichts des kalten Wetters in den warmen Raum zurück. Die zweite Taube blieb gleich gemütlich am Fenstersims sitzen statt wegzufliegen.  Der Papst kommentierte: „Mamma mia“. Dann sagte er über die beiden Tauben: „Sie wollen im Haus des Papstes bleiben“.  – Nun spielte Thomas Gottschalk in seiner Fernsehshow diese Szene ab und sagte dann: „Wie gut, daß der Heilige Geist immer wieder zur Kirche zurückkehrt…“

2. Rosenmontag, 20.2.2012,  Audienz im Vatikan: Der neu ernannte Kardinal Timothy Dolan, Erzbischof von New York, stellte dem Papst seine 84-jährige Mutter Shirleyvor: „Heiliger Vater, hier ist meine Mutter!“  – Dann fragte er, ob der Papst sie nun zur “First Lady” des Kardinalskollegiums machen könne  – schließlich sei er, Dolan, einer der wenigen Kardinäle im Kollegium, der jung genug sei, um eine noch lebende Mutter zu haben.  Dann habe der Papst zu Frau Shirley gesagt: “Sie sehen zu jung aus, um die Mutter eines Kardinals zu sein.“  –  Sofort habe sie geantwortet: „Heiliger Vater, war das jetzt eine unfehlbare Aussage?“

3. Der große Künstler El Greco hat einst den Papst gemalt. Dieser schaut sich das Gemälde an, lächelt und schreibt eine Bibelstelle (Mt. 14,27) unter das Porträt. El Greco liest gespannt  in der Heiligen Schrift nach: “Fürchtet euch nicht, ich bin es.“

4. Ein erstklassiger Taxifahrer holt Papst Benedikt XVI. vom Flughafen ab. Nachdem das Gepäck in die Limousine geladen wurde, stand der Papst noch auf dem Bordstein. „Entschuldigen Sie, Eure Heiligkeit“, sagt der Fahrer: „Wollen Sie bitte Platz nehmen?“
„Also um Ihnen die Wahrheit sagen“, wimmelt der Papst etwas ab, „man ließ mich nie im Vatikan fahren  –  und ich würde wirklich gerne heute selber fahren.“
„Tut mir leid, aber das geht auf keinen Fall. Ich würde meinen Job verlieren! Und wenn etwas passieren sollte?“  – Doch der Pontifex bleibt beharrlich bei seinem Wunsch, selber das Lenkrad zu führen. Der Papst verspricht ihm sein besonderes Gebetsgedenken.
Widerwillig läßt der Chauffeur den Papst an den Fahrersitz, bedauert aber schnell seine Entscheidung, denn dieser beschleunigt den Wagen schnell aufs Unerlaubteste.
„Bitte verlangsamen, Heiliger Vater!“, sagt der verzweifelte Chauffeur energisch, doch dieser hält den Fuß auf das Gaspedal, bis Sirenen von Polizeiautos ertönen.
„Oh, lieber Gott, ich werde meine Lizenz verlieren bin“, stöhnt der Fahrer.
Der Polizist wirft einen Blick zum Lenkrad, geht zurück zu seinem Motorrad und greift zu seinem Handy: „Ich muß den Chef sprechen“, sagt er aufgeregt seiner Station. „Ich habe einen Fahrer bei 160 Sachen erwischt.“   –  „Gib ihm einen dicken Strafzettel“, entgegnet der Chef.
„Ich glaube nicht, daß wir das wollen, da er wirklich wichtig ist“, erklärte der Polizist.
Der Chef rief: „Umso mehr!“
„Nein, ich meine wirklich wichtig“, sagte der Polizist genervt.
Der Chef fragte: „Der Bürgermeister?“  –  “Wichtiger.”  – „Der Ministerpräsident?“  –  „Noch wichtiger.“   – „Wer ist es?“  –  „Ich denke, es ist Gott!“  – „Was soll das denn heißen?!“  – „Stellen Sie sich vor, er hat den Papst als Chauffeur!“


Tolle WITZE, GAGs und ANEKDOTEN aus Religion und Kirche

Kein Witz, sondern wirklich passiert: Der Pfingstritt in Kötzing: Als sich Kardinal Gerhard Müller (siehe Foto) vor Pfingsten 2013 vom Papst verabschiedete, erklärte er ihm den Brauchtum des Pfingstrittes: „Das ist eine Wallfahrt. Ich reite auf einem Pferd und halte die Monstranz“, sagte der AL-00031,90 Meter große Kirchenmann. Der trockene Kommentar des Papstes: „Arme Pferde.“

