Verkündet Gottes Taten unter den Völkern!

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 9 (9A),8-9.10-11.12-13.

Der HERR aber thront für ewig;
ER stellt seinen Thron auf zum Gericht.
ER richtet den Erdkreis gerecht,
ER spricht den Völkern das Urteil, das sie verdienen.
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So wird der HERR für den Bedrückten zur Burg, zur Burg in Zeiten der Not.
Darum vertraut dir, wer deinen Namen kennt; denn du verläßt keinen, der dich sucht.
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Singt dem HERRN, er thront auf dem Zion,
verkündet unter den Völkern seine Taten!
Denn ER, der jede Blutschuld rächt, denkt an die Armen,
und ihren Notschrei vergißt ER nicht.
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Der Prophet Jeremias beklagt unter Tränen das Unglück seines Volkes Israel

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Jer 14,17b-22.

Meine Augen fließen über von Tränen bei Tag und bei Nacht
und finden keine Ruhe.
Denn großes Verderben brach herein
über die Jungfrau, die Tochter, mein Volk,
eine unheilbare Wunde.
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Gehe ich aufs Feld hinaus – seht: vom Schwert Durchbohrte!
Komme ich in die Stadt – seht: vom Hunger Gequälte!
Ja, auch Propheten und Priester werden verschleppt
in ein Land, das sie nicht kennen.
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Hast du HERR denn Juda ganz verworfen,
wurde dir Zion zum Abscheu?
Warum hast du uns so geschlagen,
dass es für uns keine Heilung mehr gibt?
Wir hofften auf Heil, doch kommt nichts Gutes,
auf die Zeit der Heilung, doch ach, nur Schrecken!
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Wir erkennen, HERR, unser Unrecht
und die Schuld unsrer Väter:
Ja, wir haben gegen dich gesündigt.
Um deines Namens willen verschmäh nicht,
verstoß nicht den Thron deiner Herrlichkeit!
Gedenke deines Bundes mit uns, und löse ihn nicht!
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Gibt es etwa Regenspender unter den Götzen der Völker?
Oder ist es der Himmel, der von selbst regnen lässt?
Bist nicht du es, HERR, unser Gott?
Wir setzen unsre Hoffnung auf dich;
denn du hast dies alles erschaffen.
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Als der HERR uns befreit hat, da waren wir alle wie Träumende!

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 126 (125),1-2ab.2cd-3.4-5.6.

Als der HERR das Los der Gefangenschaft Zions wendete,
da waren wir alle wie Träumende.
Da war unser Mund voll Lachen
und unsere Zunge voll Jubel.
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Da sagte man unter den Völkern:
„Der HERR hat Großes an ihnen getan.“
Ja, Großes hat Gott an uns getan.
Deshalb waren wir fröhlich.
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Wende doch, HERR, unser Geschick,
wie du versiegte Bäche wieder füllst im Südland.
Die mit Tränen säen, werden mit Jubel ernten.

Sie gehen hin unter Tränen
und tragen den Samen zur Aussaat.
Sie kommen wieder mit Jubel
und bringen ihre Garben ein.

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An den Strömen Babels saßen wir weinend….

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 137 (136),1-2.3-4.5-6.

An den Strömen von Babel,
da saßen wir und weinten,
wenn wir an Zion dachten.
Wir hängten unsere Harfen
an die Weiden in jenem Land.
 

Dort verlangten von uns die Zwingherren Lieder,
unsere Peiniger forderten Jubel:
«Singt uns Lieder vom Zion!»
Wie könnten wir singen die Lieder des HERRN,
fern, auf fremder Erde?

Wenn ich dich je vergesse, Jerusalem,
dann soll mir die rechte Hand verdorren.
Die Zunge soll mir am Gaumen kleben,
wenn ich an dich nicht mehr denke,
wenn ich Jerusalem
nicht zu meiner höchsten Freude erhebe.

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GOTT sendet sein Wort zur Erde – rasch eilt sein Befehl dahin!

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 147, 12 ff:
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Jerusalem, preise den HERRN,
lobsinge, Zion, deinem Gott!
Denn ER hat die Riegel deiner Tore festgemacht,
die Kinder in deiner Mitte gesegnet.
 

ER verschafft deinen Grenzen Frieden,
und sättigt dich mit bestem Weizen.
ER sendet sein Wort zur Erde,
rasch eilt sein Befehl dahin.
 

ER verkündet Jakob sein Wort,
Israel seine Gesetze und Rechte.
An keinem andern Volk hat ER so gehandelt,
keinem sonst seine Rechte verkündet.

