Ritualmord-Legenden: Simon von Trient und die Verleumdung der Juden

Von Felizitas Küble

Wer meint, die völlig haltlosen Gerüchte über angeblichen „Ritualmord“ von Juden gegen Christen seien mittlerweile aus allen „christlichen“ Köpfen verschwunden, irrt sich leider. Vor allem in erz-traditionalistischen Kreisen hält sich z.B. hartnäckig die Verehrung des „seligen“ Anderl vom Rinn und des „heiligen“ Simon von Trient, die beide – so die frühere kirchliche Ansicht – Opfer jüdischer Ritualmörder gewesen sein sollen.

Einmal abgesehen davon, daß ein Opfer noch lange kein Märtyrer ist, weil das Blutzeugnis voraussetzt, daß der Tod für den Glauben freiwillig (!) in Kauf genommen wird, was bei Kleinkindern aber nicht der Fall sein kann, gibt es für die Ritualmordlegenden aus dem Mittelalter und der beginnenden Neuzeit keine historischen Belege. 

BILD: Menorah (siebenarmiger Leuchter) in der Synagoge von Münster

Das hat die Kirche immerhin selber eingesehen, auch im Falle des „heiligen“, sogar mit einem Fest am 24. März versehenen Knaben Simon von Trient (die meisten Heiligen erhalten kein Fest, sondern nur einen Gedenktag).

Während Papst Sixtus IV. die Verehrung des „Märtyrerkindes“ noch unter Androhung einer Exkommunikation verboten hatte, wurde der Kult von seinem Amtsnachfolger Sixtus V. gebilligt.

1965 wurde dieses vermeintliche Ritualmord-Opfer  – verstorben 1475  –  nach Abschluß einer Untersuchungskomission durch ein päpstliches Dekret aus dem Heiligen-Verzeichnis gestrichen.

Ähnlich geschah es danach mit dem „seligen“ Anderl von Rinn, einem Kind aus Österreich, dem seinerzeit dasselbe Schicksal angedichtet wurde wie Simon. Obwohl der Tiroler Bischof Stecher den Anderl-Kult 1994 verboten hat, wird von stur-katholischen Katholiken nach wie vor eine jährliche Wallfahrt zu ihm veranstaltet.

Wer freilich seine Vorurteile über Juden nicht ablegen möchte und sich zudem im ultra-traditionalistischen Milieu befindet, der propagiert weiter die Verehrung dieser „Märtyrerkinder“.

Ein trostloses Beispiel dafür ist diese englisch-sprachige Webseite „St. Simon of Trent“: http://www.stsimonoftrent.com/

Nebst der Wiederbelebung von Ritualmordlegenden sammelt man dort auch zahllose Zitate von früheren Theologen und Kirchenleuten (freilich meist ohne Quellenbeleg), die für den Kampf gegen das Judentum geeignet erscheinen.

Wobei auffällt, daß der hl. Vinzenz Ferrer gleich mehrfach auftaucht. Dieser mittelalterliche Prediger hat sich freilich ohnehin mehrfach geirrt – nicht nur hinsichtlich der damaligen Päpste und Gegenpäpste, sondern auch in puncto Weltuntergang, den er aufgrund seiner Visionen (!) noch zu seinen Lebzeiten ankündigte. Bekanntlich werden Personen nicht wegen irgendeiner Unfehlbarkeit zur Ehre der Altäre erhoben, sondern wegen ihres heroischen Tugendgrads (was Irrtümer nicht ausschließt).

Auch Pater Pio wird – allerdings auch ohne jeden Beleg  –  zitiert mit dem Satz: „Die Juden sind Feinde Gottes und Feinde unserer heiligen Religion.“  – Falls diese Aussage wirklich von ihm stammt, so entspricht dies nicht dem heiligen Paulus, der sich im Römerbrief 9 – 11 deutlich differenzierte ausdrückte. Dort heißt es zwar, nichtchristliche Juden seien „Feinde um des Evangeliums willen“, aber direkt davor wird gesagt: „Sie sind Freunde um der Väter willen“. – Man soll also bitte b e i d e   Gesichtspunkte beachten, nicht allein den negativen.