Ebenfalls ECHT war unser Telefonat mit einem früheren Ferienhelfer namens Gerd, der von seinem Kind erzählte: „Hast Du noch weitere Kinder zu bieten?“, fragte ich ihn flapsig.  „Nein“, sagte Gerd – und fügte hinzu: „Es heißt zwar in der Bibel „Wachset und mehret euch, erfüllet die Erde“, doch es steht nicht dabei, daß ich das alleine bewältigen soll.“

PETER USTINOV: „Der Fortschritt ist nicht aufzuhalten: Gott schuf die Welt in sechs Tagen. Und was haben wir heute? Die Fünftagewoche.“

RELI-Unterricht. Der Lehrer fragt: „Warum kann es nicht stimmen, dass die ersten Menschen aus Afrika kamen?“  – Fritzchen weiß Bescheid: „Wäre Adam ein Afrikaner gewesen, hätte er den angebissenen Apfel weggeworfen und die Schlange gebraten.“
Der MILITÄRPFARRER erkundigt sich bei den Soldaten nach ihrer Kirchenzughörigkeit und fragt einen Rekruten aus Brandenburg: „Sind Sie evangelisch oder katholisch?“ – „Ich bin normal.“
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FRITZchen betet vor dem Essen:                                                     marchavida300x600 - Kopie
„Lieber Gott, hilf doch bitte,
daß ich bei Tisch das größte Stück erwisch…“
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BEDENKEN: In einer Gaststätte sprechen ein Schweizer, ein Pole und ein Schwabe miteinander, die alle krank sind, und beklagen ihre Beschwerden. Da geht die Tür auf, Christus kommt herein und setzt sich zu ihnen. Da bittet ihn der Pole: Heile mein Knie, ich kann kaum noch laufen. Christus legt die Hand auf und das Knie ist geheilt. Der Schweizer verweist auf seine Rückenschmerzen und auch diese sind sogleich verschwunden. Als Christus nun den Schwaben fragt, ob er auch Hilfe benötigt, sagt dieser: „Nein, lieber nicht, ich bin noch vier Wochen krankgeschrieben.“
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STOPP-TASTE: Ein kinderloses Ehepaar wünscht sich sehnlichst Nachwuchs und fragt den Pfarrer um Rat. Der empfiehlt eine Pilgerfahrt nach Mariazell. Das Paar befolgt den Rat und stiftet in der Grotte eine Kerze. Die Jahre vergehen und irgendwann fällt dem Pfarrer die Geschichte wieder ein. Als er das Paar besuchen will, öffnet ein kleines Mädchen. „Na, meine Kleine“, sagt der Pfarrer, ist deine Mama zu Hause?“ – „Nein, sie bekommt gerade ihr sechstes Kind!“ – „Und wo ist dein Vater?“ – „Der ist nach Österreich gefahren, um dort irgendwo eine Kerze auszublasen!“
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MEINT der Eine: „Mein Onkel ist Pfarrer, zu dem sagen die Leute „Hochwürden“.“  – Erklärt der Zweite: „Mein Onkel ist Bischof, zu dem sagen die Leute „Eminenz“.“ – Triumphiert der Dritte: „Mein Onkel wiegt zweieinhalb Zentner, wenn der kommt, sagen die Leute „Oh mein Gott!“.“
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LEBENSKLUG. Ein katholischer Geistlicher, ein evangelischer Pastor und ein jüdischer Rabbiner sitzen beisammen. Der Priester sagt: „Ganz klar, das Leben beginnt mit der Zeugung. Sobald das Ei befruchtet ist, spricht man vom Leben.“   –  Der ev. Pastor meint milde: „Na ja, das ist vielleicht doch zu früh angesetzt.  Ich sehe den Beginn des Lebens auch vor der Geburt, doch so früh…hmm…“   –  Sie fangen an zu streiten. Schließlich fragen sie den Rabbi, der recht unbeteiligt daneben sitzt, wann nach seiner Auffassung das Leben beginnt. Der Rabbi: „Das Leben beginnt, wenn der Hund tot ist und die Kinder aus dem Haus sind…“
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PRIESTERSEMINAR: Der Regens erinnert seine Alumnen an den bekannten Spruch von Nietzsche: Würden die Christen erlöster aussehen, dann würden auch mehr Menschen an die Erlösung glauben.  – Er erklärt den künftigen Geistlichen: „Wenn Ihr vom Himmel predigt, laßt Euer Gesicht strahlen. Wenn Ihr von der Hölle predigt, genügt Euer normales Aussehen.“
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KOMMT der Vater eines Schülers zum Pfarrer und beschwert sich: „Wie konnten Sie meinem Sohn eine Fünf in Religion geben?!“  –  Darauf der Pfarrer: „Also entschuldigen Sie, er wußte nicht einmal, daß Jesus gestorben ist!“  –  Darauf der Vater: „Ach herrje, war er denn krank?“a (18)

