Zürich: Linksradikale Randale gegen den Lebensrechtler-Marsch führen zu Polizeieinsatz

175 Personenkontrollen, eine Festnahme, ein massiv beschädigtes Polizeifahrzeug. Diese Bilanz zieht die Zürcher Stadtpolizei nach dem „Marsch fürs Läbe“.

Gleich zwei Gegendemonstrationen mit 2.300 Protestierenden standen 1.200 Lebensrechtlern gegenüber.

Die Demonstration der JUSO war im Vorfeld genehmigt worden. Hier machten 500 Personen Stimmung gegen den „Marsch fürs Läbe“. Diese Gegendemo blieb nach Angaben von JUSO und Polizei friedlich.

Darüber hinaus hatten sich allerdings noch 1.800 weitere Protestierende ohne Genehmigung versammelt, um den Marsch gegen Abtreibung aufzuhalten. Nach Medienberichten versuchten sie, zu den Teilnehmern vorzudringen. Die Polizei setzte Tränengas, Wasserwerfer und Gummischrot ein, um sie daran zu hindern.

Die Beamten wurde von linken Randalierern mit Flaschen, Steinen und anderen Gegenständen beworfen. Außerdem zündeten sie mehrere Container an und attackierten die Feuerwehrkräfte.

Der „Marsch fürs Läbe“ musste aus Sicherheitsgründen vorübergehend unterbrochen werden. Außerdem konnte er nur auf einer gekürzten Route stattfinden.

Im Zentrum des Lebensrechtler-Marsches stand das Leben von Kindern mit Down-Syndrom. Bei der Kundgebung kam u. a. Monika Schmid zu Wort. Sie hat ein Haus gegründet, in dem Menschen mit geistiger Behinderung leben und arbeiten können.

Um den „Marsch fürs Läbe“ gab es im Vorfeld bereits Diskussionen. Der Stadtrat hatte die Demonstration zuerst verboten, da er gewalttätige Gegendemonstrationen vermutete. Statthalter und Verwaltungsgericht gaben den Lebensrechtlern jedoch recht.

Text gekürzt aus: https://www.jesus.de/marsch-fuers-laebe-polizei-loest-gewalttaetige-gegendemo-auf/
Fotos: https://www.facebook.com/Marsch.fuers.Laebe.Schweiz/


Warum der Mars „zwei Gesichter“ hat

Ein mondgrosser Himmelskörper, der in den Südpol einschlug: ETH-Forscher zeigen mit einer Simulation auf, weshalb der Mars aus zwei dermassen unterschiedlichen Halbkugeln besteht.  Marsdichotomie (Credits: MOLA Science Team)

Kein anderer Planet unseres Sonnensystems weist zwei so verschiedene Hälften auf wie der Mars. Vulkanarme flache Tiefländer prägen die Nordhemisphäre, ausgedehnte, von unzähligen Vulkanen durchsetzte Hochländer die Südhemisphäre.

BILD: Zweigeteilter Mars: Die Tiefländer der Nordhemisphäre (blau) kontrastieren mit den vulkanreichen Hochländern der Südhemisphäre. (Foto: MOLA Science Team)

Über die Entstehung dieser sogenannten und viel diskutierten Mars-Dichotomie bestehen zwar Theorien und Vermutungen, aber kaum definitive Antworten. Nun liefern Geophysiker der ETH Zürich mit Giovanni Leone einen neuen Erklärungsansatz. Leone ist der Erstautor eines Papers, das eben in der Fachzeitschrift «Geophysical Research Letters» erschienen ist.

Mithilfe eines Computermodelles sind die Wissenschaftler zur Einsicht gelangt, dass in der Frühgeschichte des Sonnensystems ein grosser Himmelskörper in den Südpol des Mars eingeschlagen haben muss. Ihre Simulation zeigt, dass dieser Einschlag dermassen viel Energie erzeugte, dass ein Magma-Ozean entstand, der die Ausdehnung der heutigen Südhemisphäre hatte.

Der Einschlagkörper musste mindestens ein Zehntel der Marsmasse betragen haben. Das flüssige Gestein erstarrte schliesslich zum bergigen Hochland, aus dem die heutige Südhalbkugel des Mars‘ besteht.

Quelle und Fortsetzung des Berichts hier: https://www.ethz.ch/de/news-und-veranstaltungen/eth-news/news/2015/01/marsdichotomie.html