Unionsfraktion gratuliert den Juden zu ihrem Neujahrsfest Rosch Ha-Schana

Zum jüdischen Neujahrsfest Rosch ha-Schana erklärt der Religions-Beauftragte der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Hermann Gröhe: 

„Allen Jüdinnen und Juden in Deutschland und auf der ganzen Welt wünsche ich alles Gute für das neue (jüdische) Jahr 5781. Ebenso wünsche ich Ihnen ein gesegnetes Neujahrsfest Rosch ha-Schana im Kreise von Familie und Freunden.

Ich bin sehr dankbar für ein blühendes und wachsendes jüdisches Leben in unserem Land.

Erst in dieser Woche haben wir feierlich den 70. Gründungstag des Zentralrats der Juden in Deutschland begangen, für 2021 freuen wir uns auf die Feier von 1.700 Jahren jüdischen Lebens in unserer Heimat.“


Frankfurt: Morgen findet der Israel-Tag statt

Mit einem großen öffentlichen Fest wird in Frankfurt am Main am 5. Juni zwischen 12-und 19 Uhr an der Hauptwache das 70-jährige Bestehen des Staates Israel gefeiert.

Veranstalter ist der gemeinnützige Frankfurter Verein ILI – I Like Israel e.V. (ILI), der seit 2003 zu den jährlichen Israeltagen in Städten in Deutschland aufruft und als Koordinierungsstelle fungiert.

Die Schirmherrschaft für den bundesweiten Israeltag 2018 haben Botschafter Jeremy Issacharoff und Dr. Josef Schuster, Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, übernommen.

Lokaler Schirmherr des Frankfurter Israeltags ist Oberbürgermeister Peter Feldmann, moderiert wird das Israeltag-Programm von Autor, Schauspieler und Regisseur Gerd Buurmann.

Den ganzen Tag über wird es eine Tombola (Hauptgewinn: Flugreise nach Israel mit EL AL), Infostände von Organisationen und Institutionen, die im Bereich der deutsch-israelischen Beziehungen aktiv sind, kulinarische Angebote und Musik von Roman Kuperschmidt und Band geben.

Für Kinder gibt es ein spezielles Programmangebot beim Israeltag.

Quelle: Israelische Botschaft in Berlin


Zentralrat der Juden: Kriminalstatistik soll islamischen Antisemitismus mehr beachten

Der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Josef Schuster, hat die Bevölkerung aufgefordert, sich im Alltag gegen Antisemitismus zu engagieren.

Die Mehrheit der Deutschen denke nicht antisemitisch, unterstrich Schuster in der Gedenkstätte des früheren NS-Konzentrationslagers Dachau. Deutschland sei ein Land, in dem Juden gut leben könnten.

BILD: Menora (siebenarmiger Leuchter) in der Synagoge von Münster

Während der Gedenkfeier beklagte Schuster den Antisemitismus unter Moslems in Deutschland. Es liege ihm fern, Moslems generell zu verurteilen: „Es nützt aber nichts, die Augen davor zu verschließen, daß es bei einigen Muslimen ausgeprägten Antisemitismus gibt.“  – Dieser werde von Eltern und teilweise auch Imamen so weitergegeben. Ein übriges täten arabische Fernsehsender und das Internet.

In seiner Rede schlug der Zentralratspräsident erneut vor, ein bundesweites Meldesystem für antisemitische Vorfälle einzurichten und kritisierte dabei die polizeiliche Praxis, Straftaten mit antisemitischem Hintergrund, zu denen kein Täter ermittelt werden kann, automatisch dem rechtsradikalen Spektrum zuzuordnen.

Die dabei entstehende Zahl von 90 Prozent aller entsprechenden Taten, für die angeblich Rechtsextremisten verantwortlich seien, stimme „mit den Erfahrungen“ von Juden „nicht überein“.

