Kathol. Dachverband kritisiert „Maria 2.0“

Pressemeldung des ZpV (Zusammenschluß papsttreuer Vereinigungen):

Hätten die Damen etwas mehr Ahnung von Bibel, Kirchengeschichte etc., dann wüßten sie, daß in der Urkirche öffentliche Sünder vor den Gottesdiensträumen bleiben mußten, wenn sie sich eines schweren Vergehens gegen den Glauben und die Moral der Kirche schuldig gemacht haben. Sie durften erst dann wieder zu den Gottesdiensten zugelassen werden, wenn sie die kirchlich verhängte Buße geleistet hatten.

Immerhin haben sich die Damen der KFD selbst in die Büßerrolle versetzt, wenn auch unfreiwillig. Wenn sie es ehrlich mit ihrer Buße meinen würden, dann hätten sie bei ihrem – medienwirksamen – Auftritt wenigstens Bußkleidung getragen, aber dafür waren sie offensichtlich zu eitel. Denn schon seit Jahren fordern sie pausenlos ihre „Rechte“ ein:

Weiheämter vom Diakonat über Priester- bis Bischofsweihe, in den Gemeinden bedeutende Positionen in den Gremien Pfarrgemeinderat und/oder Kirchenvorstand, natürlich Liturgieausschüsse, in denen sie den vom Kirchenrecht vorgesehenen Seelsorgern vorschreiben wollen, „wo‘s lang geht“. Das nennen sie dann „Absprachen“.

Es ist bezeichnend, daß weder die verantwortlichen Bischöfe noch die Damen selbst sich je einmal mit 1 Tim 2, 9-14 beschäftigen, z.B.: „Die Frau soll sich stillschweigend in aller Unterordnung belehren lassen.“

Im Zeitalter des Feminismus wird aber aus den Paulusbriefen als zeitbedingt ausgeblendet, was nicht die Aufmüpfigkeit der Damen unterstützt. Hat Gott im Paradies nicht ausdrücklich angeordnet, keineswegs vom Baum in der Mitte des Gartens zu essen, „sonst müßten sie sterben“?

Da war es doch geradezu eine Erlösung von so zeitgebundenen Aussagen Gottes, wenn man selbst bestimmen konnte, was gut und böse ist. Dienen? Wem denn? Wer nach der „Macht“ greift, kann, nein will nicht dienen!

Wer Dienen in der kirchlich rechten Weise verstehen will, sollte sich einmal mit der seligen Anna Katharina Emmerich beschäftigen, die in ihren Schauungen über die Ereignisse im Paradies sehr detailliert beschreibt, welche Folgen es für die Frau hat, Gott den Dienst aufzukündigen.

Hätten die Damen der KFD einmal gründlich darüber nachgedacht und sich bei geistlichen Schriftstellern wie Teresa von Avila, Katharina von Siena etc. erkundigt, dann wüßten sie, daß das Kommen des Reiches Gottes von Menschen abhängt, die bereit sind, wie Maria ihr „Fiat“ zu sprechen. Haben die Damen niemals in Predigten etc. gehört, daß erst die bereitwillige Zustimmung Marias den Erlösungsweg Jesu überhaupt möglich gemacht hat?

Der Kirchenstreik der Damen hat auch etwas Gutes: Es zeigt sich, wer nicht zur Kirche gehört: „Wollt auch ihr gehen“?

Besser die Damen separieren sich selbst, als daß die Kirche Maßnahmen ergreifen muß, sich von Menschen zu trennen, die „mit der Kirche nichts mehr am Hut haben“.

ZpV, Reinhard Dörner, Vorsitzender


Warum der zeitgeistkonforme Katholikentag kein „Fest des Glaubens“ war

Pressemeldung des ZpV (Zusammenschluß papsttreuer Vereinigungen):

Welche Früchte zeitigt dieser Katholikentag – wie schon seine Vorgänger? Seit Jahrzehnten haben die „Gestalter“ der Katholikentage dessen unkatholische Umkehrung im Griff: Steigerung beabsichtigt.

Drehbuchautoren: Linkskatholiken, Mainstreamapostel, Anpassungsfanatiker, Gutmenschen aller Art. – Regie und Assistenz: Zentralkomitee der Katholiken Deutschlands.  –  Die Sekundanten: diverse deutsche Bischöfe.

Wie kann ein solches Event ein „Fest des Glaubens“ sein?  – Kommentar eines Katholikentagsteilnehmers: „Die Beimischung einiger Tropfen Christentums zu einer linken Gesinnung verwandelt den Trottel in einen perfekten Trottel.“ (Zitat von Nícolas Gómez Dávila).

