Münster: Beschwerdebrief des AfD-Sprechers an den ZdK-Präsidenten Thomas Sternberg

Der früher CDU-aktive Martin Schiller (siehe Foto) wandte sich am 10.9.2018 als Sprecher der AfD in Münster kritisch an den CDU-Politiker Prof. Dr. Thomas Sternberg, Präsident des ZdK (Zentralkomitees der dt. Katholiken).

Dabei bezog er sich auf Sternbergs Interview in der „Neuen Osnabrücker Zeitung“, worin der ZdK-Chef behauptet hatte, die AfD sei „offen rechtsradikal“. Diese Verunglimpfung wurde inzwischen vielfach öffentlich kritisiert, zB. von Oliver Maksan, dem Chefredakteur der katholischen „Tagespost“.

Wir dokumentieren hier das erwähnte Schreiben Schillers im vollen Wortlaut:

Sehr geehrter Herr Prof. Dr. Sternberg,

mein Name ist Martin Schiller und ich bin Sprecher des AfD Kreisverbandes Münster. Sicher erinnern Sie sich noch an mich: Im Rahmen des Wahlkampfes zur Landtagswahl in Nordrhein- Westfalen im Jahre 2012 habe ich Sie wie auch Ihren Parteifreund Herrn Josef Rickfelder unterstützt. So organisierte ich Ihnen einen Wahlkampfauftritt bei einem Unternehmernetzwerk, dessen Vorstandsmitglied ich seiner Zeit war. Unsere gemeinsame Spritztour mit Ihrem Elektroauto haben Sie sicher auch noch in Erinnerung.

Inzwischen hat sich die politische Situation in unserem Land dramatisch verändert: Bruch der Maastricht-Kriterien, Aussetzung der Wehrpflicht, Ehe für Alle und Jeden, Massenzuwanderung, Genderpolitik. Die Liste der politischen Fehlentscheidungen der einst konservativen CDU ist zu lang, um sie hier alle aufzuzählen. Für mich, wie auch für viele anderen ehemaligen CDU-Wähler, ist Ihre Partei letztlich unwählbar geworden, da sie programmatisch nach links-grün gerückt ist.

Dass die CDU sich konservativ entkernt hat, ist ein Sachverhalt, der nicht zu leugnen ist und der auch von vielen Politikwissenschaftlern, Journalisten und großen Teilen der Gesellschaft so gesehen wird. Dass diese links-gedrehte CDU nun keine befriedigenden Antworten auf die Gefahren hat, welche unsere Gesellschaft ausgesetzt ist, liegt auf der Hand. Hat die CDU die Probleme doch selbst geschaffen, die sie nun vorgibt lösen zu wollen.

Dass Sie nun empfehlen, die AfD nicht zu wählen, kann man vielleicht noch mit der Tatsache entschuldigen, dass der Parteisoldat in Ihnen treu zur Parteiführung steht anstatt zur früher vertretenen Sache. Ihrer Funktion als Präsident des ZdK werden Sie damit jedenfalls nicht gerecht, denn Ihr Amt verpflichtet Sie zur Neutralität!

Dass Sie aber die AfD als „offen rechtsradikal“ brandmarken und in die Nähe des Nationalsozialismus rücken, ist ein Skandal. Sie beleidigen nicht nur mich und alle AfD-Mitglieder, nein Sie beleidigen auch über sechs Millionen Wähler, unter denen übrigens auch viele Katholiken sind. Durch die Bezeichnung „radikal“, und es ist gleichgültig, ob davor das Wort „links“ oder „rechts“ steht, rufen Sie auf, die AfD zu bekämpfen und sie vom politischen Diskurs auszuschließen.

Ihre diffamierende Einordnung der AfD als gesellschaftsfeindliche, extremistische politische Kraft legitimiert die Anhänger unserer Gegner sowie linksextremistische Gewalttäter zu Gewaltaktionen gegen uns. Für diese Angriffe müssen Sie sich eine Mitverantwortung zuordnen lassen. Ob Sie damit Ihrem Amt als Vorsitzender des ZdK gerecht werden, wage ich sehr zu bezweifeln.

Mit freundlichen Grüßen,
Martin Schiller, Sprecher

Webseite der AfD Münster: https://afd-muenster.de/


Die katholische Kirche kann und darf Homo-Partnerschaften nicht segnen

Von Prof. Dr. Hubert Gindert

In der katholischen Kirchenzeitung von Augsburg (20./21. 01. 18, S. 15) ist ein Artikel mit „Bald Segen für Homo-Paare?“ überschrieben. Der Untertitel lautet: „Osnabrücker Bischof Bode denkt mögliche Öffnung an“. Weiter unten steht: “Das gefällt nicht jedem, findet aber Zuspruch bei homosexuellen Aktivisten und beim Zentralkomitee der deutschen Katholiken“.