Quelle und Fortsetzung des Artikels hier: https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2018/zentralratspraesident-beklagt-moslemischen-judenhass/


Berlin: Projüdische Solidaritäts-Aktion „Berlin trägt Kippa“ mit 2500 Teilnehmern

Judenfeindliche Straf- und Gewalttaten sind in den letzten drei Jahren vor allem infolge der unkontrollierten muslimischen Einwanderung stark angestiegen. Sogar die für diesen „importierten Antisemitismus“ hauptverantwortliche Kanzlerin kann das Thema nicht mehr ignorieren. 

Die Situation ist derart bedenklich, daß der Zentralrat der Juden seine Gläubigen davor warnt, in Großstädten öffentlich mit einer Kippa herumzulaufen. Noch kürzlich gab es in Berlin die Attacke eines 19-jährigen Syrers gegen einen Israeli mit jüdischer Kopfbedeckung. Juden können offenbar in Deutschland keineswegs mehr überall „gut und gerne leben“.

Der bekannte deutsch-jüdische Historiker Prof. Michael Wolffsohn erklärte sogar wörtlich, die derzeitige Gewalt gegen Juden gehe „allein von Muslimen“ aus.

BILD: Soli-Demonstration in Köln vor vier Jahren: eine Teilnehmerin ist „bekleidet“ mit der Israelflagge

Am gestrigen Mittwoch folgten in Berlin ca. 2500 Menschen dem Appell der Jüdischen Gemeinde und erschienen aus Solidarität mit den Juden mit einer Kippa zur Demonstration auf die Fasanenstraße. Auch die AfD hatte zu der Kundgebung aufgerufen.

Josef Schuster, der Präsident des Zentralrats der Juden, zählte zahlreiche antisemitische Vorfälle auf und kritisierte die Echo-Vergabe an die Rapper Kollegah und Farid Bang. 

Auf dem Hermannplatz  im bekannten Berliner „Problemviertel“ Neukölln sollte es eine kleine Solidaritäts-Aktion geben, die angemeldet war. Doch die beiden Demonstranten mit Kippa und Megaphon mußten ihren Aufzug nach 15 Minuten abbrechen, denn sie wurden von einer Gruppe junger Männer bespuckt und als „Terroristen“ beschimpft, einer davon entriß ihnen die Israel-Fahne. Die Polizei verfolgte den Mann, konnte ihn stellen und gab den Kippa-Trägern ihre Fahne zurück.

 


Juden sind in NRW-Städten zunehmend durch islamische Migranten bedroht

Die Jüdische Gemeinde Bochum hat ihre Mitglieder davor gewarnt, in der Öffentlichkeit die Kippa oder andere jüdische Symbole zu tragen. Grund seien antisemitische Angriffe in der Vergangenheit, besonders von Einwanderern aus der Türkei oder arabischen Ländern, berichtet die Jüdische Allgemeine.

Laut der offiziellen Zeitung des Zentralrats der Juden in Deutschland gehört es auch für viele Juden in anderen deutschen Städten zum Alltag, ihr Jüdischsein aus Furcht vor Angriffen in der Öffentlichkeit zu verbergen.

BILD: Teilnehmerin einer Demontration in Köln für Juden und Israel

Zuvor hatte bereits die Jüdische Gemeinde Duisburg-Mülheim-Oberhausen wegen Sicherheitsbedenken ihre jährliche Chanukka-Feier auf dem Mülheimer Synagogenplatz abgesagt. Man habe sämtliche Veranstaltungen unter freiem Himmel gestrichen.

