Gottes gerechte Taten sind offenbar geworden

Heutige liturgische Evangelienlesung der kath. Kirche: Offb 15,1-4:

Ich, Johannes, sah ein anderes Zeichen am Himmel, groß und wunderbar. Ich sah sieben Engel mit sieben Plagen, den sieben letzten; denn in ihnen erreicht der Zorn Gottes sein Ende. 2422858308_09948afd14

Dann sah ich etwas, das einem gläsernen Meer glich und mit Feuer durchsetzt war. Und die Sieger über das Tier, über sein Standbild und über die Zahl seines Namens standen auf dem gläsernen Meer und trugen die Harfen Gottes.

Sie sangen das Lied des Mose, des Knechtes Gottes, und das Lied zu Ehren des Lammes:

Groß und wunderbar sind deine Taten, HERR, Gott und Herrscher über die ganze Schöpfung. Gerecht und zuverlässig sind deine Wege, du König der Völker.

Wer wird dich nicht fürchten, HERR, wer wird deinen Namen nicht preisen? Denn du allein bist heilig: Alle Völker kommen und beten dich an; denn deine gerechten Taten sind offenbar geworden.

 


Kinder als Opfer für die Götzen – auch heute?

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:

Psalm 106 (105),3-4.35-36.37.40:

Wohl denen, die das Recht bewahren,
und zu jeder Zeit tun, was gerecht ist.
Denk an mich, HERR, aus Liebe zu deinem Volk,
such mich auf und bring mir Hilfe!

Sie vermischten sich mit den Heiden
und lernten von ihren Taten.
Sie dienten ihren Götzen;
diese wurden ihnen zur Falle.

Sie brachten ihre Söhne und Töchter dar
als Opfer für die Dämonen.
Der Zorn des HERRN entbrannte gegen sein Volk,
ER empfand Abscheu gegen sein Erbe.


„Zögere nicht, Dich zu GOTT zu bekehren!“

Das AT warnt vor vermessentlichem Vertrauen auf Gottes Erbarmen

Aus der heutigen liturgischen Lesung der kath. Kirche: Buch Jesus Sirach 5,1-10:

Verlaß dich nicht auf deinen Reichtum, und sag nicht:
„Ich kann es mir leisten.
Folg nicht deinem Herzen und deinen Augen,
um nach dem Begehren deiner Seele zu leben.
Sag nicht: „Wer vermag etwas gegen meine Macht?“
Denn der HERR rächt die Verfolgten.
 
Sag nicht: „Ich habe gesündigt, doch was ist mir geschehen?“
Denn der HERR hat viel Geduld.
Verlaß dich nicht auf die Vergebung,
füge nicht Sünde an Sünde,
indem du sagst: „Seine Barmherzigkeit ist groß,
er wird mir viele Sünden verzeihen.“
 
Denn Erbarmen ist bei ihm, aber auch Zorn,
auf den Frevlern ruht sein Grimm.
Zögere nicht, dich zu ihm zu bekehren,
verschieb es nicht Tag um Tag!
Denn sein Zorn bricht plötzlich aus,
zur Zeit der Vergeltung wirst du dahingerafft.
 
Vertrau nicht auf trügerische Schätze;
sie nützen nichts am Tag des Zorns.
Worfle nicht bei jedem Wind, und geh nicht auf jedem Pfad!
Bleib fest bei deiner Überzeugung, eindeutig sei deine Rede.