Im Interview mit der Osnabrücker Zeitung sagte Bode: „Man kann z.B. über eine Segnung nachdenken – die nicht zu verwechseln ist mit einer Trauung… Wir müssen in der Kirche ausführlicher darüber diskutieren. Schweigen und Tabuisieren führt nicht weiter, verunsichert“.

Bode ist stellv. Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz. Er erklärte: „Auch wenn sich die ‚Ehe für Alle‘ vom Eheverständnis der Kirche unterscheide, sei diese nun politische Realität. Wir müssen uns daher fragen, wie wir denjenigen begegnen, die diese Verbindung eingehen und die sich ja zum Teil in der Kirche engagieren. Wie begleiten wir sie pastoral und liturgisch?“

Bode weiter: „Wir müssen darüber nachdenken, wie wir eine Beziehung zwischen zwei gleichgeschlechtlichen Menschen differenziert bewerten… Ist da nicht so viel Positives, Gutes und Richtiges, dass wir dem gerechter werden müssen?“

Dass „Ehe für Alle“ mit der Abstimmung im Bundestag im November 2017 „politische Realität“ geworden ist, bindet die Kirche in keiner Weise.

Die Politik hat schon viele neue „Realitäten“ gesetzt, z.B. die „rechtswidrige, aber straffreie Abtreibung“, um nur eine zu nennen. Aufgabe der Nachfolge der Apostel ist es, das Evangelium Jesu zu verkündigen, aber nicht vor den Wölfen des Zeitgeistes davonzulaufen und die Herde allein zu lassen, wie das Bode tut.

Natürlich sollen die Bischöfe nicht „schweigen“ oder „tabuisieren“, sondern die Lehre der Kirche verkünden – sei es gelegen oder sei es ungelegen – , wie sie im Katechismus der katholischen Kirche von 1992 enthalten ist.

Offensichtlich kennt sie Bode nicht. Dort steht, wie Homosexuellen zu „begegnen“ und wie wir ihnen „gerecht werden können“ und wie Homosexualität „differenziert“ zu bewerten ist. Im Katechismus heißt es: „Ihnen ist mit Achtung, Mitleid und Takt zu begegnen. Man hüte sich, sie in irgendeiner Weise ungerecht zurückzusetzen“ (KKK, Ziff 2358).

Das hebelt aber nicht aus, was Bode mit „Eheverständnis der Kirche“ bezeichnet. Denn das ist das „Eheverständnis“ Jesu!

Die Lehre der Kirche lautet: „Gestützt auf die Heilige Schrift, die sie als schlimme Abirrung bezeichnet, hat die kirchliche Überlieferung stets erklärt, ‚dass die homosexuellen Handlungen‘ in sich nicht in Ordnung sind. Sie verstoßen gegen das natürliche Gesetz, denn die Weitergabe des Lebens bleibt beim Geschlechtsakt ausgeschlossen. Sie entspringen nicht einer wahren affektiven und geschlechtlichen Ergänzungsbedürftigkeit. Sie sind in keinem Fall zu billigen.“ (KKK, Ziff 2357)

Dass das ZdK praktizierte Homosexualität und den Vorstoß von Bischof Bode begrüßt, zeigt nur, wie weit diese Institution gekommen ist.

Unser Autor Prof. Dr. Hubert Gindert leitet den Dachverband „Forum Deutscher Katholiken“ und ist Herausgeber der Monatszeitschrift DER FELS


Zur Suizid-Beihilfe in Belgien: Ist der Protest des ZdK-Präsidenten glaubwürdig?

Von Prof. Dr. Hubert Gindert

Der belgische Orden „Broeders van Liefde“ (Brüder für das Leben), der in 31 Ländern aktiv ist und 603 Mitglieder zählt, hat Ende April angekündigt „dass er aktive Sterbehilfe bei psychischen Leiden nicht mehr grundsätzlich ausschließe… ‚ wir nehmen unerträgliches und aussichtsloses Leiden und die Bitte um aktive Sterbehilfe von Patienten ernst‘… das gelte jedoch nur für Fälle, in denen es ‚keine vernünftige Alternative Behandlung‘ gebe“. Der Orden betreibt in Belgien 15 psychiatrische Zentren.

Nach einem Schreiben aus Rom, das Papst Franziskus gebilligt hat, müssen die Brüder des Ordens der römischen Ordenszentrale schriftlich bis Ende August versichern, dass sie die Lehre der katholischen Kirche voll unterstützen, d.h. dass menschliches Leben „immer respektiert und absolut geschützt werden (müsse), vom Moment der Empfängnis bis zum natürlichen Ende“. (Kath.net vom 11.8.2017) –  Ob der Orden die Weisung aus Rom akzeptiert, ist bis jetzt noch nicht entschieden.

