Sorgen von Impfkritikern wahr geworden

Von Felizitas Küble

Das ZDF-Online-Portal brachte vor über einem Jahr – am 6.5. 2020 – einen sogenannten Faktencheck. Freilich sollte man manchmal auch die „Faktenchecker“ einer Nachprüfung unterziehen – oder warum soll das „Durchchecken“ nur in eine einzige Richtung gehen?

Also wollen wir uns die ZDF-Entgegnung „Was ist dran am Impfzwang-Geraune?“ einmal ansehen. Schon der Untertitel stellt zur Beschwichtigung der Gemüter klar: „Ministerium spricht von Kampagne.

Damals im Frühjahr 2020 gab es zwar noch keinen Impfstoff gegen Corona, aber bereits gewisse Befürchtungen, wonach sich ein staatlicher Impf-Druck noch einstellen könnte.

Diese Sorge wurde freilich von den „Faktenchecker“ abgewiegelt und kurzerhand mit „prominenten Verschwörungstheoretiker wie Ken Jebsen“ in Verbindung gebracht: „Wer keinen Immunitätsausweis habe, könne an bestimmten Veranstaltungen nicht mehr teilnehmen, so die Befüchtung.“

Schon eingangs hieß es im ZDF-Artikel, in „Verschwörungskreisen“ werde ein „neues Gesetz“ mit Corona-Impfpflicht angekündigt.

Sodann beruhigten die ZDF-Faktenchecker ihre Leser wie folgt:

„Eine Sprecherin des Gesundheitsministeriums vermutet hinter dem Online-Geraune zu dem Gesetz eine Agenda: „Es handelt sich um eine Kampagne, die in den Sozialen Medien losgetreten wurde, wo fälschlicherweise behauptet wurde, eine Impfpflicht wäre geplant.“

Bereits vor Wochen beklagte sogar die FDP, es gäbe zunehmend „Daumenschrauben“ gegen Ungeimpfte (siehe hier unser Bericht: https://charismatismus.wordpress.com/2021/08/13/fdp-kritisiert-daumenschrauben-fur-ungeimpfte-und-sonderrechte-fur-regierung/)

Zudem fordert der Gesundheitsminister von Baden-W. bereits öffentlich die 2G-Regel. In Berlin ist sie bereits Realität (siehe hier: https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2021/corona-massnahmen-berlin/)

Bedeutete ein solch massiver staatlicher und gesellschaftlicher Druck sowie das regierungsamtlich forcierte Entstehen einer Zweiklassen-Gesellschaft etwa keine Impf-Pflicht durch die Hintertür?


Umfrage: 73% halten Gendern für unwichtig

Eine repräsentative Umfrage der Forschungsgruppe Wahlen im Auftrag des ZDF ergibt: 73 Prozent der Befragten messen einer gendergerechter Sprache in den Medien wenig Bedeutung bei:

25 Prozent halten das für „nicht so wichtig“, 48 Prozent meinen, das sei „überhaupt nicht wichtig“. Gerade jeder Fünfte (20 Prozent) bewertete die gendergerechte Sprache in Medien als „wichtig“, nicht einmal jeder Zehnte (6 Prozent) hält das für „sehr wichtig“.

In den Sozialen Medien ist die Präsentation der Ergebnisse zur Gendersprache beim ZDF-Politbarometer auf Kritik gestoßen. Dem ZDF wird u.a.vorgeworfen, die Ergebnisse versteckt zu haben.

In der Präsentation auf der ZDF-Seite finden sich die Ergebnisse zum Gendern etwa in der Hälfte der Präsentation, eingebettet zwischen einer Frage nach den Beziehungen Deutschlands zur USA und der sog. „Sonntagsfrage“. Andere Kritiker monierten, dass das ZDF die Ergebnisse nicht einmal in einer Pressemeldung zu der Umfrage erwähnt habe.

Quelle und vollständige Meldung hier: https://www.pro-medienmagazin.de/gendersprache-stoesst-auf-ablehnung


Besteht zwischen Klimawandel, Jetstream und Flutkatastrophe ein Zusammenhang?

Politiker der etablierten Parteien bis hinein in die CDU und sogar Innenminister Seehofer (CSU), Grüne sowieso und natürlich auch die öffentlich-rechtlichen Medien sowie selbsternannte Umweltexperten erklären derzeit übereinstimmend, die Erderwärmung bzw. ein „menschengemachter Klimawandel“ sei die Hauptursache für das verhängnisvolle Unwetter in vielen Regionen von NRW und Rheinland-Pfalz.

