Wuppertal: Vier verletzte PEGIDA-Teilnehmer – Polizei sucht Zeugenhinweise

PRESSEMELDUNG des Polizeipräsidiums Wuppertal vom 15. März:

Gestern (14.3.2015), gegen 20.10 Uhr, kam es auf der Gathe zu einer Schlägerei zwischen zwei offensichtlich verfeindeten Gruppierungen.

Drei Männer und eine Frau im Alter von 22 und 23 Jahren standen auf der Gathe in Höhe der Markomannenstraße. Unvermittelt wurden sie von ca. 20 Personen angegriffen, die zuvor auf der Markomannenstraße standen. Mit dem Ruf „Scheiß Nazis“ schlug die Gruppe gemeinsam auf die vier Personen ein. 026_23A

Mit Eintreffen der Polizei flüchteten alle Beteiligten. Die vier Geschädigten aus Essen, Oberhausen und Wuppertal konnten namentlich festgestellt werden. Sie wurden leicht verletzt, wollten aber keine ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen. Nach eigenen Angaben hatten sie zuvor an der PeGiDa-Versammlung teilgenommen.

Gegen die vier alkoholisierten und aggressiv auftretenden Personen wurden Platzverweise ausgesprochen. Da sie diesen nicht nachkamen und den Besuchern des Autonomen Zentrums drohten, wurden sie in Gewahrsam genommen.

Die Angreifer konnten von den Angegriffenen nicht individuell beschrieben werden. Ein Teil von ihnen soll in das Autonome Zentrum geflüchtet sein.

Die Ermittlungen der Polizei dauern an. Zeugenhinweise nimmt die Polizei Wuppertal unter der Telefonnummer 0202-2840 entgegen.

Quelle: http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/11811/2972600/pol-w-w-schlaegerei-nach-demonstration


Polizei will konsequent gegen islamische Scharia-Kontrolleure vorgehen

Nach der Bildung einer selbsternannten „Scharia-Polizei“ in Wuppertal hat die Polizei ein hartes Vorgehen gegen die Salafisten angekündigt. „Ein Auftreten, das einschüchtert, verunsichert oder provoziert, wird nicht geduldet“, sagte Polizeipräsidentin Birgitta Radermacher. 033_30

Am Mittwoch wurden Ermittlungsverfahren gegen Mitglieder der „Scharia-Polizei“, die Westen mit dem Aufdruck „Scharia Police“ trugen, wegen Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz eingeleitet.

Bürger, die mit den Islamisten in Kontakt kämen, rief die Polizei auf, unverzüglich den Notruf zu wählen und das Gesetz nicht in die eigene Hand zu nehmen. Auch Radermacher machte deutlich: „Das Gewaltmonopol liegt ausschließlich beim Staat.“

Ausgangspunkt war ein im Internet veröffentlichtes Video, auf dem zu sehen ist, wie eine Gruppe um den Salafisten Sven Lau alias Abu Adam Personen anspricht und sie über ihr angeblich unislamisches Verhalten aufklärt.

Eingeblendet wird ein Plakat mit dem Hinweis „You are entering a Shariah controlled zone. Islamic rules enforced.“ (Sie betreten einen scharia-kontrollierten Bereich. Islamische Gesetze werden durchgesetzt.)

Quelle: http://www.jungefreiheit.de


Wuppertal: Zwei Araber nach Anschlag auf Synagoge in U-Haft

MELDUNG der evangelischen Nachrichtenagentur IDEA:

Nach dem Anschlag auf die Synagoge in Wuppertal befinden sich zwei arabische Tatverdächtige in Untersuchungshaft.

Wie Oberstaatsanwalt Hans-Joachim Kiskel der evangelischen Nachrichtenagentur IDEA mitteilte, handelt es sich um einen 19-jährigen Syrer und einen 18-jährigen Araber, der sich selbst als Palästinenser bezeichnet. Laut Kiskel ist dieser in Deutschland derzeit nur geduldet. PICT0028

Beide Tatverdächtige seien am 30. Juli dem Haftrichter vorgeführt worden, der die Untersuchungshaft anordnete.

FOTO: Eingangstor der Synagoge in Münster

Die Staatsanwaltschaft wirft ihnen vor, in den frühen Morgenstunden des 29. Juli mehrere Molotowcocktails in Richtung des Eingangs der Bergischen Synagoge geworfen zu haben.

Ein dritter Tatbeteiligter konnte bisher noch nicht gefasst werden. Der 18-jährige Palästinenser wurde unweit des Tatorts festgenommen. Dabei soll er noch nach Benzin gerochen haben. Bisher hat er jede Tatbeteiligung abgestritten. Bei dem Anschlag wurde niemand verletzt. Sachschaden entstand nicht.

Der Anschlag weckt bei der Jüdischen Gemeinde in Deutschland Ängste, dass ein gewaltsamer Antisemitismus wie in den 30er Jahren wieder aufflammen könnte.

Die frühere Präsidentin des Zentralrats der Juden, Charlotte Knobloch (München), rief Juden dazu auf, sich auf deutschen Straßen aus Selbstschutz nicht mehr als solche zu erkennen zu geben: „Was wir derzeit erleben, ist die kummervollste und bedrohlichste Zeit seit 1945. Spätestens wenn Synagogen brennen, ist es doch Zeit für alle Verantwortlichen zu fragen: Was müssen wir tun, um jüdische Mitbürger zu schützen?“

Bereits am 18. Juli nahm die Essener Polizei nach einer Pro-Palästina-Demonstration 14 Personen fest, die einen Anschlag auf die Alte Synagoge der Stadt geplant hatten.

Am 25. Juli verhaftete die Essener Polizei vier Männer, die sich über Facebook zu einer „Aktion“ gegen die Alte Synagoge verabredet hatten. Alle Tatverdächtigen beider Übergriffe befinden sich laut Polizeiangaben mittlerweile wieder auf freiem Fuß.

Quelle: http://www.idea.de

Foto: Felizitas Küble


Starke Nerven: Wuppertaler brachte Weltkriegs-Bombe per Auto zur Polizei

In Wuppertal hat ein 44-jähriger Mann eine Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg mit seinem Pkw zum örtlichen Polizeipräsidium gebracht.

Der Mann habe die zündfähige Streubombe am gestrigen Samstag bei einem Spaziergang in einem Waldstück nahe der nordrhein-westfälischen Stadt gefunden und im Fußraum seines Autos quer durch die Stadt bis vor das Polizeipräsidium gefahren, wie die Ordnungshüter mitteilten.

Die Beamten alarmierten sofort den Kampfmittelräumdienst, der die Weltkriegsbombe entfernte, wodurch das Polizeipräsidium nicht evakuiert werden mußte.

Warum der Mann die Weltkriegsbombe mit dem Auto zur Polizei fuhr, wurde zunächst nicht bekannt.

Quelle: Webseite Fuldainfo