BILD: Prof. Gindert leitet das Forum Deutscher Katholiken und den Kongreß „Freude am Glauben“

Nun hat Prof. Thomas Sternberg, der Präsident des ZdK (Zentralkomitee der deutschen Katholiken), die Intervention des früheren belgischen Ministerpräsidenten Van Rompuy, der Papst Franziskus wegen des römischen Schreibens kritisiert hatte, als für ihn „unbegreiflich“ bezeichnet.

Es ginge nach Prof. Sternberg darum, „die Unterschiede zwischen einer menschenwürdigen Sterbebegleitung und einer aktiven, gegen die Menschenwürde verstoßenden Sterbehilfe bewusst zu machen und die notwendige Öffentlichkeit herzustellen… Die aktive Sterbehilfe, wie sie in Belgien, den Niederlanden und Luxemburg praktiziert wird, ist und bleibt mit der katholischen Lehre nicht vereinbar.“ – Sternberg verwies auf die ZdK-Erklärung „Ja zur palliativen Begleitung – Nein zur organisierten Sterbehilfe“ vom Oktober 2014. (Kath.net 17.8.2017).

Ist die moralische Empörung des ZdK-Präsidenten Sternberg glaubwürdig?

Der Deutsche Bundestag hat am 6.11.2015 mit 360 gegen 233 Stimmen ein „Verbot geschäftsmäßiger Suizidbeihilfe“ in dritter Lesung beschlossen.

Durchgesetzt hat sich der Antrag einer Gruppe um die Abgeordneten Michael Brand (CDU), Kerstin Griese (SPD) und Michael Frieser (CSU). Verboten ist demnach die auf Wiederholung angelegte, sog. geschäftsmäßige Beihilfe zum Suizid.  

Den Bundestagsabgeordneten lagen vier Gesetzentwürfe vor. Einer davon war der um die Gruppe der CDU-Abgeordneten Patrick Sensburg, Thomas Dörflinger und Hubert Hüppe (siehe Foto).

Dieser Antrag sah ein Verbot jedweder Beihilfe zur Selbsttötung vor. Er wurde von den Lebensrechtlern favorisiert. In der Abstimmung bekam er 37 Stimmen.

Der Gesetzentwurf, der beschlossen wurde, ermöglicht Familienangehörigen, Ärzten und Personen besonderen Vertrauens aktive Sterbehilfe. Das widerspricht eindeutig der Lehre der Kirche und dem, was Papst Johannes Paul II. in „Evangelium Vitae“ dazu sagt.

Dem vom Bundestag vom 6.11.2015 beschlossenen Gesetz haben ZdK und der Deutsche Familienbund zugestimmt.

In der Pressemitteilung der Deutschen Bischofskonferenz vom 6.11.2015 „Eine Entscheidung für das Leben und für ein Sterben in Würde“ erklären der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz Kardinal Reinhard Marx und der Präsident des ZdK, Alois Glück, der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Heinrich Bedform-Strom, und die Präses der Synode der EKD, Irmgard Schwätzer u.a.:

„Mit der heutigen Entscheidung für ein Verbot der geschäftsmäßigen Beihilfe zur Selbsttötung haben die Abgeordneten des Deutschen Bundestags ein starkes Zeichen für den Lebensschutz und damit für die Zukunft unserer Gesellschaft und ihren Zusammenhalt gesetzt… Wir danken allen, die in Politik, Zivilgesellschaft, Kirchen und Religionsgemeinschaften an dieser, für unser Land guten Entscheidung mitgewirkt haben…“

Die 37 Abgeordneten, die für den Gesetzantrag Sensburg, Dörflinger und Hüppe gestimmt hatten, der ein generelles strafrechtliches Verbot der Suizidbeihilfe vorsah, wie es in Italien, Österreich, Polen, Portugal und Spanien gilt, wurden mit keinem Wort erwähnt.


Münster: Katholikentag sucht „herausragende Projekte“ engagierter Katholiken

Preis ist mit 10.000 Euro dotiert

Den Einsatz und die Arbeit der Laien in der Kirche zu fördern, diesem Ziel hat sich der Preis der Dt. Katholikentage verschrieben. Er geht an herausragende Projekte von Gruppen und Initiativen in der katholischen Kirche.

Politik, Familie, Kultur, Medien, Europa, Ökumene, interreligiöser Dialog, Bioethik, Ehrenamt, Gemeinde: Unter all diesen Stichwörtern können bis 31. Oktober 2017 Vorhaben für die mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung vorgeschlagen werden.

FOTO: Der Paulus-Dom, das Wahrzeichen von Münster

Mit dem Preis ehrt das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK), der Träger des Katholikentags, gesellschaftspolitisches Engagement aus der Mitte der Kirche. Dies können ehrenamtliche Initiativen, Gremien und Initiativen in Kirchengemeinden, Verbände, Werke und Gruppen oder Laienräte auf allen Ebenen des kirchlichen Lebens sowie kirchliche und karitative Einrichtungen sein.