„In Duisburg gehen wir, statt vor dem Stadttheater zu sein, in unser Gemeindehaus mit gesicherten Einlaßkontrollen.“  – Es habe Warnungen gegeben: „Es ist ein mulmiges Gefühl, sicherlich einer der Tiefpunkte unserer Nachkriegsgeschichte.“

Ins gleiche Horn stieß der Oberbürgermeister der Stadt, Ulrich Holten (SPD): „Daß ich es nach der Zeit zwischen 1933 und 1945 erleben muß, daß eine öffentliche jüdische Versammlung aus Sicherheitsgründen nicht stattfinden kann, ist unglaublich.“

Quelle und Fortsetzung der Meldung hier: https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2017/juedische-gemeinde-warnt-mitglieder-vor-kippa-in-der-oeffentlichkeit/


Linksfront: Berlins Bürgermeister Müller agitiert gegen den „Marsch fürs Leben“

„Alle Formen des Zusammenlebens rechtlich umfassend anerkennen“

Im Abgeordnetenhaus der Bundeshauptstadt regiert eine Koalition aus SPD, Grünen und Linkspartei – und an ihrer Spitze steht seit dem 11. Dezember 2014 der Regierende Bürgermeister Michael Müller. Der Sozialdemokrat zeichnet sich unter anderem durch eine befremdliche Nähe zum Islam aus.  
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Am 16. März dieses Jahres nahm er an einer „interreligiösen“ Kundgebung teil, die vor allem von islamischen Verbänden veranstaltet wurde, die der Verfassungsschutz beobachtet. Der Zentralrat der Juden in Deutschland warnte Müller vor einer Teilnahme, doch dieser wußte es „besser“.
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Auch jetzt setzt der Regierende Bürgermeister einer Linksfront-Regierung wieder ein besonderes Zeichen:
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Dem sog. „Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung“, das eine totale Abtreibungsfreiheit bis zum 9. Monat fordert und jährlich gegen den „Marsch für das Leben“ in Berlin mobil macht, hat Müller jetzt ein zustimmendes Grußwort zukommen lassen, das am heutigen Freitag (15.9.) veröffentlicht wurde.
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Darin ermuntert er die Abtreibungsbefürworter in ihrem Protest („Aktionstag“) gegen den „Marsch für das Leben“  –  und er plädiert für eine „umfassende rechtliche Anerkennung aller Formen des Zusammenlebens“  –  wohlgemerkt: „aller“ Formen, nicht etwa allein der hetero- oder homosexuellen Variante.
Will er etwa auch die Mehr-Ehe eingeführt sehen? Angesichts seiner pro-islamischen Tendenzen würde dies wenig verwundern.
In seinem Solidaritätsschreiben heißt es u.a.:

„Solidarisch miteinander sein und Vielfalt anerkennen als Bereicherung unserer Gesellschaft, verstehe ich als zentrale Werte in unserem täglichen Leben. Dazu gehören für mich auch die umfassende rechtliche Anerkennung aller Formen des Zusammenlebens sowie die Selbstbestimmung über den eigenen Körper und die eigene Sexualität.

Um Vielfalt verstehen, akzeptieren und leben zu können, bedarf es auch in unserer an und für sich aufgeklärten Gesellschaft einer geschlechter- und kultursensiblen Sexualaufklärung. Dazu trägt das Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung mit seinen Aktivitäten bei.

Ich wünsche allen Beteiligten einen erfolgreichen Aktionstag 2017 mit großer Reichweite und viel Unterstützung.“

Unser Artikel wurde auf dieser Lebensrechts-Seite übernommen: https://aktion-sos-leben.blogspot.de/2017/09/berlins-burgermeister-muller-agitiert.html


Jüdische Seite kritisiert „Arte“-Sendung: Einseitig gegen Israel gerichtet

Der Zentralrat der Juden in Deutschland kritisiert die bei Arte gezeigte Reportage „Gaza: Ist das ein Leben?“. In einem Brief an den Arte-Präsidenten Peter Boudgoust schreibt der Vorsitzende des Zentralrats, Josef Schuster: „Die Reportage ist von Einseitigkeit geprägt und unterschlägt wesentliche Informationen, die ein umfassendes und ausgewogenes Bild der Situation in Gaza und des Nahost-Konflikts ermöglichen.“ 

Israel werde in der am 20. Juli ausgestrahlten Sendung als Angreifer dargestellt, der allein für die politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Lage der Bevölkerung im Gazastreifen verantwortlich gemacht werde, bemängelt Schuster. „Die Rolle der palästinensischen Autonomiebehörde und der regierenden radikal-islamischen Hamas wird gänzlich ignoriert.“

Unerwähnt blieben beispielsweise die zahlreichen Raketenangriffe aus dem Gazastreifen auf Israel.

