Erzgebirge: Massen strömten zu Peter Hahne

Von Felizitas Küble

Die Gemeinde Sehmatal im Erzgebirge ist zwar eher klein, doch der Andrang zu Peter Hahne war umso größer, was am gestrigen Sonntag (12.9.) zu einem regelrechten Verkehrschaos führte: Rund 800 Besucher strömten auf ein Freigelände der sächsischen Ortschaft, um den ehem. ZDF-Moderator und Bestseller-Autor zu hören. Für welche Aufregung die Veranstaltung schon im Vorfeld sorgte, lesen Sie HIER

Der konservative evangelische Theologe sprach in seiner spanndenden Rede unter dem Motto „Nur die Wahrheit zählt“ über heiße aktuelle Themen aus Kirche und Politik.

Hahne erklärte gegenüber der „Freien Presse“ in Chemnitz, er sei als Ostwestfale der gleiche Menschenschlag wie die bodenständigen Erzgebirgler: erdverbunden, standfest und nicht zu erschüttern. 

Er äußerte sich bewegt darüber, unter seinen Besuchern mehrheitlich junge Leute und Familien zu sehen, die mit atemloser Aufmerksamkeit zuhörten. Seine acht Stunden Autofahrt hätten sich, so Hahne, mehr als gelohnt: „Wir Christen sind kein antiquierter Museumsverein, sondern die Avantgarde unserer Zeit!“

Gleich zu Beginn seines Vortrags stellt der Fernsehmann in gewohnter Schlagfertigkeit klar: „Von mir gibt es hier keine religiösen Leckerbissen des Zeitgeistes, sondern Lebensbrot aus der Ewigkeit. Kein angepasstes Wellness-Evangelium, sondern klare Kante aus biblischer Sicht.“

In den großen Fragen der Gegenwart helfe nur die Wahrheit, so Hahne weiter.

Dazu gehört nicht zuletzt die von ihm scharf kritisierte Corona-Politik der Bundesregierung:

Der Redner wußte zu berichten: Das Erzgebirge sei hierzulande ein „Impfmuffel“ und laut Dresdner Politik-Professor Vorländer „Muster an Widerständigkeit“ mit hartgesottenen Hardcore-Kritikern – aber zugleich liege diese Region ganz unten in der Inzidenz-Tabelle, das „durchgeimpfte Bremen“ allerdings ganz oben.

Die Grundrechts-Eingriffe, die vielfach als Beitrag zur Volksgesundheit schöngeredet würden, seien „ganz unverhältnismäßig“ und letztlich der Tod unserer Demokratie.  Inzwischen sei „das Löschen teurer als der Brand“ geworden und viele Verschwörungstheorien aus dem Vorjahr seien „von der Realität weit überholt“, erklärte Hahne in unbeugsamer Eindringlichkeit.

BILD: Plakat mit neuen 3G-Regeln am Veranstaltungsort

Es sei ohnehin perfide, ausgerechnet den Sachsen ein„Demokratiedefizit“ zu unterstellen (damit zitierte Hahne den CDU-Politiker Wanderwitz) – jenen Landsleuten nämlich, welche die friedlichste Revolution der Weltgeschichte unter Lebensgefahr angestoßen haben.

Bis heute seien sie „ein Vorbild für demokratischen Widerstand“.

Es gelte, das wichtigste Erbe unseres demokratischen Nachkriegsdeutschlands nicht zu verspielen: Die Präambel des Grundgesetztes mit ihrer Betonung der „Verantwortung vor Gott“. Es gehe um den Gott der Zehn Gebote und den Vater des Weltenheilandes Jesus Christus.

Hahne schloß seine Grundsatzrede mit Theo Lehmanns und Jörg Swobodas „Widerstands-Hymne der 1980er Jahre“, wie er das Lied „Wer Gott folgt, riskiert seine Träume“ nannte:

„Die Mächtigen kommen und gehen
und auch jedes Denkmal einst fällt.
Bleiben wird nur, wer auf Gottes Wort baut,
dem sichersten Standpunkt der Welt.“

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Peter Hahne spricht am 12.9. im Erzgebirge

Der ehem. ZDF-Moderator Peter Hahne aus Berlin ist in deutschsprachigen Ländern auch als Bestsellerautor und Vortragsredner bekannt.