Alle Infos rund um die Vorschlagsmodalitäten sind hier lesbar: http://www.katholikentag.de/preis

Die Verleihung findet bei einer Feierstunde des Katholikentags im Mai 2018 in Münster statt. Erstmals wurde er beim Katholikentag 2012 in Mannheim vergeben. Das Preisgeld stammt aus den Mitteln der Stiftung „Lumen Gentium“.

Kontakt: 101. Deutscher Katholikentag Münster 2018 e.V. ,
Breul 23 in 48143 Münster,
Tel.: 0251-70 377 152
thomas.arzner@katholikentag.de

 


Losung und Lösung für die Kirchenkrise: Nicht Anpassung, sondern Umkehr

Von Prof. Dr. Hubert Gindert

Das Stück, das auf der Weltbühne gespielt wird, trägt den Titel „Gott oder der Widersacher“. Man könnte das Thema ebenso gut „Wahrheit oder Lüge“ nennen. Dass Gott für das eine, der Widersacher für das andere steht, wird in der Antwort Jesu an Pilatus unterstrichen: Dazu bin ich auf die Welt gekommen, um für die Wahrheit Zeugnis abzulegen (Joh 18,37).

In diesem Theater spielen jene, die in Politik, Wirtschaft oder in den Medien für „mächtig“ ausgegeben werden oder sich dafür halten, die Rolle von Komparsen. Sie sind aber nicht unwichtig, wenn sie sich von der einen oder der anderen Seite in Dienst nehmen lassen.

BILD: Prof. Gindert leitet den Dachverband „Forum Deutscher Katholiken“ und den Kongreß  „Freude am Glauben“

Gibt es die Wahrheit und kann man sie erkennen?

„Die Tragödie der neuzeitlichen Philosophie besteht“, so der Regensburger Bischof Rudolf Voderholzer „in der sukzessiven Fesselung der Vernunft und der Depotenzierung ihrer Wahrheitsfähigkeit“ (Tagespost v. 15.4.17) .

Joseph Ratzinger hat sein Leben lang für die Entfesselung der menschlichen Vernunft und für die Wahrheitsfähigkeit der Vernunft gekämpft und auf die „Diktatur des Relativismus“ hingewiesen. In seiner viel beachteten Rede an der Sorbonne 1988 sagte er: „Im Christentum ist Aufklärung Religion geworden“: „Die biblische Botschaft ist die Kraft der Entmytologisierung und Entdivinisierung (Entgöttlichung) aller vorletzten Wirklichkeiten“.  – Die moderne Philosophie, die in der Wahrheitsfrage abgedankt hat, lässt den Menschen im Stich.

Der Relativismus, wonach alle Aussagen gleichen Rang haben, schafft Verwirrung. Chaos ruft aber nach Ordnung. Diese geschieht durch die „Sprachpolizei“. Sie legt fest, was gesagt werden darf und was nicht  (vgl. Tagespost v. 11.4.17).

Der „große Bruder“, der die Auslegung und die Umdeutung der Wirklichkeit festlegt, existiert. Im Kampf um das Interpretationsmonopol sind hart erkämpfte bürgerliche Grundfreiheiten, wie die Meinungs-, Rede-, Religionsfreiheit und das Recht auf friedliche Demonstration in Gefahr. Wer aus seinem Elfenbeinturm heraustritt und sie praktiziert, bekommt das zu spüren.

Hierzu einige Beispiele:

Wer gegen die Genderideologie auftritt und sie, wie der Evolutionsbiologe Prof. Dr. Ulrich Kutschera, der an der Universität Kassel und Stanford (USA) lehrt, als „universitäre Pseudowissenschaft“ bezeichnete, bekam deswegen an der Uni Marburg Redeverbot. Gegner der „Frau-Gleich-Mann-Irrlehre“ werden mangels Gegenargumente als „Frauenfeind“, „rechtsradikale Unmenschen“ etc. diskreditiert.

Das geschieht heute an Unis, die sich immer die Freiheit des Denkens und Sprechens auf ihr Panier geheftet hatten. Prof. Kutschera formulierte seine Erkenntnisse folgendermaßen: „Eine Meinungsfreiheit, wie sie im Grundgesetz verankert ist, kann ich derzeit in Deutschland kaum mehr erkennen“ und weiter: „Leider sind inzwischen nahezu alle deutschen Leitmedien ideologisch gleichgeschaltet.“ (Kath.net im April 2017)

Die Genderideologie wird mit mehr „substantielle Gleichheit“ zwischen Männern und Frauen verkauft und bereits in Kindergärten und staatlichen Pflichtschulen unter dem Etikett „Sozialerziehung“ Kindern eingeimpft. Wer dagegen friedlich demonstriert, kann das nur unter massivem Polizeischutz tun. Medien werden nicht darüber berichten.