Doch in Fachkreisen denkt man hierbei differenzierter, z.B. beim Deutschen Wetterdienst (DWD) in Offenbach, immerhin eine staatliche Stelle.

DWD-Meteorologe Andreas Friedrich sagte zur BILD-Zeitung: „Ein solches regionales Unwetter ist ein Einzelereignis, das ist Wetter. Die Behauptung, der Klimawandel ist schuld, ist so nicht haltbar.“

In der WELT am Sonntag (WamS) von heute (18.7.) erschien auf S. 3 ein Beitrag unter dem Titel „Ist der Klimawandel verantwortlich?“

Darin wird u. a. auf die Jetstream-Theorie – die vor allem vom ZDF vorige Woche schnell verbreitet wurde – eingegangen, der zufolge die globale Erwärmung Höhenwinde vermehrt ins Schlingern bringe. In Folge dieses Jetstreams würden „Wetterlagen länger verharren, Regen einen Ort verstärkt unter Wasser setzen“.

Dazu heißt es weiter: „Doch das widerspricht dem Stand der Wissenschaft. Eine Häufung verharrender Wetterlagen sei in Mitteleuropa nicht festzustellen, berichten Klimaforscher im Fachmagazin „Geophysical Research Letters“. Dies ist keine Überraschung, wie andere Studien zeigen. Ob der Jetstream verstärkt schlingere, erscheint einer Studie aus „Science Advantes“ zufolge unklar.“

Eher das Gegenteil erscheint klar, so die WamS hierzu, denn die angebliche Wirkung der Erderwärmung auf den Jetstream sei gerade „erneut widerlegt“ worden – dies hätten Klimaforscher im April auf der Jahrestagung der „European Geosciences Union“ berichtet.

Übrigens sind Elektro-Autos mit ihren spannungsgeladenen Hochvolt-Batterien bei Unfällen äußerst riskant und erst recht bei Hochwasser für Fahrer und Retter tödlich. – Näheres zu dieser Problematik hier: https://www.welt.de/wirtschaft/elektrotechnik/article159793495/Bergung-von-Elektroautos-ist-lebensgefaehrlich-fuer-Retter.html

Weitere Infos zu diesem Themenkreis hier: https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2021/meteorologen-klimawandel-flut-politiker1/

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PEI: Bis Ende Mai 80.000 Verdachtsfall-Meldungen wegen Impf-Nebenwirkungen

Wie die ZDF-Nachrichtenseite am 16. Juni 2021 meldet, ist das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) damit „überlastet“, die App-Mitteilungen von Corona-Geimpften seit Januar dieses Jahres hinsichtlich von Nebenwirkungen zu erfassen.

„Die Daten wurden zunächst nur erhoben – aber noch nicht ausgewertet und veröffentlicht“, heißt es in dem Bericht von Oliver Klein.

Eine halbe Million Menschen hätten sich die betreffende App SafeVac aufs Handy geladen und Daten zu den Covid-Impfstoffen geliefert.

Das ZDF schreibt zudem: „Bis Ende April habe es insgesamt rund 50.000 Verdachtsfallmeldungen gegeben, allein im Mai seien innerhalb eines Monats fast 30.000 neue dazu gekommen, die die PEI-Mediziner abarbeiten.“ Im Mai habe es 4000 Meldungen speziell für „schwerwiegende“ Reaktionen auf die Impfung gegeben.

Prof. Dr. Wolf-Dieter Ludwig spricht wegen der schwachen Datenauskunfts-Situation von einem „Desaster“. Das ZDF zitiert den Vorsitzender der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft wie folgt:

„Mit den 500.000 App-Nutzern könnte man sich gezielt Nebenwirkungen in Gruppen anschauen, von denen man noch zu wenig Daten hat, weil sie in den bisherigen Studien unterrepräsentiert waren.“ Es sei wichtig, so der Mediziner, „die Daten jetzt zu haben – nicht irgendwann“.


Schluss mit lustig für Gender-Gaga

Von Peter Hahne

Wer sich in Mainz über Erderschütterungen wundert: Das Beben kommt vom Hauptfriedhof, wo der Gründungsintendant des ZDF begraben liegt. Der unvergessene Karl Holzamer, am 22. April 2007 hundertjährig verstorben, hat dort seine letzte Ruhestätte gefunden und rotiert nun in derselben.