Besonders schlimm ist der groß geschriebene Satz: „Die einmal auserwählten Leute sind jetzt die verfluchte Rasse.“

Einmal abgesehen davon, daß die Juden keine „Rasse“, sondern ein Religionsvolk sind, hat auch hier Paulus genau das Gegenteil geschrieben, nachzulesen in Röm. 9-11, wo der Völkerapostel klarstellt, daß das jüdische Volk  n i c h t  von Gott verworfen (und damit erst recht nicht „verflucht“) ist – vgl. Röm 11,1 ff. Aber Bibel-Lektüre scheint nicht die Stärke dieser Ultra-Traditionalisten zu sein.

Die erwähnte Webseite bereichert die Fälle der Knaben Simon und Anderl (Andreas) noch um St. Christopher, der 1490 in der Nähe von Toledo (Spanien) „durch jüdischen Ritualmord“ getötet worden sein soll. Angeblich habe dieser „Fall“  – so heißt es dort weiter  – die judenfeindlichen Dekrete der Königin Isabella seinerseits begüstigt haben (Vertreibung der Juden).

Übrigens haben sich gerade die Päpste immer wieder in amtlichen Dekreten gegen Ritualmordbeschuldigungen gewandt und entsprechende Prozesse gegen Juden verboten.

So hat z.B. Innozenz IV. bereits im Jahre 1247 derartige Greuelmärchen komplett als Verleumdungen zurückgewiesen. Näheres dazu in diesem wissenschaftlich fundierten Buch: https://www.amazon.de/Ritualmord-Legenden-Europ%C3%A4ischen-Geschichte-Buttaroni/dp/3205770285

In der Studienarbeit „Die Judenverfolgungen und Ritualmordlegenden im Mittelalter am Beispiel von Simon v. Trient“ (Grin-Verlag) heißt es dazu, der Vatikan habe die Juden vor der Trienter Causa „durchgängig in Schutz genommen“: „So existierten unzählige Bullen zum Schutz der Juden“. Diese Haltung sei „ausnahmslos verteidigt und ständig durch Bullen erneuert“ worden.

Zum Ritualmord-Vorwurf sei zudem angemerkt, daß er schon deshalb abwegig ist, weil gläubigen Juden sowohl der Genuß wie die Berührung von Blut verboten ist. Deshalb dürfen sie kein Fleich essen, das noch Blut enthält (das wäre „unkoscher“).  

Gottlob gab es auch Fälle, in welchem die Betreiber einer Selig- bzw. Heiligsprechung ihr Ziel nicht erreicht haben, z.B. bei dem Mädchen Ursula Pöck aus Lienz, deren Tod 1442 ebenfalls Juden zur Last gelegt wurde. Doch hier kam es nicht einmal zu einem diözesanen Seligsprechungsprozeß. Typisch, daß sich die ersten „Zeugen“des vermeintlichen Ritualmords erst 33 Jahre später (1475) erstmals dokumentarisch zu Wort meldeten. (Weitere Infos hier: https://www.zobodat.at/pdf/VeroeffFerd_70_0219-0234.pdf)

Unsere Autorin Felizitas Küble leitet den KOMM-MIT-Verlag und das Christoferuswerk in Münster, das dieses CHRISTLICHE FORUM betreibt

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Polizei in Bremen bildet Sonderkommission

Aktuelle Polizei-Pressemeldung:

Nach dem Angriff auf einen 66 Jahre alten Bundestagsabgeordneten der AfD hat die Polizei Bremen eine Sonderkommission gebildet.

Der 66-Jährige wurde am Montag gegen 17.20 Uhr im Durchgang des Theaters am Goetheplatz von mindestens drei Männern angegriffen. Sie schlugen ihm mit einem unbekannten Gegenstand gegen den Kopf und flüchteten in Richtung Bleicherstraße.