Die Autorin der nun in die Kritik gerateten Reportage, Anne Pac, publizierte bereits auf dem Portal „The Electronic Intifada“. Dort finden sich laut FAZ ausschließlich Beiträge, die die Juden als „Täter“ auswiesen.

Quelle und vollständige Meldung hier: https://www.pro-medienmagazin.de/medien/fernsehen/2017/08/03/zentralrat-der-juden-kritisiert-arte-reportage-ueber-den-gazastreifen/


Deutschland lehnt judenfeindliche und antichristliche UNESCO-Resolution ab

Nur 6 Gegenstimmen zu skandalöser Jerusalem-Erklärung

Die UNESCO (UNO-Sonderorganisation für Erziehung, Wissenschaft und Kultur) behauptet in einem Resolutionsentwurf, der von palästinensischer und arabischer Seite eingebracht wurde, zwischen dem Judentum und dem Jerusalemer Tempelberg gäbe es keine historische Verbindung. deutschland-israel-flag-300x214

Offensichtlich sollen die hebräischen Wurzeln der Altstadt von Jerusalem samt der jüdischen Klagemauer ebenso ignoriert werden wie die christlichen Verbindungen mit Jerusalem.

Damit werden geschichtliche Tatsachen sowie wesentliche Elemente sowohl des jüdischen wie des christlichen Glaubens (Zionsberg, Tempel in Jerusalem, König David etc) geleugnet. Für den Tempelberg wird nur der arabische Name verwendet und er wird nur als heilige Stätte für Muslime geschildert. Damit wird zugleich indirekt das Existenzrecht Israels abgestritten.

Am vergangenen Donnerstag (13. Oktober 2016) stimmten 24 UNESCO-Mitgliedsstaaten dem historisch offensichtlich absurden Dokument zu. 27 Staaten enthielten sich (darunter Italien, Schweden und Spanien), zwei nahmen nicht an der Abstimmung teil.  titusbogen_jpg

Es gab aber leider nur sechs Gegenstimmen: Deutschland, USA, Großbritannien, Niederlande, Litauen und Estland.

BILD: Römischer Titusbogen mit der jüdischen Menorah (siebenarmiger Leuchter) aus dem Jerusalemer Tempel, den es laut UNESCO angeblich nie gab.

Zu den JA-Stimmen gehören neben arabischen bzw. islamischen Ländern (darunter auch Ägypten!) zudem kommunistische bzw. sozialistische Staaten wie China, Vietnam und Mosambik oder ehemals kommunistische Reiche wie die Russische Föderation. Dies überrascht wenig, denn fast alle kommunistischen Diktaturen haben sich jahrzehntelang mit arabischen Staaten gegen Israel verbündet und gebärdeten sich in Wort und Tat „antizionistisch“ bis in die Knochen.

Aber auch das von Schwarzen regierte Südafrika stimmte der skandalösen Resolution zu.

Beobachterstaat Vatikan gegen Resolution

Der Vatikan hat bei der UNESCO nur einen Beobachterstatus und kann daher nicht abstimmen. Presseberichten zufolge hatte Israel im Vorfeld versucht, dem Vatikan zu verdeutlichen, daß in diesem Resolutionsentwurf auch der christliche Zusammenhang mit Jerusalem in Abrede gestellt werde. Der jüdische Staat hoffte offenbar darauf, daß die Vertreter des Vatikan ihren informellen Einfluß auf christlich geprägte Staaten geltend machen.

