Kritik an ZDF-Gottesdienst von Baptisten mit Koran-Lektüre

Dipl.-Chem. Dr. rer. nat. Hans Penner, Linkenheim-Hochstetten

Offener Brief an Dr. Michael Diener, Vorsitzender der Dt. Evangelischen Allianz

Sehr geehrter Herr Dr. Diener,

am 17.6.2012 fand in der Baptistengemeinde Kamp-Lintfort ein ZDF-Gottesdienst statt, in welchem aus dem Koran vorgelesen wurde. Die rezitierte Sure 2:177 fordert dazu auf, an Allah, Mohammed und Koran zu glauben. Der Gottesdienst diente demnach als Plattform für die Verkündigung der totalitären Ideologie des Islam, der die Christen verfolgt.

In analoger Weise könnte man aus Hitlers „Mein Kampf“ vorlesen um zu demonstrieren, daß auch Nationalsozialisten im Gottesdienst willkommen seien.

Der Präsident des deutschen Baptistenbundes hat diesen Gottesdienst belobigt (siehe www.fachinfo.eu/riemenschneider.pdf).

„Christen in der muslimischen Welt werden von den Muslimen angegriffen, beschimpft und lächerlich gemacht, indem man ihnen die christlichen Informationsquellen aus dem Westen vorhält“ (Pfarrer Albrecht Hauser: „Christen in islamischen Ländern“, Evangelischer Oberkirchenrat Stuttgart).

Nicht auszuschließen ist, daß in islamischen Ländern den Christen vorgehalten wird, daß sogar der deutsche Baptistenpräsident Koranlesungen in christlichen Gottesdiensten befürwortet. Damit würde Herr Riemenschneider verfolgten Christen in den Rücken fallen.

Ich wäre Ihnen für eine im Internet (www.fachinfo.eu/diener.pdf) zitierfähige Stellungnahme zu diesem Vorfall dankbar.

Kann man unter diesen Umständen ehrlicherweise mit Baptisten in der Allianz-Gebetswoche für verfolgte Christen beten?

Der Islam dringt in Deutschland unaufhaltsam weiter vor. Wir leben in einem Kulturkonflikt, in dem die christlich-abendländische Werteordnung immer stärker zurückgedrängt wird, auf der unser hoher Lebensstandard beruht.

Mit freundlichen Grüßen

Hans Penner