Der Philosoph und Pädagoge war Mitglied des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem und verwandt mit dem Schriftsteller Wilhelm Holzamer. Er achtete in seinen legendären 16 Intendanten-Jahren auf blitzsauberen Journalismus, wozu ordentliche Recherche und der richtige Gebrauch der deutschen Sprache gehörten. 

1967 sorgte der tiefgläubige Katholik für Schlagzeilen, als er seinem Star-Showmaster Lou van Burg („Der Goldene Schuss“, ein Straßenfeger und Quotenrenner) fristlos kündigte. Grund: „Mister Wunnebar“ hatte neben seiner Ehefrau noch eine Geliebte. Diese „Bettgeschichten mit Balkenüberschriften in den Boulevardblättern“ bezeichnete Holzamer als unwürdig für das ZDF. Er müsste sich heute wahrscheinlich permanent neue Mitarbeiter suchen.

Viel substanzieller und wenig „Wunnebar“ dürfte Holzamer es finden, dass sein „Bildungsfernsehen“ gerade für eine besondere Art von Volkserziehung missbraucht wird.

BILD: Grabstein von ZDF-Intendant Holzamer
(Foto-Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Holzamer_Karl_a.jpg)

Die geschätzte Moderatoren-Kollegin Petra Gerster nahm letzten Donnerstag bei „Maischberger“ (ARD) zur eigentümlichen Art ihrer Sprechweise Stellung, die manche als logopädische Störung, Schluckauf oder andere Beschwerden deuten.

 Gerster, die zum Beispiel Leser…innen sagt, also eine Baby-Bäuerchen-Pause nach den ersten zwei Silben einlegt, bekam nach eigenen Angaben „wütende“ Reaktionen auf ihre Genderei. „Die Mehrheit der Zuschauer lehnt das ab”, räumt sie ein. Aber sie meint, das sei „alles nur eine Frage der Gewöhnung.“

Gewöhnung! Das ist doch Hochmut-Pädagogik vom Feinsten, sozusagen Sonderschule fürs dumme Volk, für diese elenden Rückwärtsgewandten, die in der Sprache von Goethe, Schiller, Buber oder Luther völlig hinterwäldlerisch steckengeblieben sind, sozusagen Provinz pur. Denen muss man doch als medialer Volksbildungsmoderator mal auf die Sprünge helfen und ihnen die patriarchalistischen Flausen austreiben. Sozusagen die leidvoll zu ertragende allabendliche 19-Uhr-„heute“-Dosis Lebertran für die Volksgesundheit. Die werden sich schon dran gewöhnen, wie man „gerecht“ zu sprechen hat. Eine interessante Neudefinition von Demokratie.

Das klingt wie die neue All-Altparteien-Politik: Das Volk (oder wie es im „Hamburg-Journal“ des NDR heißt: die Bewohnenden) ist eben noch nicht so weit wie wir hochgebildeten Elite-Sprach-Soldat*_innen. Die wollen doch noch nicht mal die schönen Windräder oder die Abschaffung der Einfamilienhäuser, diese Elenden.

Mehr Hochmut und Volksverachtung geht nicht. Denn was die Bewohnenden und schon länger hier Lebenden, wie „das Bundeskanzler“ (so der Gender-Vorschlag bei „Maischberger“, ohne Alkohol und ersten April) die Deutschen nennt, wirklich wollen, besagt zum Beispiel eine Leserumfrage der Mitteldeutschen Zeitung: 99 Prozent sagen Njet zu dem Spuk.

Doch nun wird die ganze Genderei zum Gezänk unter Genossinnen. Herr(!)lich! Die ehemalige ORF-Moderatorin („ZiB-Kultur) und bekennende Feministin Andrea Schurian, jetzt Chefin der jüdischen Zeitschrift „Nu“, holt zum großen Schlag aus. In „Die Presse“ (Wien) wütet sie mit den Worten des Philosophen Konrad Paul Liessmann über den „Glottisschlag“, wie man das sprachgestörte Bäuerchen, also quasi den gesprochenen Genderstern, der kreisförmig angeordnete Deppenapostroph, offiziell nennt:

„Ich werde den Gedanken nicht los, dass es bei diesem doch eher peinlichen Gestammel weniger um die weiblichen oder queeren Adressaten als um moralische Selbstgefälligkeit geht und darum zu zeigen, dass man die politisch korrekte Fassade aufrechterhält.“  

