Wirklich „synodal“ oder wichtigtuerisch?

Presse-Erklärung des ZpV (Zusammenschluß papsttreuer Vereinigungen):

Seit Luther gehört die Vorstellung synodaler Prozesse in der Kirche anscheinend zum Allgemeingut. Der von Jesus Christus offenbarte Glaubensschatz gelangte so in die Verfügungsgewalt von (Landes-)Kirchen, die als Recht mißbrauchen, das geoffenbarte Wort Gottes nach Belieben zu verändern, d.h. den zeitgeistdienenden Vorstellungen zu unterwerfen.

Das Wort des hl. Paulus: „Macht euch nicht mit dieser Welt gemein“ wird selbstherrlich umgemünzt in: „Ändert Gottes Wort, damit ihr in der Gesellschaft ankommt“.

Dieses Ankommenwollen ist auch in der katholischen Kirche mittlerweile so weit verbreitet, daß ein biblisch orientiertes Zitat keine Chance mehr hat, gehört und beachtet zu werden. Hat Luther denn nicht gesagt, daß nur gilt, was in der Bibel steht?

Der Name „synodaler“ Weg ist kirchenrechtlich und praktisch gesehen eine irreführende, ja hochstaplerische Bezeichnung. Viel mehr ist es statt eines Weges ein unfruchtbarer Kreisverkehr: jeder Beteiligte glaubt, wo seine Nase gerade hinzeigt, sei vorne. Nach dem Motto: „Wenn keiner mehr weiter weiß, bildet man einen Arbeitskreis“.  – „Wir wissen ja nicht genau, was wir wollen, aber das mit aller Kraft“.

Der synodale Weg ist Beschäftigungstherapie für Funktionäre, Konjunktur für Projekte zur Neu-Erfindung des Rades und für Wichtigtuer, die schon längst Geklärtes ohne Kenntnis der einschlägigen und verbindlichen Dokumente – einschließlich der Bibel –  wieder in Frage stellen, für Gremienfetischisten und Zeitdiebe – während „normale“ Christen ihre Berufung in Familie und Beruf wahrnehmen und für unfruchtbares Geschwätz keine Zeit haben.

Ein aufwendiges Unternehmen auf Kosten der Kirchensteuerzahler, die dies aus Überzeugung rundweg ablehnen, zumal einige Diözesen bereits Verwirrung und Frust nach mehrjährigen „Pastoralgesprächen“ verzeichnen.

Zu den Beteiligten dieses „Weges“ gehören, soweit öffentlich bekannt, auch Personen, die nach CIC § 194 usw. ihre kirchlichen Rechte „ipso iure“ verloren haben, etwa Menschen, die vom katholischen Glauben oder von der Gemeinschaft der Kirche öffentlich abgefallen sind, ohne dass der verantwortliche Bischof Maßnahmen ergriffen hätte und öffentliche Anschuldigungen vorliegen. Diese Menschen können in obigem Kontext nicht wirksam beraten!

Deshalb erklären wir: Sollten derartige Leugner von gültigen und verbindlichen Lehren über Glauben und Sitte irgendwie an synodalen Beschlüssen beteiligt sein, werden wir deren Gültigkeit mit allen verfügbaren rechtlichen Mitteln anfechten.

Bonn, 3. Dezember 2019, Fest des hl. Franziskus Xaverius
V.i.S.d.P. Reinhard Dörner, Vorsitzender


Kathol. Dachverband kritisiert „Maria 2.0“

Pressemeldung des ZpV (Zusammenschluß papsttreuer Vereinigungen):

Hätten die Damen etwas mehr Ahnung von Bibel, Kirchengeschichte etc., dann wüßten sie, daß in der Urkirche öffentliche Sünder vor den Gottesdiensträumen bleiben mußten, wenn sie sich eines schweren Vergehens gegen den Glauben und die Moral der Kirche schuldig gemacht haben. Sie durften erst dann wieder zu den Gottesdiensten zugelassen werden, wenn sie die kirchlich verhängte Buße geleistet hatten.

Immerhin haben sich die Damen der KFD selbst in die Büßerrolle versetzt, wenn auch unfreiwillig. Wenn sie es ehrlich mit ihrer Buße meinen würden, dann hätten sie bei ihrem – medienwirksamen – Auftritt wenigstens Bußkleidung getragen, aber dafür waren sie offensichtlich zu eitel. Denn schon seit Jahren fordern sie pausenlos ihre „Rechte“ ein:

Weiheämter vom Diakonat über Priester- bis Bischofsweihe, in den Gemeinden bedeutende Positionen in den Gremien Pfarrgemeinderat und/oder Kirchenvorstand, natürlich Liturgieausschüsse, in denen sie den vom Kirchenrecht vorgesehenen Seelsorgern vorschreiben wollen, „wo‘s lang geht“. Das nennen sie dann „Absprachen“.