Bezeichnend ist die völlig fehlende Chance, sich Gehör zu verschaffen, für einen der wenigen, noch klar glaubensorientierten deutschen Bischöfe, der die Teilnehmer/Veranstalter auffordert, „sich mit Forderungen zu Glaubensfragen zurückzuhalten“ unter Hinweis auf „die altbekannten Forderungen“, wozu der Katholikentag keine Kompetenz habe. (www.vaticannews.va)

Denn es ging nicht nur um handfeste „Glaubensfragen“ wie Interkommunion, Unauflöslichkeit der Ehe, Eucharistieempfang für konfessionsverschiedene Ehepaare usw., sondern wieder einmal um das Frauenpriestertum (Kramp-Karrenbauer) und um das Mitspracherecht sich noch kirchlich-katholisch nennender Verbände (BDKJ, Frauenverbände etc.).

Welchen Wert hat da der Aufruf von Kardinal Marx zur Einheit in der katholischen Kirche, wenn er selbst mit zweifelhaften Vorschlägen zur „Einzelfallösung“ beim Eucharistieempfang in konfessionsverschiedenen Ehen aufwartet? Steigt er etwa herab von seinem erzbischöflichen Sessel und widmet sich vor Ort der Einzelfallseelsorge, oder überlässt er das bei diesem schwierigen Geschäft den Seelsorgern der Groß-Pfarreien (und „verlässt“ sie damit auch)?

Wie lange müssen wir als lehramtstreue Kirchensteuerzahler uns noch auf diese Weise düpieren lassen? Sind nur diejenigen vox populi, die den bis zur Unkenntlichkeit angepassten Mainstreamhierarchen zu allem applaudieren, was längst keinen Beifall mehr verdient?

In einem Gespräch des Unterzeichners mit Bischof Lettmann ging es um diese Linienüberschreitung des ZdK und vieler Verbände und damit um die Frage, ob die Bischofskonferenz hier nicht einschreiten könne. Seine Antwort wörtlich: Man könne das ZdK praktisch nicht „loswerden“.

Um dies aber entgegen allem Anschein mit Sicherheit zu erreichen, schlägt der Zusammenschluss papsttreuer Vereinigungen (ZpV) der DBK vor: Man streiche allen Verbänden und – damit auch dem ZdK –  und Gruppierungen in Deutschland, die sich nachweisbar nicht klar an der Lehre der Kirche orientieren, die zum Teil erheblichen Zuweisungen kirchlicher Steuermittel und fordere sie auf, ihre Arbeit aus eigener Kraft und eigenen Mitteln zu finanzieren.

Man darf gespannt sein und Wetten abschließen auf die Schnelligkeit, mit der diese Art des Verbandskatholizismus danach verschwunden sein wird.

Reinhard Dörner, Vorsitzender des ZpV


Der okkulte Hintergrund des Peace-Zeichens

Pressemeldung der Marianischen Liga:

Die Auswahl von Symbolen ist keineswegs zufällig; sie verrät und eröffnet dem Betrachter den geistigen Hintergrund der Auswählenden.

Dies gilt auch für das Logo, das die kfd (Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands) Münster in „praktischen und spirituellen Workshops“ als Vorbereitung auf den kommenden „Katholikentag“ in Münster „erarbeitet“ hat.

Offiziell geht es den Damen dabei um „Frieden“, aber nicht – wie man eigentlich bei einer sich katholisch nennenden Gruppierung erwarten müsste  ̶  „um den Frieden Christi, den die Welt nicht geben kann“, der auch nur zu erreichen ist durch den Erlöser Jesus Christus, indem sich der einzelne von seinen Sünden abkehrt und in Buße die Versöhnung mit Gott sucht  – nein, keineswegs!

Das von den Damen gewählte Logo ist bei der rein innerweltlichen, internationalen Friedensbewegung „abgekupfert“, hat also einen die katholische Religion nicht einmal ansatzweise betreffenden, sondern davon völlig abweichenden, rein ideologischen Bezug.

In diesem Zeichen ist ein Kreuz auf den Kopf gestellt, umgeben von einem „magischen Kreis“ – wie im Okkultismus und Satanismus üblich.