Der evangelische Theologe hält am Sonntag, den 12. September 2021, um 16 Uhr eine Rede zum Thema „Nur die Wahrheit zählt – Wie wir aus der Krise kommen“.

Die Tagung findet statt im Erzgebirgshof Bethlehemstift in 09465 Sehmatal-Neudorf (Vierenstr. 22).

Veranstalter ist die evangelikale Initiative AG Welt e.V.

Der Eintritt ist frei – für das leibliche Wohl wird gesorgt – Spenden werden erbeten.


Zeitgeist-Kirchen sind Abbruchunternehmen

Von Peter Hahne

In Massen flüchten die Gläubigen aus ihren Kirchen. Die Zahlen waren bereits in den letzten Jahren dramatisch hoch. Jetzt geht es an die Substanz.

Diesmal ist es so, als würden die Bundesländer Bremen und Saarland geschlossen ausgetreten sein oder die Metropole München, wenn man nämlich Kinder und Muslime etc. abzieht: insgesamt 441.000 Mitglieder kehrten beiden Großkirchen im Jahr 2020 den Rücken.

Fast zu gleichen Teilen Katholiken und Protestanten. Das überrascht, versteckte sich die EKD doch immer gern hinter dem Argument, der katholische Mißbrauchsskandal wäre Hauptursache der Austritte. Nun ist es gerade der ach so fortschrittliche und moderne Protestantismus mit seinen Bischöfinnen, Pastorinnen, Flüchtlings-Rettungs-Schiffen, Bibeln „in gerechter Sprache“ und dergleichen, der nicht weniger zur Ader gelassen wird als ein Katholizismus, der ja gerade erst beginnt, die EKD links zu überholen.

Nein, die WELT bringt es auf den Punkt: „Nicht einmal Not lehrt noch beten!“ – Und gibt dem vernichtenden Kommentar die Überschrift: „Die Kirche selbst hat das Signal gesendet, man brauche sie nicht mehr.“ Genau das ist das Dilemma, und darüber wird all das klerikale Erklärungs- und Ursachen-Geschwätz für das Drama zu Makulatur.

Lächerlich die katholische Beruhigungs-Variante, den Leuten gingen die Reformen nicht schnell genug. Dann müßte die EKD ja Zulauf haben, so kommentiert auch die FAZ. – Oder die evangelische Version, es seien ja weniger Austritte als erwartetet. Nein, Kirche war einfach nicht da, als sie am nötigsten gebraucht wurde.

„Wenn das Christentum nicht einmal in einer Zeit der Pandemie wieder mehr (!) Menschen existenziell zu berühren vermag, wann denn dann?“, fragt die WELT. Ja, die Menschen suchten noch, heißt es richtig, „aber sie werden in ihrer Kirche nicht mehr fündig.“ – Das erkannte übrigens schon Verleger Axel Springer, als er in den 1970er die EKD verließ und der selbständig-lutherischen SELK beitrat.

Inzwischen hat sich dieses Phänomen in einer Weise beschleunigt, dass einem schwindelig wird: Regenbogen-Pfarrer und Gender-Bischöfe heißen alles gut, was der Zeitgeist gebietet, der Heilige Geist jedoch verbietet. Wer meint, die Grundurkunde des christlichen Glaubens, das Evangelium, nicht nur sprachlich, sondern auch inhaltlich der Mode anpassen zu müssen, verliert jegliche Attraktivität und Glaubwürdigkeit. Wozu eine Kirche, die in einer schwedischen Schulschwänzerin eine neue Heilige sieht?!

Unvergessen, wie der damalige Linken-Chef Gregor Gysi mir einmal sagte: „Wenn ich in die Kirche gehe, erwarte ich, dass man über Sünde redet und mir die Leviten liest.“ Weil das eben sonst niemand kann. Doch Sünde ist heute reduziert, pervertiert und minimiert auf Klimasünder, Coronasünder, Dieselsünder oder AfD-Wähler-Sünder und Anti-Impf- und Anti-Regenbogen-Sünder. Für das alles braucht man im Sinne des Kollegen Poschardt keine Kirche, das kann man bei Grünen und Jusos billiger haben.