Es ist bezeichnend, daß weder die verantwortlichen Bischöfe noch die Damen selbst sich je einmal mit 1 Tim 2, 9-14 beschäftigen, z.B.: „Die Frau soll sich stillschweigend in aller Unterordnung belehren lassen.“

Im Zeitalter des Feminismus wird aber aus den Paulusbriefen als zeitbedingt ausgeblendet, was nicht die Aufmüpfigkeit der Damen unterstützt. Hat Gott im Paradies nicht ausdrücklich angeordnet, keineswegs vom Baum in der Mitte des Gartens zu essen, „sonst müßten sie sterben“?

Da war es doch geradezu eine Erlösung von so zeitgebundenen Aussagen Gottes, wenn man selbst bestimmen konnte, was gut und böse ist. Dienen? Wem denn? Wer nach der „Macht“ greift, kann, nein will nicht dienen!

Wer Dienen in der kirchlich rechten Weise verstehen will, sollte sich einmal mit der seligen Anna Katharina Emmerich beschäftigen, die in ihren Schauungen über die Ereignisse im Paradies sehr detailliert beschreibt, welche Folgen es für die Frau hat, Gott den Dienst aufzukündigen.

Hätten die Damen der KFD einmal gründlich darüber nachgedacht und sich bei geistlichen Schriftstellern wie Teresa von Avila, Katharina von Siena etc. erkundigt, dann wüßten sie, daß das Kommen des Reiches Gottes von Menschen abhängt, die bereit sind, wie Maria ihr „Fiat“ zu sprechen. Haben die Damen niemals in Predigten etc. gehört, daß erst die bereitwillige Zustimmung Marias den Erlösungsweg Jesu überhaupt möglich gemacht hat?

Der Kirchenstreik der Damen hat auch etwas Gutes: Es zeigt sich, wer nicht zur Kirche gehört: „Wollt auch ihr gehen“?

Besser die Damen separieren sich selbst, als daß die Kirche Maßnahmen ergreifen muß, sich von Menschen zu trennen, die „mit der Kirche nichts mehr am Hut haben“.

ZpV, Reinhard Dörner, Vorsitzender


Warum der zeitgeistkonforme Katholikentag kein „Fest des Glaubens“ war

Pressemeldung des ZpV (Zusammenschluß papsttreuer Vereinigungen):

Welche Früchte zeitigt dieser Katholikentag – wie schon seine Vorgänger? Seit Jahrzehnten haben die „Gestalter“ der Katholikentage dessen unkatholische Umkehrung im Griff: Steigerung beabsichtigt.

Drehbuchautoren: Linkskatholiken, Mainstreamapostel, Anpassungsfanatiker, Gutmenschen aller Art. – Regie und Assistenz: Zentralkomitee der Katholiken Deutschlands.  –  Die Sekundanten: diverse deutsche Bischöfe.

Wie kann ein solches Event ein „Fest des Glaubens“ sein?  – Kommentar eines Katholikentagsteilnehmers: „Die Beimischung einiger Tropfen Christentums zu einer linken Gesinnung verwandelt den Trottel in einen perfekten Trottel.“ (Zitat von Nícolas Gómez Dávila).

Bezeichnend ist die völlig fehlende Chance, sich Gehör zu verschaffen, für einen der wenigen, noch klar glaubensorientierten deutschen Bischöfe, der die Teilnehmer/Veranstalter auffordert, „sich mit Forderungen zu Glaubensfragen zurückzuhalten“ unter Hinweis auf „die altbekannten Forderungen“, wozu der Katholikentag keine Kompetenz habe. (www.vaticannews.va)

Denn es ging nicht nur um handfeste „Glaubensfragen“ wie Interkommunion, Unauflöslichkeit der Ehe, Eucharistieempfang für konfessionsverschiedene Ehepaare usw., sondern wieder einmal um das Frauenpriestertum (Kramp-Karrenbauer) und um das Mitspracherecht sich noch kirchlich-katholisch nennender Verbände (BDKJ, Frauenverbände etc.).

Welchen Wert hat da der Aufruf von Kardinal Marx zur Einheit in der katholischen Kirche, wenn er selbst mit zweifelhaften Vorschlägen zur „Einzelfallösung“ beim Eucharistieempfang in konfessionsverschiedenen Ehen aufwartet? Steigt er etwa herab von seinem erzbischöflichen Sessel und widmet sich vor Ort der Einzelfallseelsorge, oder überlässt er das bei diesem schwierigen Geschäft den Seelsorgern der Groß-Pfarreien (und „verlässt“ sie damit auch)?