Tatsächlich hat sich der Vatikan  – ansonsten leider seit Jahrzehnten oftmals einseitig palästinenserfreundlich  –  gegen die Resolution gewandt, weil er erkannte, daß die jüdischen und die christlichen Wurzeln des Jerusalemer Tempelbergs untrennbar miteinander verknüpft sind.

Israel: UNESCO verliert Rest an Legitimität

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu erklärte, die jüdische Verbindung zu dem Jerusalemer Heiligtum zu leugnen, komme den Aussagen gleich, China habe mit der Großen Mauer nichts zu tun oder es bestehe keine Verbindung zwischen Ägypten und den Pyramiden. „Mit dieser absurden Entscheidung hat die UNESCO den letzten verbliebenen Rest an Legitimität verloren“, so Netanjahu wörtlich.Klagemauer

Israel reagierte auf die Verabschiedung des Textes damit, die Zusammenarbeit mit der UNESCO vorläufig auszusetzen.

BILD: Jüdische Klagemauer (Westmauer des einstigen jüdischen Tempels) in Jerusalem

Unter dem Titel „Überraschend einseitig“ führte das  Kölner Domradio am 14. Oktober dazu ein Interview mit dem Archäologen Prof. Dr. Dieter Vieweger. Er wirft der UNO-Kulturorganisation mangelnde Ausgewogenheit und einen „Rundumschlag“ gegen Israel vor; die „jüdischen Rechte“ würden komplett ignoriert. Er zeigte sich „völlig überrascht“ von der Abstimmung, „weil ich mir nicht vorstellen kann, dass denkende und aufgeklärte Menschen einfach nur einseitig politisch argumentieren können.“

Jüdischer Zentralrat und Jüdischer Weltkongreß protestieren

Josef Schuster, der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, verurteilte das UNESCO-Papier als „skandalös“. Er sagte: „Dass die Bedeutung religiöser Stätten des Judentums, wie der jahrtausendealten Klagemauer, in der Resolution totgeschwiegen und damit die langjährige Existenz jüdischen Lebens in Jerusalem negiert wird, ist nicht hinnehmbar.“ 

Leider habe sich erneut eine UN-Organisation von arabischen Staaten vereinnahmen lassen: „Für Juden weltweit, aber auch für Christen ist diese Resolution inakzeptabel.“

Der World Jewish Congress (WJC) bzw. Jüdische Weltkongreß hat die UNESCO aufgefordert, von der „aufrührerischen und einseitigen Entscheidung“, welche die christlichen und jüdischen Verbindungen zu den Heiligen Stätten in Jerusalem herunterspiele, Abstand zu nehmen.

Die absurde Resolution ist nun zwar verabschiedet, aber noch nicht in Kraft gesetzt; sie kommt noch vor den Exekutivrat der UNESCO zur weiteren Beratung und Entscheidung. Falls man dort ebenso juden- und christlichfeindlich abstimmt, sollten die USA, europäische Staaten und alle westlichen und sonstigen Demokratien ihre Mitgliedschaft in der UNESCO aufkündigen.

HINWEIS: Archäologischer Fund beweist erneut die jüdische Geschichte des Tempelbergs: http://www.jesus.ch/themen/wissen/archaeologie/299988-steingewicht_bietet_unescoresolution_die_stirn.html


Deutsch-israelischer Publizist zur AfD und zur Wahlkritik des Zentralrats der Juden

Von Klaus Moshe Pülzkmpuelz

Während die Bundeskanzlerin an ihrer desaströsen Flüchtlingspolitik aufgrund ihres Altersstarrsinns festhält, wobei für die Asylbewerber 5,3 Milliarden € dafür zur Verfügung stehen, sind rund 12,5 Millionen Menschen oder 15,4 Prozent der deutschen Bevölkerung armutsgefährdet. Diese Grenze ist erreicht, wenn jemand weniger als 60 Prozent des mittleren Haushalteinkommens zur Verfügung hat.

