Folgt die Bau-Scham für das Klima? – Forderungen werden immer abwegiger

In einem Interview mit dem Nachrichtensender N-TV forderte Daniel Fuhrhop von der Universität Oldenburg, man müsse auch eine Bauscham entwickeln. Das Bauen schade dem Klima genauso wie das Autofahren, das Fleischessen oder das Fliegen, deshalb müsse man sich dafür in gleichem Maße schämen.

Udo Hemmelgarn, AfD-Bundestagsabgeordneter und AfD-Obmann im Bau-Ausschuss, erklärt dazu:

„Die Forderung nach Bauscham ist absurd. Der Klimawahnsinn offenbart hier seinen totalitären Ansatz. Nachdem bereits das eigene Auto, das Fliegen und das Fleischessen Gegenstand aberwitziger politischer Forderungen waren, trifft es nun die eigenen vier Wände.

Es ist Auftrag staatlicher Politik, für angemessene und menschenwürdige Wohn- und Lebensbedingungen zu sorgen. Wer in Zeiten teilweise drängender Wohnungsnot ernsthaft so etwas wie Bauscham einfordert, um die Schaffung von dringend benötigtem Wohnraum zu verhindern, handelt in höchstem Maße verantwortungslos.

Jeder kann sich ausmalen, was von seiner persönlichen Freiheit übrig bleiben wird, wenn die Forderungen der Klimaextremisten weiter erfüllt werden.“


Enteignungen kein Mittel gegen Wohnungsnot

Für Grünen-Chef Robert Habeck sind Enteignungen ein Mittel gegen Wohnungsnot und steigende Mieten. Die Fraktionsvorsitzende der AfD im Deutschen Bundestag, Dr. Alice Weidel (siehe Foto), übt an diesem Konzept scharfe Kritik:

„Die Grünen sind offenbar gerade auf dem Weg von der Verbotspartei in den Betonkommunismus. Die Vorstellung, politisch verursachte Probleme mit diktatorischen Methoden lösen zu wollen, war bislang eine Spezialität der SED-PDS-Linken. Zug um Zug offenbaren sich die Grünen als sozialistische Melonenpartei: Außen grün, innen rot.

Dass Habeck sich auf die Allgemeinwohlklausel des Grundgesetzes beruft, ist aberwitzig. Enteignungen schaffen keinen neuen Wohnraum, sie schrecken vielmehr potenzielle Bauherren ab. Enteignungen bedeuten, dass Steuergeld verschwendet wird, um die Macht von Politikern zu stärken, ihre Klientel auf Staatskosten zu bedienen.

Wer das grundgesetzlich geschützte Privateigentum so bedenkenlos angreift, erweist sich selbst als Feind unserer Rechts- und Verfassungsordnung.

Der Wohnraummangel ist in erster Linie die Folge politischer Fehlentscheidungen: Die Billiggeld-Flut der Europäischen Zentralbank treibt die Preise und begünstigt Immobilienspekulationen, die unkontrollierte Migration verschärft die Konkurrenz um bezahlbaren Wohnraum, unsinnige Öko-Auflagen und erstickende Bürokratie haben den Wohnungsbau unnötig verteuert. Enteignungen à la Habeck wären eine weitere verhängnisvolle Fehlentscheidung, die die Krise weiter verschärfen würde.“