Wie lange müssen wir als lehramtstreue Kirchensteuerzahler uns noch auf diese Weise düpieren lassen? Sind nur diejenigen vox populi, die den bis zur Unkenntlichkeit angepassten Mainstreamhierarchen zu allem applaudieren, was längst keinen Beifall mehr verdient?

In einem Gespräch des Unterzeichners mit Bischof Lettmann ging es um diese Linienüberschreitung des ZdK und vieler Verbände und damit um die Frage, ob die Bischofskonferenz hier nicht einschreiten könne. Seine Antwort wörtlich: Man könne das ZdK praktisch nicht „loswerden“.

Um dies aber entgegen allem Anschein mit Sicherheit zu erreichen, schlägt der Zusammenschluss papsttreuer Vereinigungen (ZpV) der DBK vor: Man streiche allen Verbänden und – damit auch dem ZdK –  und Gruppierungen in Deutschland, die sich nachweisbar nicht klar an der Lehre der Kirche orientieren, die zum Teil erheblichen Zuweisungen kirchlicher Steuermittel und fordere sie auf, ihre Arbeit aus eigener Kraft und eigenen Mitteln zu finanzieren.

Man darf gespannt sein und Wetten abschließen auf die Schnelligkeit, mit der diese Art des Verbandskatholizismus danach verschwunden sein wird.

Reinhard Dörner, Vorsitzender des ZpV


Der okkulte Hintergrund des Peace-Zeichens

Pressemeldung der Marianischen Liga:

Die Auswahl von Symbolen ist keineswegs zufällig; sie verrät und eröffnet dem Betrachter den geistigen Hintergrund der Auswählenden.

Dies gilt auch für das Logo, das die kfd (Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands) Münster in „praktischen und spirituellen Workshops“ als Vorbereitung auf den kommenden „Katholikentag“ in Münster „erarbeitet“ hat.

Offiziell geht es den Damen dabei um „Frieden“, aber nicht – wie man eigentlich bei einer sich katholisch nennenden Gruppierung erwarten müsste  ̶  „um den Frieden Christi, den die Welt nicht geben kann“, der auch nur zu erreichen ist durch den Erlöser Jesus Christus, indem sich der einzelne von seinen Sünden abkehrt und in Buße die Versöhnung mit Gott sucht  – nein, keineswegs!

Das von den Damen gewählte Logo ist bei der rein innerweltlichen, internationalen Friedensbewegung „abgekupfert“, hat also einen die katholische Religion nicht einmal ansatzweise betreffenden, sondern davon völlig abweichenden, rein ideologischen Bezug.

In diesem Zeichen ist ein Kreuz auf den Kopf gestellt, umgeben von einem „magischen Kreis“ – wie im Okkultismus und Satanismus üblich.

Die Damen benutzen als „Firmament“ einen dieses „Friedens-Zeichen“ überwölbenden Regenbogen – eigentlich das alttestamentliche Symbol des nach-sintflutlichen Bundes Gottes mit den Menschen – in der ideologisch-innerweltlichen Bewegung des „Neuen Zeitalters“ hat er aber die Bedeutung einer Brücke zwischen den Menschen und den „Geistern“, womit hier keineswegs die von Gott gesandten Engel gemeint sind.

Die ganze esoterisch orientierte Zusammenstellung hat als Hintergrund ein Bauwerk aus offenbar „behauenen Steinen“. Ob es sich dabei um Aufbau oder Abriss handelt, ist nicht zu erkennen. Dass auch die Farbgebung mit Absicht gewählt ist und in diesem Kontext Bedeutung hat, sei hier nur am Rande erwähnt.

Daraus ergeben sich Fragen:

Von welchen Zielen wird die Arbeit der kfd mit ihren Mitgliedern bestimmt, wenn so das „Arbeitsergebnis“ eines Diözesantreffens aussieht? Was hat das noch zu tun mit den Grundanliegen und der Gründungsabsicht der kfd, des ehemaligen „Frauen- und Müttervereins“, nämlich Frauen, und vor allem Müttern, ein Leben mit und aus dem Glauben zu vermitteln und in ihnen zu vertiefen?

Was unternehmen die innerkirchlich Verantwortlichen gegen derart un-katholische Ausrichtungen, die nun schon seit Jahrzehnten zunehmend nicht nur die Frauenverbände, sondern die sich katholisch nennenden Verbände aller Art dominieren?