Ein JURIST und ein THEOLOGE gehen in den Zoo.
Jurist: Sehen Sie, da unten ist ein Nilpferd!
Theologe: Nein, das ist ein Walfisch!
Das Nilpferd verläßt sein Becken und geht ans Land:
Jurist (triumphierend): Sehen Sie es ist doch ein Nilpferd! Ein Walfisch könnte nicht ans Land gehen!
Theologe: Sie sehen doch, daß der Walfisch das kann!

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WARUM wollen die Feministinnen in der Kirche das „Ave Maria“ abschaffen?  – Ganz klar, sonst müssten sie beten: „Bitte für uns Sünderinnen und Sünder…“

ZWEI Relilehrer unterhalten sich über ihren Unterricht. Der erste stöhnt: „Meine Schüler sind eine echte Plage. Ich habe sie nach den Namen der vier Evangelisten gefragt  – und als Antwort kam „Josef und Franziskus“  –  es ist einfach furchtbar!“    –  Da spendet ihm sein Kollege Trost mit den Worten: „Seien Sie doch froh, daß die Schüler wenigstens zwei gewusst haben!“

PETRUS im Himmel, es klopft an der Tür.
„Hallo, ich bin Fritz Mayer aus Münch…“ – und weg ist er. Petrus denkt „Was war das denn?“ und geht wieder rein.
Direkt danach klopft es wieder.  IMG_2281 - Kopie (2)
„Hallo, ich bin Fritz Mayer aus Mü…“ – und wieder ist er plötzlich verschwunden.
Petrus kratzt sich am Kopf: „Sehr seltsam…“
Dann klopft es zum dritten Mal.
„Hallo, ich bin Fritz Mayer aus Mün…“  – und wieder weg.
Petrus denkt „Das kann nicht sein, da ist etwas faul. Ich geh mal nachfragen“.
Geht er zu Gottvater: „Oberster Chef, was soll das? Dreimal taucht bei mir ein Typ auf und verschwindet gleich wieder!“
Sagt Gott: „Ach, das ist Fritz Mayer aus München, der wird gerade wiederbelebt.“

BESSER ein kleines Kirchenlicht als ein großer Armleuchter.

In einem KLOSTER mit 100 Nonnen ruft die Äbtissin (Obernonne) alle Ordensfrauen zu einer Sonderversammlung in die Kapelle:
Obernonne : „Heute Nacht war ein Mann im Kloster!“
99 Nonnen : „Uhhhhh!!!“
Eine Nonne : „Hehehe!!!“
Obernonne : „Der Mann hatte ein Kondom dabei!“
99 Nonnen : „Uhhhhh!!!“
Eine Nonne : „Hehehe!!!“
Obernonne : „Das Kondom hatte ein Loch!“
Eine Nonne : „Uhhhhh!!!“

Ich habe keine Angst vor dem Tod. Ich möchte nur nicht dabei sein, wenn’s passiert.“ (Woody Allen)

IN DER KÜRZE LIEGT DIE WÜRZE: Da entschließt sich eine reifere Dame nach Jahrzehnten wieder zur Beichte: „Herr Pfarrer, ich war jung und hübsch – und den Rest können Sie sich ja denken!“ a (19)

TOTGESAGTE LEBEN LÄNGER. Gefunden bei den Leserbriefen der österr. Zeitung  „Presse“:  „Im Jahre 1822 meinten einige sehr weise Tübinger Theologen in einem kritischen Manifest, die Kirche  würde binnen höchstens 30 Jahren völlig aussterben, wenn nicht sofort  der Zölibat aufgehoben würde. Gestorben sind bislang nur die Herren  Professoren.“

WARUM leben Frauen länger als Männer?  –  Weil der liebe Gott ihnen die Zeit gutschreibt, die sie für’s Einparken benötigen.

