Diakonie-Tag: Schutzräume für Behinderte – Kritik an gleichmacherischer „Inklusion“

Kritik an der sog. Inklusion wurde beim „Tag diakonischer Impulse“ am 22. März in Winnenden bei Stuttgart geübt. Bei dem Konzept geht es um mehr als Integration, sondern z.B. darum, behinderte Kinder in Regelschulen aufzunehmen und bisherige Förderschulen allmählich aufzulösen. 

Gemälde: Evita GründlerDer theologische Referent der südwürttembergischen Diakonie-Einrichtung „Zieglersche“, Pfarrer Heiko Bräuning, wandte ein, daß nicht alle Menschen gleichgemacht werden müßten. Gott habe auch Lahme, Taube und Blinde geschaffen.

Pfr. Bräuning appellierte an die rund 100 Besucher des Diakonietages, auf die Grenzen der Inklusion hinzuweisen, damit es auch künftig Schutzräume und Fürsorge für die Bedürftigen gebe.

Er bezeichnete die haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter in der Diakonie als „stille Hoffnungsträger der Gesellschaft“. Sie gäben gerade jenen Menschen eine tragende Perspektive, die weniger leistungsfähig als die meisten sind.

Zu den Veranstaltern des Tags diakonischer Impulse zählten die württembergische Christus-Bewegung „Lebendige Gemeinde“, das Perspektiv-Forum der Deutschen Evangelischen Allianz, der Arbeitskreis für eine Missionarische Diakonie der Evangelischen Sammlung in Württemberg und die Behinderteneinrichtung Paulinenpflege in Winnenden.

Quelle: http://www.idea.de

Gemälde: Evita Gründler