Das „stimmlose glottale Plosiv“, also die kurze Atempause zwischen Leser–innen zum Beispiel, „soll den Raum zwischen männlicher und weiblicher Form für alle Geschlechteridentitäten erleuchten“, vermutet Feministin Schurian und kommt zu dem vernichtenden Urteil: „Ich will in keinem stillen Sprachloch verschwinden.“

Tja, es ist also längst keine Frage von rechts oder links, stock-hetero-konservativ oder ach-so-liberal-queer mehr. Auch in der Linken (siehe Wolfgang Thierse, Gesine Schwan oder Willy-Brandt-Sohn Peter in ihrem Streit mit der Esken/Kühnert-SPD) regt sich unter den wahrhaft Gebildeten und dem normalen Volk der den länger existierenden Sprachraum (früher Deutschland genannt) Bewohnenden Widerstand.

Für Gender-Gaga scheint Schluss mit lustig. Wäre da nicht die schützende Hand der Öffentlich-Rechtlichen oder das Milliarden teure Divers-Förderungsprogramm der Bundesregierung, das zur Wochenmitte vorgestellt wurde. 

Ach, lieber Professor Holzamer, was war das noch schön, als das Fernsehen Bildung und nicht Gewöhnliches äääääh Gewöhnung auf dem Programm hatte. Gut, dass ich schon entwöhnt bin. Nicht nur von der Elternbrust mit ihrer Menschenmilch. Und das Motto „Steter Tropfen höhlt den Stein“ passt prima zu dem Volksbildungsprogramm der Volksverächterelite: Es bleibt etwas Hohles zurück, und wenn’s nur die Birne ist. 

Wir danken Peter Hahne für die freundliche Abdrucksgenehmigung. Er war Vorgänger von Petra Gerster als Moderator der ZDF-Hauptnachrichtensendung „heute“.

Sein Beitrag erschien vorher auf der liberal-konservativen, zeitgeistkritischen „Achse des Guten“: https://www.achgut.com/artikel/die_sendung_mit_de_lebertran

Zum Thema Gender-Gaga paßt auch Hahnes neues Buch: „Seid ihr noch ganz bei Trost! Schluss mit Sprachpolizei und Bürokraten-Terror“ (Quadriga/Lübbe-Verlag)


GEZ-Sender scheitern in Karlsruhe

Medienberichten zufolge hat das Bundesverfassungsgericht die vorläufige Erhöhung des Rundfunkbeitrags abgelehnt. Damit sind die Eilanträge von ARD, ZDF und Deutschlandradio gescheitert.

Stephan Brandner, Vize-AfD-Bundesvorsitzender, begrüßt diese Entscheidung:

„Die Öffentlich-rechtlichen haben vom Bundesverfassungsgericht die erste Klatsche erhalten. Nur wir von der AfD stehen zwar für die gänzliche Abschaffung der zwangsfinanzierten GEZ-Sender – und nicht nur für den Verzicht auf eine Erhöhung – aber trotzdem ist der Weg der richtige.

Gerade jetzt, wo viele Menschen vor den Trümmern ihrer Existenz stehen, ist eine Erhöhung des Rundfunkbeitrages undenkbar. Ich hoffe für alle Bürger und Zwangszahler sehr, dass diese Eilentscheidung des Bundesverfassungsgerichts auch in der Hauptsache Bestand haben wird.“


NRW-Gesundheitsminister Laumann bedauert Corona-Lockdown vom März 2020

Wie die liberal-konservative Webseite FREIE WELT berichtet, hat Karl-Josef Laumann, der Gesundheitsminister in Nordrhein-Westfalen, hinsichtlich der staatlichen Corona-Maßnahmen erklärt: „Hätten wir gewusst, was wir jetzt wissen, hätten wir keinen Lockdown gemacht.“

Und „Web.de“-Portal zitiert ihn wie folgt: „Wenn wir Mitte März das gewusst hätten, was wir jetzt wissen, hätten wir nicht den Lockdown gemacht, den wir gemacht haben.“  (Quelle: https://web.de/magazine/politik/politische-talkshows/maybrit-illner-karl-josef-laumann-verspricht-zweiten-lockdown-nicht-geben-35010288)

Der CDU-Politiker habe in der ZDF-Talk-Show bei Maybritt Illner diese Schlußfolgerung gezogen. Der ebenfalls in die Talk-Show anwesende Virologe Prof. Dr. Jonas Schmidt-Chanasit habe der Äußerung des Ministers zustimmend zugenickt.