STRAFE MUSS SEIN. „Woher hast Du das blaue Auge?“, fragt Georg seinen Kollegen. „Ach, als wir gestern bei Tisch gebetet haben ‚…und erlöse uns von  dem Übel‘ , hab ich zufällig meine Schwiegermutter angeguckt…“

DER VIERTE MANN: Einer, der Wein, Weib und Gesang etc. nicht abgeneigt war, kommt zur Himmelspforte. Petrus fragt: „Ich habe gehört, Du hast gerne gefeiert und dem Kartenspiel gefrönt…“  –  „Na ja, hin und wieder schon…“, meint dieser etwas verlegen.   –  Petrus sagt hocherfreut: „Hört zu, Kameraden, Karten raus, unser vierter Mann ist da!“

HÖHENFLÜGE. Die Biographen des allseits bewunderten Philosophen Hegel berichten, einer seiner Schüler habe ihn einmal nach der Bedeutung eines Abschnitts aus einem seiner Bücher gefragt. Darauf soll Hegel geantwortet haben: „Als ich es schrieb, gab es zwei, die es verstehen konnten, der liebe Gott und ich;  jetzt, so fürchte ich, versteht es nur noch der liebe Gott.“  

BESOLDUNG: Ein englischer Vikar schrieb etwas ernüchtert: „Wenn die Kirche eine Stelle zu besetzen hat, sucht sie jemanden mit der Kraft eines Adlers, der Anmut eines Schwans, der Friedfertigkeit einer Taube, der Zutraulichkeit eines Sperlings und den Nachtstunden einer Eule. Und wenn sie den Vogel dann erwischt haben, erwarten sie, daß er frißt wie ein Kanarienvogel.“

WIE heißt die Zeitschrift der Pfarrhaushälterinnen?  –  „Himmel, A…. und Zwirn!

WIE heißt der Teufel mit Vornamen?  – „Pfui„!

BRAV. Der Nikolaus kommt mit Knecht Ruprecht zur Tür herein und fragt die Kinder: „Wer von Euch war besonders brav und hat alles getan, was Mutti sagte?“  –   Die Kinder im Chor: „Der Papi!“ a (63)

UNTERSCHIED. Ein Jesuit und ein Franziskaner sind in einem tiefen geistlichen Austausch versunken. Plötzlich nähert sich ein Laie und fragt: „Patres, wie viele Novenen muß ich für einen Mercedes beten?“
Leicht verwirrt antwortet der Franziskaner: „Was ist denn ein Mercedes?“
Ebenso verwirrt der Jesuit: „Was ist denn eine Novene?“

PECH. „Woher hast du das blaue Auge?“  –  „Ach, als wir gestern vor dem Mittagessen „…und erlöse uns von dem Übel!“ gebetet haben, hab‘ ich zufällig meine Schwiegermutter angeguckt…“

Im Reli-Unterricht: „Was ist eine Epistel?“  – „Die Frau vom Apostel!“
„Was ist ein Laster?“  – „Ein schwerer Diesel!“
„Was sagt am Aschermittwoch der Priester?“  – „Staubig bist Du und den Staub sollst Du zurückkehren!“

PREDIGTEN:
Die ersten 5 Minuten sind für Gott. Die zweiten für die Leute. Die dritten für die Katz.

NEUGIERIG. Eine Nonne hält den Schülerinnen einen Vortrag über die Gefährlichkeit der Männer: „Wollt ihr für eine Stunde Sinneslust ein Leben in Schande verbringen?“  –   Hinterher fragt sie, ob noch etwas unklar sei. Darauf hebt eine Schülerin schüchtern die Hand: „Wie kann man erreichen, dass es eine ganze Stunde dauert?“