Die Zuständigen und Verantwortlichen schauen nicht nur schweigend zu, sondern unterstützen dieses Treiben auch noch, leider nicht nur materiell, sondern oft auch ideell. Man benimmt sich, als sei man „Herr über Gottes Erbteil“, „ut si Deus non daretur“, als ob es Gott nicht gäbe!

Wenn das aber die durch Taten belegte Überzeugung ist, dann sollte man ehrlich die Konsequenzen ziehen: die im Grunde nur gläubige Katholiken treffenden Zwangsmaßnahmen zur Kirchensteuerzahlung aufheben, die ohnehin im Widerspruch zum Kirchenrecht stehen, und den sich „katholisch“ nennenden Gruppierungen diese Bezeichnung entziehen und sie zu rein staatlichen Vereinen machen, damit sie nicht noch mehr Menschen täuschen und in die Irre führen können.

Schließlich sollte stimmen: „Wo katholisch drauf steht, ist auch katholisch drin“ – oder etwa nicht?

gez. Gertrud Dörner, Vorsitzende der Marianische Liga – Vereinigung katholischer Frauen e.V.

Die Marianische Liga gehört zum ZpV (Zusammenschluß papsttreuer Vereinigungen): http://www.papsttreue-vereinigungen.de/erklaerungen.php?datum=22.10.2017

Siehe als Ausgangsbasis dazu den Bericht aus den Westfälischen Nachrichten: http://www.wn.de/Muenster/2989300-Treffen-von-kfd-Delegierten-aus-dem-Bistum-Frauen-bereiten-Katholikentag-vor


ZpV stimmt Bischof Osters Kritik am BDKJ zu

Pressemeldung des ZpV (Zusammenschluß papsttreuer Vereinigungen):

Der BDKJ als Dachverband behauptet, in ihm seien 17 Jugendverbände organisiert, auf seiner Leitseite werden allerdings nur 16 vorgestellt. In einem unter „katholischer“ Flagge segelnden Schiff sind aber wohl kaum alle wirklich katholisch ausgerichtet. Es ist z.B. anzuzweifeln, dass eine „Aktion West-Ost – Arbeitsgemeinschaft für europäische Friedensfragen“ ein katholisches Statut zur Grundlage hat.  

Der Passauer Bischof Stefan Oster (siehe Foto) kritisiert mit Recht das BDKJ-Positionspapier ‚Theologie der Verbände‘, in dem Jesus zu einer Karikatur verkommen sei. Die Verbände gäben sich teilweise „mit einer ‚Lightversion des Evangeliums‘ zufrieden“. Jesus sei eben „nicht ‚so ein Netter‘, der die unterschiedlichen Wege, mit ihm zu leben, einfach nur bestätige“. Der BDKJ solle sich „gegen Abtreibungen engagieren und mehr mit dem Islam auseinandersetzen“.

Mit dieser Kritik trifft der Bischof den Nerv des mit Kirchensteuermitteln subventionierten „eingetragenen Vereins“. Wer die Arbeit der Jugendverbände verfolgt, musste in den Jahren des Bestehens des BDKJ zunehmend feststellen, dass sich dieser Dachverband zum Verfechter mainstreamorientierter Positionen in der immer mehr atheistisch ausgerichteten Gesamtgesellschaft machte.

So verhallte der Ruf des hl. Johannes Paul II. zur Neuevangelisierung nicht nur ungehört, sondern wurde geradezu als Beispiel von Lebensfremdheit in der modernen Welt von heute abgelehnt. Der BDKJ charakterisiert seine Tätigkeit als „katholisch, politisch, aktiv“; es ist jedoch nur zu verständlich, wenn  überzeugte Katholiken den Eindruck gewinnen, dass das politische Element des BDKJ bei weitem als wichtigstes gilt.

In der Kritik an den Äußerungen des Jugendbischofs hat sich besonders die Diözesangruppe Münster hervorgetan. Deren Vorsitzende Stegemann betonte, die Jugendverbände „schafften eine wichtige Kontaktfläche, weil sie die Jugendlichen in ihrer Lebenswelt abholten und nicht gleich mit übersteigerten Ansprüchen an sie heranträten“.

Dass sie hier mit Allgemeinplätzen und Plattitüden argumentierte, wurde ihr offensichtlich nicht bewusst. Eine solche Haltung für das Urchristentum vorausgesetzt, hätte sich die Botschaft Jesu niemals ausbreiten können.

Bedenklich aber ist, wenn Stegemann Bischof Oster gegen Bischof Genn ausspielt: In der Zusammenarbeit mit ihm – Genn – kenne sie „sehr viel Wohlwollen und Unterstützung“.

Dies bedeutet, dass Genn Positionen des BDKJ toleriere, die Bischof Oster kritisiert. Der Oberhirte von Münster hat dieser Behauptung nicht wiedersprochen.