Zwei 43 und 54 Jahre alte Handwerker, die in der Nähe ihren Wagen beluden, entdeckten den am Boden liegenden Mann und riefen einen Rettungswagen. Die Feuerwehr alarmierte daraufhin die Polizei.

Mehrere Streifenwagen fahndeten umgehend nach den Verdächtigen. Die Ermittler sperrten den Tatort ab und sicherten erste Spuren. Der 66 Jahre alte Bremer wurde mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht.

Die Polizei Bremen hat unter der Federführung des Staatsschutzes eine Sonderkommission gebildet und steht im engen Austausch mit dem Bundeskriminalamt.

Wir fragen: „Wer hat am späten Montagnachmittag im Bereich des Theaters am Goetheplatz verdächtige Beobachtungen gemacht und kann Hinweise auf die Täter geben?“

Die Männer waren dunkel gekleidet und trugen Kapuzen, bzw. Mützen. Der Kriminal-Dauerdienst ist unter (0421) 3623888 erreichbar.

Quelle: https://www.polizei.bremen.de/sixcms/detail.php?gsid=bremen09.c.37216.de#002019


Polizei sucht Zeugen: Raub auf Autofahrerin

POLIZEIMELDUNG: Die Tat ereignete sich am Samstagabend, 19.5.2018 gegen 21.10 Uhr.

Ursprungsmeldung: Nordkirchen, Alte Ascheberger Straße, Münsterstraße / Raub auf Autofahrerin – Zeugen gesucht

Coesfeld – Am Samstag, 19.5.2018 war eine 51-jährige Nordkirchenerin in Begleitung einer 52-jährigen Frau aus Bergkamen mit dem Auto in Richtung Nordkirchen unterwegs. Als sie das Stoppschild an der Kreuzung Alte Ascheberger Straße/ Münsterstraße achtete, stellte sich ein Unbekannter vor den Wagen und zeigte mit einer Pistole auf sie.

Der Täter zwang die Fahrerin auf den Rücksitz und fuhr mit hoher Geschwindigkeit in Richtung Ortsmitte. Unterwegs forderte er von den Frauen Bargeld. Im Ortskern verließ er den Wagen und flüchtete zu Fuß mit einem Teil des Bargeldes der Frauen in Richtung Kirche. Die sofort von der Polizei eingeleitete Fahndung, zu der auch ein Hubschrauber eingesetzt wurde, blieb ohne Erfolg.

Der Täter war ca. 25 Jahre alt, etwa 1,80 m groß und sprach gebrochen deutsch. Auch sein englisch hatte einen fremden Akzent. Möglicherweise ist er osteuropäischer Herkunft. Er trug einen „3-Tage-Bart“. Auffällig war sein sehr starker Geruch nach Zigarettenrauch.

Die Polizei sucht nun Zeugen, die eine verdächtige Person im Bereich der Alten Ascheberger Straße oder anschließend im Ortsbereich gesehen haben.

Hinweise nimmt die Polizei in Lüdinghausen unter der Rufnummer 0 25 91 / 79 30 entgegen.

Quelle: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/6006/3948221


Attacken gegen Tafel in Essen – Linksradikale Täter am Werk? – Polizei sucht Zeugen

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Pressemeldung der Polizei Essen:
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Essen-Südostviertel: Graffitischmierereien an mindestens sechs Fahrzeugen und den Türen der Essener Tafel beschäftigen die Polizei Essen.
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Unbekannte haben in der Nacht von Samstag auf Sonntag (24. Auf 25. Februar) vermutlich mit Spraydosen die Worte „Nazis“ und „Fuck Nazis“ an sechs geparkte Fahrzeuge und Türen der Essener Tafel geschmiert. Die Polizei und der Staatsschutz ermittelt nun.
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Möglicherweise hat jemand die Personen beobachtet oder kann Hinweise geben, die zur Ergreifung der Täter führen.

Unter der Telefonnummer 0201/829-0 nimmt die Polizei die Hinweise entgegen.

