„Süddeutsche Zeitung“ zieht Konsequenzen

Die Süddeutsche Zeitung hat sich von einem Journalisten getrennt, der im Verdacht steht, die Protagonistin eines Textes erfunden zu haben.

Bei dem namentlich nicht genannten freien Journalisten, der laut Branchendienst Meedia auch für den Spiegel und die Wochenzeit Zeit geschrieben haben soll, handelt es sich um einen Träger des Henri-Nannen-Preises.

„Die Geschichte mit der erfundenen Protagonistin ist nicht erschienen, unsere Verfahren zur Prüfung von journalistischen Texten haben funktioniert“, sagte eine Verlagssprecherin.

Der Beitrag, der im Januar erscheinen sollte, sei bereits Monate vor Bekanntwerden des Fälschungs-Skandals um den ehemaligen Spiegel-Autor Claas Relotius eingereicht worden.

Bereits über 40 Artikel hat der Verfasser demnach in der Vergangenheit für verschiedene Publikationen der SZ-Verlagsfamilie geschrieben.

Quelle und Fortsetzung der Meldung hier: https://jungefreiheit.de/kultur/medien/2019/sueddeutsche-zeitung-entlaesst-journalist-wegen-faelschung/


Die Urknall-Theorie und der Schöpfungsglaube

Von Jörgen Bauer

Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde. (Gen1,1)
Durch den Glauben erkennen wir, dass die Welt durch Gottes Wort  geschaffen ist, so dass alles, was man sieht, aus nichts geworden ist. (Hebr 11,3) 
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Woher kommt alles, warum gibt es uns überhaupt?  Das sind Fragen, welche die Menschheit seit jeher bewegen. Und so haben die Religionen verschiedene Schöpfungsmythen kreiert und auch die Naturwissenschaft hat entsprechende Theorien entwickelt, unter denen derzeit die „Urknalltheorie“ als aktuell angesehen wird.
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Das Wort „Theorie“ besagt, dass es sich hier um ein Modell handelt, das nicht für die eigentliche Wirklichkeit gehalten werden darf, die für uns auch hier unvorstellbar und letztlich unerforschlich bleibt.
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Was mich immer wieder peinlich berührt, weil es von Unkenntnis und Ahnungslosigkeit zeugt: Wenn von christlichen Kreisen gegen die Urknalltheorie polemisiert wird.
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Die Urknalltheorie hat die Atheisten sehr beunruhigt, weil sie nahelegt, dass es einen Anfang gab und damit einen Schöpfer gibt. Aber der Unglaube hat sich auch hier wieder einige absonderliche Gegenthesen einfallen lassen, auf die ich hier nicht eingehen will.
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Die Urknalltheorie besagt, dass Raum, Zeit, Masse und Energie schlagartig aus dem Nichts gekommen sind und es vorher weder Raum noch Zeit gab. Also auch kein unendlicher leerer Raum, der mit Himmelkörpern zu füllen war. Für uns ist ein solches Nichts unvorstellbar.
Die Frage nach dem Vorher ist sinnlos, weil das eine Frage nach der Zeit wäre, und die gab es „vorher“ nicht.
Seit dem Urknall dehnt sich der leere Raum weiterhin aus und nimmt dabei die in ihn eingebetteten Galaxien mit, womit die zu beobachtende Rotverschiebung des Lichts erklärt wird, die durch das Auseinanderdriften der Sternsysteme entsteht, weil das Licht, durch Dehnung der Lichtwellen, zum roten Ende des Spektrums hin verschoben wird. 
Ein weiteres Indiz ist die kosmische Hintergrundstrahlung von 3° Kelvin, die von allen Seiten auf uns zukommt und auf dem Fernsehbildschirm, wenn nicht gesendet wird, den „Schneefall“ verursacht.
Den Weltraum stellt man sich als grenzenlos, aber nicht unendlich vor, wobei die gewaltige Masse des Kosmos die Raumzeit krümmt, weshalb der Weltraum in eine vierte räumliche Dimension in sich selbst zurückläuft, vergleichbar mit der Oberfläche einer Kugel, so dass es kein Außerhalb und auch keinen Mittelpunkt gibt, und wir befinden uns innerhalb dieses Raumes, der seinen Anfang mit dem Urknall nahm.
Die große Masse der Sonne krümmt auch den Raum, weshalb man die Bahnen der Planeten auch so erklären kann, dass diese der Raumkrümmung folgen. Die Perihelbewegung der Merkurbahn lässt sich einwandfrei berechnen, wenn man rechnerisch von einer vierten räumlichen Dimension ausgeht, die vom Merkur durchlaufen wird. Wir haben dafür aber keine Sinne.
Der Kosmos scheint wie für uns Menschen gemacht. Die vier Grundkräfte der Natur, Schwerkraft, Elektromagnetismus, Starke und Schwache Wechselwirkung sind bis auf ein Billionstel aufeinander abgestimmt. Schon die geringste Abweichung hätte unsere Existenz unmöglich gemacht.

Aufgrund der vorliegenden Daten wird dann auf den Zeitpunkt des Urknalls zurückgerechnet, wobei man auf die Jahrmilliarden kommt, was manche Christen immer wieder empört. Ich sehe das allerdings gelassen.

Wir sollten unbedingt zu Kenntnis nehmen und verinnerlichen, dass es weder die absolute Zeit noch den absoluten Raum unserer Anschauung gibt, sondern beides relativ ist, weshalb auch total widersprüchliche Messergebnisse erwiesenermaßen gleich richtig sein können.
Ich gebe mich mit dem biblischen Zeugnis zufrieden, wonach Gott alle Dinge geschaffen hat und erhält und dass er einmal alles neu machen wird.

HERR, nimm auch dieses Jahres LAST – und wandle sie in SEGEN

Evangelisches Gesangbuch 64

Der du die Zeit in Händen hast,
HERR, nimm auch dieses Jahres Last
und wandle sie in Segen.
Nun von dir selbst in Jesus Christ
die Mitte fest gewiesen ist,
führ uns dem Ziel entgegen.

 Da alles, was der Mensch beginnt,
vor seinen Augen noch zerrinnt,
sei du selbst der Vollender.
Die Jahre, die du uns geschenkt,
wenn deine Güte uns nicht lenkt,
veralten wie Gewänder.

 Wer ist hier, der vor dir besteht?
Der Mensch, sein Tag, sein Werk vergeht:
nur du allein wirst bleiben.
Nur Gottes Jahr währt für und für,
drum kehre jeden Tag zu dir,
weil wir im Winde treiben.

 Der Mensch ahnt nichts von seiner Frist.
Du aber bleibest, der du bist,
in Jahren ohne Ende.
Wir fahren hin durch deinen Zorn,
und doch strömt deiner Gnade Born
in unsre leeren Hände.

 Und diese Gaben, HERR, allein
laß Wert und Maß der Tage sein,
die wir in Schuld verbringen.
Nach ihnen sei die Zeit gezählt;
was wir versäumt, was wir verfehlt,
darf nicht mehr vor dich dringen.

Der du allein der Ewge heißt
und Anfang, Ziel und Mitte weißt
im Fluge unsrer Zeiten:
bleib du uns gnädig zugewandt
und führe uns an deiner Hand,
damit wir sicher schreiten.

Jochen Klepper

Quelle: Evangelisches Gesangbuch, Nr. 64
HIER kann man die MELODIE abspielen

 


MUTTERTAG: Die Zeit, die Eltern für ihre Kinder aufbringen, ist Gold wert

Poster aus dem ECCLESIA-Plakatdienst (KOMM-MIT-Verlag):

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