Syrien: IS-Jihadisten hinterlassen verwüstete Kirchen und geplünderte Häuser

Die Milizen des Islamischen Staates (IS) haben sich aus den Dörfern entlag des Khabur-Ufers im Nordosten des Landes zurückgezogen, die sie am vergangenen 23. Feburar erobert hatten, worauf es zu einer Massenflucht der größtenteils assyrischen Christen kam. Junge Christin bei Gottesdienst für den Frieden in Syrien

Die intensiven Luftangriffe der USA-geleiteten Allianz gegen die IS-Stellungen sowie der Vormarsch kurdischer Bodentruppen sollen nun zu einem Rückzug des IS aus den belagerten Dörfern geführt haben.

Wie kurdische und assyrische Soldaten berichten, haben die IS-Kämpfer dort verwüstete Kirchen und geplünderte Wohnungen hinterlassen. Christliche Kreuze wurden zerstört und anti-christliche Schriften auf Mauern geschrieben.

Wie die Nachrichtenagentur Ara News berichtet, sollen erste Familien, die in Hassakè untergekommen waren, in das Dorf Tel Tamar zurückgekehrt sein, wo die Kirchenglocken zum ersten Gottesdienst nach der erzwungenen Flucht läuteten. Unterdessen ist weiterhin nichts über das Schicksal der rund 230 Christen bekannt, die der IS im Rahmen der Offensive im Khabur-Tal entführt hatten.

Quelle: Fidesdienst – Foto: Bistum Regensburg