Dazu kommen Gender-Sprach-Richtlinien, die alles staatlich Verordnete weit in den Schatten stellen. Zum Jahresende hat der kämpferische Vorsitzende des Vereins deutsche Sprache (VDS), Prof. Walter Krämer, gegenüber dem Bischof von Hildesheim seinen Kirchenaustritt angekündigt —- „wegen der kirchlich angeordneten Vergewaltigung der deutschen Sprache.“ Er weiß mit seiner Gender-Kritik bekanntlich mehr als zwei Drittel der Bürger auf seiner Seite.

„Geld erstickt den Glauben,“ dieser Schlüsselsatz von Papst Benedikt XVI. bringt das ganze Dilemma auf den Punkt. Der Selbstbedienungsladen einer vom staatlichen Finanzamt eingezogenen Kirchensteuer läßt die klerikale Kaste so lange auf ihren synodalen Irrwegen wandeln, bis der letzte das Licht ausmacht.

Nur aus dieser Position heraus konnte man ungerührt den obrigkeitlichen Corona-Verordnungen vorbehaltlos zustimmen. Die einsamen und hilfsbedürftigen Gläubigen in Seniorenheimen, Kliniken oder den Trauerhäusern waren piep-egal, und nun kommt die Quittung. Das war gerade jetzt zu sehen, „als Bischöfe öffentliche Gottesdienste allzu klaglos absagten und manche Pfarrer ihre Kirchen allzu lange geschlossen ließen“ (WELT). Jetzt, wenn alles vorbei ist, braucht man Kirche tatsächlich nicht mehr.

Was soll eine Kirche, die sich in Corona-Zeiten auf die Empfehlung reduzierte, auf Balkonen „für die Helden“ zu singen oder das Internet zu nutzen und mitnichten daran dachte, auf „Systemrelevanz“ zu klagen? – Die Zeit ist reif für einen neuen Buchtitel: Kirche schafft sich ab.

Wir danken dem evangelischen Theologen und ehem. ZDF-Moderator Peter Hahne für seine freundliche Abdruckserlaubnis. – Den vollständigen Artikel des Bestsellerautors finden Sie hier: https://www.gemeindenetzwerk.de/?p=18209


Peter Hahne kritisiert Nazi-Keule und Diffamierung bei „kritischen Fragen“

Der bekannte ZDF-Journalist und Bestsellerautor Peter Hahne hält es für nicht richtig, AfD-Vertreter aus fast allen Talksendungen fernzuhalten. Im Gespräch mit dem Magazin Tichys Einblick sagt er:

„Das ZDF hat in seine Talkshows keine AfD-Leute mehr eingeladen. Man muss die AfD nicht gut finden, aber es gehört zur Demokratie, dass die größte Oppositionspartei im Bundestag – und im übrigen sieben Millionen Wähler – vertreten ist.“

BILD: eines der zahlreichen Hahne-Bücher  – Titel: „Niemals aufgeben!“

„Sie werden als Nazi bezeichnet, schon wenn Sie nur die richtigen Fragen stellen“, berichtet Hahne aus seinen Erfahrungen:

„Diese Dämonisierung wird immer schlimmer. Vor 15 Jahren waren noch ganz normale konservative Thesen in der CDU aussprechbar. Dann waren diese Aussagen plötzlich erzkonservative Thesen, die vielleicht noch die Katholiken mit vertreten durften. Dann war es rechts, dann war es rechtsextrem, jetzt ist es Nazi.“

Quelle für die Zitate: https://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/zdf-journalist-peter-hahne-die-afd-gehoert-in-die-talkshows-905120/


Geldhahn zugedreht: Peter Hahne kritisiert EKD-Entscheidung gegen IDEA

ZDF-Moderator spendet 50.000 € für Existenzsicherung

Der bekannte ZDF-Moderator Peter Hahne äußert sich mit deutlicher Kritik zur Synoden-Entscheidung der EKD (Evangelische Kirche in Deutschland), der evangelikal orientierten Nachichtenagentur IDEA den jährlichen Zuschuß von 132.000 Euro zu streichen.41USf3v0XrL._SX348_BO1,204,203,200_ Die bisherige Unterstützung soll bis Ende 2019 auf Null zurückgefahren werden.