In der Genderideologie geht es nicht um die Beseitigung der Diskriminierung von Frauen. Tatsächlich geht es um Selbstbestimmung des Geschlechts entgegen der Schöpfungsordnung, wo es heißt: „Als Mann und Frau schuf er sie“ (Genesis 1,26).

Papst Paul VI. hat in der Generalaudienz vom 15. September 1972 erklärt: „Das Böse ist nicht nur ein Mangel, sondern es ist eine wirkende Macht, ein lebendiges, geistiges Wesen… Wir werden sein unheilvolles Wirken überall dort vermuten können, wo die Leugnung Gottes radikale, scharfe und absurde Formen annimmt, wo die Lüge sich heuchlerisch und mächtig gegen die offenkundige Wahrheit behauptet.“ (Vgl. Schweizerisches katholisches Sonntagsblatt, 9/2017, S. 4)

In Selbstzensur berichten die „Qualitätsmedien“ sowie der öffentlich-rechtliche Rundfunk und das Fernsehen nicht darüber, wenn tausende für das Lebensrecht ungeborener Kinder auf die Straße gehen, selbst wenn es 7500 Teilnehmer wie 2016 in Berlin sind.

Durch die Möglichkeit zur Abtreibung werden Frauen vom Gebärzwang befreit, heißt die Parole. Das ist eine Lüge: Tatsächlich tragen viele Frauen psychische Schäden und ein Leben lang Selbstvorwürfe nach der Abtreibung mit sich herum. Der Gesellschaft aber fehlen durch die praktizierte Massenabtreibung Lehrer, Facharbeiter, Ärzte, Krankenpfleger, aber auch Priester und Seelsorger…

Unwahrheit, verkleidet in humanitäre Worthülsen, findet sich auch bei den Bestrebungen, die Leihmutterschaft zu legalisieren. In Deutschland wird zur Zeit eine Lockerung des Verbots der Leihmutterschaft diskutiert. Die Forderung wird mit ungewollter Kinderlosigkeit bei Ehepaaren und auch bei lesbischen und homosexuellen Paaren begründet. Das Kind wird zu einem „Objekt des Rechtsgeschäftes“.

Der Druck steigt, weil alles medizintechnisch Machbare in einer säkularen Gesellschaft ethisch nicht mehr nachgefragt wird. Wie die Frau, die ein Kind für andere austrägt, damit zurechtkommt oder das Kind, das evtl. nie seine wahre Identität erfährt, damit fertig wird, interessiert nicht. Eine „uneigennützige“ Leihmutterschaft ist in Wahrheit die Ausbeutung einer Frau und eine neue Form moderner Sklaverei, die aber auch von Feministinnen toleriert wird.

In einer moralisch geschwächten Gesellschaft, die Selbstverwirklichung und das Vergnügen zum obersten Ziel erhebt, ist auch die Widerstandskraft gegen Gefahren von außen geschwächt. Das lässt sich an der Bedrohung durch den Islam deutlich machen. Der französische Schriftsteller Michel Houellebecq schildert in seinem 2015 erschienenen Buch „Unterwerfung“ (Soumission) die Selbstaufgabe der westlichen Gesellschaft vor dem Islam.

Das Nachrichtenportal Kath.net macht dies an einem Beispiel aus unseren Tagen deutlich (13. April 2017):

Eine saudische Frau mit Namen Dina Ali Lasloom versuchte, über die Philippinen nach Australien zu fliehen und dort Asyl zu beantragen. Darauf steht in Saudi Arabien die Todesstrafe. Dina Ali wollte aus einem Land fliehen, das für Frauen einem Gefängnis gleicht, wie sie es selber auf Twitter formulierte. Mit einem Video richtete sie Hilferufe an die Öffentlichkeit, weil Gefahr bestand, dass sie in Manila/Philippinen den saudi-arabischen Behörden überstellt wird. Trotz ihrer Hilferufe kam es zu keinem Protest von Politiker/innen oder zu Appellen von Menschenrechtsorganisationen oder zu einem Aufschrei der Feministinnen.

Ein weiteres Beispiel für die Selbstunterwerfung unter den Islam liefert der ägyptische Politologe Hamed Abdel-Samad. Er hat an der Uni Augsburg studiert und wurde mit mehreren Preisen ausgezeichnet. Als er einen islamkritischen Vortrag an der Universität Augsburg und der Ludwig-Maximilians-Universität in München halten wollte, wurde ihm das verwehrt: „Wenn ein Islamkritiker an Unis unerwünscht ist“ (Augsburger Allgemeine Zeitung, 27.10.2016).