Die Damen benutzen als „Firmament“ einen dieses „Friedens-Zeichen“ überwölbenden Regenbogen – eigentlich das alttestamentliche Symbol des nach-sintflutlichen Bundes Gottes mit den Menschen – in der ideologisch-innerweltlichen Bewegung des „Neuen Zeitalters“ hat er aber die Bedeutung einer Brücke zwischen den Menschen und den „Geistern“, womit hier keineswegs die von Gott gesandten Engel gemeint sind.

Die ganze esoterisch orientierte Zusammenstellung hat als Hintergrund ein Bauwerk aus offenbar „behauenen Steinen“. Ob es sich dabei um Aufbau oder Abriss handelt, ist nicht zu erkennen. Dass auch die Farbgebung mit Absicht gewählt ist und in diesem Kontext Bedeutung hat, sei hier nur am Rande erwähnt.

Daraus ergeben sich Fragen:

Von welchen Zielen wird die Arbeit der kfd mit ihren Mitgliedern bestimmt, wenn so das „Arbeitsergebnis“ eines Diözesantreffens aussieht? Was hat das noch zu tun mit den Grundanliegen und der Gründungsabsicht der kfd, des ehemaligen „Frauen- und Müttervereins“, nämlich Frauen, und vor allem Müttern, ein Leben mit und aus dem Glauben zu vermitteln und in ihnen zu vertiefen?

Was unternehmen die innerkirchlich Verantwortlichen gegen derart un-katholische Ausrichtungen, die nun schon seit Jahrzehnten zunehmend nicht nur die Frauenverbände, sondern die sich katholisch nennenden Verbände aller Art dominieren?

Die Zuständigen und Verantwortlichen schauen nicht nur schweigend zu, sondern unterstützen dieses Treiben auch noch, leider nicht nur materiell, sondern oft auch ideell. Man benimmt sich, als sei man „Herr über Gottes Erbteil“, „ut si Deus non daretur“, als ob es Gott nicht gäbe!

Wenn das aber die durch Taten belegte Überzeugung ist, dann sollte man ehrlich die Konsequenzen ziehen: die im Grunde nur gläubige Katholiken treffenden Zwangsmaßnahmen zur Kirchensteuerzahlung aufheben, die ohnehin im Widerspruch zum Kirchenrecht stehen, und den sich „katholisch“ nennenden Gruppierungen diese Bezeichnung entziehen und sie zu rein staatlichen Vereinen machen, damit sie nicht noch mehr Menschen täuschen und in die Irre führen können.

Schließlich sollte stimmen: „Wo katholisch drauf steht, ist auch katholisch drin“ – oder etwa nicht?

gez. Gertrud Dörner, Vorsitzende der Marianische Liga – Vereinigung katholischer Frauen e.V.

Die Marianische Liga gehört zum ZpV (Zusammenschluß papsttreuer Vereinigungen): http://www.papsttreue-vereinigungen.de/erklaerungen.php?datum=22.10.2017

Siehe als Ausgangsbasis dazu den Bericht aus den Westfälischen Nachrichten: http://www.wn.de/Muenster/2989300-Treffen-von-kfd-Delegierten-aus-dem-Bistum-Frauen-bereiten-Katholikentag-vor


ZpV stimmt Bischof Osters Kritik am BDKJ zu

Pressemeldung des ZpV (Zusammenschluß papsttreuer Vereinigungen):

Der BDKJ als Dachverband behauptet, in ihm seien 17 Jugendverbände organisiert, auf seiner Leitseite werden allerdings nur 16 vorgestellt. In einem unter „katholischer“ Flagge segelnden Schiff sind aber wohl kaum alle wirklich katholisch ausgerichtet. Es ist z.B. anzuzweifeln, dass eine „Aktion West-Ost – Arbeitsgemeinschaft für europäische Friedensfragen“ ein katholisches Statut zur Grundlage hat.  

Der Passauer Bischof Stefan Oster (siehe Foto) kritisiert mit Recht das BDKJ-Positionspapier ‚Theologie der Verbände‘, in dem Jesus zu einer Karikatur verkommen sei. Die Verbände gäben sich teilweise „mit einer ‚Lightversion des Evangeliums‘ zufrieden“. Jesus sei eben „nicht ‚so ein Netter‘, der die unterschiedlichen Wege, mit ihm zu leben, einfach nur bestätige“. Der BDKJ solle sich „gegen Abtreibungen engagieren und mehr mit dem Islam auseinandersetzen“.