Quelle: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/11562/3876255


„Leben und Tod lege ich Dir vor, Segen und Fluch. Wähle also das Leben!“

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Dtn 30,15-20:

Moses sprach zum Volke: Hiermit lege ich dir heute das Leben und das Glück, den Tod und das Unglück vor.

Wenn du auf die Gebote des HERRN, deines Gottes, auf die ich dich heute verpflichte, hörst, indem du den HERRN, deinen Gott, liebst, auf seinen Wegen gehst und auf seine Gebote, Gesetze und Rechtsvorschriften achtest, dann wirst du leben und zahlreich werden, und der HERR, dein Gott, wird dich in dem Land, in das du hineinziehst, um es in Besitz zu nehmen, segnen.

Wenn du aber dein Herz abwendest und nicht hörst, wenn du dich verführen lässt, dich vor anderen Göttern niederwirfst und ihnen dienst  – heute erkläre ich euch: Dann werdet ihr ausgetilgt werden; ihr werdet nicht lange in dem Land leben, in das du jetzt über den Jordan hinüberziehst, um hineinzuziehen und es in Besitz zu nehmen.

Den Himmel und die Erde rufe ich heute als Zeugen gegen euch an. Leben und Tod lege ich dir vor, Segen und Fluch. Wähle also das Leben, damit du lebst, du und deine Nachkommen.

Liebe den HERRN, deinen Gott, höre auf seine Stimme, und halte dich an ihm fest; denn ER ist dein Leben. ER ist die Länge deines Lebens, das du in dem Land verbringen darfst, von dem du weißt: Der HERR hat deinen Vätern Abraham, Isaak und Jakob geschworen, es ihnen zu geben.

 


Bischof Algermissen: Die „Sterbehilfe“-Debatte zeigt, wes Geistes Kinder wir sind

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Die folgende Stellungnahme von Bischof Heinz Josef Algermissen, dem Oberhirten des Bistums Fulda, veröffentlichen wir mit seiner freundlichen Genehmigung:

Die Diskussion um die Beihilfe zum Suizid hat uns die letzten Monate begleitet und wird sich wohl in diesem Jahr zuspitzen, zumal Gerichtsurteile und politische wie ethische

Foto Leupolt – Bistum Fulda

Aussagen bestimmte Vorverständnisse bis hin zur Ideologisierung vermuten lassen.

Der Diskussionsprozess im Kontext dieses Problems berührt höchst bedeutsame existentielle Fragen des menschlichen Lebens. Es wäre ein Unding, würden wir sie an Politiker und Parteien abgeben. Ganz im Gegenteil ist es notwendig, vom christlichen Glauben her Orientierung und Position zu finden, denn das Sterben ist die letzte große Lebensaufgabe, die der Mensch zu bewältigen hat.

Im Grundsätzlichen einmütig haben sich Vertreter beider großer Kirchen in der Debatte engagiert zu Wort gemeldet. Ihre Position lässt sich auf eine einfache Formel bringen: Jede Hilfe beim Sterben, keine Hilfe zum Sterben.

Das allgemein eingeforderte Sterben in Würde kann doch nur bedeuten, Art und Weise des Sterbens würdevoll zu gestalten. Entsprechend erfreulich ist der in den letzten Jahren zunehmend allgemeine politische Konsens, den palliativ-medizinischen Bereich in Deutschland entschieden ausbauen zu wollen und dadurch die helfende Zuwendung zum schwerkranken und sterbenden Menschen zu fördern.

Vor allem misstraut die katholische Kirche dem offenbar weit verbreiteten Wunsch nach einem selbstbestimmten Sterben, dem Wunsch, über den Zeitpunkt des eigenen Todes entscheiden zu können. Einfache Appelle wie „mein Tod gehört mir“ oder „Selbstbestimmung bis zuletzt“ sind plakativ und helfen nicht weiter.

Dahinter steckt oft nicht nur die Angst vor einem schmerzvollen, womöglich von der Intensivmedizin sinnlos hinausgezögerten Sterbeprozess. Stimmen aus Theologie und Kirche beklagen, dass hinter diesem Wunsch häufig auch ein falsches Autonomieverständnis steht, demnach man um jeden Preis verhindern möchte, anderen zur Last zu fallen, von anderen in der Endphase seines Lebens abhängig zu werden. 

