Leipziger Buchmesse mit dem Schwerpunkt „Deutschland und Israel“ eröffnet

Die gestern eröffnete Leipziger Buchmesse würdigt mit einem Messeschwerpunkt „1965 bis 2015. Deutschland – Israel“ im Jubiläumsjahr 2015 das einzigartige Verhältnis beider Staaten.

Israels Botschafter in Deutschland, Yakov Hadas-Handelsman, war neben zahlreichen offiziellen Vertretern und vielen interessierten Gästen bei der feierlichen Eröffnung des israelischen Standes dabei.

BILD: Eröffnung des Israel-Standes mit Buchmesse-Direktor Oliver Zille, Botschafter Hadas-Handelsman und Leipzigs Kulturbürgermeister Michael Faber (von links nach rechts)

Der Direktor der Buchmesse, Oliver Zille, und Leipzigs Kulturbürgermeister Michael Faber begrüßten die Anwesenden herzlich, ebenso Dr. Andreas Görgen, der Leiter der Kulturabteilung im Auswärtigen Amt; er sagte:

„Ohne Israel, ohne den großen Schritt, den Israel vor 50 Jahren auf Deutschland zu gemacht hat, wäre Deutschland nicht das, was es heute ist.“

Botschafter Hadas-Handelsman erklärte in seiner Rede:

„Die Leipziger Buchmesse spielt in unserem Jubiläumsjahr eine besondere Rolle. Wieder sind viele israelische Schriftstellerinnen und Schriftsteller der Einladung nach Leipzig gefolgt. Es ist ein gutes Zeichen, dass das Publikum dieses Angebot annimmt und dass die Menschen in Deutschland der Literatur aus Israel aufgeschlossen und interessiert begegnen.  deutschland-israel-flag-300x214

Israelische Autoren wie zum Beispiel Amos Oz, Zeruya Shalev, David Grossman, Lizzie Doron, Meir Shalev oder Eshkol Nevo haben sich einen festen Platz auf der literarischen Bühne in Deutschland erobert. Hier in Leipzig treffen sie seit Jahren schon auf ihre deutschen Leser und auf deutsche Autoren-Kollegen.

Ich bin sicher, dass der diesjährige Messeschwerpunkt „1965 bis 2015. Deutschland-Israel“ ein lebendiges Forum sein wird für israelisch-deutsche Begegnungen und Gespräche zwischen Autoren und Lesern.“

Später besuchte er die Ausstellung „Streifzüge – Wanderings“ des Israelischen Cartoon-Museums in Holon.

Auf der Facebookpage ist ein Fotoalbum mit den ersten Impressionen vor Ort eingestellt.

Bis Sonntag können interessierte Besucher mit israelischen Autoren ins Gespräch kommen und israelische Neuerscheinungen entdecken. Die Botschaft ist in Halle 4 mit einem eigenen Stand auf der Messe vertreten.

Über die aktuellen Veranstaltungen können Sie sich über die Webseite der Buchmesse selbst oder über die Jubiläumswebseite informieren.

Quelle (Text/Foto): Israelische Botschaft in Berlin


Dortmund: 4. Projekttag über Israel mit Prominenz und zweihundert Schülern

Der nunmehr vierte Projekttag „Israel – anders kennen lernen“ in diesem Jahr fand am Dienstag im Rathaus Dortmund statt. Dort kamen gut 200 Schüler aus Nordrhein-Westfalen zusammen.

Die Tagung stand unter der Schirmherrschaft des Oberbürgermeisters der Stadt, Ullrich Sierau, und der NRW-Europa-Ministerin Dr. Angelica Schwall-Düren,

BILD: Podiumsdiskussion mit Claudia Steinbach, Carla Ostendarp, dem israelischen Botschafter Yakov Hadas-Handelsman, Ullrich Sierau und Moderatorin 

Ziel war es, den Schülern Israel näher zu bringen und ihnen ein Bild abseits medialer Schlagzeilen zu vermitteln. Dazu hatten die Organisatoren verschiedene Referenten eingeladen, die über Sport in Israel, die israelische Zivilgesellschaft, die Vielfalt der Religionen, Israels Wirtschaft und Jugendkultur sowie Möglichkeiten, im jeweils anderen Land zu leben, sprachen.

Einige Schüler hatten bereits in der Vergangenheit die Gelegenheit, Israel im Rahmen eines Schulaustausches zu besuchen. Für andere war dieser Tag eine erste Berührung mit diesem Land im Nahen Osten.

BILD: Seminar „Sport in Israel“ im Saal der Partnerstädte  

Allen Jugendlichen bekannt war allerdings die Arbeit, die Dortmund in Sachen Erinnerung leistet.  So unterstützt die westfälische Stadt Dortmund die Projektarbeit der „Botschafter der Erinnerung“. Junge Menschen sind z.B. in Gedenkstätten tätig.

BILD: Der Botschafter trägt sich in das Goldene Buch der Stadt Dortmund ein 

Höhepunkt des Projekttages war der Besuch des israelischen Botschafters, Yakov Hadas-Handelsman, der mit Oberbürgermeister Sierau zusammentraf, um sich dann in das Goldene Buch der Stadt einzutragen und an der abschließenden Podiumsdiskussion teilzunehmen.

Gemeinsam mit dem Oberbürgermeister, mit Claudia Steinbach (Leiterin der Geschäftsstelle NRW/Israel der Auslandsgesellschaft NRW) sowie der Schülerin Clara Ostendarp diskutierte er das Thema „Dortmund und Israel“.

BILD: Botschafter Hadas-Handelsman während der Diskussion 

Hierzu gab es wahrlich viel auszutauschen: Die Städtepartnerschaft Dortmund-Netanyia, Wirtschaftsbeziehungen, kulturelle Beziehungen, Schüleraustausch und last but not least das Thema Fußball.

„Vielen Israelis ist Dortmund seit einigen Jahren aufgrund des BVB bekannt. Vorher kannte in Israel niemand die Stadt“, sagte der Botschafter.

Oberbürgermeister Sierau fügte hinzu, dass „der BVB und Makkabi Netanyia in denselben Farben spielen und wir sie unbedingt einmal zusammen bringen sollten.“

Dies könnte ein weiteres Beispiel für die lebendigen Beziehungen zwischen Dortmund und der Partnerstadt Netanyia werden.

Ein Video mit Eindrücken vom Israeltag in Dortmund finden Sie hier: http://bit.ly/IsraeltagDortmund

Quelle: Botschaft des Staates Israel in Berlin  / Fotos: Alex Völkel