HIMMLISCHER VERKEHRSSÜNDER?  –  Ein erstklassiger Taxifahrer holt Papst Benedikt XVI. vom Flughafen ab. Nachdem das Gepäck in die Limousine geladen wurde, stand der Papst noch auf dem Bordstein. „Entschuldigen Sie, Eure Heiligkeit“, sagt der Fahrer: „Wollen Sie bitte Platz nehmen?“
„Also um Ihnen die Wahrheit sagen“, wimmelt der Papst etwas ab, „man ließ mich nie im Vatikan fahren  –  und ich würde wirklich gerne heute selber fahren.“
„Tut mir leid, aber das geht auf keinen Fall. Ich würde meinen Job verlieren! Und wenn etwas passieren sollte?“  – Doch der Pontifex bleibt beharrlich bei seinem Wunsch, selber das Lenkrad zu führen. Der Papst verspricht ihm sein besonderes Gebetsgedenken.
Widerwillig läßt der Chauffeur den Papst an den Fahrersitz, bedauert aber schnell seine Entscheidung, denn dieser beschleunigt den Wagen schnell aufs Unerlaubteste.
„Bitte verlangsamen, Eure Heiligkeit!“, sagt der verzweifelte Chauffeur energisch, doch dieser hält den Fuß auf das Gaspedal, bis Sirenen von Polizeiautos ertönen.
„Oh, lieber Gott, ich werde meine Lizenz verlieren bin“, stöhnt der Fahrer.
Der Polizist wirft einen Blick zum Lenkrad, geht zurück zu seinem Motorrad und greift zu seinem Handy: „Ich muß den Chef sprechen“, sagt er aufgeregt seiner Station. „Ich habe einen Fahrer bei 160 Sachen erwischt.“   –  „Gib ihm einen dicken Strafzettel“, entgegnet der Chef.
„Ich glaube nicht, daß wir das wollen, da er wirklich wichtig ist“, erklärte der Polizist.
Der Chef rief: „Umso mehr!“
„Nein, ich meine wirklich wichtig“, sagte der Polizist genervt.
Der Chef fragte: „Der Bürgermeister?“  –  “Wichtiger.”  – „Der Ministerpräsident?“  –  „Noch wichtiger.“   – „Wer ist es?“  –  „Ich denke, es ist Gott!“  – „Was soll das denn heißen?!“  – „Stellen Sie sich vor, er hat den Papst als Chauffeur!“

EINER WEISS ALLES BESSER. Kardinal Bertone kommt an die Himmelspforte, klopft an, wird von Petrus reingelassen, kommt nach 1 Std. wieder raus und erklärt: „Ich muß nochmal runter zur Erde. Ich hab so vieles falsch gemacht.“   –   Dann stirbt der Papst und gelangt zur himmlischen Pforte, auch er wird hereingelassen, doch nach 2 Stunden kehrt er zurück und sagt: „Ich hab vieles falsch gemacht, ich muß nochmal runter.“   –  Der moderne Theologe Drewermann  segnet das Zeitliche, kommt schwer bepackt mit seinen Büchern zur Goldenen Tür von Sankt Petrus und wird ins Paradies geführt.  Es vergehen Stunden um Stunden, plötzlich öffnet sich die Tür  –   Christus kommt heraus und meint zerknirscht: „Ich muß wieder runter, ich hab so vieles falsch gemacht.“  media-372515-2

FERIEN. Die Heilige Familie im Himmel plant einen Ausflug auf die Erde. „Kommt, laß uns nach Bethlehem gehen!“, meint Jesus.  – „Oh, muß das sein?“, gibt die Madonna zu verstehen, „die Leute waren damals nicht sehr freundlich zu uns, das lassen wir lieber…“     –    „Wir fahren nach Jerusalem!“, meint der heilige Josef.   –   „Lieber nicht,“ sagt der Heiland, „wenn ich daran denke, wird mir schlecht!“  –  „Ich habs: Wir gehen nach Medjugorje!“, fällt Jesus spontan ein.   –  „Oh ja“, jubelt die Madonna: „Das kann interessant werden, da war ich noch nie!“

Fritzchen bei der Erstbeichte: „Ich habe den Kindersegen verhütet.“  –  Kaplan: „Wie hast Du das denn gemacht?“  –  „Als mir die Mutti abends den Nachtsegen geben wollte, habe ich den Kopf weggedreht.“

SEELENHANDEL. Fritz und Franz haben Nüsse geklaut. Um nicht erkannt zu werden, schleichen Sie sich in die gerade offenstehende Leichenhalle, um zu teilen. Beim Hineingehen verlieren sie zwei Nüsse vor der Tür. “Eine für dich, eine für mich; eine für dich, eine für mich …” Der Küster kommt vorbei und hört das Handeln. Er läuft zum Pfarrer und sagt aufgeregt: “Herr Pfarrer, in der Leichenhalle spukt es! Da handelt Gott mit dem Teufel Seelen aus!” –  Der Pfarrer schüttelt den Kopf und geht mit zur Leichenhalle. “Eine für dich, eine für mich; eine für dich, eine für mich. So das sind jetzt alle. Jetzt holen wir uns noch die Beiden vor der Tür!”