Mit dieser Kritik trifft der Bischof den Nerv des mit Kirchensteuermitteln subventionierten „eingetragenen Vereins“. Wer die Arbeit der Jugendverbände verfolgt, musste in den Jahren des Bestehens des BDKJ zunehmend feststellen, dass sich dieser Dachverband zum Verfechter mainstreamorientierter Positionen in der immer mehr atheistisch ausgerichteten Gesamtgesellschaft machte.

So verhallte der Ruf des hl. Johannes Paul II. zur Neuevangelisierung nicht nur ungehört, sondern wurde geradezu als Beispiel von Lebensfremdheit in der modernen Welt von heute abgelehnt. Der BDKJ charakterisiert seine Tätigkeit als „katholisch, politisch, aktiv“; es ist jedoch nur zu verständlich, wenn  überzeugte Katholiken den Eindruck gewinnen, dass das politische Element des BDKJ bei weitem als wichtigstes gilt.

In der Kritik an den Äußerungen des Jugendbischofs hat sich besonders die Diözesangruppe Münster hervorgetan. Deren Vorsitzende Stegemann betonte, die Jugendverbände „schafften eine wichtige Kontaktfläche, weil sie die Jugendlichen in ihrer Lebenswelt abholten und nicht gleich mit übersteigerten Ansprüchen an sie heranträten“.

Dass sie hier mit Allgemeinplätzen und Plattitüden argumentierte, wurde ihr offensichtlich nicht bewusst. Eine solche Haltung für das Urchristentum vorausgesetzt, hätte sich die Botschaft Jesu niemals ausbreiten können.

Bedenklich aber ist, wenn Stegemann Bischof Oster gegen Bischof Genn ausspielt: In der Zusammenarbeit mit ihm – Genn – kenne sie „sehr viel Wohlwollen und Unterstützung“.

Dies bedeutet, dass Genn Positionen des BDKJ toleriere, die Bischof Oster kritisiert. Der Oberhirte von Münster hat dieser Behauptung nicht wiedersprochen.


„Zusammenschluß papsttreuer Vereinigungen“ kritisiert bischöfliche Erklärungen

Von Reinhard Dörner

Es vergeht kaum eine Woche, in der nicht ein deutscher katholischer Bischof, in der Regel Kardinal Reinhard Marx (siehe Foto), der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz (DBK), seine (un-)gefragte Meinung zu vermeintlichen politischen Entwicklungen oder Ereignissen zum Besten gibt.

Dies war unter Marx‘ Vorgängern schon so und hatte nach dem Kalkül der Medien wohl den Zweck, das katholische (Wahl-)Volk auf den Kurs (zurück-) zu bringen, auf den die öffentlichen Medien es glaubten eingespurt und festgezurrt zu haben. Denn eine Kursabweichung der Wählermassen würde dem medial-politischen Establishment ungelegen kommen. IMG_20140601_122952

Katholiken sind es leider eher gewohnt, dass der Vorsitzende seine Meinung verlautbart, ohne sie auf ihren Sinngehalt zu prüfen: Man lässt jemanden für sich denken, von dem man annimmt, dass er den erforderlichen Durchblick hat. Dem nimmt man dann auch seine Zustimmung zur Politik einer Kanzlerin ab, gegen die sich schon eine breite Strömung entwickelt, weil die Sorgen der Bürger gegenüber einer Kultur, die ihnen fremd ist, nicht unberechtigt sind.

Nun ist es katholischen Geistlichen aber spätestens seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges verboten, politische Ämter zu bekleiden. Im kirchlichen Gesetzbuch von 1983 heißt es in Can 285 §3: „Öffentliche Ämter anzunehmen, die eine Teilhabe an der Ausübung weltlicher Gewalt mit sich bringen, ist den Klerikern verboten.“

Natürlich ist eine öffentliche Meinungsäußerung keine Ausübung eines öffentlichen Amtes, aber Beeinflussung der Öffentlichkeit.

Mit ein wenig Fingerspitzengefühl sollte man sich auch öffentlicher Äußerungen enthalten, die einer Zustimmung oder Ablehnung bestimmter Politik gleichkommen. Dies ist den dafür gewählten Volksvertretern vorbehalten, besonders auf dem Boden eines Landes, das z.Zt. eine Massenimmigration erfährt.

Von katholischen Würdenträgern sollte man solches Feingespür erwarten dürfen. Sie sollten politisches Reden, Denken und Handeln jenen überlassen, denen dies in besonderer Weise vom Wähler übertragen wurde: „Gebt dem Kaiser, was dem Kaiser gehört, und Gott, was Gott gehört.“

Wenn schon öffentliche Statements als erforderlich angesehen werden, dann sollten sie keiner Stimmungsmache folgen, sondern immer der Lehre und dem Beispiel Jesu. 