Für den theologisch konservativen Bestseller-Autor Hahne ist dieser Beschluß eine feige Attacke gegen die Meinungsfreiheit, zumal „noch nicht einmal eine wirkliche Begründung geliefert“ worden sei. Zudem habe es auf der Synode keine Gegenstimme, sondern nur ein einzige Enthaltung gegeben.

BILD: Das Buch „Niemals aufgeben“ ist eine der zahlreichen Publikationen von Peter Hahne

Damit zeige die EKD ihr „wahres Gesicht“, so Hahne, der dabei aus seinem Erfahrungsschatz berichtet: 

Über 20-mal habe ich erlebt, wie es beim Thema „idea-Zuschuss“ auf den Synoden knallte. Immer wieder gab es Stimmen, die das Geld streichen wollten. Immer wieder gelang es besonnenen Leuten wie dem (sozialdemokratischen) Präses Jürgen Schmude, das abzuwenden: „Die Vielfalt in der Publizistik muss gerade eine Volks-Kirche aushalten.“  – Damit ist es jetzt vorbei!“

Der ZDF-Moderator kritisiert, daß IDEA wohl schon länger „an die Kandare genommen und auf Linie gebracht werden“ sollte  –  „oder der Geldhahn geht zu.“

Hahne erinnert daran, wie es im weltlichen Bereich zugeht, nämlich besser:

„Als die linke Tageszeitung „taz“ 2009 in finanzielle Turbulenzen kam, hat deren Erzfeind, der damalige BILD-Chef Kai Diekmann, spontan Geschäftsanteile gekauft, „um die Pluralität im Journalismus zu fördern“…Das fromme Gegenstück fand am kohlrabenschwarzen Mittwoch in Bonn statt….Ich hätte nach 24 Synodenjahren nie gedacht, dass eine EKD, die sich auch noch „Kirche der Freiheit“ nennt, so tief sinken könnte.“

Er will mit gutem Beispiel vorangehen und IDEA tatkräftig mit 50.000 Euro unterstützen: Ein Beitrag für Meinungsfreiheit ist mir lieber als für eine Organisation, die sie per Geldhahn abwürgen will.“

Quelle für die Zitate: http://www.idea.de/frei-kirchen/detail/peter-hahne-ein-anschlag-auf-die-pressefreiheit-103251.html


Evangelikale sind uneins über Beteiligung am Evangelischen Kirchentag

Peter Hahne: „Finger weg vom Kirchentag!“

Sollten sich Pietisten bzw. Evangelikale am Evangelischen Kirchentag beteiligen? Um diese Frage ist es bei einem Christustag in Stuttgart am 15. Juni zu einem Schlagabtausch gekommen.

Vor rund 800 Zuhörern der von der Christus-Bewegung Lebendige Gemeinde organisierten Konferenz sagte der Fernsehmoderator und Bestsellerautor Peter Hahne, Pietisten sollten nicht bei dieser Veranstaltung mitmachen: „Finger weg vom Kirchentag!“Die Presse habe das letzte Protestantentreffen Ende Mai in Berlin als „belanglos“ kritisiert. 

BILD vom Kirchentag in Hamburg

Hahne zufolge geht es dem Kirchentag nicht darum, Jesus sichtbar zu machen und zur Nachfolge einzuladen. Das sei aber die eigentliche Aufgabe von Christen.

In einem Zwischenruf während Hahnes Ansprache sagte der Geschäftsführer der Christus-Bewegung, Pfarrer Rainer Holweger, dass sich seine Organisation am Kirchentag beteiligt habe, „damit die Besucher Jesus sehen“.

Nach Hahnes Vortrag erläuterte er, dass die Kirchentagsleitung die Christus-Bewegung gebeten habe, im Rahmen des Gesamtprogramms eine eigene Veranstaltung durchzuführen. Offensichtlich hätten die Macher eine Vielfalt geistlicher Angebote gewünscht, so Holweger.

Darauf entgegnete Hahne, dass man unterschiedliche Meinungen respektieren solle. Er habe „trotz der Möglichkeit, in den größten Hallen zu sprechen“, noch nie an einem Kirchentag mitgewirkt und werde es auch nie tun. 