Günther Klempnauer hat in seinem Artikel „Das ist die Dekadenz des Denkens“ (Tagespost v. 31.12.2016) über die Bedrohung durch die Islamisten geschrieben: „Hätten wir von Anfang an klare Regeln gezeigt und den Islamisten den Riegel vorgeschoben, wäre es anders. Abe wir haben geglaubt, die ganze Welt bestehe aus Humanisten. Wir haben zugelassen, dass im Namen der Toleranz die Intoleranten ihre Strukturen aufbauen konnten. Das war unsere Schwäche“.

Wenn die Würde des Menschen und sein Leben bedroht sind, wird auch nach der mahnenden Stimme der Kirche gerufen. Die Menschen erwarten, dass sie ihre Stimme erhebt, wenn sittliche Fragen, Gerechtigkeit, die Familie als Grundlage der Gesellschaft gefährdet sind.

Die katholische Kirche in Deutschland ist aber vor allem mit dem strukturellen Umbau beschäftigt. Es werden Großraumpfarreien geschaffen. Den Anfang machte das Erzbistum Berlin. Der Vorwand für die neuen Verwaltungseinheiten ist der Priestermangel. Das ist ein vorgeschobener Grund. Denn lt. der Statistik der Deutschen Bischofskonferenz kamen „1990 auf einen aktiven Priester 316 aktive Gläubige, im Jahr 2014 nur noch 181“.

Tatsächlich liegt der Umstrukturierung ein neues Kirchengemeindebild zugrunde. Pfarrer Michael Theuerl hat es unter die Lupe genommen (Kath.net v. 11.4.2017). Die Großpfarreien werden von Pastoralausschüssen mit einem Leiter/Moderator vorbereitet. In den anderen Gremien, „bestehend aus wenigen Priestern und vielen Laien, hat jeder eine gleichberechtigte Stimme“.

Dieser Auffassung liegt die Ideologie zugrunde, „dass in der Kirche alle gleich sind und folglich alle das Gleiche zu sagen haben“. Der Unterschied zwischen allgemeinem und Weihepriestertum wird verwischt. Es ist die Absage an die Hierarchie und die Anpassung an die Forderung „mehr Demokratie in der Kirche“.

Dieser Demokratisierung wird sprachlich der Weg geebnet mit Forderungen wie „Wertschätzung aller“ und nach „angstfrei“, „Ergebnis offener Diskussion auf Augenhöhe“ und „ohne Denkverbote“.

Der Berliner Pastoralplan „Wo Glaube Raum gewinnt“ hat nach Pfarrer Theuerl zu einer „Dezimierung und Marginalisierung der Priester“ geführt. Ob die neue Großraumpastoral zu mehr Priesterberufungen führt und zu einer Beheimatung der Gläubigen in der Pfarrei, kann bezweifelt werden.

In der Diözese Trier werden z.Zt. ebenfalls neue Pfarreinheiten eingeführt. Aus 887 Pfarreien, die in 172 Pfarreiengemeinschaften zusammengefasst sind, werden nach der beschlossenen Umstrukturierung 35 Großpfarreien übrig bleiben. In diesen „Pfarreien der Zukunft“ haben die Laien mehr „Mitbestimmungsrechte“ mit „Verkündigung und Predigt in unterschiedlichen Gottesdienstformen“.

Die „weitreichende Öffnung“ der Kirche von Trier hat Bischof Stephan Ackermann akzeptiert, in dem er schon früher ankündigte, sich an die Trierer Synodenbschlüsse zu halten. (SWR-Beitrag, 24.März 2017)

Anstatt nach den Ursachen des Rückgangs von Priesteramtskandidaten an den theologischen Fakultäten zu fragen oder allgemein die Ursachen des Glaubensschwundes unter die Lupe zu nehmen, schafft man neue Leitungsgremien für Superstrukturen.

Die Vertreter der „Kirche von unten“ und des Kirchenvolksbegehrens von 1995 haben ihre Sympathisanten auch in den neuen Strukturen. Sie können ihre Ziele jetzt ganz demokratisch per Abstimmung erreichen.

Wie wird es weitergehen?

Der Erzbischof der Diözese München und Freising, Kardinal Marx, hat für seine Diözese ein Zukunftsmodell angekündigt, das Parallelen zu Berlin und Trier aufweist. Auch bei dieser Konzeption soll den Laien mehr Rechte eingeräumt werden.

Wenn die Kirche in Deutschland Zukunft haben soll, kommt tatsächlich auf die Laien eine größere Verantwortung zu. Wir sollten sie nicht vom Zentralkomitee der Deutschen Katholiken (ZdK) und den ihm angeschlossenen Verbänden, wie dem BDKJ oder den katholischen Frauenverbänden, erwarten.