Christus hatte keine Angst, gegen falsche Herrschaft aufzutreten. Er hat den Herodes öffentlich einen „Fuchs“ genannt hat – gegen eigenes opportunistisches politisches Kalkül, sondern er vertrat auch gegen diesen Gewaltherrscher seinen Auftrag, die „Dämonen“ auszutreiben und sein Werk zu vollenden. Auch unsere Leitkleriker sollten primär dieses Werk ihres HERRN vollbringen, schließlich ist ihnen genau das mit der Weihe als Aufgabe übertragen worden.

Unser Autor Reinhard Dörner ist Dipl.-Theologe, Germanist und Oberstudienrat i.R.; er ist zudem Vorsitzender des ZpV (Zusammenschluß papsttreuer Vereinigungen e.V.), Estermannstr. 71, D-53117 Bonn, http://www.papsttreue-vereinigungen.de

Foto: Laura Mohr

 


ZpV kritisiert kath. Würdenträger wegen deren Äußerungen gegen PEGIDA

Pressemeldung des ZpV (Zusammenschluß papsttreuer Vereinigungen):

Diskriminierende Berichterstattung der Medien zu Pegida sind wir gewohnt. Doch die Stellungnahmen verschiedener hoher kirchlicher Würdenträger überschreiten derzeit jedes Maß.

Was aus der Presse hinlänglich bekannt ist, soll hier nicht wiederholt werden. Vielmehr ist zu hinterfragen, weKölner Dom 12-2010lcher Geist die Spitzen der Deutschen Bischofskonferenz beseelt, wenn sie sich hinreißen lassen, katholische und andere Christen in die Nähe von Nazis und Extremisten zu rücken.

Statt ihre Aufgabe zu erfüllen, die Wahrheit Jesu Christi furchtlos zu verkünden, begeben sie sich auf das Feld moralisierenden politisch korrekten „Volksbewusstseins“.

Dabei scheinen sie zu übersehen, wie sehr sie sich lediglich vor den medial diktierten Karren dieses Zeitgeistes spannen lassen, natürlich bejubelt von der stromlinienförmigen Presse über die Sekundanz solcher Helfer aus den Reihen der Kirche.

„Wesentliche Koran-Kenntnisse fehlen“

Wer Pegida verteufelt durch Verdikte wie als „für Christen nicht tragbar“ hat erstens ein gestörtes Verhältnis zu demokratischen Grundrechten wie der freien Meinungsäußerung  –  und zeigt weiter, dass ihm eine grundlegende Kenntnis des Islam und des Korans fehlt.

Die Kardinäle Marx und Woelki haben offenbar niemals den Koran gelesen. Auch auf ihre Verlautbarungen trifft die Äußerung des französischen Journalisten Quirico zu, der 2013 monatelang in Syrien gefangen war: „Es ist der Westen, der nicht verstehen will, dass es keinen moderaten Islam gibt.“

Das Evangelium, die frohe Botschaft Jesu Christi, des Sohnes Gottes, dessen „Geschäft“ diese Herren wahrnehmen sollten, fordert nirgends Anpassung an den Zeitgeist, enthält aber die Warnung: „Die Zeichen der Zeit habt ihr nicht erkann1_0_829978t.“

Erzbischof Gänswein warnt vor Islamisierung

Ist in den Augen der Kardinäle Marx und Woelki denn der Kurien-Erzbischof Gänswein jetzt auch eine Gefahr für unsere „humane“ Gesellschaft, wenn er sagt: „Die Islamisierungsversuche im Westen sind nicht wegzureden“, und: „Die damit verbundene Gefahr für die Identität Europas darf nicht aus falsch verstandener Rücksicht ignoriert werden.“?  –  Ist also Georg Gänswein „islamophob“ und eine „Gefahr für unsere Gesellschaft“?

Kirchenvertreter sollten sich nicht auf das Gebiet der Politik begeben. Es fehlt ihnen meist die angemessene Sachkenntnis, das Leitword „Seid klug wie die Schlangen“.

Elefanten im Porzellanladen gibt es außerhalb der katholischen Kirche bereits genug. Hier aber sollte es heißen: „Schuster, bleib bei deinem Leisten.“

Nach dem 2. Weltkrieg war es bisher üblich, dass sich die Bischöfe aus der Politik heraushielten. Es wäre notwendig, wenn sie sich wieder darauf besinnen würden.