„Zusammenschluß papsttreuer Vereinigungen“ kritisiert bischöfliche Erklärungen

Von Reinhard Dörner

Es vergeht kaum eine Woche, in der nicht ein deutscher katholischer Bischof, in der Regel Kardinal Reinhard Marx (siehe Foto), der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz (DBK), seine (un-)gefragte Meinung zu vermeintlichen politischen Entwicklungen oder Ereignissen zum Besten gibt.

Dies war unter Marx‘ Vorgängern schon so und hatte nach dem Kalkül der Medien wohl den Zweck, das katholische (Wahl-)Volk auf den Kurs (zurück-) zu bringen, auf den die öffentlichen Medien es glaubten eingespurt und festgezurrt zu haben. Denn eine Kursabweichung der Wählermassen würde dem medial-politischen Establishment ungelegen kommen. IMG_20140601_122952

Katholiken sind es leider eher gewohnt, dass der Vorsitzende seine Meinung verlautbart, ohne sie auf ihren Sinngehalt zu prüfen: Man lässt jemanden für sich denken, von dem man annimmt, dass er den erforderlichen Durchblick hat. Dem nimmt man dann auch seine Zustimmung zur Politik einer Kanzlerin ab, gegen die sich schon eine breite Strömung entwickelt, weil die Sorgen der Bürger gegenüber einer Kultur, die ihnen fremd ist, nicht unberechtigt sind.

Nun ist es katholischen Geistlichen aber spätestens seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges verboten, politische Ämter zu bekleiden. Im kirchlichen Gesetzbuch von 1983 heißt es in Can 285 §3: „Öffentliche Ämter anzunehmen, die eine Teilhabe an der Ausübung weltlicher Gewalt mit sich bringen, ist den Klerikern verboten.“

Natürlich ist eine öffentliche Meinungsäußerung keine Ausübung eines öffentlichen Amtes, aber Beeinflussung der Öffentlichkeit.

Mit ein wenig Fingerspitzengefühl sollte man sich auch öffentlicher Äußerungen enthalten, die einer Zustimmung oder Ablehnung bestimmter Politik gleichkommen. Dies ist den dafür gewählten Volksvertretern vorbehalten, besonders auf dem Boden eines Landes, das z.Zt. eine Massenimmigration erfährt.

Von katholischen Würdenträgern sollte man solches Feingespür erwarten dürfen. Sie sollten politisches Reden, Denken und Handeln jenen überlassen, denen dies in besonderer Weise vom Wähler übertragen wurde: „Gebt dem Kaiser, was dem Kaiser gehört, und Gott, was Gott gehört.“

Wenn schon öffentliche Statements als erforderlich angesehen werden, dann sollten sie keiner Stimmungsmache folgen, sondern immer der Lehre und dem Beispiel Jesu. 

Christus hatte keine Angst, gegen falsche Herrschaft aufzutreten. Er hat den Herodes öffentlich einen „Fuchs“ genannt hat – gegen eigenes opportunistisches politisches Kalkül, sondern er vertrat auch gegen diesen Gewaltherrscher seinen Auftrag, die „Dämonen“ auszutreiben und sein Werk zu vollenden. Auch unsere Leitkleriker sollten primär dieses Werk ihres HERRN vollbringen, schließlich ist ihnen genau das mit der Weihe als Aufgabe übertragen worden.

Unser Autor Reinhard Dörner ist Dipl.-Theologe, Germanist und Oberstudienrat i.R.; er ist zudem Vorsitzender des ZpV (Zusammenschluß papsttreuer Vereinigungen e.V.), Estermannstr. 71, D-53117 Bonn, http://www.papsttreue-vereinigungen.de

Foto: Laura Mohr

 


ZpV kritisiert kath. Würdenträger wegen deren Äußerungen gegen PEGIDA

Pressemeldung des ZpV (Zusammenschluß papsttreuer Vereinigungen):

Diskriminierende Berichterstattung der Medien zu Pegida sind wir gewohnt. Doch die Stellungnahmen verschiedener hoher kirchlicher Würdenträger überschreiten derzeit jedes Maß.

Was aus der Presse hinlänglich bekannt ist, soll hier nicht wiederholt werden. Vielmehr ist zu hinterfragen, weKölner Dom 12-2010lcher Geist die Spitzen der Deutschen Bischofskonferenz beseelt, wenn sie sich hinreißen lassen, katholische und andere Christen in die Nähe von Nazis und Extremisten zu rücken.

Statt ihre Aufgabe zu erfüllen, die Wahrheit Jesu Christi furchtlos zu verkünden, begeben sie sich auf das Feld moralisierenden politisch korrekten „Volksbewusstseins“.