Hierzu kommentiert die FREIE WELT:

„Langsam setzt sich die Erkenntnis durch: Die Merkel-Regierung und die Landesregierungen haben sich von den Mainstream-Medien und wenigen Professoren vor sich hertreiben lassen und das Land in den Ruin getrieben….Angestachelt wurde dies zudem von den Mainstream-Medien, die Tag für Tag Panik verbreiten.“

Zur Schwarzmalerei mit Untergangsstimmung in ARD und ZDF siehe diese jüngste Studie: https://charismatismus.wordpress.com/2020/08/21/studie-zu-ard-und-zdf-bedrohungsrhetorik-und-lust-an-der-coronakrise/


Studie zu ARD und ZDF: „Bedrohungsrhetorik“ und Lust an der Coronakrise

Eine Studie über Sondersendungen von ARD und ZDF hinsichtlich Corona-Pandemie bescheinigt diesen Formaten eine Lust an der Krise. Statt Lösungen ins Auge zu fassen, hätten die Beiträge vor allem die Probleme gesehen. Auch tiefergehende Kritik an politischen Entscheidungen vermissten die Forscher.

Das beobachteten die Medienwissenschaftler Dennis Gräf und Martin Hennig von der Universität Passau. Sie analysierten für eine Studie, welche Argumente, Inszenierungen und inhaltlichen Schwerpunkte die Sondersendungen von ARD und ZDF zwischen Mitte März und Mitte Mai aufgriffen.

Allein die schiere Anzahl von Sondersendungen zur Corona-Pandemie vermittle ein „permanentes Krisen- und Bedrohungsszenario“, das in den Augen der Forscher den Blick auf die Welt verenge: So habe es innerhalb von 15 Wochen 51 ARD-Extra- und 42 ZDF-Spezial-Sendungen gegeben. Dabei seien diese Formate, die nach den Hauptnachrichten ausgestrahlt werden, normalerweise für besondere nachrichtliche Anlässe vorgesehen, also eigentlich die Ausnahme. 

Auch die Sendungen selbst seien stark von einer „Krisenrhetorik“ geprägt gewesen und hätten eine insgesamt negative Weltsicht vermittelt, stellten Gräf und Hennig fest. Maßnahmen gegen die Krise seien als neue Krise erschienen. Dabei bedienten sich die Beiträge teilweise einer Inszenierung, die an fiktionale Weltuntergangs-Erzählungen erinnere, etwa immer wiederkehrende Bilder von verwaisten Straßen und Geschäften.  

Zwar sei im gesellschaftlichen Diskurs deutlich geworden, dass die Maßnahmen gegen die Pandemie laufend angepasst und öffentlich diskutiert werden müssten. Jedoch hätten die Sondersendungen von ARD und ZDF „eine Identität von Virus und Maßnahmen inszeniert, wodurch die Maßnahmen als genauso ‚natürlich‘ und in gewisser Hinsicht unhinterfragbar wie der Virus selbst erscheinen“.

Tiefergehende Kritik an den Maßnahmen vermissten die Forscher in den Sondersendungen.

Quelle und vollständiger Text hier: https://www.pro-medienmagazin.de/index.php?id=96286


Bereits 13. 000 Unterschriften für die Anti-Gender-Petition der „Jungen Freiheit“

NEIN zum Gender-Deutsch bei Medien, Behörden, Bildungseinrichtungen und Kirchen!

„Bürgerinnen und Bürger“, „Politikerinnen und Politiker“, „Lehrerinnen und Lehrer“, „Schülerinnen und Schüler“: Die politisch korrekte Ausdrucksweise, bei der ganz bewußt beide Geschlechter angesprochen werden, damit sich niemand diskriminiert fühlt, nimmt seit Jahren immer ausuferndere Formen an.

Mittlerweile gibt es Anreden wie Profex (gendergerecht für Professor) oder durch eine kurze Pause mitgesprochene Gender-Sternchen für Personen, die sich zu keinem der beiden Geschlechter zugehörig fühlen.

Unter dem Vorwand der „Geschlechtergerechtigkeit“ setzen Medien, Behörden, Bildungseinrichtungen und Kirchen immer öfter „lächerliche Sprachgebilde“ (Wolf Schneider, Autor von „Deutsch für Profis“) des Gender-Sprechs durch, mit dem ein ideologischer Umerziehungsauftrag verbunden ist.

