„Ich will das Morgenrot wecken“

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:

Psalm 57 (56),8-9.10-11:

Mein Herz ist bereit, o Gott,
mein Herz ist bereit,
ich will dir singen und spielen.
Wach auf, meine Seele!
Wacht auf, Harfe und Saitenspiel!
Ich will das Morgenrot wecken.

Ich will dich vor den Völkern preisen, HERR,
dir vor den Nationen lobsingen.
Denn deine Güte reicht, so weit der Himmel ist,
deine Treue, so weit die Wolken ziehn.

 


Wo komm ich her? – Wo geh ich hin?

1. Wo geh‘ ich hin?
Folg‘ ich den Wolken?
Wo ist der Weg, den ich nicht seh‘?
Wer weiß die Antwort auf meine Frage,
Warum ich lebe und vergeh‘?

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2. Wo geh‘ ich hin?
Folg‘ ich den Kindern?
Seh’n sie den Weg, den ich nicht seh‘?
Gibt mir ihr Lächeln etwa die Antwort,
Warum ich lebe und vergeh‘?

3. Wo geh‘ ich hin?
Folg‘ ich dem Herzen?
Weiß meine Hand, wohin ich geh‘?
Warum erst leben, um dann zu sterben?
Ich weiß nicht recht, ob ich das je versteh‘!

Wo komm ich her? Wo geh ich hin?

Sagt wozu? Sagt wohin? Sagt worin liegt der Sinn?

Stück aus dem Musical „Hair“


Ein Licht erstrahlt den Gerechten

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:

Psalm 97 (96),1-2.5-6.11-12

Der HERR ist König. Die Erde frohlocke.
Freuen sollen sich die vielen Inseln.
Rings um ihn her sind Wolken und Dunkel,
Gerechtigkeit und Recht sind die Stützen seines Throns.

Berge schmelzen wie Wachs vor dem HERRN
vor dem Antlitz des Herrschers aller Welt.
Seine Gerechtigkeit verkünden die Himmel,
seine Herrlichkeit schauen alle Völker.

Ein Licht erstrahlt den Gerechten
und Freude den Menschen mit redlichem Herzen.
Ihr Gerechten, freut euch am HERRN,
und lobt seinen heiligen Namen!