Wochenzeitung DIE ZEIT gab gegenüber der AfD eine Unterlassungserklärung ab

Diffamierendes Kubicki-Zitat korrigiert

„Die Zeit“ online, der Zeitungsverlag Gerd Bucerius und der Autor Moritz von Uslar persönlich sind der Forderung der AfD-Bundestagsfraktion und ihrer Mitglieder nachgekommen, eine strafbewehrte Unterlassungserklärung abzugeben.

Hintergrund ist eine von der „Zeit“ veröffentlichte Aussage des Bundestagsvizepräsident Wolfgang Kubicki (FDP). Die Zeitung hatte eine angebliche Äußerung Kubickis publiziert, wonach bei einer Debatte zu „Integration und zum Holocaust“ aus den „AfD-Reihen sinngemäß der Zwischenruf gekommen“ sei, „man habe im ‚Dritten Reich‘ noch viel zu wenig Juden umgebracht“.

Wegen dieser Falschbehauptung war zunächst Kubicki persönlich abgemahnt worden. Der FDP-Politiker hatte jedoch geltend gemacht, er sei falsch zitiert worden. Die AfD-Bundestagsfraktion hatte daraufhin von der „Zeit“ die Löschung des rechtswidrigen Textes, die Abgabe einer strafbewehrten Unterlassungserklärung und die Anerkennung eines Schadensersatzanspruchs gefordert, dem die ZEIT mit Schreiben vom 18.4.2018 nun nachgekommen ist.

Der Abgeordnete Stephan Brandner, Justiziar der AfD-Bundestagsfraktion, erklärt hierzu:

„Die erfolgreiche Gegenwehr der AfD-Fraktion gegen eine mediale Falschbehauptung setzt ein wichtiges Signal: Die Fraktion der AfD im Deutschen Bundestag lässt sich ehrabschneidende und infame Diffamierungen und Falschbehauptungen weder von politischen Konkurrenten noch von selbsternannten ‚Qualitätsmedien‘ gefallen…Auch die nun richtiggestellte Äußerung des Herrn Kubicki ist noch sehr fragwürdig, wir prüfen diese weiter juristisch.“

 


Erika Steinbachs Austritt signalisiert das Verschwinden der Konservativen in der CDU

Unter dem Titel Erika Steinbach: Rechts ist kaum Platz in der CDU“ befaßt sich Redakteur Ludwig Greven in der linksliberalen Wochenzeitung DIE ZEIT online mit dem Austritt dieses CDU-Urgesteins aus ihrer Partei. (Unsere Berichte zu Steinbach: HIER)

SteinbachDie Politikerin aus Frankfurt saß fast 30 Jahre im Bundestag, wurde siebenmal direkt ins Parlament gewählt, war jahrzehntelang Präsidentin des „Bundes der Vertriebenen“ (BdV), amtierte als menschenrechtspolitische Sprecherin der Unions-Fraktion und gehörte derem Bundesvorstand an.

ZEIT-Autor Greven schreit, der Austritt Steinbachs erschütterte die CDU nicht, zeige aber, „wie wenig Raum Konservative unter Merkel haben – und die Wut darüber“.

Der Verfasser stimmt Steinbach zu, die anläßlich ihres Austritts erklärt hatte, die AfD sei „Fleisch vom Fleisch der CDU“: „Aber in gewissem Sinne ist die AfD, so wie die Linkspartei als quasi-Abspaltung der SPD, vor allem Fleisch vom Fleische der CDU“

Daher stelle sich die Frage, „inwieweit die Union Menschen mit konservativer Haltung noch binden kann.“

Steinbachs Abgang beleuchte, so der Autor weiter, „wie wenig prominente konservative Stimmen es in der CDU noch gibt“.  – Er fügt auf der grundsätzlichen Ebene hinzu:

„Die Partei war immer stolz darauf, drei Wurzeln zu haben: liberal, christlich-sozial und eben konservativ. Doch diese Wurzel ist unter Merkel verkümmert.“

Das konservative Element wird allenfalls noch bis zu einem gewissen Grad von der CSU vertreten. Aber solange die Christsozialen sich nicht bundesweit ausdehnen, kann der Bürger außerhalb Bayern diese Partei nicht wählen, bleibt also weiterhin heimatlos innerhalb des C-Spektrums. (Siehe hierzu unsere 18 Artikel für eine bundesweite CSU: Kreuther Geist)

Redakteur Greven schreibt weiter: „Für Konservative, gar Rechtskonservative oder national Denkende, ist nicht mehr viel Platz in der Merkel-CDU.“

Daraus hat Frau Steinbach die einzig ihr logisch erscheinende Konsequenz gezogen, indem sie ihre Partei verließ, weil sie Konservativen keine Heimat mehr bietet.