P. Lothar GroppeWASSERBRÜHE. Im Priesterseminar gibt es einen Theologiestudenten, der im „Distinguieren“ (Streitgesprächen) unschlagbar ist. Einer will ihm eine Falle stellen und fragt ihn, ob man denn mit Suppe taufen dürfe. Dieser kontert:  „Also wenn es Seminarsuppe ist, dann JA.“

NOTRUF. Der Regens hält seinen Seminaristen einen Vortrag, daß man mit vegetarischer Kost Versuchungen zur Unkeuschheit besser überwinden könne als mit Fleischgerichten.  In der folgenden Nacht tobt ein Seminarist durch die Flure: „Küchenschwester! Salat!“

VERGLEICH. „Unser Pfarrer ist wie der liebe Gott“, sagt ein Kirchenbesucher: „Am Sonntag ist er unbegreiflich und während der Woche ist er unsichtbar.

GEISTLICHE GETRÄNKE. Bei einer Visitation besichtigt der Bischof auch den Keller des Pfarrhauses. Mit Befremden bemerkt er Berge von leeren Weinflaschen, die dort aufgestapelt sind. „Hier liegen aber viele Leichen!“ sagt er zu dem Pfarrer. „Keine Sorge, Euer Exzellenz“, antwortet dieser, „keine ist ohne geistlichen Beistand gestorben.“

WAHRER GRUND. Ein Pater predigt vor einem Frauenklub. „Seien Sie nur nicht so stolz darauf“, sagt er, „daß unser Heiland nach seiner Auferstehung zuerst einer Frau erschienen ist. Er tat dies nur deshalb, damit die Neuigkeit schneller unter die Leute kommt.“

LOHN. Ein nicht unerfahrenes Mädchen bekennt im Beichtstuhl freimütig seine Fehltritte. „Weißt Du eigentlich, was Du mit diesen vielen Sünden verdienen würdest?“ fragt der Beichtvater sorgenvoll. – „So ungefähr“, antwortet das Mädchen, „aber mir geht es nicht ums Geld.“

BUSSE. Im Beichtstuhl bekennt eine Frau zunächst kurz und summarisch ihre eigenen Sünden und geht dann zu einer weitschweifigen Klage über die mannigfachen Untugenden ihres Mannes über, die sie in allen Sinzelheiten schildert. Als sie endlich eine Pause macht, sagt der Beichtvater kurz: „Also zur Buße für Ihre Sünden beten Sie zwei Vaterunser  –  und für die Besserung Ihres Mannes drei Rosenkränze.“

KINDERBEICHTE. Ein Junge ist ziemlich rasch mit seinem Sündenregister fertig. „Ist das alles?“ fragt der Kaplan erstaunt. „Ja, das ist alles“, sagt der Junge. „Denk mal nach!  Hast du vielleicht mal versucht, mit dem Messer die Groschen aus der Sparbüchse herausrutschen zu lassen?“ – „Nein – aber Danke für die Idee!“

AUSGLEICH. In der Beichte bekennt ein Mann: „Ich habe viel geflucht, dafür aber viel gebetet, das gleicht sich aus. Ich habe viel getrunken, aber dafür oft gefastet, das gleicht sich aus. Ich habe viel gestohlen, aber dafür auch viel verschenkt, das gleicht sich aus.“ – „Hör gut zu“, sagt der Beichtvater entrüstet, „Gott hat Sie erschaffen und der Teufel wird Sie holen  –  das gleicht sich auch aus.“

ALPTRÄUME. Ein biederer Katholik hat die Angewohnheit, jede Woche zu beichten. Obwohl seine Sünden kaum der Rede wert sind, bekommt er vom Beichtvater jedesmal einen ganzen Rosenkranz zur Buße. Endlich nimmt sich der Mann ein Herz und bittet seinen Beichtvater: „Könnten Sie mir nicht eine kürzere Buße aufgeben?“ – „Aber gern“, sagt dieser, „sprechen Sie jeden Abend vor dem Einschlafen: Herrgott, mach mit mir, was du willst!“   –   Das geht so einige Zeit, doch nach ein paar Wochen bittet der Mann den Beichtvater um eine andere Buße. „War Ihnen das denn auch noch zu lang?“ fragt dieser. „Das nicht. Aber ich träume jede Nacht, ER tut’s wirklich!“

WIR  SIND  DANKBAR  FÜR  DIE ZUSENDUNG  WEITERER  KIRCHENWITZE !