So begrüßte Anne Will jüngst in ihrer Gesprächssendung in der ARD den Präsidenten des „Bundes der Steuerzahler(Pause)innen“. Vorwurfsvoll fragte sie den Verbandsvertreter, weshalb er seinen Verein noch nicht „gendergerecht“ umbenannt habe.

Beim ZDF-„heute journal“ wurden kürzlich die Wehrbeauftragten der vergangenen Jahre abgebildet (alles Männer) mit der Bildunterschrift „Werbeauftragte*r“. Moderator Claus Kleber sprach in seiner Sendung in einem Beitrag von „Künstler(Pause)innen“ – eine verbale Verneigung vor dem Gender-Sternchen.

Immer mehr Kommunen, Universitäten, Schulen, aber auch die Kirchen gehen dazu über, das „Gendern“ der Sprache in ihren Verlautbarungen verpflichtend zu erzwingen. Und dies ohne jede demokratische Legitimation, allein unter dem permanenten Druck linker Lobbygruppen.

Der Sprachwissenschaftler Prof. Peter Eisenberg kritisiert diese „gendersensiblen“ Formulierungen scharf als eine Gefahr für die deutsche Sprache.

Als Beispiel griff Eisenberg eine jüngste Richtlinie der Stadt Hannover an: „Die Empfehlung für eine geschlechtergerechte Verwaltungssprache der Stadt Hannover ruiniert die Sprache“, stellte der ehemalige Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Sprachwissenschaft in einem Zeitungsgespräch fest.

Das reguläre Deutsche habe „alle Möglichkeiten zur Sichtbarmachung von Frauen“, ohne auf krude „Gender“-Formen zurückgreifen zu müssen.

Wir fordern von den Redaktionen der öffentlich-rechtlichen Sender, den Behörden, Bildungseinrichtungen und Kirchen, umgehend auf „Gender-Sprech“ zu verzichten und zum bewährten Deutsch zurückzukehren!

Die Unterschriften der Petition werden wir an die Intendanten von ARD und ZDF, den Deutschen Städtetag, die Bundesbildungsministerin, den Ratsvorsitzenden der EKD und den Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz weiterleiten.

HIER geht es zur Unterzeichner-PLATTFORM: https://petitionfuerdemokratie.de/nein-zum-gender-deutsch/


GEZ-Erhöhung stoppen – nicht nur wg. Corona

Beatrix von Storch

Endlich formiert sich auch in der CDU der Widerstand gegen die Erhöhung des Rundfunkbeitrags auf 18,36 Euro. Die Debatte trifft ARD und ZDF zu einer Zeit, in der sie wegen der Coronakrise sowieso unter Spardruck stehen.

Alle müssen jetzt sparen, nur die finanziell bestens ausgestatteten öffentlich-rechtlichen Sender nicht. Das darf nicht sein. Wir müssen weiter dafür kämpfen, die Beitragserhöhung des Staatsfunks zu kippen.

Der Druck die erst im März beschlossene Erhöhung der Rundfunkgebühren ausfallen zu lassen, wächst immer weiter.

Nun verteidigt Malu Dreyer (SPD), Rundfunkkomissions-Chefin, die Erhöhung: „Die Medien und damit auch der öffentlich-rechtliche Rundfunk sind systemrelevant“, so Dreyer. Diese bewusste Vermischung von privaten Medien und dem Staatsfunk darf argumentativ nicht gelten.

Private Medien – auch und gerade die abseits des Mainstreams – sind wichtig für eine freie Demokratie. Aber diese Medien funktionieren auch komplett ohne Zwangsgebühren. Dreyer schmeißt diese komplett auf Freiwilligkeit aufbauenden Medien mit dem Staatsfunk zusammen, der sich schlicht durch Zwang finanziert.

Ist der Staatsfunk für eine freie Demokratie und eine breite öffentliche Debatte „systemrelevant“? Nein, denn de facto stört er sogar dabei.

Die ideologische Färbung wird in der Berichterstattung ebenso deutlich wie die permanente Nicht-Einladung von AfD-Politikern in Talkshows (gerade seit Corona). #

Wenn ARD, ZDF und Co. wirklich ein Interesse an einer breiten öffentlichen Debatte hätten, dann würden sie allen politischen Standpunkten und ihren Vertretern in den Parlamenten adäquaten Raum geben. Das findet aber eindeutig nicht statt.