Ulrich Schneider vom Paritätischen Wohlfahrtsverbands kommentiert dazu: „Man ist in diesem reichen Deutschland nicht erst dann arm, wenn man unter Brücken schlafen oder Pfandflaschen sammeln muß“.

Während sich die AfD darum bemüht, Vertretern der israelischen Regierung ihre Politik vor Ort zu erläutern und in ihren Reihen antisemitische Elemente zu eliminieren, versteift sich der Zentralrat der Juden sowie Frau Knobloch im mondänen München auf ihre Thesen gegen die AfD, „die unverblümt widerlich gegen Minderheiten hetzt, in unserem Land ungebremst aufsteigen kann, ist ein wahrgewordener Albtraum“.

Ich selbst als israelischer Bürger, der seinen militärischen Pflichten in Israel nachgekommen ist, wurde von der AfD um Vermittlung gebeten, damit sie im Rahmen einer Delegation gerade diese Bedenken jüdischer Vertreter hierzulande gegenüber der Regierung in Jerusalem zerstreuen kann.deutschland-israel-flag-300x214

Es ist bedauerlich, daß sowohl Dr. Schuster als auch Frau Knobloch nicht erkennen wollen, daß Deutschland ein freiheitlich demokratischer Rechtsstaat ist, wo das Volk der oberste Souverän ist.

Ist selbst setze mich seit Jahrzehnten für die Menschenrechte in Israels Öffentlichkeit ein. Aber während sich die Muslime in Israel bis heute nicht in Israel haben integrieren lassen, indem sie jedoch vom Sozialstaat Israel profitieren, steht gleiches Debakel nunmehr auch Deutschland ins Haus.

Seit der Staatsgründung 1948 waren die muslimischen Anrainer-Staaten bemüht, Israel von der Landkarte zu wischen  –  und in Deutschland stellen sich jüdische Vertreter auf die Seite der muslimischen Asylanten, von denen nicht einmal Herr Maaßen weiß, wie viele Gefährder und militante Salafisten sich unter den inzwischen insgesamt sieben Millionen Muslime hierzulande befinden.

Darüber hinaus macht es keinen guten Eindruck, wenn der Zentralrat der Juden das Wahlergebnis von Mecklenburg-Vorpommern derart diskreditiert und damit gerade bei den AfD-Wählern den Antisemitismus schürt.

Bevor jüdische Vertreter sich der Meinung der etablierten Parteien anschließen, die doch nur um ihre althergebrachten Pfründe fürchten, wäre es deren Pflicht, zu prüfen, ob die AfD tatsächlich den Antisemitismus schürt, wenn Frau Dr. Petry mich darum bat, wieder in ihre Partei zurückzukehren, wohlwissend, daß ich jüdischer Herkunft bin und seit dem 4.4.1967 als Bürger dem Staat Israel angehöre. Dies zeigt, daß sich die AfD um ein harmonisches Verhältnis mit Israel bemüht. Moschee-Bonn-4

Politiker kann man insofern nur begrenzt ernst nehmen, weil sie ihre Privilegien und ihre Popularität nicht dadurch verlieren möchten, indem sie sich gegen die Politik ihrer Fraktion äußern. Daher wirft ja der CDU-Innenexperte Bosbach leider auch das Handtuch.

BILD: Große Moschee mit Minarett in Bonn (Foto: Dr. Bernd F. Pelz)

Darüber hinaus fehlt die Weitsicht, wobei Frau Merkel sich auf Kosten der Wähler gern als Samariterin sieht, was ihr die Muslime jedenfalls auf lange Sicht nicht danken werden, sondern von dem Wohlstand hierzulande profitieren möchten, ohne dabei ihre Religion und Sitten aufzugeben, sondern diese auch noch unter Christen zu verbreiten.