Quelle für die Zitate: http://www.zeit.de/politik/deutschland/2017-01/erika-steinbach-cdu-austritt-konservative-merkel/komplettansicht

 

Grüner Ministerpräsident Kretschmann kritisiert linkes Moralisieren in seiner Partei

Von Dr. David BergerDavidBergerPM

Der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann geht in einem Beitrag für die morgen erscheinende Ausgabe der Wochenzeitung „Die Zeit“  mit seiner eigenen Partei, den Grünen, hart ins Gericht. Dass dabei die jüngsten Wahlerfolge der AfD einen gewissen Druck auf den erfolgreichen Politiker der Grünen ausgeübt haben, ist offensichtlich.

Wer genauer hinschaut, bemerkt aber sehr schnell, dass es ein ganz bestimmter Teil der Grünen ist  –  für den Volker Beck zusammen mit Claudia Roth exemplarisch stehen dürften  –  der da einer herben Kritik unterzogen wird. Kretschmann hatte bereits im vergangenen Frühjahr Beck „schweres Fehlverhalten“ vorgeworfen

Besonders kritisiert Kretschmann, dass das Moralisieren bei vielen seiner Parteikollegen inzwischen zum guten oder besser vielmehr bösen Ton gehöre:

„Wir sollten daher das Moralisieren lassen. Anstatt Vorgaben für das gute Leben und die individuelle Lebensgestaltung zu machen, sollten wir uns auf den Kampf für eine gute Ordnung der Dinge konzentrieren.“ Bündnis_90_-_Die_Grünen_Logo.svg

Zum Moralisieren hätten die Grünen keinerlei Anlass, denn sie seien nun wirklich keine „Heiligen“.

Aber auch aus einem anderen Grund kann man die Wortmeldung des katholischen Kretschmann als Kritik an die Becks in seiner Partei werten. In dem Gastbeitrag für die „Zeit“ schlägt Kretschmann für die Grünen völlig ungewöhnliche Töne an:

Er verteidigt tatsächlich die klassische Ehe  –  und das auch noch, indem er in diesem Zusammenhang fast ironisch Worte von Deutschlands schwulem Vorzeigepolitiker Klaus Wowereit (SPD) gebraucht: „So ist und bleibt die klassische Ehe die bevorzugte Lebensform der meisten Menschen – und das ist auch gut so.“

Den vollständigen Artikel von Dr. Berger lesen Sie hier: https://philosophia-perennis.com/2016/10/05/winfried-kretschmann/


Wird er abserviert? – Auch die ZEIT spekuliert über die Zukunft Kardinal Müllers

Seit Monaten wimmelt es von Gerüchten auf katholischen Internetseiten, wonach damit zu rechnen sei, daß der theologisch konservative Kurienkardinal Gerhard Müller als Präfekt der Glaubenskongregation abgelöst und mit dem Mainzer Bischofssitz „abgefunden“ werde. AL-0015

Mittlerweile wird das Thema auch von seriösen Tageszeitungen ernst genommen, wie wir kürzlich aufzeigten (siehe hier: https://charismatismus.wordpress.com/2016/08/06/wird-kardinal-mueller-nach-mainz-abgeschoben/)

Nun hat sich die liberale Wochenzeitung DIE ZEIT bzw. deren Beilage „Christ und Welt“ ebenfalls in einem  –  durchaus sachlich geschriebenen  –  Artikel  mit eben dieser Frage befaßt.