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Die Gebeugten krönt der HERR mit Sieg!

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 149 (148), 1 ff.
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Singet dem HERRN ein neues Lied!
Sein Lob erschalle in der Gemeinde der Frommen.
Israel soll sich über seinen Schöpfer freuen,
die Kinder Zions über ihren König jauchzen.
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Seinen Namen sollen sie loben beim Reigentanz,
ihm spielen auf Pauken und Harfen.
Der HERR hat an seinem Volk Gefallen,
die Gebeugten krönt ER mit Sieg.
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In festlichem Glanz sollen die Frommen frohlocken,
auf ihren Lagern jauchzen:
Loblieder auf Gott in ihrem Mund,
herrlich ist das für all seine Frommen.

„Die Großen haben sich verbündet gegen den HERRN und seinen Gesalbten“

Aus der heutigen liturgischen Lesung der kath. Kirche:
Psalm 2,1-3 ff.
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Warum toben die Völker,
warum schmieden die Nationen vergebliche Pläne?
Die Könige der Erde stehen auf,
die Großen haben sich verbündet
gegen den HERRN und seinen Gesalbten.
«Lasst uns ihre Fesseln zerreißen
und von uns werfen ihre Stricke!»
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Doch ER, der im Himmel thront, lacht,
der HERR verspottet sie.
Dann aber spricht ER zu ihnen im Zorn,
in seinem Grimm wird ER sie erschrecken:
«Ich selber habe meinen König eingesetzt
auf Zion, meinem heiligen Berg.»
 

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GOTT hat die Kinder in deiner Mitte gesegnet

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 147, 12 ff
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Jerusalem, preise den HERRN,
lobsinge, Zion, deinem Gott!
Denn ER hat die Riegel deiner Tore festgemacht,
die Kinder in deiner Mitte gesegnet.
ER sendet sein Wort zur Erde,
rasch eilt sein Befehl dahin.
ER spendet Schnee wie Wolle,
streut den Reif aus wie Asche.
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ER verkündet Jakob sein Wort,
Israel seine Gesetze und Rechte.
An keinem andern Volk hat ER so gehandelt,
keinem sonst seine Gebote verkündet.
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Ich will unseren HERRN im Singen loben!

                                Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
                                        Psalm 69 (68),30-31.33-34.35-36ab.

Ich bin elend und voller Schmerzen;
doch deine Hilfe, o Gott, wird mich erhöhen.
Ich will im Lied den Namen Gottes loben,
ich will ihn mit Dank erheben.
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Die Gebeugten haben es gesehen und sie freuen sich!
Ihr, die ihr Gott sucht, euer Herz lebe auf!
Denn der HERR hört auf die Armen,
seine Gefangenen verachtet er nicht.
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Himmel und Erde sollen ihn rühmen,
die Meere und was sich in ihnen regt.
Denn Gott wird Zion retten,
wird Judas Städte neu erbauen.
 

Hab Vertrauen, mein Volk, du trägst den Namen Israel (= Kämpfer für Gott)

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Baruch 4,5-12.27-29:

Hab Vertrauen, mein Volk, du trägst den Namen Israel.
Ihr wurdet verkauft an die Völker, doch nicht zur Vernichtung. Weil ihr Gott erzürnt habt, wurdet ihr den Feinden preisgegeben.
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Denn ihr habt euren Schöpfer zum Zorn gereizt, da ihr den Dämonen und nicht Gott Opfer darbrachtet.
Euren Ernährer habt ihr vergessen, den ewigen Gott. Ihr habt auch Jerusalem betrübt, die euch aufzog.
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Denn sie hat mit angesehen, wie Gottes Zorn über euch hereinbrach; da sprach sie: Hört, ihr Nachbarn Zions! Gott hat großes Leid über mich gebracht.
Denn ich musste sehen, dass meine Söhne und Töchter verschleppt wurden, wie es der Ewige über sie verhängt hat.
Mit Freude habe ich sie großgezogen, mit Weinen und Klagen musste ich sie ziehen lassen.
Keiner juble, dass ich Witwe bin und von so vielen verlassen; der Sünden meiner Kinder wegen bin ich vereinsamt, denn sie sind abgewichen vom Gesetz Gottes.
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Habt Vertrauen, meine Kinder, schreit zu Gott! Denn ER, der es verhängt hat, wird wieder an euch denken.
Wie euer Sinn auf den Abfall von Gott gerichtet war, so zeigt nun zehnfachen Eifer, umzukehren und ihn zu suchen.
ER, der über euch das Unheil gebracht hat, wird mit eurer Rettung euch ewige Freude bringen.