Wir haben ja beste Vergleiche an den Verhältnissen in Israel, wo eine Integration seit 1948 nicht möglich war. Im Gegenteil, die Mudjaheddin (Moslembrüder) in Ägypten und nun auch durch Al Qaida und ISIS haben für sie einen Vorbildcharakter, so daß der Wunsch nach dem Martyrium, ein Schachid zu werden, geradezu hysterische Ausmaße angenommen hat. Ungeachtet dessen setzt sich der EKD-Vorsitzende Bedford-Strohm für die Anerkenntnis des Islam ein, ohne dabei zu bedenken, daß er sich mit dieser Einstellung vor dem wahren Gott Israels und Christus selbst exkommuniziert.

Hitler wollte den Großmufti von Jerusalem sogar instrumentalisieren, indem er General Rommel den Befehl gab, bis nach Palästina vorzustoßen und die dortigen Juden auch noch zu vernichten – auch mit Hilfe der Araber. Und die jüdischen Vertreter in Deutschland begrüßen auch noch den Influx von Millionen Muslime, wo Israel sich glücklich schätzen würde, von den arabischen Staaten nicht mehr bedroht zu werden.logo-afd-small

Die ständigen Angriffe gegen die AfD erreichen jedenfalls genau das Gegenteil, weil sie allein gegen die uneingeschränkte Zuwanderung von arabischstämmigen Muslimen votiert, die nicht nur im Nahen Osten oder Afrika, sondern auch in Europa vornehmlich in Frankreich für blutigen Terror sorgt.

Wenn deutsche Politiker sich nicht um die „vox populi“ (Stimme des Volkes) bemühen und sich nicht darauf einstellen, wie die ehemalige DDR-Funktionärin Merkel, dann wird dies den Zulauf zur AfD nur noch mehr verstärken.

Dies richtet sich auch an die Adresse der CSU, die mit Seehofer zwar bellen, aber nicht zubeißen kann. Frau Merkel nimmt nämlich Herrn Seehofer nicht ernst, der sich nicht im Klaren zu sein scheint, daß er mitsamt der CDU untergehen wird, wenn die CSU nicht bundesweit wählbar wird. Franz-Josef Strauß hätte unter den jetzigen Umständen längst mit der Schwester-Partei gebrochen.

Unser Autor, der judenchristliche Publizist Klaus M. Pülz, wirkt als Prediger in Deutschland und Israel; er leitet die “Messianische Bekenntnisgemeinschaft” sowie den Verein “Zelem” (www.zelem.de) und bringt seit Jahrzehnten die Zeitschrift “Bote Neues Israel” heraus. 
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Ergänzende Informationen: https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2016/ostdeutsche-wuenschen-sich-mehrheitlich-csu-kanzler/
http://www.sueddeutsche.de/bayern/csu-seehofer-ist-ein-zocker-kein-hasardeur-1.3150242

 


Weshalb ich ein Burka-Verbot befürworte

Von Cordula MohrIMG_2265

Die Burka ist meiner Ansicht nach ein schreckliches Kleidungsstück. Ich habe mich sehr über den Innenminister geärgert, der sich gegen ein Verbot ausspricht. Das ist mal wieder ein Armutszeugnis für unsere politischen Versager einschließlich des Bundespräsidenten.
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Vielleicht befürchten die Burka-Toleranten, die Bevölkerung werde verängstigt durch ein Verbot der Vollverschleierung. Also weiter den „friedlichen Islam“ schönreden, weil sonst Merkels Mantra „Wir schaffen das“ infrage gestellt werden könnte.
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Allerdings geht diese „Verschleierung“ der Wirklichkeit auf Kosten der deutschen Bevölkerung, die größtenteils schon längst einen Abschied von der fehlgeleiteten „Willkommenskultur“ wünscht.
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Der Präsident des Zentralrats der Juden beschreibt es ganz deutlich: Die Vollverschleierung ist im Islam religiös nicht zwingend, also von daher eher ein politisches Signal.
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Frauen- und männerverachtend zugleich