Der ausführliche Beitrag des Italien-Reporters und Vatikan-Korrespondenten Julius Müller-Meiningen ist in der aktuellen Ausgabe dieser Woche erschienen  – und seit dem heutigen Freitag auch in ZEIT-online zu lesen: http://www.zeit.de/2016/34/gerhard-ludwig-mueller-praefekt-glaubenskongrgation-rom-versetzung/komplettansicht

Unter dem Titel „Der Störenfried“ schreit der Autor eingangs, es komme derzeit häufiger vor, daß Kardinal Müller „lächelt, obwohl ihm gar nicht danach zu Mute ist.“

Und warum nicht?  – Dazu heißt es: „Der Grund ist eine tiefe Kluft zwischen der Agenda des Papstes und den Überzeugungen eines Mannes, der dieses Programm eigentlich gestalten sollte. Wenn man so will, führt der 68-Jährige unter Franziskus das Dasein eines Tropfen Wassers in einer Teflon-Pfanne, er wird ständig abgestoßen. Deshalb ist es auch nicht überraschend, dass im Vatikan über Müllers Ablösung spekuliert wird.“

Daß die Zeit reif für einen (Stellen-)Wechsel sei, habe spätestens die „Präsentation des nachsynodalen Schreibens Amoris Laetitia im April“ gezeigt. Das päpstliche Schreiben habe nämlich nicht der Glaubenspräfekt den Medien vorgestellt,  vielmehr „schwärmte der Wiener Erzbischof Christoph Schönborn über Liebe und Familie und unterfütterte die Ausführungen Bergoglios mit theologischen Argumenten“.  – Franziskus habe Kardinal Schönborn danach als einen „großen Theologen“ gewürdigt.

Der Autor schreibt weiter: „Müller, der als Präfekt der Glaubenskongregation eigentlich der theologische Kompass des Papstes sein sollte, war definitiv von der Bildfläche verschwunden und hatte, wenn nicht seinen Nachfolger, dann zumindest sein Alter Ego präsentiert bekommen.“

Müller-Meinungen erwähnt sodann einen nicht-namentlich genannten „konservativen Insider“ im Vatikan, welcher offenbar damit rechnet, daß Müller durch Schönborn ausgewechselt wird. Foto Michaela Koller

Bekanntlich hat sich Kardinal Gerhard Müller vor allem in den letzten zwei Jahren als „Speerspitze“ der theologisch konservativen Fraktion bewährt, zumal in Fragen von Ehe, Familie, Sakramentenpastoral und Sexualethik. Zu diesem Themenspektrum hat er in jener Zeit sogar einige Bücher und Publikationen verfaßt.

Dies gefiel dem Papst und seinem Beraterstab allerdings immer weniger. Dazu heißt es in der „Zeit“:

„Franziskus stutzte dem Präfekten der Glaubenskongregation in der Folge die Flügel, indem er ihn in die Ausarbeitung seiner wichtigsten Schriften nicht einbezog. Die entscheidenden Dokumente bekommt die Glaubenskongregation, früher der theologische Anker der Päpste, gar nicht mehr zu sehen.“

Julius Müller-Meiningen fügt hinzu: „Die umstrittenen Gesetze zur Erleichterung der Ehenichtigkeitsverfahren bekam der Präfekt der Glaubenskongregation erst vorgelegt, als sie bereits erlassen waren. Müller sei deshalb „stinksauer“ gewesen, heißt es aus dem Vatikan. Nach energischen Protesten gegen diese Praxis wurde Amoris Laetitia der Glaubenskongregation vor Veröffentlichung zwar vorgelegt, die seitenweise vorgeschlagenen Änderungen am Text aber ignoriert.“

Der Autor befaßt sich auch mit der in den letzten Wochen häufig gehörten Spekulation, Kardinal Müller werde eventuell auf den freien Bischofssitz nach Mainz weggelobt bzw. abgeschoben. Er meint allerdings, dem stehe „das Mitbestimmungsrecht des Domkapitels von Mainz entgegen“.

Glaubenspräfekt Gerhard Müller sei zwar ein gebürtiger Mainzer, so der Verfasser, aber ob sich die Rheinhessen „ein so kompliziertes und konservatives Kaliber ins eigene Haus holen wollen“, sei fraglich.