Ein Neubeginn setzt voraus, die Worte Jesu zu Beginn seines öffentlichen Wirkens wieder ernst zu nehmen: Kehrt um und glaubt an das Evangelium.

Zu diesem notwendigen Umdenken gehört die Bekehrung, konkret die Wiedergewinnung des Bußsakramentes. Mit ihm steht und fällt eine Neuevangelisierung.

Prof. Dr. Thomas Sternberg, der Vorsitzende des ZdK, sieht das ganz anders. In einem Interview mit der slowakischen Internetzeitung „Postoj“ erklärte Prof. Sternberg auf die Frage: „In Ihrem ZdK kennen sie keinen Menschen, der zur Beichte gehen würde?“ –  Sternberg: „Nein, ich kenne niemanden.“

Der ZdK-Chef sagte weiter: „Deutschland ist darin wirklich ganz anders. Das Bußsakrament ist eigentlich verschwunden. In Deutschland beichten nicht mal die frömmsten Katholiken“.  – Auf die Frage von „Postoj“: „Aber wie dürfen die Leute, die nicht mehr beichten gehen, die Eucharistie empfangen?“ Darauf Sternberg: „Wir sehen den Zusammenhang zwischen und Beichte und Eucharistie nicht mehr so“. (Kath.net vom 13. April 2017)

Die erste Antwort Sternbergs ist leider eine Tatsachenfeststellung; die zweite beinhaltet eine neue Theologie.

Eine Neuevangelisierung braucht tatsächlich die „kleine Herde“, die den Mut hat, zum Glauben der Kirche zu stehen, ihn wieder zu verkünden und vorzuleben.


Katholikentag als Desaster: Der linke Zeitgeist ersetzte den Heiligen Geist

Mathias von Gersdorff

Seit Mittwochabend findet der Katholikentag in Leipzig statt. Meldungen und Bilder zeigen in erschreckender Weise, in welchem Maße diese Veranstaltung mit dem Etikett „katholisch“ als Propaganda-Plattform für alle möglichen ideologischen und politischen Ansichten missbraucht wird, von denen viele antichristlich oder gar antikatholisch sind. 0653a-bildungsplan-demo-1-2-1448b12b252812529

Viele Katholiken Deutschlands sind äußerst besorgt über das öffentliche Bild ihrer Kirche, das von einer solchen pseudokatholischen Veranstaltung beeinflusst werden könnte. Ebenso sind sie besorgt, dass via Katholikentag Ideologie und politische Positionen in die Kirche Eingang finden, die dem katholischen Lehramt und der Tradition widersprechen.

Der Veranstalter, das „Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK)“ ist deshalb dabei, den deutschen Katholizismus zu spalten und mit seinen heterodoxen Positionen von der Weltkirche zu entfernen. Hier sollen einige Beispiele genannt werden, um das Gesagte zu veranschaulichen.

Vor allen die Ansichten des „Zentralkomitees der deutschen Katholiken“ zur Sexualmoral und der Lehre der Kirche zu Ehe und Familie sind ein Skandal.

Das ZdK verlangt „Segnungsfeiern“ für homosexuelle und sonstige außereheliche Partnerschaften. Das ZdK fordert die Akzeptanz von Verhütungsmittel etc. Damit fordert das ZdK nichts anderes als die Abschaffung der katholischen Sexualmoral und des katholischen Begriffes von Ehe und Familie.

Die Kirche ist der ewigen Wahrheit Gottes verpflichtet

Allein an diesen Stellungnahmen erkennt man, dass das ZdK, welches ein Laiengremium ist, theologische Fragen in politischer Art und Weise behandelt, als ob das katholische Lehramt Folge eines parlamentarischen Diskurses sei und nicht der ewigen Wahrheit Gottes verpflichtet ist. P1020947 - Kopie

Diese Haltung wird nun auch in der Frage des Diakonats für Frauen deutlich. Nachdem Papst Franziskus angekündigt hat, möglicherweise das Diakonat in der Frühzeit der Kirche zu studieren, hat das ZdK begonnen, sich als Lobby für die Weihe von Frauen zu Diakoninnen stark zu machen.

Auch in dieser Frage geht das ZdK eine theologische Fragestellung in der Art und Weise an, wie sie in einer parlamentarischen Demokratie üblich ist.

ZdK als Lobbyplattform für Kirchenveränderung

Besonders empörend ist dabei, dass das „Zentralkomitee der deutschen Katholiken“ sich in der Öffentlichkeit als Vertreter aller deutschen Katholiken präsentiert. In Wahrheit ist das ZdK eine Lobbyplattform für gewisse gesellschaftliche Gruppen  –  insbesondere die Parteien  –  aber gewiss nicht aller Katholiken. Aus diesem Grund ist unverständlich, wieso die Deutsche Bischofskonferenz den ZdK als Vertreter des deutschen Katholizismus behandelt.