Quelle und Fortsetzung der Meldung hier: http://www.idea.de/frei-kirchen/detail/christustag-schlagabtausch-um-pietistische-beteiligung-am-kirchentag-101427.html


Liebäugelt Peter Hahne mit der kath. Kirche?

Meldung der evangelischen Nachrichtenagentur IDEA:

ZDF-Moderator Peter Hahne hat in seinem neuen Buch „Niemals aufgeben“ heftige Kritik an der EKD (Evangelischen Kirche in Deutschland) geübt, deren Leitung er 17 Jahre lang bis 2009 angehörte.  41USf3v0XrL._SX348_BO1,204,203,200_

Auf die Frage der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ vom 31. Oktober, ob er zu einem Konfessionswechsel bereit wäre, antwortete er: „Es gibt für mich eine Schmerzgrenze zur EKD. In der katholischen Gemeinde muss ich mich geistig wohlfühlen. Dann würde mich wohl nichts am Übertritt hindern. Ich kenne hier in Berlin jedenfalls kaum einen Redakteur, der noch Mitglied der evangelischen Kirche ist.“

Als er im Februar im Vatikan zusammen mit anderen Journalisten empfangen worden sei, habe ihm der Papstsekretär, Erzbischof Georg Gänswein, von weitem zugerufen: „Herr Hahne, sind Sie etwa immer noch evangelisch?“ 

Quelle und vollständiger Text hier: http://www.idea.de/thema-des-tages/artikel/wird-peter-hahne-katholisch-83535.html

Neues Hahne-Buch mit Rezensionen: http://www.amazon.de/Niemals-aufgeben-Werten-F%C3%BChrung-bleiben/dp/3842910053


Peter Hahne: Auch der moderne Mensch braucht Gottes Worte und Gebote!

Jugendliche wollen „Klartext statt Kuscheltheologie“

Der evangelische Theologe und bekannte Fernsehmoderator Peter Hahne hat Christen Mut gemacht, im „Nebel des Zeitgeistes“ Orientierung zu geben. 

Der Bestseller-Autor sprach vor rund 800 Besuchern am 2. April zum Auftakt der Lüdenscheider „Gemeindetage unter dem Wort“, die in diesem Jahr ihr 40-jähriges Jubiläum feiern. 0016

Das frühere EKD-Ratsmitglied vertrat die Ansicht, dass der moderne Mensch mehr braucht als die Internetsuchmaschine Google oder Online-Lexika wie Wikipedia, um nicht im Meer der Informationsfülle unterzugehen.

Gottes Worte und Gebote garantierten dabei ein verlässliches Wertefundament.

Hahne: „Deshalb versündigen sich Theologen und Kirchen, wenn sie die Bibel vorsätzlich verändern, verkürzen oder feministisch verhunzen. Hielten wir uns an die Zehn Gebote, wir hätten heute ein anderes Land. Während die Gurkenkrümmungsverordnung der Europäischen Union ganze Bände füllt, reichen Gott zehn Sätze, um Schöpfung und Geschöpfe zu regeln und zu leiten.“

Künftige gesellschaftliche Probleme seien gekennzeichnet durch Pflegenotstand, „gnadenlosen Generationenkrieg“ und starken Bevölkerungsrückgang. Eines Tages werde man sich sehnsuchtsvoll an das Gebot „Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren“ (2. Mose 20,12) erinnern: „Es ist nur ein Satz. Aber er regelt den gesamten Generationenvertrag besser als jedes aktuelle Gesetz.“

Hahne, der zum 36. Mal beim Auftakt der Gemeindetage sprach, ermunterte die Besucher, das Licht von Jesus Christus strahlen zu lassen: „Unsere Gesellschaft, die vielfach seelisch, sozial und sicherheitspolitisch am Abgrund steht, hat ein Menschenrecht auf Leuchttürme klarer biblischer Orientierung und braucht keine theologischen Tranfunzeln der Beliebigkeit.“

Dass trotz des zeitgleich im Fernsehen übertragenen Champions-League-Spiels Real Madrid gegen Borussia Dortmund viele Jugendliche anwesend waren, sei ein Zeichen, dass sie „Klartext statt Kuscheltheologie“  wollen, erklärte der ZDF-Moderator.

Quelle: http://www.idea.de

Foto: Felizitas Küble

 

Quelle: http://www.idea.de