Fraglich ist aber auch, ob das Domkapitel im Falle einer solchen „Lösung“ wirklich das letzte Wort haben wird. Es bestände von Vatikan-Seite auch die trickreiche Möglichkeit, dem Mainzer Domkapitel in der Dreier-Liste zwei weitere Kandidaten zur Wahl eines Bischofs vorzuschlagen, die noch konservativer sind als Müller (oder aus sonstigen Gründen von vornherein nicht infrage kommen), so daß dem Domkapitel kaum eine andere Wahl bliebe…

Fotos: Bistum Regensburg (1),  Michaela Koller (2)

 


Dr. Penners Post an Prof. Heintze zu Fragen von Israels Militäraktion in Gaza

Dipl.-Chem. Dr. Hans Penner, 76351 Linkenheim-Hochstetten

OFFENER BRIEF an Prof. Dr. Hans-Joachim Heintze, Universität Bochum

Sehr geehrter Herr Professor Heintze, deutschland-israel-flag

Ihr Interview mit der ZEIT unter dem Titel „Israel überzieht massiv“ vom 22.7.2014 erweckt den Eindruck der Weltfremdheit aus folgenden Gründen:

1. Sie erwähnen nicht, daß die Hamas eine Partisanenorganisation ist, die aus Kränkenhäusern auf Soldaten schießt, Raketen in Schulhäusern lagert und aus Wohnhäusern abfeuert.
2. Sie verlangen, daß Israel den Weltsicherheitsrat hätte informieren müssen. Hätte das tatsächlich eine Hilfe für die israeliche Zivilbevölkerung bedeutet?
3. Sie verlangen, Israel hätte warten müssen, bis der Weltsicherheitsrat entscheidet, ob sich Israel wehren darf. Wie lange hätte der Weltsicherheitsrat für diese Entscheidung gebraucht?
4. Sie erwarten, daß der Sicherheitsrat sicherstellen kann, das Hamas ihre Angriffe nicht fortsetzt. Ist das nicht eine Illusion?
5. Sie verlangen von Israel eine „verhältnismäßige“ Verteidigung. Sie verstehen unter „verhältnismäßiger Verteidigung“ eine Drohung per Email, daß Israel Maßnahmen ergreifen werde. Eine solche Verteidigung ist Spielerei.
6. Sie erwähnen nicht, daß die eigentlichen Feinde der Zivilbevölkerung nicht Israel ist, sondern die Hamas ist.
7. Sie erwarten, daß Israel von einer terroristischen Partisanenorganisation Garantien verlangt. Ich frage mich, ob Sie wissen, was Terroristen sind.
8. Sie klären darüber auf, daß der Gaza-Konflikt „unsymmetrisch“ sei. Hat es jemals einen symmetrischen Partisanenkrieg gegeben?
9. Sie werfen Israel vor, „zivile Ziele zu attackieren“. Aber wie wollen Sie denn Partisanen angreifen, die sich hinter zivilen Objekten verstecken?
10. Sie verlangen, daß Israel nur militärische Ziele angreift. Wo sind denn „militärische Ziele“ in Gaza?
11. Sie verlangen, daß Israel die Zivilbevölkerung rechtzeitig warnt. Meines Wissens war das erfolgt.
12. Sie verlangen, daß Israel die Hamas-Führer mittels Drohnen ermordet. So ganz einfach ist das nicht.

Das Fazit Ihres Interviews scheint zu sein, daß es am besten wäre, wenn sich die Israelis von den Moslems liquidieren lassen würden. Wahrscheinlich haben Sie den judenfeindlichen Demonstranten Munition geliefert.

Mit freundlichen Grüßen
Hans Penner


Der Leipziger Künstler Michael Triegel ließ sich taufen: „Ich suchte das Geheimnis“

Unter dem Titel „Michael Triegel: Das hat mich gepackt“ berichtet DIE ZEIT online am 15. Mai 2014 über den bekannten Künstler Michael Triegel, der vor vier Jahren ein Porträt von Benedikt XVI. malen durfte. Damals schlagzeilte die Presse erstaunt: „Atheist malt Papst“.

Das liberale Wochenblatt bzw. deren Redakteurin Anne Hähnig führte mit dem neugetauften Künstler, der schon mehrere katholische Altäre gestaltete und von jeher biblische Motive liebte, nun ein ausführliches Interview. Sayn-Abteikirche-DSC_0195-2

Obwohl ungläubig, zumindest skeptisch, war der Künstler aus Leipzig seit vielen Jahren ein Suchender; jemand, der von einer „großen Sehnsucht nach dem Geheimnis“ über das bloß Weltliche hinaus geprägt wurde; ein Agnostiker, der eigentlich gerne glauben wollte, aber zunächst nicht konnte:

„Ich bin auf der Suche nach dem Geheimnis, einer Wahrheit jenseits dessen, was wir in Worte fassen können.“

Nun wurde Michael Triegel während der Osternacht in der Dresdner Hofkirche durch die Taufe in die katholische Kirche aufgenommen.