Dabei scheinen sie zu übersehen, wie sehr sie sich lediglich vor den medial diktierten Karren dieses Zeitgeistes spannen lassen, natürlich bejubelt von der stromlinienförmigen Presse über die Sekundanz solcher Helfer aus den Reihen der Kirche.

„Wesentliche Koran-Kenntnisse fehlen“

Wer Pegida verteufelt durch Verdikte wie als „für Christen nicht tragbar“ hat erstens ein gestörtes Verhältnis zu demokratischen Grundrechten wie der freien Meinungsäußerung  –  und zeigt weiter, dass ihm eine grundlegende Kenntnis des Islam und des Korans fehlt.

Die Kardinäle Marx und Woelki haben offenbar niemals den Koran gelesen. Auch auf ihre Verlautbarungen trifft die Äußerung des französischen Journalisten Quirico zu, der 2013 monatelang in Syrien gefangen war: „Es ist der Westen, der nicht verstehen will, dass es keinen moderaten Islam gibt.“

Das Evangelium, die frohe Botschaft Jesu Christi, des Sohnes Gottes, dessen „Geschäft“ diese Herren wahrnehmen sollten, fordert nirgends Anpassung an den Zeitgeist, enthält aber die Warnung: „Die Zeichen der Zeit habt ihr nicht erkann1_0_829978t.“

Erzbischof Gänswein warnt vor Islamisierung

Ist in den Augen der Kardinäle Marx und Woelki denn der Kurien-Erzbischof Gänswein jetzt auch eine Gefahr für unsere „humane“ Gesellschaft, wenn er sagt: „Die Islamisierungsversuche im Westen sind nicht wegzureden“, und: „Die damit verbundene Gefahr für die Identität Europas darf nicht aus falsch verstandener Rücksicht ignoriert werden.“?  –  Ist also Georg Gänswein „islamophob“ und eine „Gefahr für unsere Gesellschaft“?

Kirchenvertreter sollten sich nicht auf das Gebiet der Politik begeben. Es fehlt ihnen meist die angemessene Sachkenntnis, das Leitword „Seid klug wie die Schlangen“.

Elefanten im Porzellanladen gibt es außerhalb der katholischen Kirche bereits genug. Hier aber sollte es heißen: „Schuster, bleib bei deinem Leisten.“

Nach dem 2. Weltkrieg war es bisher üblich, dass sich die Bischöfe aus der Politik heraushielten. Es wäre notwendig, wenn sie sich wieder darauf besinnen würden.

Straftaten und Forderungen gegen unsere demokratische Grundordnung liegen bei Pegida bisher nicht vor, wohl aber kann man dergleichen im Koran und den Hadithen nachlesen.

Unsere Bischöfe sollten sich mit Hilfe von Caritas und kirchlichen Hilfsorganisationen dagegen der tatkräftigen Unterstützung der echten Kriegsflüchtlinge widmen, vor allem, wenn es sich um die vielen Christen handelt, die gerade in den islamischen Ländern am massivsten verfolgt werden.

Reinhard Dörner, Vorsitzender des ZpV

Zusammenschluß papsttreuer Vereinigungen e.V., Estermannstr. 71 in D-53117 Bonn
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zpv@papsttreue-vereinigungen.de


Kritik an Amtsenthebung von Pfarrer Eckert: Je kirchentreuer, desto mehr Mobbing?

Pressemeldung des ZpV (Zusammenschluß papsttreuer Vereinigungen):

Je kirchentreuer ein Pfarrer in seiner Gemeinde arbeitet, desto sicherer trifft ihn die Keule als „Spalter“ dieser Gemeinde. Und je kleiner die Gruppe ist, die sich über einen Pfarrer beim Bischof beschwert, desto sicherer kann sie sein, von diesem auch gehört zu werden.

Und schließlich: Als generelles Verhaltensmuster erscheint  –  vielleicht als Absprache in der Deutschen Bischofskonferenz? –  die Losung:  Einen Pfarrer können wir versetzen, die Gemeinde nicht! 

Neuestes Opfer solch bischöflichen Willkürverhaltens: Pfarrer Christoph Eckert aus Beckingen im Saarland  –  Mobbing-Akteur: sein Oberhirte ist Bischof Ackermann von Trier.

Wie weit unsere Kirche seit dem Abschluss von Vaticanum II schon abwärts getrudelt ist, kann man in der Skala ablesen, die kirchentreue Geistliche zum Maßstab garantierter bischöflicher Ungnade macht.

