Kritik an „Cancel Culture“ und Wokismus

Linke Ersatzreligion und Identitäts-Fanatismus

In L’Express erläutert der liberale Kognitionswissenschaftler Steven Pinker, warum der Antirassismus zu einer Religion geworden sei. Er erklärt seine Kritik an der „woke“-Bewegung und den identitären Theorien, die in den USA derzeit Furore machen. 

Der Professor ist einer der weltweit einflussreichsten Intellektuellen, wie das Politikmagazin L’Express anlässlich seines Interviews mit dem 66-Jährigen feststellt.

Pinker kritisiert in dem Gespräch das, was er als „woke Orthodoxie“ bezeichnet, die von den Theorien über Gender, Rasse oder Kolonialismus geprägt sind.

Er sagt: „Man findet hier diese Vorstellung, dass jeder von uns einer Gruppe angehört, die durch ihr Gender, ihre Rasse oder ihre Ethnie definiert ist, und dass unsere Meinungen je nach der Gruppe, der man angehört, vorhergesagt werden kann“.

„Cancel Culture“: Während die Lautsprecher der Politischen Korrektheit von Buntheit, Diversität und Multikulturalität tönen, leben wir längst in einem radikal illiberalen Zeitalter, das keine Diskussionen mehr kennt.

Es handele sich beim Wokismus um eine Bewegung, so Pinker, „die weder auf Fakten noch auf der Wissenschaft basiert“.

Quelle und vollständiger Artikel hier: https://www.die-tagespost.de/politik/aktuell/steven-pinker-ueber-den-wokismus-dieser-universitaere-irrsinn-geht-uns-alle-an;art315,216495