Weil das Leben indes ein Geschenk Gottes ist, hat kein Mensch das Recht, über seinen eigenen Tod zu verfügen. Das von Gott geschenkte Leben lässt sich nicht einfach zurückgeben.

BILD: Bischof Algermissen auf dem Kongreß „Freude am Glauben“ vor unserem Infostand im Gespräch  (Foto: Felizitas Küble)

Das geschenkte Leben bis zu seinem Ende zu leben und auch das Sterben zu leben, ist vielmehr Ausdruck der wahren Selbstbestimmung des Menschen. Und so kann es der „Katechismus der Katholischen Kirche“ (in Nr. 2277) auf den Punkt bringen:

„Eine Handlung oder eine Unterlassung, die von sich aus oder der Absicht nach den Tod herbeiführt, um dem Schmerz ein Ende zu machen, ist ein Mord, ein schweres Vergehen gegen die Menschenwürde und gegen die Achtung, die man dem lebendigen Gott, dem Schöpfer, schuldet.“

Tatsächlich gibt es ethische Grundeinstellungen, die für die katholische Kirche nicht verhandelbar sind und niemals sein werden. Andernfalls würde sie dem „Evangelium des Lebens“ untreu.

In Diskussionen höre ich mitunter den Einwand, durch Gesetze, Normen und Weisungen werde der Mensch von außen gelenkt und fremdbestimmt. Das Gegenteil ist der Fall. Denn der Mensch hat seine einzigartige Würde, die unser Grundgesetz „unantastbar“ nennt, weil er Abbild Gottes ist. Nur in lebendiger Beziehung zu seinem Urbild vermag sich das Abbild wirklich zu entfalten, kommt das Gewissen zu seiner vollen Würde und Bedeutung.

Das Gesetz im Inneren des Gewissens, von dem das Zweite Vatikanische Konzil spricht, wird durch die Stimme Gottes nicht verfremdet, sondern entfaltet und gedeutet.

Als Christinnen und Christen sind wir dazu berufen, Zeuginnen und Zeugen Jesu Christi zu sein, der sich als „Weg, Wahrheit und Leben“ (Joh 14, 6) mitgeteilt hat. Es ist unsere Berufung, den Menschen zu helfen, sich Gott zu öffnen, seinen Ruf zu vernehmen und seiner Botschaft zu folgen. Damit wir dieser Berufung gerecht werden können, bedürfen wir zunächst selbst der Stärkung und Schärfung unseres eigenen Gewissens, auf dass wir uns im Diskurs dieser Gesellschaft deutlich und eindeutig verhalten sowie helfende Zuwendung anbieten.

Und wir brauchen viele katholische Christinnen und Christen, die sich in der Politik engagieren und ihre Grundüberzeugung in die Debatten einbringen, profiliert, klar und unmissverständlich.

In der andauernden Auseinandersetzung über die „Sterbehilfe“ können wir zeigen, welch Geistes Kinder wir sind.


Bewährte kirchliche Wallfahrtsstätten als Zeugen des Glaubens und der Hoffnung

Dieses BILD zeigt Gläubige, die per Fußwallfahrt von Münster nach Telgte pilgerten und soeben in dem idyllischen westfälischen Städtchen eintreffen; die Marienkapelle von Telgte enthält eine altehrwürdige Statue der „Pieta“ (Schmerzhafte Madonna), die ihren göttlichen Sohn nach der Kreuzabnahme auf ihrem Schoß trägt.

In dieser bewährten Pilgerstätte hat sich auch der seliggesprochene Kardinal von Galen einst oftmals Kraft und Trost für seinen Dienst als Bischof geholt. Telgte war gerade auch in der NS-Diktatur ein „Gnadenort in einer gnadenlosen Welt“ (siehe Aussage von Konrad Adenauer: Foto unten).