Die Gesinnung des ZdKs wird auf dem Katholikentag mehr als deutlich:

Es gibt kein Hindernis, gegen das katholische Lehramt zu agitieren: Öffnung der Ehe für homosexuelle Paare, Gender, Abschaffung der Sexualmoral etc. Für alle diese Positionen wird auf dem Katholikentag geworben. Zu den Veranstaltungen werden sogar Personen wie der Bundestagsabgeordnete Volker Beck eingeladen, die seit vielen Jahren gegen die katholische Kirche polemisieren.logo-afd-small

Politische Einseitigkeit als Ärgernis

Besonders ärgerlich ist die Tatsache, dass sich das ZdK anmaßt, zu bestimmen, welche Partei und welche Politiker christlich genug sind, um am Katholikentag teilnehmen zu dürfen. Die Grünen, die sich für eine radikale Freigabe der Abtreibung stark machen oder die SED-Nachfolgepartei „Die Linke“, die sich im Vorfeld gegen die Subventionierung des Katholikentages eingesetzt hat und die eine totale Trennung zwischen Kirche und Staat anstrebt, sind als Partei und mit vielen bekannten Politikern dabei. Die AfD aber nicht, weil deren Flüchtlingspolitik abgelehnt wird.

Konsequent wäre gewesen, gar keine Partei einzuladen, um nicht in den Verdacht zu geraten, man wolle bestimmte politische Positionen fördern. Höchstens sollte man staatliche Amtsträger als Redner einladen.

Das „Zentralkomitee der deutschen Katholiken“ und der Katholikentag sind für viele Katholiken in Deutschland und auf der ganzen Welt ein Skandal. In vielen Ländern schaut man fassungslos, wie eine kirchlich subventionierte Veranstaltung in diesem Maße gegen das katholische Lehramt und die kirchliche Tradition agitieren kann. Man schaut fassungslos zu, wie sich eine Lobbygruppe anmaßt, den deutschen Katholizismus rot-grün zu streichen und damit zu denaturalisieren.

Hiermit muss endlich Schluss sein: Das deutsche Episkopat sollte sich von „Zentralkomitee der deutschen Katholiken“ distanzieren und den Katholikentag zu einer rein privaten Veranstaltung erklären.

Unser Autor Mathias von Gersdorff aus Frankfurt leitet die Aktion „Kinder in Gefahr“ und die Webseite „Kultur und Medien online“


Katholikentag: Sogar SPD-Minister Maas kritisiert die Ausgrenzung der AfD

Das vom Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) verhängte Beteiligungsverbot für AfD-Politiker an Podien des Katholikentags stößt zunehmend auf Kritik. Es sei falsch, „wenn man die AfD wie Outlaws behandelt und nicht mit ihnen redet“, sagte Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) der Neuen Osnabrücker Zeitung. Es sei besser, „sich inhaltlich auseinanderzusetzen mit der AfD“.  1b309-zdklogoklein

Ähnlich hatte sich am Mittwoch bereits CDU-Bundesvorstandsmitglied Julia Klöckner geäußert. Der Katholikentag stehe zwar für Versöhnung, andererseits müßten dort auch „schwierige Meinungen“ ausgehalten werden, sagte Klöckner dem Kölner Domradio. „Deshalb sage ich: Ja, AfD einladen. Sie findet ja Anklang in der Bevölkerung, auch bei den Katholiken. Deshalb muß man sich mit ihnen auseinandersetzen.“

Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) forderte eine Auseinandersetzung mit der AfD auch auf den Bühnen des Katholikentages. Es gehe darum, „auch dem Anderen, dem Fremden“ Raum zu geben. „Genau deshalb sollten wir mit der AfD reden und mit ihr streiten, wo immer es sein muß“, mahnte Grütters.

Dagegen verteidigte der Katholikentag den Ausschluß der AfD. Angesichts der vielfach „menschenverachtenden Thesen“ des AfD-Führungspersonals sei eine sachliche inhaltliche Auseinandersetzung nicht möglich, sagte ZdK-Chef Thomas Sternberg, der für die CDU im Landtag Nordrhein-Westfalens sitzt.

AfD-Chef Jörg Meuthen hatte die Nichteinladung seiner Partei kritisiert. „Ich finde die Entscheidung bedauerlich und falsch“, sagte Meuthen der JUNGEN FREIHEIT. „Die selektive Einladungspolitik des Zentralkomitees der deutschen Katholiken ist politisch motiviert. Anders ist es nicht zu erklären, warum man Vertreter der Islamverbände zum Katholikentag einlädt, um mit ihnen den Dialog zu suchen, nicht aber Mitglieder einer demokratisch gewählten Partei.“

Quelle: http://www.jungefreiheit.de