Auf diesen Weg wurde er auch durch Exerzitien hingeführt, vor allem durch gründliches Studium der Heiligen Schrift, wie er im Gespräch mit der ZEIT berichtet.

Während ihn zunächst an ader katholischen Kirche vor allem das Glanzvolle und äußerlich Eindrucksvolle ansprach, was bei einem Künstler wenig erstaunt, war es letztlich die Schlichtheit des Glaubens, ja die Unbeholfenheit einer unscheinbaren hl. Messe, die ihn ergriff:

„Um zu sehen, wie ein Gottesdienst in Rom abläuft, besuchte ich dort zuvor eine kleine Kirche. Es saßen rührend wenige Menschen auf den Bänken, vielleicht acht oder neun. Der Priester am Altar suchte verzweifelt nach der richtigen Stelle im Messbuch, und als er sie endlich hatte, las er in einem radebrechend schlechten Italienisch daraus vor. Das alles war so rührend, dass es mich beruhigt hat. Das war die Kirche, die ich suchte: nicht perfekt, aber wahrhaftig.“

Über seine Taufe berichtet der 45-Jährige im ZEIT-Interview:
„Das war ein großartiger Augenblick. Die Osternacht hat ja eine wunderbare Dramaturgie. Erst ist die Kirche ganz dunkel, dann kommt der Priester mit der Osterkerze herein. Was mich dann doch wie Paulus umgehauen hat, war die Kommunion. Ich wusste für einen kurzen Moment gar nicht mehr, wo ich gerade bin.“
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An Papst Benedikt faszinieren ihn seine Persönlichkeit und vor allem seine Bücher, auch die stete Betonung, daß sich Glaube und Vernunft nicht widersprechen: „Für mich war das der Knackpunkt“, erklärt er hierzu.
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Vollständiges Interview siehe hier: http://www.zeit.de/2014/21/michael-triegel-papst-benedikt-portraet/komplettansicht
Foto: Dr. Bernd F. Pelz

ZEIT-Artikel hat Bischof Tebartz-van Elst wider Willen massiv entlastet

„Faktencheck-Limburg“ analysiert Vorwürfe von Pfr. Sascha Jung

„Der Schuß ging nach hinten los! Pfarrer Sascha Jung wollte Bischof Tebartz-van Elst wohl anschwärzen? Witzig, dass er den Bischof auf ganzer Linie entlastet“, sagte am 21. März 2014 Thomas Schührer, Initiator des Internetportals faireMedien.de, mit Blick auf den Artikel „Keine Widerrede“ vom 13. März 2014 in der Wochenzeitung „DIE ZEIT“. 1_0_745851

Jung versucht darin, den Bischof von Limburg als herrschsüchtigen, Angst und Schrecken verbreitenden und kritikunfähigen Kirchenmann darzustellen. „Wer den Artikel mit Verstand liest, stellt fest, dass Jungs Vorwürfe gegen den Bischof haltlos sind“, erläutert Schührer.

Schon in der ersten Geschichte von Pfarrer Jung zeigt sich, dass der Bischof Kritik annimmt und umsetzt, ohne jegliche negative Folgen für den Kritiker:

Jung schildert, wie er während einer Predigt im Dom seinen Bischof scharf angegriffen hat. Die Folgen für den Bischof? Negative Berichterstattung und Rufschädigung.

Folgen für den Priester? Keine.  –  Dazu Schührer: „Ein Verhalten, das in der freien Wirtschaft zur fristlosen Kündigung geführt hätte, die vor jedem Arbeitsgericht Bestand hätte, bleibt für den Priester völlig folgenlos.“

Thomas Schührer sieht in den Aussagen Jungs ein  –  wenn auch ungewolltes  –  beredtes Zeugnis der Toleranz, des Langmuts und der Kritikfähigkeit des Bischofs.

Eine Dokumentation des Artikels finden Sie auf http://Faktencheck-Limburg.de

Bürgerinitiative für faire Medien
Sprecher: Thomas Schührer 
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