Die andere Seite der Skala: Bereitschaft zur Anpassung an den Mainstream sowie Vermeidung jedes Ärgers für den Bischof und seine Behörde als obersten Leitsatz ist Voraussetzung für die Übertragung bedeutungsvoller Ämter.

„Pfarrer wird sturmreif geschossen“

Ein Pfarrer, der die kirchliche Lehre und ihr Lehramt zum Maßstab seines Handelns macht, weil er dies bei seiner Weihe versprochen hat, wird medial und bischöflich sturmreif geschossen, auch dann, wenn alle Räte des Pfarreienverbundes sich eindeutig für diesen Priester ausgesprochen haben.

Der Bischof als Anführer und Erfüllungsgehilfe der Beschwerdemeute?

Ein Schelm, wer Böses dabei denkt! Natürlich kann niemand Bischof Ackermann nachweisen, er habe dazu animiert, Denunziant zu spielen. Aber allein die Annahme solcher Beschwerden  –  ohne Prüfung!  –  macht ihn zum Komplizen derjenigen, die dem Geistlichen übelnehmen, dass er die kirchliche Lehre und Disziplin zum Leitmotiv seines Handelns gemacht hat. media-390606-2

Zahl der Kirchenbesucher gestiegen

Und damit erreichte dieser Pfarrer sogar, dass der erbärmlich schlechte Gottesdienstbesuch wieder einen erfreulichen Aufschwung genommen hat. Sogar die Jugend spricht ihm ihr Vertrauen aus, was in unserer Internetgesellschaft etwas heißen will. Oder ist gerade das unerwünscht?!

Welche nachgewiesenen Prüfungen hat Bischof Ackermann vorgenommen, um die Amtsenthebung dieses Pastors rechtfertigen zu können – und mit welchen Ergebnissen? Oder ist es ihm sogar selbst peinlich, am Beispiel von Pfarrer Eckert sehen zu müssen, wie segensvoll ein kirchentreuer Priester wirkt?

Das Verhalten dieses Dienstherrn zeigt nur einmal mehr, wie dringend notwendig es ist, dass den diözesanen Behörden mit dem Bischof an der Spitze die finanziellen Möglichkeiten beschnitten werden, wenn sie sich grob fahrlässig ihres Amtes als Machtinstrument bedienen, verbunden mit Entscheidungen, die dem Wesen der Kirche völlig entgegengesetzt sind und den Gläubigen schaden!

Reinhard Dörner, Vorsitzender des ZpV
Estermannstr. 71 in 53117 Bonn
Fax 02563 905269
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zpv@papsttreue-vereinigungen.de

ZPV: Der öffentlich-rechtlichen Desinformation den Geldhahn abdrehen?!

Pressemitteilung des ZPV (Zusammenschluß papsttreuer Vereinigungen):

Was viele erwartet haben, hat sich nun in vollem Umfang bestätigt: Der auf Druck der Medien zurückgetre­tene Bischof von Limburg Tebartz van Elst ist nach dem geltenden Recht in jeder Hinsicht rehabilitiert, nachdem endlich auch die zuständige Staatsanwaltschaft das Untersuchungsverfahren gegen ihn eingestellt hat. 1_0_745851

Grund: Keinerlei Tatverdacht. Der auf Bischof Tebartz gelenkte Schatten fällt jetzt ganz und gar auf das zuständige Domkapitel, das in keiner Weise seiner Loyalitätspflicht genügte.

Statt dessen hat es offenbar die Medien zum Erfüllungsgehilfen gegen den eigenen Bischof mißbraucht. 

Der aufmerksame Beobachter der Zeitereignisse kann sich noch gut erinnern, wie die „Öffentlich-Rechtli­chen“ in abgekarteter Manier wochenlang unisono über Bischof Tebartz herfielen, ihm finanzielle Untreue und privaten Luxus frönende Lebensführung vorwarfen.

Dabei bedienten sie sich der den Bischof ins persön­liche Unrecht setzenden Interviewpartner aus dem Domkapitel und aus der sogenannten katholischen Öf­fentlichkeit, ohne sich zu recherchieren, in welchem Verhältnis diese zu ihrer Kirchlichkeit standen.

Diese Szenerie beruhigte sich erst, als der Papst dem Bischof eine „Auszeit“ verordnete und schließlich dessen Rücktrittsangebot annahm. Nachdem man den Bischof also auf diese Weise „sturmreif geschossen“ hatte, konnte auch die Akte Tebartz bei den Medienvertretern geschlossen werden. Auf jeden Fall hatte man einen unliebsamen Vertreter der Kirche beseitigt. 

Falsche Behauptungen wie z.B. über die „Badewanne für 15.000,- €“ werden öffentlich nie zurückgenom­men. 

