Rot-China: tausendfacher Protest in Hongkong gegen Zensur und wirtschaftlichen Druck

Aus Protest gegen die immer stärker werdende Einmischung staatlicher kommunistischer Stellen in die journalistische Berichterstattung sind am 22. Februar 2014 in Hongkong zahlreiche Journalisten und Demokratie-Aktive auf die Straße gegangen.

Wie die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) berichtet, nahmen etwa 6000 Menschen an der Kundgebung teil. Notizblock-Stacheldraht-klein_d5cbbd6dfa

Die Hong Kong Journalists Association, der Organisator der Kundgebung, nannte „kürzliche Ereignisse, welche die Pressefreiheit gefährden“, als Auslöser der Proteste.

Dazu gehörten die Entlassung kritischer Journalisten sowie der Anzeigenboykott festland-chinesischer Firmen von Zeitungen, in denen kritische Artikel über die rot-chinesische Führung erschienen waren.

Die Teilnehmer der Kundgebung beklagten einen anhaltenden Verfall der Presse- und Meinungsfreiheit in der ehem. britischen Kronkolonie, die 1997 Teil von Rot-China wurde.

Martin Lessenthin, Vorstandssprecher der IGFM, fordert das Regime in Peking auf, die Pressefreiheit in Hongkong zu achten: „Eine freie Presse muss jederzeit in der Lage sein, Missstände und Fehlverhalten seitens der Regierung aufzudecken.“