Gottes Wort wendet sich auch an die Heiden

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Apg 13,46-49:

In jenen Tagen sprachen Paulus und Barnabas zu den Juden: chrkn

Euch musste das Wort Gottes zuerst verkündet werden. Da ihr es aber zurückstoßt und euch des ewigen Lebens unwürdig zeigt, wenden wir uns jetzt an die Heiden. Denn so hat uns der HERR aufgetragen: „Ich habe dich zum Licht für die Völker gemacht, bis an das Ende der Erde sollst du das Heil sein.“

Als die Heiden das hörten, freuten sie sich und priesen das Wort des HERRN; und alle wurden gläubig, die für das ewige Leben bestimmt waren.

Das Wort des HERRN aber verbreitete sich in der ganzen Gegend.

 


Der Prophet Jeremias: „In meinem Herzen brannte ein Feuer!“

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Jer 20,7-9:

Du hast mich betört, o HERR, und ich ließ mich betören; du hast mich gepackt und überwältigt. Zum Gespött bin ich geworden den ganzen Tag, ein jeder verhöhnt mich. polskaweb

Ja, sooft ich rede, muß ich schreien, „Gewalt und Unterdrückung!“ muß ich rufen. Denn das Wort des HERRN bringt mir den ganzen Tag nur Spott und Hohn.

Sagte ich aber: Ich will nicht mehr an IHN denken und nicht mehr in seinem Namen sprechen!, so war es mir, als brenne in meinem Herzen ein Feuer, eingeschlossen in meinem Innern. Ich quälte mich, es auszuhalten, und konnte nicht.

 


Wer Gott ehren will, der halte seine Gebote

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Jer 7,1-11:

Das Wort, das vom HERRN an Jeremia erging: Stell dich an das Tor des Hauses des HERRN! Dort ruf dieses Wort aus und sprich:

Hört das Wort des HERRN, ganz Juda, alle, die ihr durch diese Tore kommt, um dem HERRN zu huldigen. IMG_1056

So spricht der HERR der Heerscharen, der Gott Israels:

Bessert euer Verhalten und euer Tun, dann will ich bei euch wohnen hier an diesem Ort.

Vertraut nicht auf die trügerischen Worte: Der Tempel des HERRN, der Tempel des HERRN, der Tempel des HERRN ist hier!

Denn nur, wenn ihr euer Verhalten von Grund auf bessert, wenn ihr gerecht entscheidet im Rechtsstreit, wenn ihr die Fremden, die Waisen und Witwen nicht unterdrückt, unschuldiges Blut an diesem Ort nicht vergießt und nicht anderen Göttern nachlauft zu eurem eigenen Schaden, dann will ich bei euch wohnen hier an diesem Ort, in dem Land, das ich euren Vätern gegeben habe für ewige Zeiten.

Freilich, ihr vertraut auf die trügerischen Worte, die nichts nützen.

Wie? Stehlen, morden, die Ehe brechen, falsch schwören, dem Baal opfern und anderen Göttern nachlaufen, die ihr nicht kennt  –  und dabei kommt ihr und tretet vor mein Angesicht in diesem Haus, über dem mein Name ausgerufen ist, und sagt: Wir sind geborgen!, um dann weiter alle jene Greuel zu treiben.

Ist denn in euren Augen dieses Haus, über dem mein Name ausgerufen ist, eine Räuberhöhle geworden?  –  Also dann betrachte auch ich es so – Spruch des HERRN.


HUNGER nach einem Wort des HERRN

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Buch Amos 8,4-6.9-12:

Hört dieses Wort, die ihr die Schwachen verfolgt und die Armen im Land unterdrückt. Ihr sagt: DSC00254

Wann ist das Neumondfest vorbei? Wir wollen Getreide verkaufen. Und wann ist der Sabbat vorbei? Wir wollen den Kornspeicher öffnen, das Maß kleiner und den Preis größer machen und die Gewichte fälschen. Wir wollen mit Geld die Hilflosen kaufen, für ein paar Sandalen die Armen. Sogar den Abfall des Getreides machen wir zu Geld.

An jenem Tag  –  Spruch Gottes, des HERRN  –  lasse ich am Mittag die Sonne untergehen und breite am helllichten Tag über die Erde Finsternis aus.  Ich verwandle eure Feste in Trauer und all eure Lieder in Totenklage. Ich lege allen ein Trauergewand um und schere alle Köpfe kahl. Ich bringe Trauer über das Land wie die Trauer um den einzigen Sohn  –  und das Ende wird sein wie der bittere Tag (des Todes).

Seht, es kommen Tage  –  Spruch Gottes, des HERRN  – , da schicke ich den Hunger ins Land, nicht den Hunger nach Brot, nicht den Durst nach Wasser, sondern nach einem Wort des HERRN.

Dann wanken die Menschen von Meer zu Meer, sie ziehen von Norden nach Osten, um das Wort des HERRN zu suchen; doch sie finden es nicht.

Bild: Evita Gründler


Das Wort des HERRN ist wahrhaftig!

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:

Psalm 33 (32),1-2.4-5.18-19

Ihr Gerechten, jubelt vor dem HERRN;
für die Frommen ziemt es sich, Gott zu loben.
Preist den HERRN mit der Zither,
spielt für ihn auf der zehnsaitigen Harfe!

Denn das Wort des HERRN ist wahrhaftig,
all sein Tun ist verläßlich.
ER liebt Gerechtigkeit und Recht,
die Erde ist erfüllt von der Huld des HERRN.

Das Auge des HERRN ruht auf allen, die ihn fürchten und ehren,
die nach seiner Güte ausschaun;
denn ER will sie dem Tod entreißen
und in der Hungersnot ihr Leben erhalten.