Straftaten und Forderungen gegen unsere demokratische Grundordnung liegen bei Pegida bisher nicht vor, wohl aber kann man dergleichen im Koran und den Hadithen nachlesen.

Unsere Bischöfe sollten sich mit Hilfe von Caritas und kirchlichen Hilfsorganisationen dagegen der tatkräftigen Unterstützung der echten Kriegsflüchtlinge widmen, vor allem, wenn es sich um die vielen Christen handelt, die gerade in den islamischen Ländern am massivsten verfolgt werden.

Reinhard Dörner, Vorsitzender des ZpV

Zusammenschluß papsttreuer Vereinigungen e.V., Estermannstr. 71 in D-53117 Bonn
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zpv@papsttreue-vereinigungen.de


Kritik an Amtsenthebung von Pfarrer Eckert: Je kirchentreuer, desto mehr Mobbing?

Pressemeldung des ZpV (Zusammenschluß papsttreuer Vereinigungen):

Je kirchentreuer ein Pfarrer in seiner Gemeinde arbeitet, desto sicherer trifft ihn die Keule als „Spalter“ dieser Gemeinde. Und je kleiner die Gruppe ist, die sich über einen Pfarrer beim Bischof beschwert, desto sicherer kann sie sein, von diesem auch gehört zu werden.

Und schließlich: Als generelles Verhaltensmuster erscheint  –  vielleicht als Absprache in der Deutschen Bischofskonferenz? –  die Losung:  Einen Pfarrer können wir versetzen, die Gemeinde nicht! 

Neuestes Opfer solch bischöflichen Willkürverhaltens: Pfarrer Christoph Eckert aus Beckingen im Saarland  –  Mobbing-Akteur: sein Oberhirte ist Bischof Ackermann von Trier.

Wie weit unsere Kirche seit dem Abschluss von Vaticanum II schon abwärts getrudelt ist, kann man in der Skala ablesen, die kirchentreue Geistliche zum Maßstab garantierter bischöflicher Ungnade macht.

Die andere Seite der Skala: Bereitschaft zur Anpassung an den Mainstream sowie Vermeidung jedes Ärgers für den Bischof und seine Behörde als obersten Leitsatz ist Voraussetzung für die Übertragung bedeutungsvoller Ämter.

„Pfarrer wird sturmreif geschossen“

Ein Pfarrer, der die kirchliche Lehre und ihr Lehramt zum Maßstab seines Handelns macht, weil er dies bei seiner Weihe versprochen hat, wird medial und bischöflich sturmreif geschossen, auch dann, wenn alle Räte des Pfarreienverbundes sich eindeutig für diesen Priester ausgesprochen haben.

Der Bischof als Anführer und Erfüllungsgehilfe der Beschwerdemeute?

Ein Schelm, wer Böses dabei denkt! Natürlich kann niemand Bischof Ackermann nachweisen, er habe dazu animiert, Denunziant zu spielen. Aber allein die Annahme solcher Beschwerden  –  ohne Prüfung!  –  macht ihn zum Komplizen derjenigen, die dem Geistlichen übelnehmen, dass er die kirchliche Lehre und Disziplin zum Leitmotiv seines Handelns gemacht hat. media-390606-2

Zahl der Kirchenbesucher gestiegen

Und damit erreichte dieser Pfarrer sogar, dass der erbärmlich schlechte Gottesdienstbesuch wieder einen erfreulichen Aufschwung genommen hat. Sogar die Jugend spricht ihm ihr Vertrauen aus, was in unserer Internetgesellschaft etwas heißen will. Oder ist gerade das unerwünscht?!

Welche nachgewiesenen Prüfungen hat Bischof Ackermann vorgenommen, um die Amtsenthebung dieses Pastors rechtfertigen zu können – und mit welchen Ergebnissen? Oder ist es ihm sogar selbst peinlich, am Beispiel von Pfarrer Eckert sehen zu müssen, wie segensvoll ein kirchentreuer Priester wirkt?

Das Verhalten dieses Dienstherrn zeigt nur einmal mehr, wie dringend notwendig es ist, dass den diözesanen Behörden mit dem Bischof an der Spitze die finanziellen Möglichkeiten beschnitten werden, wenn sie sich grob fahrlässig ihres Amtes als Machtinstrument bedienen, verbunden mit Entscheidungen, die dem Wesen der Kirche völlig entgegengesetzt sind und den Gläubigen schaden!

Reinhard Dörner, Vorsitzender des ZpV
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Fax 02563 905269
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