Foto: PdV

Foto: PdV

Durchgehend wartet man vergeblich auf Richtigstellungen.

Die Art der Pressehatz war von vornherein auf die Person des Bischofs ausgerichtet nach dem Motto: Aliquid hæret mit dem Ziel des Rücktritts des Bischofs, weil der Vorwurf der persönlichen Untreue an ihm „hängen“ blieb, obwohl er nicht zutrifft. 

Wer jetzt darauf wartet, dass die „Öffentlich-Rechtlichen“ den Bischof rehabilitieren durch eine Korrektur­meldung im Sinne der Einstellung des Verfahrens durch die Staatsanwaltschaft Limburg, der ist „blauäugig“.

Die Kampagne gegen den Bischof hat ja ihren Erfolg gebracht, eine Richtigstellung ist nicht mehr opportun. Das hieße sonst, dass man sich selbst an die moralische Brust klopfen und sich sogar der Desinformation schul­dig bekennen müsste. 

Ist es nicht an der Zeit, den „Öffentlich-Rechtlichen“ den Geldhahn abzudrehen?

Reinhard Dörner, Vorsitzender des ZpV
Mail: zpv@papsttreue-vereinigungen.de
http://www.papsttreue-vereinigungen.de

Wollen deutsche Bischöfe die göttlichen Gebote menschlichem Urteil unterwerfen?

Pressemitteilung des ZpV (Zusammenschluß papsttreuer Vereinigungen):

Es ist schon lange kein Geheimnis mehr, dass Bischöfe sich nicht dem Medienfrust aussetzen wollen, der sie überfällt, wenn sie die kirchliche Lehre zu Ehe, Familie und Sexualität kirchenkonform verkündigen. abtei-ettal-startseite_01

Diese Lehre beruht auf der göttlichen Offenbarung und ist Naturrecht. Jetzt wollen es einige Bischöfe den Protestanten gleichtun und auf dem Wege synodaler Referenden göttliches Gebot menschlichem Urteil unterwerfen.

Das Zauberwort heißt: Fehlende Akzeptanz der kirchlichen Lehre und deshalb Anpassung an den Zeitgeist.

Die Bandbreite bischöflicher Kritik mit darauf folgender Änderungsbereitschaft der kirchlichen Lehre reicht vom Thema Abtreibung bis zur Anerkennung von „Homo-Ehen“.

Gläubige Katholiken verlangen aber die plausible Darlegung der exakten kirchlichen Lehre, nicht die primitive Laissez-fair-Haltung, die unausgewogen und unbedenklich die individuelle Berufung auf das eigene ungebildete Gewissen über göttliches Gebot stellt.

Dafür hat der ernsthafte Seelsorger einzustehen und sich auch öffentlicher Kritik zu stellen und ihr standzuhalten. So lehrt schon der Völkerapostel Paulus: „Verkünde das Wort, sei zur Stelle – gelegen oder ungelegen -, rede ins Gewissen, mahne mit aller Geduld und Belehrung“ (2 Tim 4,2).

Nur so entsprechen sie dem „Sentire cum ecclesia“, dem Denken und Fühlen mit der Kirche, die sie zum Dienst an der Welt beauftragt hat.bild-jesus-oben

Wenn die Päpste Johannes Paul II. und Benedikt XVI. und zuletzt auch Franziskus bei den Weltjugendtagen zu Millionen junger Menschen sprachen, haben sie keineswegs vor- und außereheliche Beziehungen gerechtfertigt, sondern den jungen Menschen das Leitbild von Treue und Enthaltsamkeit vor Augen gestellt. Keiner ist dafür ausgebuht worden! Denn nur echte personale Liebe nimmt Rücksicht auf den geliebten Partner und macht ihn nicht zu seinem Lustobjekt.

Katholische Christen fragen sich allmählich, wer von den Bischöfen eigentlich noch das Leitbild des wahren Hirten verkörpert. Dieser ist Wächter und versucht die Seinen zu schützen, heute vor eindringenden Ideologien  –  die Bibel spricht hier von Wölfen im Schafspelz.

Der Schutz, den die Hirten den ihnen Anvertrauten gewähren sollen, besteht aber in ihrem Zeugnis für die Wahrheit des Glaubens und darin, daß er ihnen die Argumente liefert, die sie überzeugen und ihnen ermöglichen, in der säkularen Welt das Leben zu bewältigen.

Reinhard Dörner, Vorsitzender
ZpV, Zusammenschluß papsttreuer Vereinigungen e.V.
Estermannstr. 71 in 53117 Bonn
http://www.papsttreue-vereinigungen.de
zpv@papsttreue-vereinigungen.de
 

1. Foto: Abtei Ettal