Die Burka wird den Frauen im Islam meistens von Muslimen aufgezwungen, damit diese Männer ihre Macht nach außen zeigen können. Im Grunde ist die Burka aber auch männerverachtend, weil der irreführende Eindruck entsteht, als handle es sich bei Männern um stark triebgesteuerte Wesen, die sich schon bei einer normalen Frauenkleidung nicht mehr beherrschen könnten.
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Zu Recht spricht sich die Polizei in Deutschland für ein Verbot aus. Man bedenke, das sich Terroristen leicht unter solch einer Burka verstecken können. Auch Säuren, Messer und Selbstmordgürtel u.v.m. sind schon öfters darunter aufgetaucht. Die Israelis können ein trauriges Lied davon singen  –  also ein optimales Schmuggelkleidungsstück. Täterbeschreibungen bzw. Identifizierungen sind mit einer Vollverschleierung kaum möglich.IGFM-Kampagne-IKEA-Saudi-Arabien-1_01
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Es gibt nicht ohne Grund bereits ein Vermummungsverbot in Deutschland, doch es ist begrenzt auf öffentliche Veranstaltungen, Kundgebungen und Demonstrationen. Das genügt aber nicht. In Frankreich, Belgien und den Niederlanden ist die Vollverschleierung gesetzlich untersagt. Dieses Verbot hat der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte im Juli 2014 für rechtens erklärt.
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Wie fühlt man sich in einer Burka?

Wir leben hier in einer aufgeklärten westlichen Welt. Diese gespenstischen Kleidungsstücke gehören nicht zu unseren Vorstellungen von Freiheit und Offenheit  –  und es ist mir unverständlich, wieso es hierzulande nicht wie in anderen EU-Staaten untersagt wird. Diese Situation ist zudem für radikale Migranten ein Grund mehr,  gerade in Deutschland Asyl zu beantragen.

Ich las in dem Buch „Nicht ohne meine Tochter“ sehr anschaulich, wie man sich unter solch einer Burka fühlt. Es ist scheusslich, beschreibt die Autorin. Durch die Kopfverschleierung kommt es zu starken Eigengerüchen  –  und man fühlt sich total im Gesichtsfeld eingeschränkt. Man kann zudem kaum etwas sehen. Auch das Anlegen, bevor man das Haus verläßt, war sehr lästig  –  und die Autorin ekelte sich vor den Gerüchen in der Burka, weil es dort im Iran so schrecklich heiß war.

Es kann nicht richtig sein, eine Frau derart einzuengen. Die bequeme und gesunde Mode haben wir Frauen uns doch lange erkämpfen müssen. Man denke an die einschnürenden Mieder und Korsetts aus vergangener Zeit, in denen die Frauen kaum atmen konnten und leicht ohnmächtig wurden.

Cordula Mohr ist Vorsitzende der ALfA (Aktion Lebensrecht für alle) im Nordmünsterland, zudem gehört sie dem Landesvorstand der CDL (Christdemokraten für das Leben) in Nordrhein-Westfalen an.

Cordula ist eine katholische Familienmutter von drei Kindern und Mit-Autorin in dem Gedenkband „Der Löwe von Fulda“ über Erzbischof Dyba; sie ist zudem ehrenamtliche Mitarbeiterin des Christoferuswerks, das dieses CHRISTLICHE FORUM betreibt.

Siehe zu diesem Thema unsere vorherige Meldung: https://charismatismus.wordpress.com/2016/08/14/csu-juden-und-polizei-fuer-verbot-der-burka/

Info-Hinweis: BURKA-Verbot rechtlich möglich: http://www.focus.de/politik/deutschland/forderung-nach-neuem-gesetz-staatsrechtler-scholz-burka-verbot-in-deutschland-waere-rechtens_id_5825136.html